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Bremssattel nach Bremsenwechsel schief???Scheibe passt nicht mehr!

Audi A6 C5/4B
Themenstarteram 10. Oktober 2009 um 21:41

Moin!

Habe dieses WE an meinem Dicken 2.5TDI die Scheiben und Beläge V+h gewechselt, bzw dieser Prozess dauert noch an...

Also vorne war ratz fatz fertig, ohne Probleme.

Hinten hab ich die alten Bremsen ausgebaut, neue eingesetzt (Scheiben und Beläge) und festgestellt, dass die Scheibe nicht richtig auf die Radnabe passt. Trotzdem einfach mal die Felge draufgeschraubt und festgestell: Bremse fest.

Also Scheibe wieder runter und nachgemessen: ca. 5mm Unterschied im Topfmass (nennt man das so zwischen Bremsscheibe und dem Part, wo die Radbolzen nachher durch gehen?) festgestellt.

Also notgedrungen die alten Scheiben wieder eingesetzt (bin auf das Fahrzeug ja angewiesen) und festgestellt: Die passen nicht mehr!!! Und das auf beiden Seiten!

Das ganze äußert sich folgendermaßen: Scheibe passt zunächst richtig auf die Radnabe, bis man den Bremssattel am Radlagergehäuse fest zieht. Dann kommt die Scheibe in Fahrtrichtung vorne ca. 3-5mm von der Radnabe ab. Schraubt man dann die Felge rauf, verkantet das Ganze und das Rad ist fest.

An der Handbremse liegt es nicht, das Seil ist spannungslos. An den Belägen liegt es auch nicht, da zu Testzwecken entfernt. Der Hauptschleifpunkt ist zwischen der Bremssattelaufnahme (die ja auch die Bremsscheibe umschließt, wo die Beläge rein kommen) und der Bremsscheibe.

Man kann auch nicht feststellen, woran das liegt, Verzogen wird das nicht sein, eher bricht das Material. Bremssattel und Aufnahme sind 100%ig gerade, Auch die Aufnahme für den Bremssattel am Radnabengehäuse ist gerade.

Dass die Radnabe herausgekommen ist und deshalb die Scheibe schief steht, halte ich für ausgeschlossen, da ich die Schraube an der Antriebswelle hinten nie gelöst habe und somit das Ganze im Radlagergehäuse fest sitzt.

Nach ca. 6 Std suchen, probieren, Bremse zerlegen und zusammensetzten hab ich erstmal aufgegeben.

Hat jemand von euch sowas schonmal erlebt??? Meiner Ansicht nach, verstößt das gegen die Physik :-)

Ich weiss echt nicht mehr weiter und wüsste nicht wo ich suchen könnte, oder was ich austauschen müsste, damit das wieder passt.

Sobald man den Bremssattel etwas löst (dann kommt er ja weiter nach aussen) lässt sich das Rad bzw die Bremsscheibe auch wieder drehen. Aber ich kann ja unter keinen Umständen mit nem gelösten Sattel rumfahren! Das wäre ja lebensmüde.

Vielleicht hat ja jemand nen Tip, was ich übersehen habe. Vielen Dank fürs lesen!

Gruß Schütti

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30 Antworten

Ein paar gute Bilder könnten bei der Beurteilung helfen obwohl du schon gut beschrieben hast. Aber was vorher dran was muss wieder passen.

Hast Du den Bremskolben im Satten bis zum anschlag zurückgedreht?

Betonung liegt auf Zurückgedreht!

MfG

Sind die Führungsbolzen im Bremsträger gängig?

Wenn der Kolben nicht ganz hinten wäre würde er den Sattel nicht über die Scheiben und Klötze bringen

Da sind die Führungsbolzen krumm.

Hatte das Phänomen auch schon ein paar mal.

Die Führungsbolzen haben ja den 15mm 6Kantkopf.Den mußt du jetzt wieder so hin drehen das der Sattel wieder gerade auf dem Sattelträger sitzt.Seitdem kennzeichne ich immer die Führungsbolzen vor dem Ausbau wie sie gesessen haben vor dem Ausbau.

Themenstarteram 11. Oktober 2009 um 0:47

Danke schonmal für eure Antworten.

Fotos kann ich morgen mal machen. Zurückgedreht habe ich natürlich, aber nicht bis zum Anschlag, weil der Kolben nur soweit zurückgedreht wird, dass er mit der Dichtung bündig hinten ist. Das ist aber auch nicht das Problem, da er auch ohne Beläge schleift.

Die Scheibe schleift auch ohne angebauten Sattel an der Sattelaufnahme, wo dann nachher die Klötze rein und der Sattel drauf kommen.

Denke nicht, dass es an den Führungsbolzen liegt, da ich die zu Testzwecken inkl. dem Sattel weggelassen habe. Wie gesagt, es ist ein mir unerklärliches Phänomen, dass ich die alten Teile da nicht wieder hinein kriege. So'n Sattel oder das Radlagergehäuse ist ja nicht gerade etwas, was man schnell mal verbiegt.

