Bremsüberhitzung E63 AMG – Mangel angezeigt, nie behoben und trotzdem verjährt??
Hallo an Alle!
Das ist mein erster Forenbeitrag. Ich kenne mich also noch nicht wirklich aus, seid daher bitte nachsichtig.
Wenn was fehlt, gebt mir bitte Bescheid. Ich fühle mich gerade so richtig verar.... und will herausfinden, ob ich der einzige bin oder Daimler das immer so macht.
Das ist passiert:
Im April 2010 habe ich von der MB NL in Leipzig einen E63 AMG, S211, 2 ½ Jahre alt mit rd. 32.500 km und Junge Sterne Garantie gekauft. Junge Sterne Garantie kennt ihr sicher alle - „So Mercedes wie am ersten Tag“, so zumindest das Versprechen.
Auf der Heimfahrt von Leipzig nach Frankfurt am Main ging der Ärger los. Beim Bremsen viel mir immer zwischen etwa 140km/h und 120km/h eine Vibration im Auto auf. Dachte erst vielleicht müssen sich die Reifen erst wieder einlaufen, der Asphalt ist uneben oder so etwas. Um sicher zu sein habe ich bei der MB NL Frankfurt einen Termin vereinbart. Nach kurzem Blick unters Auto wurde mir mitgeteilt, dass die Bremsen „runter seien“ und auf jeden Fall erneuert werden müssten. Beim Verkauf hieß es in Leipzig noch die Bremsen halten noch locker 8.000 bis 10.000km, was dann der normalen Laufleistung von rund 45.000 km entsprochen hätte. Die Vibrationen kämen allerdings nicht durch die Abnutzung, sondern von Ablagerungen auf den Innenseiten der Bremsscheiben. Also wurden Bremsscheiben und Bremsklötze an der Vorderachse erneuert.
Rund 1.500km später viel mir dasselbe Vibrieren beim Bremsen wieder auf, wieder auf einer längeren Fahrt. Daimler NL Frankfurt hat wieder dieselben Ablagerungen an den vorderen Bremsscheiben festgestellt und Bremsscheiben und Klötze diesmal auf deren Kosten wieder erneuert. Wieder sollte alles super sein.
Rund 6.500km später bemerkte ich dasselbe Vibrieren - wieder auf einer längeren Fahrt - wieder. Bei Daimler NL Frankfurt wurde der Mangel wieder festgestellt, wie gehabt Ablagerungen auf der Innenseite der vorderen Bremsscheiben. Dazu bekam ich die Mitteilung, dass die Bremsscheiben und die Bremsklötze schon zu mehr als 50% abgenutzt seien. Damit war für Daimler klar, dass der reine Teiletausch (2x Bremsscheiben und Bremsklötze) nichts gebracht hatte, d.h. dass die tatsächliche Ursache dafür, dass die Bremsscheiben und die Klötze kaputt gingen, eben woanders als in diesen Teilen selbst liegt. Nachdem sie diesmal (angeblich) mit jedem in der NL und auch mit AMG direkt gesprochen hatten wurde mir erklärt, dass die Bremse wohl überhitzt und sich auf Grund der hohen Temperaturen die Bremse so schnell abnutzt. Die Ablagerungen auf den Bremsscheiben seien ebenfalls eine Folge dieser Überhitzung. Eine Idee woher die Überhitzung selbst kommen könnte hätte man nicht, der Fall sei einzigartig. Da also keiner wusste woher die Überhitzung kommt, konnten sie logischerweise auch keine Behebung des Problems anbieten.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns darauf verständigt, dass ich gegenüber der Verkaufsniederlassung in Leipzig vom Kaufvertrag zurücktrete. Ich denke es ist für jeden nachvollziehbar, dass es sehr beängstigend und absolut verantwortungslos wäre in einem Auto zu fahren, bei dem der Hersteller nicht weiß warum die Bremse nicht richtig funktioniert. Insbesondere meine Familie fahre ich in so einem Auto nicht herum! Also brachte ich den Rücktritt auf den Weg und bat darin die MB NL Leipzig (wie abgestimmt) mit den Frankfurtern zu sprechen, um die technischen Details nachzuvollziehen. Um den Wagen vorübergehend, bis eine Lösung gefunden wurde, nutzbar zu machen (wir hatten mit maximal 14 Tagen gerechnet, war ja alles klar), wurden die defekten Teile auf Kosten Daimler noch einmal (zum dritten Mal) erneuert. Der im Rücktritt erbetene Anruf bei Daimler in Frankfurt kam (angeblich) nie. Dafür erhielt ich aus Leipzig einen „Dreizeiler“ mit dem Hinweis, dass man von den Beanstandungen in der MB NL Leipzig in meinem Rücktritt das erste Mal etwas höre, die Gewährleistungsfrist abgelaufen sei und daher die Wandlung ausgeschlossen sei. Kein Anruf, kein nix. Auch meine Anrufe in Leipzig waren erfolglos, Rückrufe kamen nie.
