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Brennende Fahrzeuge in deutschen Großstädten, politisch motiviert oder purer Vandalismus?
http://www.brennende-autos.de/
Erschreckend, oder ?
Liebe Berliner,
Eure Toleranz gegen solche Straftäter stinkt zum Himmel. Mich seht ihr in der Hauptstadt des Autoabfackelns sicher nicht !
Gruß SRAM
Beste Antwort im Thema
Hallole zusammen
ich habe da überhaupt keine toleranzschwelle denn der schwerarbeitende Familienvater oder die alleinerziehende Mutter für diese Taten zum finanziellen Ruin führen können haben das nicht verdient. genausowenig wie die Leute die ein sogenanntes Bonzenauto fahren denn auch die arbeiten und bezahlen sozialabgaben die vermutlich diese Art von Menschen auch noch finanzieren. Wegsperren und als arbeitsdienst die Autobahn mit dem handbesen fegen lassen, natürlich ohne geschwindigkeitsbegrenzung und im berufsverkehr.. pro abgeliefertem kilo schmutz gibts was zu essen..
Hat genausowenig wie damals die RAF mit Politik zu tun was ja immer behauptet wurde. Da sind einfach nur Verbrecher und mir würde noch beseres eibfallen diese Leute zu bestrafen... JOL:
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914 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Und ich habe täglich mit Plan-/ Genehmigungsverfahren zu tun. Es wird oft schlicht verpennt, Einwand zu erheben und das wird dann durch Demonstrationen "nachgeholt" und das kann es auch nicht sein.
Öhm, hast Du mal "Per Anhalter durch die Galaxis" gelesen?
Zitat:
Original geschrieben von Xaven1978
.......Und wenn wir dann mal aufhören, uns mit 30 als "fertig gebildet" zu betrachten, gehts auch mal wieder vorwärts.
.....
Aber 30 gehts doch erst richtig los. :)
Bis 30 sollte man vielleicht Studium bzw. Berufsausbildung fertig haben. Aber man kommt meiner Erfahrung nach nur weiter im Leben, wenn man ständig drann bleibt bei allem was einen interessiert. Wenn es meine Zeit zuläßt besuche ich als "alter Sack" immer noch Vorlesungen an der Kölner Uni, um einfach "drinn zu bleiben". Es ist so interessant was gelehrt wird und wie die Stimmung heute unter den Studenten ist. :) Einfach "Just 4 fun". :D
Hm... ihr streift viele Einzelkapitel des Gesamtthemas - muss man sich bewusst sein.
Im Grunde haben aber alle einen ziemlich logisch erkennbaren gemeinsamen Auslöser und Nährboden - alles andere sind die diversen Pflanzen, die dieser Boden hervorgebracht hat bzw. der Dünger welcher nachgeschüttet wurde/werden musste. Naja.. und ein paar Trittbrettfahrer "ideologischer" Natur mit ganz anderen Zielen, sagen wir mal so, aber das ist wieder ein anderes, eigenes Thema.
Der initiale Fehler liegt in unserem Geldsystem - es ist gar nicht die Marktwirtschaft an sich, es sind die ...ich nenne sie mal "obszönen" Auswüchse des Kapitalismus darin, welche unser Geldsystem erst möglich macht. Stichwort Zins... und Zinseszins .. und Spekulation - was nebenbei gesagt weder linke Idee noch neu ist... es ist sogar in fast allen Religionen bereits zum Ausdruck gebracht worden. Und irgendwo... muss dieser Zins ja herkommen?
Oder anders gesagt - bevor man jetzt über Arbeitsmarkt, Zuwanderung, gerechte Verteilung, Wirtschaft, Löhne oder eben Randale in der Folge einer Abkoppelung und all das debattieren will... sollte man zunächst unser (Giral)Geldsystem verstehen und die Auswirkung dessen auf all die bemühten Einzelplätze. Und man kommt nicht umhin - sorry an die Lesefaulen - die Entwicklungen um diese Basis herum über lange Zeiträume (wenigstens ab 1950..) zu betrachten, zu vergleichen und zu verstehen.