Jemand noch ne andere Idee???

Gruß Schütti

Ich weiß zwar nicht wie aber dann hast du die Sattelaufnahme von der falschen Seite an den Achskörper geschraubt.

Zitat:

Original geschrieben von überallroad

Ich weiß zwar nicht wie aber dann hast du die Sattelaufnahme von der falschen Seite an den Achskörper geschraubt.

Dieser Gedanke ist mir heute Morgen im Bett auch gekommen aber hab ihn gleich wieder verworfen weil es ja rein Theoretisch gar nicht funktioniert.Es sei denn der TE hat mit Schrauben und Muttern gearbeitet was ich mal nicht hoffe.:)

Doch das geht dann drehts dir die Scheibe auch raus wenn er den Träger auf den Kopf gestellt hat

Themenstarteram 11. Oktober 2009 um 12:13

Nein, das ist es leider auch nicht, hatte den Träger nicht vom Sattel ab, deshalb kann er nicht verdreht sein. Ausserdem hätte ich das auch gesehen. Und den Träger auf der falschen Seite anschrauben geht ja auch nicht, da nur im Träger das Gewinde ist, sodass man die Schraube erst durch das Radnabengehäuse und dann in den Träger Schraubt.

Ich werd denn nachher mal bei gehen und noch ein paar Fotos machen. Mal sehen, ob wir dann des Rätsels Lösung finden.

Themenstarteram 11. Oktober 2009 um 20:04

So, ich war heute nachmittag denn mal dabei und hab ein paar Fotos gemacht.

Hier sieht man, wie groß der Abstand zur Radnabe ist (oben), die Abstände links und rechts.

Hier noch 3 Bilder vom Sattelträger: Bild 1 Bild 2 Bild 3.

Da sieht man denn auch, wie stark die Scheibe schon am Trägr anliegt, sobald die Beläge und der Sattel noch montiert sind, geht gar nix mehr.

Hier erkennt man, wie schief die Bremsscheibe sitzt, wenn der Sattelträger fest geschraubt ist, und hier, wie sie sitzen sollte.

Als ich das alles so betrachtet habe, bin ich auf folgenden Lösungsansatz gekommen: Eventuell hat sich - aus welchen Gründen auch immer - auf BEIDEN Seiten die Radnabe rausgezogen. Ich kann mir zwar nicht erklären, wie das passiert sein sollte, denn ich habe keinerlei Gewalt o.ä. angewendet um die alten Teile auszubauen, aber egal. Sollte dies wirklich der Fall sein, würde das erklären, warum die Scheibe so schief steht, denn der Sattel zieht die Bremsscheibe natürlich zu sich in die Führung, wenn der Sattel festgeschraubt wird.

Also werde ich morgen mal zu Audi fahren, und mir ggf die Theorie bestätigen lassen und mir den Inbus für die Antriebswelle hinten ausleihen, AW ausbauen, Radlagereinpresswerkzeug durchschieben und Radnabe zurück drücken. Hoffe wirklich, dass mein Problem damit gelöst wäre, und das alles ohne große Probleme klappt.

Was meint ihr dazu???

Gruß Schütti

Themenstarteram 12. Oktober 2009 um 13:11

Moin!

Habe mir über Nacht ne neue wahrschienlichere Theorie einfallen lassen:

Denke, dass die neue Bremsscheibe (mit größerem Topfmaß) beim Anziehen der Felge den Bremssattel samt Halterung ein paar mm nach hinten gebogen hat, sodass jetzt nix mehr passt.

Mein Lösungsansatz: Die alte Bremsscheibe mit einem Distanzstück in den Sattel klemmen und dann die Radbolzen samt Felge langsam, vorsichtig und gleichmäßig anziehen, damit die Bremsscheibe den Sattel wieder nach vorne zieht.

Ich weiss, dass das alles Guss ist, und sich normal nicht biegen lässt, aber was habe ich für eine Wahl??? Mehr als Brechen kann das Ganze nicht und dann muss ich halt nen neuen Sattelhalter+Bolzen verbauen.

Hoffe nur, dass die Halterung am Radlagergehäuse nicht von der Biegung betroffen ist.

Hat jemand nen anderen Lösungsansatz???

Vielen Dank!

Es kann aber weniger als brechen, zB kurz vor dem Brechen die von dir gewünscht Posotion erreichen und dann irgendwann beim Bremsen ganz brechen. Viel Spaß dabei ;)

Naja ich würds nicht machen, dass es hinter äußerlich aussieht wie vorher heißt lange nicht dass das Material noch in Ordnung ist.

Themenstarteram 12. Oktober 2009 um 13:57

Stimmt auch wieder.

Werde denn lieber die Halterung tauschen. Sicher ist sicher. Hoffe mal, dass es nich die Aufnahme an dem Radlagergehäuse ist, die verbogen ist.

Mal abwarten...

Gruß Schütti

Wie wärs jetzt mal mit Bildern?

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