Nach Hinweis aus Frankfurt habe ich den zentralen Customer Care Service angerufen. Nach einigen Telefonaten erklärte man mir, man habe mit Leipzig und Frankfurt gesprochen und man könnte den Sachverhalt wie dargestellt nachvollziehen. Die NL Leipzig habe allerdings kein Interesse mit mir zu sprechen und dem Customer Care seien die Hände gebunden.
Dort bekam ich allerdings den Tipp den Vorstand direkt anzuschreiben. Und jetzt wird’s echt traurig: Das Vorstandssekretariat teilte mir mit, dass der Vorstand ebenfalls nicht zuständig sei. Der Vorstand würde sich in Angelegenheiten der Niederlassungen grundsätzlich nicht einmischen, das sei organisatorisch bei Daimler so nicht vorgesehen. Kann man das Glauben? Das ist für mich so wie wenn ich meinem Nachbarn sage, er solle die zerbrochene Scheibe mit meinem dreijährigen Sohn klären und mich doch bitte in Ruhe lassen.
Nachdem ich also niemanden sprechen konnte, der „zuständig“ gewesen wäre, bekam ich von einem MB Mitarbeiter den Tipp Klage bei Gericht einzureichen. Der Fall sei so absurd, dass man sich nicht vorstellen könnte, dass Daimler damit vor Gericht wolle. Auf diese Weise würde sich sicherlich jemand für den Fall interessieren, der auch zuständig ist. Also habe ich Ende 2012 Klage eingereicht. Was sollte ich auch sonst machen, ich habe nach eigener Einschätzung Daimler ein irreparables Auto in der Garage stehen, dass zudem, weil irreparabel defekt, unverkäuflich ist. Mal abgesehen vom rein juristischen, wenn ich das Auto verkaufe und die Bremse versagt mal vollständig und es kommt zum Unfall, dann schlafe ich keine Nacht mehr. Das Urteil steht noch aus, wir werden sehen.
Und jetzt wird’s spannend für euch alle:
Der (juristische) Grund - wie ich ihn verstehe - warum Daimler glaubt das (irreparable) Auto, drei Mal defekt, Reparaturversuche alle erfolglos usw. nicht zurücknehmen zu müssen lautet: Verjährung! Und das soll so gehen: Zwar ist der Mangel unstreitig mittlerweile 4 Mal innerhalb von rund 12.000km aufgetreten (zuletzt im März 2013), das heißt sie haben ihn nie gefunden und daher auch nie behoben. Ich habe den Mangel unstreitig auch innerhalb der Gewährleistungsfrist erstmalig angezeigt und auch die zweite Anzeige, nämlich der erste misslungene Reparaturversuch, wurde von mir innerhalb der Gewährleistungsfrist angezeigt. Allerdings habe ich zu spät, nämlich erst außerhalb der Gewährleistungsfrist, gemerkt, dass auch der 2. Reparaturversuch seitens Daimler nicht geglückt ist. Daher habe ich Daimler zu spät mitgeteilt, dass der Wagen noch immer kaputt ist und bin daher zu spät (nicht innerhalb der einjährigen Gewährleistungsfrist) vom Kaufvertrag zurückgetreten.
Um es klar zu machen, das kann euch ALLE treffen: Wenn der Daimler-Kunde zwar einen Mangel erstmalig oder vielleicht sogar mehrfach (wie ich) innerhalb der Gewährleistungsfrist feststellt und anzeigt, der Mangel jedoch von Daimler innerhalb der Gewährleistung nicht behoben wird und der Kunde dies erst merkt, wenn die Gewährleistungsfrist dann abgelaufen ist, dann soll der Kunde keine Ansprüche auf Wandlung/Rücknahme des Fahrzeugs mehr haben. Also Leute wenn das durchgeht, dann gute Nacht. Wir sind jetzt alle für die Endkontrolle bei Daimler zuständig! Wir müssen feststellen, ob sie ihre Arbeit gut machen oder nicht! Und wenn wir (als Kunden) unsere Überprüfung derer Arbeit nicht gut und vor allem nicht SCHNELL genug erledigen, entlässt sich Daimler durch reinen Zeitablauf selbst aus der Haftung. Mal abgesehen davon, dass ich diesen Unsinn juristisch nicht beurteilen kann... sich als DAIMLER BENZ so zu präsentieren ist doch unfassbar! Du wirst hier als Kunde so richtig abgekocht, wenn Du Dich während Du einen Mercedes fährst nicht laufend juristisch beraten lässt.
Sie vertrösten ihre Kunden mit angeblichen Reparaturen so lange bis sich der Kunden jenseits der gesetzlichen Gewährleistung befindet und versuchen dann sich über eine Verjährung aus der Verantwortung zu ziehen? Gibt es im Daimler Konzern wirklich niemanden, der sich für einen solchen Auftritt schämt und sich dafür interessiert wie hier mit den Kunden umgegangen wird? Sie wollen wirklich einen Kunden zwingen ein Fahrzeug zu behalten, bei dem die Bremsen einen nicht diagnostizierbaren und daher nicht behebbaren Mangel haben?
Gibt es hier Jemanden, der so etwas schon mal hatte?