So habe ich ja z.B. die Einkommensverteilung ja bereits grob angerissen, die Vermögensverteilung ist noch interessanter im Zusammenhang mit dem Systemfehler - aber betrachten wir einfach mal die Auswirkung dessen im Sinne der Einkommensentwicklung/Zuwächse nur im Zeitraum von 1991 bis 2006 (Zahlen/Quelle: BMAS):
In dieser Zeit stieg der BIP um 50%...
...die Nettolöhne um 26% (+123 Mrd)
..die Bruttolöhne um 34% (+233 Mrd)
..das Steueraufkommen um 57% (+192 Mrd.)
..aus Unternehmen/Vermögen um 74% (+255 Mrd)
..und aus Geldvermögen/der Geldvermögensbestand jeweils um 141% (+4359 Mrd)
Einer ne Idee... was uns das alles allein schon sagen könnte? :)
Tip - die Situation ist u.a. nicht Folge des Bürgeranspruchs an den Sozialstaat... sondern des Anspruchs des Kapitals an das Sozialprodukt ;)
Zitat:
Original geschrieben von Erwachsener
Zitat:
Original geschrieben von där kapitän
Und ich habe täglich mit Plan-/ Genehmigungsverfahren zu tun. Es wird oft schlicht verpennt, Einwand zu erheben und das wird dann durch Demonstrationen "nachgeholt" und das kann es auch nicht sein.
Öhm, hast Du mal "Per Anhalter durch die Galaxis" gelesen?
Das ist nun schon was anderes - immerhin wurde über das Planfeststellungsverfahren für z.B. S21 durchaus in lokalen, regionalen und überregionalen Medien berichtet - wer wollte, konnte also durchaus rechtzeitig davon wissen und sich daran beteiligen.
In "Per Anhalter..." war das eben nicht der Fall, da dort keine lokalen Medien über das Planfeststellungsverfahren zum Bau der Schnellstraße, der die Erde weichen sollte, berichtet hatten - Menschen also folglich gar nicht wissen konnten, dass sie betroffen waren.
_________________________________
@Manitoba Star: deine Aussage zur Schweinegrippe ist absolut richtig. Unsere Politiker hätten in diesem Fall gar nicht anders handeln können, eben weil sie auch von der Stimmung in der Bevölkerung abhängig sind. Außerdem deuteten die Daten tatsächlich auf eine dramatisch hohe Zahl an Erkrankungen (ohne Impfung) hin - womöglich hat sogar die Impfung und die Aufmerksamkeitserregung zu einem milderen Verlauf geführt - das weiss man eben nicht.
Impfgegner werden jedoch immer - meist absolut emotional und ohne jedes Wissen - gegen jede Impfung sein, obwohl eben nur durch die massenhafte Impfung eine Herdenimmunität möglich ist, von der eben auch deren Kinder dann profitieren. Der Höhepunkt der Impfgegner-Hysterie war jedoch die Borreliose-Vaccine, die in den USA getestet worden war: dieser Impfstoff hat nie eine Zulassung erhalten, da der Konzern den Antrag vor dem (zu erwartenden positiven) Bescheid der FDA eben wegen dieser Hysterie zurückgezogen hat... - da können die Jungs super stolz drauf sein, die ganzen Borreliose-Schäden gehen auf deren Konto...
Interessanterweise gibt es einen Impfstoff für Haustiere - nicht aber für Menschen...
Zitat:
Original geschrieben von tec-doc
So habe ich ja z.B. die Einkommensverteilung ja bereits grob angerissen, die Vermögensverteilung ist noch interessanter im Zusammenhang mit dem Systemfehler - aber betrachten wir einfach mal die Auswirkung dessen im Sinne der Einkommensentwicklung/Zuwächse nur im Zeitraum von 1991 bis 2006 (Zahlen/Quelle: BMAS):
In dieser Zeit stieg der BIP um 50%...
...die Nettolöhne um 26% (+123 Mrd)
..die Bruttolöhne um 34% (+233 Mrd)
..das Steueraufkommen um 57% (+192 Mrd.)