Gibt es hier Rechtsanwälte, die so etwas schon einmal hatten?
Konkret geht es vor Gericht wohl um die Frage ob Verjährung eintreten kann, wenn ein Mangel zwar zunächst zwei Mal fristgerecht innerhalb der 1 Jahres Frist angezeigt wurde, die dritte Anzeige und danach erst mögliche Rücktritt vom Kaufvertrag jedoch erst ausserhalb der 1-Jahres-Frist erfolgt. Also quasi die Frage, ob es eine Verjährung innerhalb der Verjährung vorstellbar ist? Wenn das so wäre, käme Daimler quasi durch reinen Zeitablauf aus der Verjährung. Also für mich (bin kein Jurist) total absurd. Wenn jemand an weiteren Details interessiert ist, erläutere ich gerne weiter, auch mein Urteil würde ich dann hier veröffentlichen, damit ihr wisst wie ihr euch wehren könnte oder was auf euch zu kommt.
Vielen Dank fürs Lesen an Alle!
Bin auf Eure Meinungen gespannt!
Beste Antwort im Thema
Hallo an Alle!
Das ist mein erster Forenbeitrag. Ich kenne mich also noch nicht wirklich aus, seid daher bitte nachsichtig.
Wenn was fehlt, gebt mir bitte Bescheid. Ich fühle mich gerade so richtig verar.... und will herausfinden, ob ich der einzige bin oder Daimler das immer so macht.
Das ist passiert:
Im April 2010 habe ich von der MB NL in Leipzig einen E63 AMG, S211, 2 ½ Jahre alt mit rd. 32.500 km und Junge Sterne Garantie gekauft. Junge Sterne Garantie kennt ihr sicher alle - „So Mercedes wie am ersten Tag“, so zumindest das Versprechen.
Auf der Heimfahrt von Leipzig nach Frankfurt am Main ging der Ärger los. Beim Bremsen viel mir immer zwischen etwa 140km/h und 120km/h eine Vibration im Auto auf. Dachte erst vielleicht müssen sich die Reifen erst wieder einlaufen, der Asphalt ist uneben oder so etwas. Um sicher zu sein habe ich bei der MB NL Frankfurt einen Termin vereinbart. Nach kurzem Blick unters Auto wurde mir mitgeteilt, dass die Bremsen „runter seien“ und auf jeden Fall erneuert werden müssten. Beim Verkauf hieß es in Leipzig noch die Bremsen halten noch locker 8.000 bis 10.000km, was dann der normalen Laufleistung von rund 45.000 km entsprochen hätte. Die Vibrationen kämen allerdings nicht durch die Abnutzung, sondern von Ablagerungen auf den Innenseiten der Bremsscheiben. Also wurden Bremsscheiben und Bremsklötze an der Vorderachse erneuert.
Rund 1.500km später viel mir dasselbe Vibrieren beim Bremsen wieder auf, wieder auf einer längeren Fahrt. Daimler NL Frankfurt hat wieder dieselben Ablagerungen an den vorderen Bremsscheiben festgestellt und Bremsscheiben und Klötze diesmal auf deren Kosten wieder erneuert. Wieder sollte alles super sein.
Rund 6.500km später bemerkte ich dasselbe Vibrieren - wieder auf einer längeren Fahrt - wieder. Bei Daimler NL Frankfurt wurde der Mangel wieder festgestellt, wie gehabt Ablagerungen auf der Innenseite der vorderen Bremsscheiben. Dazu bekam ich die Mitteilung, dass die Bremsscheiben und die Bremsklötze schon zu mehr als 50% abgenutzt seien. Damit war für Daimler klar, dass der reine Teiletausch (2x Bremsscheiben und Bremsklötze) nichts gebracht hatte, d.h. dass die tatsächliche Ursache dafür, dass die Bremsscheiben und die Klötze kaputt gingen, eben woanders als in diesen Teilen selbst liegt. Nachdem sie diesmal (angeblich) mit jedem in der NL und auch mit AMG direkt gesprochen hatten wurde mir erklärt, dass die Bremse wohl überhitzt und sich auf Grund der hohen Temperaturen die Bremse so schnell abnutzt. Die Ablagerungen auf den Bremsscheiben seien ebenfalls eine Folge dieser Überhitzung. Eine Idee woher die Überhitzung selbst kommen könnte hätte man nicht, der Fall sei einzigartig. Da also keiner wusste woher die Überhitzung kommt, konnten sie logischerweise auch keine Behebung des Problems anbieten.
Vor diesem Hintergrund haben wir uns darauf verständigt, dass ich gegenüber der Verkaufsniederlassung in Leipzig vom Kaufvertrag zurücktrete. Ich denke es ist für jeden nachvollziehbar, dass es sehr beängstigend und absolut verantwortungslos wäre in einem Auto zu fahren, bei dem der Hersteller nicht weiß warum die Bremse nicht richtig funktioniert. Insbesondere meine Familie fahre ich in so einem Auto nicht herum! Also brachte ich den Rücktritt auf den Weg und bat darin die MB NL Leipzig (wie abgestimmt) mit den Frankfurtern zu sprechen, um die technischen Details nachzuvollziehen. Um den Wagen vorübergehend, bis eine Lösung gefunden wurde, nutzbar zu machen (wir hatten mit maximal 14 Tagen gerechnet, war ja alles klar), wurden die defekten Teile auf Kosten Daimler noch einmal (zum dritten Mal) erneuert. Der im Rücktritt erbetene Anruf bei Daimler in Frankfurt kam (angeblich) nie. Dafür erhielt ich aus Leipzig einen „Dreizeiler“ mit dem Hinweis, dass man von den Beanstandungen in der MB NL Leipzig in meinem Rücktritt das erste Mal etwas höre, die Gewährleistungsfrist abgelaufen sei und daher die Wandlung ausgeschlossen sei. Kein Anruf, kein nix. Auch meine Anrufe in Leipzig waren erfolglos, Rückrufe kamen nie.
Nach Hinweis aus Frankfurt habe ich den zentralen Customer Care Service angerufen. Nach einigen Telefonaten erklärte man mir, man habe mit Leipzig und Frankfurt gesprochen und man könnte den Sachverhalt wie dargestellt nachvollziehen. Die NL Leipzig habe allerdings kein Interesse mit mir zu sprechen und dem Customer Care seien die Hände gebunden.
Dort bekam ich allerdings den Tipp den Vorstand direkt anzuschreiben. Und jetzt wird’s echt traurig: Das Vorstandssekretariat teilte mir mit, dass der Vorstand ebenfalls nicht zuständig sei. Der Vorstand würde sich in Angelegenheiten der Niederlassungen grundsätzlich nicht einmischen, das sei organisatorisch bei Daimler so nicht vorgesehen. Kann man das Glauben? Das ist für mich so wie wenn ich meinem Nachbarn sage, er solle die zerbrochene Scheibe mit meinem dreijährigen Sohn klären und mich doch bitte in Ruhe lassen.
Nachdem ich also niemanden sprechen konnte, der „zuständig“ gewesen wäre, bekam ich von einem MB Mitarbeiter den Tipp Klage bei Gericht einzureichen. Der Fall sei so absurd, dass man sich nicht vorstellen könnte, dass Daimler damit vor Gericht wolle. Auf diese Weise würde sich sicherlich jemand für den Fall interessieren, der auch zuständig ist. Also habe ich Ende 2012 Klage eingereicht. Was sollte ich auch sonst machen, ich habe nach eigener Einschätzung Daimler ein irreparables Auto in der Garage stehen, dass zudem, weil irreparabel defekt, unverkäuflich ist. Mal abgesehen vom rein juristischen, wenn ich das Auto verkaufe und die Bremse versagt mal vollständig und es kommt zum Unfall, dann schlafe ich keine Nacht mehr. Das Urteil steht noch aus, wir werden sehen.
Und jetzt wird’s spannend für euch alle:
Der (juristische) Grund - wie ich ihn verstehe - warum Daimler glaubt das (irreparable) Auto, drei Mal defekt, Reparaturversuche alle erfolglos usw. nicht zurücknehmen zu müssen lautet: Verjährung! Und das soll so gehen: Zwar ist der Mangel unstreitig mittlerweile 4 Mal innerhalb von rund 12.000km aufgetreten (zuletzt im März 2013), das heißt sie haben ihn nie gefunden und daher auch nie behoben. Ich habe den Mangel unstreitig auch innerhalb der Gewährleistungsfrist erstmalig angezeigt und auch die zweite Anzeige, nämlich der erste misslungene Reparaturversuch, wurde von mir innerhalb der Gewährleistungsfrist angezeigt. Allerdings habe ich zu spät, nämlich erst außerhalb der Gewährleistungsfrist, gemerkt, dass auch der 2. Reparaturversuch seitens Daimler nicht geglückt ist. Daher habe ich Daimler zu spät mitgeteilt, dass der Wagen noch immer kaputt ist und bin daher zu spät (nicht innerhalb der einjährigen Gewährleistungsfrist) vom Kaufvertrag zurückgetreten.
Um es klar zu machen, das kann euch ALLE treffen: Wenn der Daimler-Kunde zwar einen Mangel erstmalig oder vielleicht sogar mehrfach (wie ich) innerhalb der Gewährleistungsfrist feststellt und anzeigt, der Mangel jedoch von Daimler innerhalb der Gewährleistung nicht behoben wird und der Kunde dies erst merkt, wenn die Gewährleistungsfrist dann abgelaufen ist, dann soll der Kunde keine Ansprüche auf Wandlung/Rücknahme des Fahrzeugs mehr haben. Also Leute wenn das durchgeht, dann gute Nacht. Wir sind jetzt alle für die Endkontrolle bei Daimler zuständig! Wir müssen feststellen, ob sie ihre Arbeit gut machen oder nicht! Und wenn wir (als Kunden) unsere Überprüfung derer Arbeit nicht gut und vor allem nicht SCHNELL genug erledigen, entlässt sich Daimler durch reinen Zeitablauf selbst aus der Haftung. Mal abgesehen davon, dass ich diesen Unsinn juristisch nicht beurteilen kann... sich als DAIMLER BENZ so zu präsentieren ist doch unfassbar! Du wirst hier als Kunde so richtig abgekocht, wenn Du Dich während Du einen Mercedes fährst nicht laufend juristisch beraten lässt.