..aus Unternehmen/Vermögen um 74% (+255 Mrd)
..und aus Geldvermögen/der Geldvermögensbestand jeweils um 141% (+4359 Mrd)
Einer ne Idee... was uns das alles allein schon sagen könnte? :)
Tip - die Situation ist u.a. nicht Folge des Bürgeranspruchs an den Sozialstaat... sondern des Anspruchs des Kapitals an das Sozialprodukt ;)
Ich will Dich ja nicht kritisieren, aber da wäre noch eine interessante Zahl:
von 1991 bis 2009 stiegen die Sozialleistungen um 77% [bzw. auf 177 % der Ausgaben, die 1991 anfielen] (2006 dürfte die Zahl etwa 165%/bzw. 65% Steigerung betragen) [Zahlen und Quelle: BMAS, Sozialbudget 2009]
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/.../abbII1a.pdf zeigt, dass die Sozialleistungsquote bezogen auf das BIP in etwa konstant bei 30% liegt (steigt von 29 auf 31% im Berichtszeitraum).
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/.../abbII1a.pdf zeigt detaiilierte Angaben zu einzelnen Positionen des Sozialbudgets, interessant ist hier, dass der Rückgang der Ausgaben bei der Arbeitslosenversicherung vom Anstieg der Ausgaben für Grundsicherung und Sozialhilfe mehr als kompensiert wird.
grad wieder in Ntv Berlin letzte Nacht, schönen F11 abgefackelt
adder33... ich glaub der zweite Link sollte dieser sein?
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/.../abbII2.pdf
;)
Verfänglich im Thema allerdings... weil jetzt sicher einer sagen wird: Die Zündler kosten 30% des BIP :D ;)
Übrigens sind in diesem Zeitraum die Beiträge der Arbeitgeber um knapp 7% gesunken, was durch staatliche Zuschüsse gegenfinanziert wird - ein Teil der +74% eben ;)
Letzendlich haben wir genug Geld und im Grunde auch genug mögliche Arbeit für alle - wenn die exponential ansteigenden Geldvermögen nicht nur rumgammeln und Zins kosten (also für deren Eigner bringen) würden, sondern wieder in Umlauf kämen... weil sie keinen Zins mehr bringen, sondern gar Kosten veursachen.. wäre das imho auch real wieder umsetzbar.
Oder anders gesagt - die Frage sollte nicht sein, wie man die Sozialkosten senkt, sondern wie man Sozialleistungen unnötig(er) machen kann? ;)
sorry, da habe ich tatsächlich nicht den richtigen erwischt.
Es war dieser http://www.sozialpolitik-aktuell.de/.../tabII1.pdf
aber die Abbildung 2, die Du gepostet hast, ist ja auch aus der gleichen Präsentation.
Ich wollte halt nur darauf hinweisen, dass die solitäre Betrachtung der gestiegenen Vermögen nicht ausreicht. Wir haben in etwa die anteilig gleichen Sozialausgaben wie 1991 - bei gesunkenen Empfängerzahlen (1992/3 war der Großteil der DDR gepushten Arbeitsplätze in Ostdeutschland schon vernichtet und wir haben selbst im Vergleich dazu etwa gleiche Leistungsquoten).
Schlimm wird es nur, weil wir Menschen dazu neigen, uns gegeneinander ausspielen zu lassen. Das Problem sind weder die Empfänger von Sozialleistungen (wenn sie sie zu recht beziehen und sich um Abhilfe bemühen) noch die sogenannten 'Reichen' - heutzutage ja meistens gemeint sind Empfänger mittlerer und höherer Einkommen - und auch nicht die dazwischen.
Problematisch ist, dass die Menschen die Steuer- und Sozialgesetzgebung nicht mehr ausreichend verstehen - und da greift auch der Vorschlag einer einheitlich Steuer mit "Bürgergeld"/BGE an: wenn die gesamte Steuer- und Sozialgesetzgebung von nahezu jedem verstanden werden kann, dann sind wir der Chancengerechtigkeit ein ganzes Stückchen näher gekommen. Ergebnisgleichheit jedoch ist meiner Ansicht nach falsch und ungerecht.