Sie vertrösten ihre Kunden mit angeblichen Reparaturen so lange bis sich der Kunden jenseits der gesetzlichen Gewährleistung befindet und versuchen dann sich über eine Verjährung aus der Verantwortung zu ziehen? Gibt es im Daimler Konzern wirklich niemanden, der sich für einen solchen Auftritt schämt und sich dafür interessiert wie hier mit den Kunden umgegangen wird? Sie wollen wirklich einen Kunden zwingen ein Fahrzeug zu behalten, bei dem die Bremsen einen nicht diagnostizierbaren und daher nicht behebbaren Mangel haben?
Gibt es hier Jemanden, der so etwas schon mal hatte?
Gibt es hier Rechtsanwälte, die so etwas schon einmal hatten?
Konkret geht es vor Gericht wohl um die Frage ob Verjährung eintreten kann, wenn ein Mangel zwar zunächst zwei Mal fristgerecht innerhalb der 1 Jahres Frist angezeigt wurde, die dritte Anzeige und danach erst mögliche Rücktritt vom Kaufvertrag jedoch erst ausserhalb der 1-Jahres-Frist erfolgt. Also quasi die Frage, ob es eine Verjährung innerhalb der Verjährung vorstellbar ist? Wenn das so wäre, käme Daimler quasi durch reinen Zeitablauf aus der Verjährung. Also für mich (bin kein Jurist) total absurd. Wenn jemand an weiteren Details interessiert ist, erläutere ich gerne weiter, auch mein Urteil würde ich dann hier veröffentlichen, damit ihr wisst wie ihr euch wehren könnte oder was auf euch zu kommt.
Vielen Dank fürs Lesen an Alle!
Bin auf Eure Meinungen gespannt!
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116 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von tüv-onkel
@te
Nur für mich aus Interesse: Fährst du die originale AMG-Rad-Reifen Kombination? Oder andere Felgen?
dto
Mit Sommerreifen, ja.
Ich habe eine 5 Speichen Felge für die Winterreifen.
Falls Du in Richtung Belüftung überlegst, hatte sich Daimler auch Gedanken gemacht. Wir hatten das Problem mit beiden Rädern.
Gruß
Ich hatte einen ähnlichen Vorgang mit Sonderfelgen an einem Ford Scorpio. Nachdem die originalen Felgen auf meinen Hinweis wieder drauf waren hatte sich das Problem erledigt. War nur so' n Gedanke.
dto
Zitat:
Original geschrieben von tüv-onkel
Ich hatte einen ähnlichen Vorgang mit Sonderfelgen an einem Ford Scorpio. Nachdem die originalen Felgen auf meinen Hinweis wieder drauf waren hatte sich das Problem erledigt. War nur so' n Gedanke.
dto
Danke Dir!
die story tut mir auch weh weil ich selbst probleme mit sachen kulanz und garantie hatte und hab...
echt traurig das keine sättel getauscht wurden und das teil nicht zur Entwicklungsabteilung ging...
ging hier leider um nen neuwagen... http://www.channelpartner.de/.../?...
Viele Sachmängel – Rückgabe möglich?
http://www.channelpartner.de/recht/2386517/index.html
http://www.vdvka.de/ <- kennst die schon?
mit einem "passenden" Fall könntest auch weiterkommen...
Zitat:
Original geschrieben von heizölraser
die story tut mir auch weh weil ich selbst probleme mit sachen kulanz und garantie hatte und hab...
echt traurig das keine sättel getauscht wurden und das teil nicht zur Entwicklungsabteilung ging...
ging hier leider um nen neuwagen... http://www.channelpartner.de/.../?...
Viele Sachmängel – Rückgabe möglich?
http://www.channelpartner.de/recht/2386517/index.html
http://www.vdvka.de/ <- kennst die schon?
mit einem "passenden" Fall könntest auch weiterkommen...
Tut mir sehr leid, dass Du's nachvollziehen kannst! Mich nervt das Ganze so richtig ....
Habe mir die beiden Links angeschaut, auch super interessant (kannte ich beides nicht) aber leider nicht mein Fall. Aber vielen Dank, ich bin für jede Idee dankbar!
Bei mir geht's, wie ich es verstehe, eigentlich nur um die Frage, ob Verjährung eintreten kann während der Verkäufer (angeblich) versucht den Mangel zu beheben. Wenn dem so wäre, könnte sich ja der Verkäufer selbst - fast nach Belieben - aus der Verjährung heben. Was denkst Du, klingt das für Dich logisch?