Und dennoch bin ich der Meinung, dass die Brandschatzungen von Kriminellen durchgeführt werden - und nicht dazu dienen sollen, auf tatsächliche Probleme hinzuweisen. Es sind wohl eher Langeweile und fehlende Werte, die die Brandstifter motivieren. Das ist zwar auch ein gesellschaftliches Versagen, aber der Staat hat sich meiner Meinung nach nicht mehr als unbedingt(!) notwendig in die Erziehung einzumischen!
Ich gehe mal davon aus das einer der autonomen Zündler nicht mal einen bezahlten Job annehmen würde wenn man ihn auf dem goldenen Tablett serviert, denn für Kapitalistenschweine arbeiten die ja nicht.
Ebenso dürfte die Masse der anderen Zündler ebenfalls kaum auf eine Verbesserung ihrer Finanzen erpicht sein wenn es mit Arbeit verbunden wird.
Es mag sicher Zündler geben die aus Frust Autos abfackeln,aber der dürfte dann selten in der finanziellen Lage seinen Ursprung haben.
Und was genau willst du uns damit sagen? Oder wolltest du nur mal wieder ein paar dumme Vorurteile dreschen?
Zitat:
Original geschrieben von xmisterdx
Und was genau willst du uns damit sagen? Oder wolltest du nur mal wieder ein paar dumme Vorurteile dreschen?
Wer hier was dreschen tut,ist ist noch eine andere Frage,Herr xmisterdx????:confused:
mfg trixi1262
Zitat:
... weil sie keinen Zins mehr bringen, sondern gar Kosten veursachen..
Kapital ist ein scheues Reh.
Und wenn ich dich so höre, ist es vermutlich besser dies so langsam vor Radikalen Bolschewiki wie dir in Sicherheit zu bringen......
Gruß SRAM
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
denn für Kapitalistenschweine arbeiten die ja nicht.
Richtig. Aber das Hartz IV mit allen Annehmlichkeiten wie Miete etc wird immer wieder gern von den Kapitalistenschweinen genommen. Man sollte das Gesindel nach Nord-Korea schicken.
So long
Ghost
Zitat:
Original geschrieben von xmisterdx
Und was genau willst du uns damit sagen? Oder wolltest du nur mal wieder ein paar dumme Vorurteile dreschen?
Ausser ein paar linksintellektuellen Träumern wird ja wohl niemand glauben das sich in der autonomen Szene frustrierte Arbeitslose tummeln,ebensowenig wie es in Familienclans die seit Generationen von der Stütze leben Massen an Arbeitswilligen finden.
Was aber zu finden ist sind Gesellschaftsgruppen die Freude an der Zerstörung haben und die lachen höchstens über die sozialromantischen Schuldzuweisungen und Entschuldigungsversuche der letzten Seiten.
Egal wie scheiße die persönliche Situation ist gibt das Niemandem das Recht das Auto eines Anderen abzufackeln.
Das man jetzt zunehmend Nachahmer findet liegt unter Anderem daran das es schwer ist ihn zu erwischen und wenn doch einer erwischt wird hat die Justiz ein klares Zeichen gesetzt das das Anzünden eines Autos eine Bagatelle ist und man quasi Straffrei bleibt.
Zitat:
Original geschrieben von invisible_ghost
Zitat:
Original geschrieben von Sir Donald
denn für Kapitalistenschweine arbeiten die ja nicht.
Richtig. Aber das Hartz IV mit allen Annehmlichkeiten wie Miete etc wird immer wieder gern von den Kapitalistenschweinen genommen.
Eben, man will den Staat zerstören. Aber wehe die Stütze kommt einen Tag zu spät.
Auch ist interessant mit welchem Einsatz Autnome besetzte Häuser verteidigen, mit mehr Einsatz als es die richtigen Eigentümer machen könnten
Zitat:
Man sollte das Gesindel nach Nord-Korea schicken.
Ich bin ja ein Anhänger der früher gerne praktizierten Verbannung. :D Linke Deutsche könnte man in die noch existierenden sozialistischen Länder verbannen und Ausländer mal in ihre Heimat schicken. Ich bin sicher das sich so mancher freuen würde wenn er dann nach Jahren wieder in dem Drecksstaat Deutschland leben darf.