Guten Abend
ich habe jetzt mittlerweile alle 5 Seiten von deinem Problem mitgelesen. Das eigentliche Problem woher der Fehler entsteht kann und wird hier nicht ermittelt werden. Kann ja auch nicht, niemand hier hat das Auto auf der Bühne vor sich und kann es diagnostizieren. Eine Rechtsberatung wird dir auch niemand geben, dafür gibt es Anwälte. Werde dir im klaren darüber was du denn eigentlich möchtest.
Entweder lässt du deinen AMG von jemand begutachten (wie schon mehrfach erwähnt von jemand der sich auskennt) oder du versuchst das Fahrzeug zu veräussern ( am besten an ein Mercedes Autohaus) Berate dich doch mit deinem Anwalt was zu tun ist. Ich persönlich meine das du nicht weißt was du möchtest. Entweder behalten und Geld in die Hand nehmen, oder verkaufen und Geld verlieren. Derjenige der das Fahrzeug für kleines Geld erwirbt wird sich wohl ein Loch dahin freuen wo nie die Sonne hinscheint. Sag mir einfach mal für welchen Betrag du das Auto abgibst und ich überlege es mir. Ich fahre dann sofort damit zu meinem Sternflüsterer Hakan und er richtet es mir wie es sich gehört-und dann hab ich einen günstigen AMG geschossen.
Zitat:
Original geschrieben von s211amg
Zitat:
Original geschrieben von heizölraser
die story tut mir auch weh weil ich selbst probleme mit sachen kulanz und garantie hatte und hab...
echt traurig das keine sättel getauscht wurden und das teil nicht zur Entwicklungsabteilung ging...
ging hier leider um nen neuwagen... http://www.channelpartner.de/.../?...
Viele Sachmängel – Rückgabe möglich?
http://www.channelpartner.de/recht/2386517/index.html
http://www.vdvka.de/ <- kennst die schon?
mit einem "passenden" Fall könntest auch weiterkommen...
Tut mir sehr leid, dass Du's nachvollziehen kannst! Mich nervt das Ganze so richtig ....
Habe mir die beiden Links angeschaut, auch super interessant (kannte ich beides nicht) aber leider nicht mein Fall. Aber vielen Dank, ich bin für jede Idee dankbar!
Bei mir geht's, wie ich es verstehe, eigentlich nur um die Frage, ob Verjährung eintreten kann während der Verkäufer (angeblich) versucht den Mangel zu beheben. Wenn dem so wäre, könnte sich ja der Verkäufer selbst - fast nach Belieben - aus der Verjährung heben. Was denkst Du, klingt das für Dich logisch?
Er hat doch klar gesagt, was er will. Er will das Auto wandeln.
Wieso sind denn hier so viele der Meinung, dass man sich auf die Meinung der Mitarbeiter bei einer MB NL nicht verlassen kann? Habt ihr da wirklich so schlechte Erfahrungen gemacht?
Ich bin vom Kaufvertrag zurückgetreten, möchte also das Auto an Daimler zurückgeben.
Zitat:
Original geschrieben von Bucbinder
Guten Abend
ich habe jetzt mittlerweile alle 5 Seiten von deinem Problem mitgelesen. Das eigentliche Problem woher der Fehler entsteht kann und wird hier nicht ermittelt werden. Kann ja auch nicht, niemand hier hat das Auto auf der Bühne vor sich und kann es diagnostizieren. Eine Rechtsberatung wird dir auch niemand geben, dafür gibt es Anwälte. Werde dir im klaren darüber was du denn eigentlich möchtest.
Entweder lässt du deinen AMG von jemand begutachten (wie schon mehrfach erwähnt von jemand der sich auskennt) oder du versuchst das Fahrzeug zu veräussern ( am besten an ein Mercedes Autohaus) Berate dich doch mit deinem Anwalt was zu tun ist. Ich persönlich meine das du nicht weißt was du möchtest. Entweder behalten und Geld in die Hand nehmen, oder verkaufen und Geld verlieren. Derjenige der das Fahrzeug für kleines Geld erwirbt wird sich wohl ein Loch dahin freuen wo nie die Sonne hinscheint. Sag mir einfach mal für welchen Betrag du das Auto abgibst und ich überlege es mir. Ich fahre dann sofort damit zu meinem Sternflüsterer Hakan und er richtet es mir wie es sich gehört-und dann hab ich einen günstigen AMG geschossen.
Zitat:
Original geschrieben von Bucbinder
Zitat:
Original geschrieben von s211amg
Tut mir sehr leid, dass Du's nachvollziehen kannst! Mich nervt das Ganze so richtig ....
Habe mir die beiden Links angeschaut, auch super interessant (kannte ich beides nicht) aber leider nicht mein Fall. Aber vielen Dank, ich bin für jede Idee dankbar!
Bei mir geht's, wie ich es verstehe, eigentlich nur um die Frage, ob Verjährung eintreten kann während der Verkäufer (angeblich) versucht den Mangel zu beheben. Wenn dem so wäre, könnte sich ja der Verkäufer selbst - fast nach Belieben - aus der Verjährung heben. Was denkst Du, klingt das für Dich logisch?
Zitat:
Original geschrieben von s211amg
Wieso sind denn hier so viele der Meinung, dass man sich auf die Meinung der Mitarbeiter bei einer MB NL nicht verlassen kann? Habt ihr da wirklich so schlechte Erfahrungen gemacht?
Original geschrieben von s211amg
Zitat:
Der eine oder andere mit Sicherheit schon,aber ich an deiner Stelle würde wirklich mal eine zweite Meinung von einem wirklich fähigen Fachmann wie Hakan in Oberhausen oder Sippi den ich z. B. nicht persönlich kenne reparieren lassen,sollte sich dann heraus stellen dass das Problem von ihnen behoben wurde,dann könnte sich der freundliche nebst den Kollegen von AMG sich aber warm anziehen.
Aus meiner Sicht schiebt man sich (:) und AMG) in aller Seelenruhe hier den Ball zu und zwar auf dem Rücken des Kunden,so nach dem Motto mal sehen wer den längeren Atem hat.
Also gib dir einen Ruck und unter nimm endlich das richtige,ich bin davon überzeugt das der Fehler von einem dieser Spezies beseitigt wird und du im nachhinein noch viel Spaß mit deinem Dicken haben wirst.
Bastler-TT
Ich schreib da mal meine Meinung. Erstens hat die Werkstatt das Problem nicht logisch abgearbeitet überhitzen können die Bremsen ja wohl nicht auch bei aggresiver Fahrweise, es sei denn du gibst gas bremst und fährst 5 Kilometer Berg ab, aber bautechnisch nicht zu glauben dann müssten ja alle AMG´s dieses Problem haben. Zweitens, leider Dein Fehler. Spätestens beim zweiten Bremsenwechsel (Scheiben Klötzer) müsstest du sagen das das nicht das Problem löst also sucht den Fehler und wenn die komplette Bremsanlage getauscht wird. Laut deiner Berschreibung lassen die Klötzer nicht mehr richtig los nach den Bremsen. Entweder wurde die Bremse fasch zusammengebaut und jeder danach hat den Fehler abgeschaut, oder es ist eine falsche Bremsanlage verbaut (zb für ein Leistungschwächeren) kaum zu glauben, aber sag niemals nie, alles ist möglich und das könnte meiner Meinung das Problem sein---möglich lass es prüfen
GHU 230
Völlig egal wer Fristen versäumt, sollte nicht anderen die Schuld dafür geben
Zitat:
Original geschrieben von C3PO V3.0
Völlig egal wer Fristen versäumt, sollte nicht anderen die Schuld dafür geben
Da hier wohl ein Komma fehlt wolltest du wohl dem TE hier den schwarzen Peter zuschieben. Ich finde gerade bei der Bremse kann man schlecht beurteilen ob der Mangel behoben wurde. Dazu muss man erstmal das Auto eine gewisse zeit bewegen. Dabei kann das schonmal ein paar Wochen dauern.
Das Geschreibe hier ist ja kaum auszuhalten - in welcher Welt lebt TE und "Mitleider" ?
1. TE hat (angebl.) ein Problem und wartet auf RRe von MB, die aber nicht kommen ...
2. Klar, so ein" BremsenTest" kann dauern und hemmt sowieso jede Frist.
3. Und natürlich sind Zusagen anderer immer belastbar und alle stehen dann hinterher dazu, MB-Mitarbeiter sowieso immer. Und es gibt niemals Missverständisse ...
4. Es immer noch - nach 5 Seiten und 72 Beiträgen ! - unklar:
4.1 wie Überhitzung, ScheibenBelag usw. zustandekommen sollen,
4.2 wieso weder MB noch AMG damit nicht klarkommen sollten.
5. Bekannt ist nur, dass der TE seine Bremsbeläge verheizt - nach 5Tkm sind sie angebl. abgefahren. (Das kann jeder schaffen, BTW)
Abgesehen von Herumgejammere hier hat der TE bis heute - also nach 3 Jahren + 10 Tagen Fred - offenbar weder Gutachter noch Anwalt noch sonst wen eingebunden.
Die Wandlung hätte der TE angeblich verlangt - doch bekommen: So WHAT ? Was ist jetzt sonst sein Ziel ?
Zitat:
Original geschrieben von klkl
Das Geschreibe hier ist ja kaum auszuhalten - in welcher Welt lebt TE und "Mitleider" ?
1. TE hat (angebl.) ein Problem und wartet auf RRe von MB, die aber nicht kommen ...
2. Klar, so ein" BremsenTest" kann dauern und hemmt sowieso jede Frist.
3. Und natürlich sind Zusagen anderer immer belastbar und alle stehen dann hinterher dazu, MB-Mitarbeiter sowieso immer. Und es gibt niemals Missverständisse ...
4. Es immer noch - nach 5 Seiten und 72 Beiträgen ! - unklar:
4.1 wie Überhitzung, ScheibenBelag usw. zustandekommen sollen,
4.2 wieso weder MB noch AMG damit nicht klarkommen sollten.
5. Bekannt ist nur, dass der TE seine Bremsbeläge verheizt - nach 5Tkm sind sie angebl. abgefahren. (Das kann jeder schaffen, BTW)
Abgesehen von Herumgejammere hier hat der TE bis heute - also nach 3 Jahren + 10 Tagen Fred - offenbar weder Gutachter noch Anwalt noch sonst wen eingebunden.
Die Wandlung hätte der TE angeblich verlangt - doch bekommen: So WHAT ? Was ist jetzt sonst sein Ziel ?
1. Ich habe einen Rechtsanwalt eingeschaltet und Daimler auf Rücknahme des Fahrzeugs verklagt. Das hatte ich auch so geschrieben, ist scheinbar unter gegangen. Das Urteil steht übrigens noch aus. Bei Interesse veröffentliche ich es hier später gerne.
2. Es gibt keinen Grund einen Gutachter für irgend etwas einzuschalten, da die technische Seite klar ist: Daimler hat mir mitgeteilt, dass sie keine technische Lösung anbieten können, um das Problem zu lösen. Was sollte also ein Gutachter herausfinden? Daimler wird wohl kaum behaupten einen behebbaren Fehler, nicht beheben zu können. Was sollte das bringen?
3. Wir werden hier im Forum wohl die technische Lösung für das Problem kaum finden können, da stimme ich zu. Wäre ja auch zu seltsam, wenn wir hier ohne am Auto zu sein schaffen, was der Hersteller selbst bei Arbeiten am Auto nicht schafft. Trotzdem vielen Dank für eure Hinweise!
4. Vielen Dank auch für die Tipps wohin ich das Auto bringen kann! Da ich Daimler auf Rücknahme des Fahrzeugs verklagt habe und der Prozess noch läuft, kann ich nur derzeit niemanden am Auto „schrauben lassen“. Daher geht’s in dieser Richtung zumindest im Moment auch nicht weiter.
5. Der Grund warum ich das Ganze hier poste ist, dass ich sauer bin wie man bei Daimler mit Kunden umgeht und mir nicht vorstellen konnte, dass ich der einzige bin bei dem sie das versuchen. Mittlerweile weiss ich, dass ich nicht der einzige bin. Daher versuche ich euch hier zu erläutern worum es bei mir geht, damit ihr dann wisst was ihr machen solltet, wenn ihr mal ein ähnliches Problem habt.
Und so könntet ihr es versuchen: Wenn ihr einen (schwerwiegenden) Mangel am Auto habt, geht zu einem Anwalt, insbesondere was die Fristen angeht! Wenn euch bei Daimler jemand sagt, dass sie den Mangel behoben haben glaubt es nicht, sofern ihr euch auf diese Aussage verlassen müsst und es nicht SELBST sicher wisst bzw. überprüfen könnt. (Ich habe mich darauf verlassen, ohne es selbst prüfen zu können und genau das ist der Ansatz für die Verjährungsnummer, die sie versuchen.) Geht vielleicht zu einer anderen Werkstatt und lasst es prüfen - die passenden Tipps wohin gibt’s ja hier! Wenn ihr bei einem Mangel nicht wirklich wisst sondern auf die Aussage vertrauen müsst, dass er behoben wurde, solltet ihr den Mangel - vielleicht nach Rücksprache mit einem Anwalt - selbst wenn er noch nicht wieder aufgetreten ist, wieder anzeigen. Jedenfalls müsst ihr irgendwie - von Daimler bestätigt - dokumentieren, dass ihr die Behebung des Mangels anzweifelt.
Lasst euch bloß nicht - so wie ich - auf diesen ganzen „Wir finden eine Lösung und wir helfen Ihnen - Quatsch“ ein. Ihr hättet erleben sollen, wie schnell bei mir die Zuständigkeiten „gesprungen sind“ und niemand (mehr) für mich zu erreichen war. Und was juristisch geht und was nicht, findet ihr im Zweifel nur vor Gericht raus und wer will da, mal ganz abgesehen von den Kosten, schon hin.
Hätte mir das vorher jemand gesagt, hätte ich ihn für paranoid gehalten... wir reden hier von Daimler und AMG und so weiter... Heute wüsste ich so einen Rat sehr zu schätzen.
Also ich bin schon CL500er (435PS/700Nm) mit total verzockter AMG Anlage gefahren, genauso wie einen S500er...
Nach längerer Recherche kann ich nur eins sagen:
Mercedes verpennt es durch die Bank die Bremsen zu belüften!!!!!
AT-RS trifft den Nagel auf den Kopf und die Aussage fand ich in Semi-Rennsport Foren bestätigt... (Belüftung senkt Scheibentemp. um 200°)
http://www.at-rs.de/.../wenn-die-serienbremse-zu-heiss-laeuft.html
Auch AUDI bei den S/RS Modellen, VW beim fetten Phaeton, fast alle Porsche, selbst OPEL OPC habens in dem Punkt verstanden...
Tja, und Mercedes? - Mercedes macht nix... und AMG gönnt die Belüftung nur der Krone seiner Schöpfung... den Black Series
Also wenns mit dem Rücknahme nix wird... kann ich von tiefster Überzeugung zur >=3" Bremsbelüftung raten...