Bremsenumbau auf W12 (385mm/335mm)
Gestern haben wir die Bremsanlage an meinem 4.2 TDI auf die vom W12 umgebaut. Mit 385mm Scheiben vorne und 335mm Scheiben hinten. Damit wurde also die Bremsenausstattung von PR-1LL (vorne) und PR-1KW (hinten) auf PR-1LJ bzw. PR-1KY umgebaut.
Tranceworb hat eine günstige Bezugsquelle für die Bremssättel aufgetan und dann haben wir ETKA auf und ab gewälzt und folgende Teile bestellt:
Hier die Liste der Teile inkl. Explosionszeichnung für vorne:
http://www.partscats.info/.../?...
Gesamtkosten 985 € für vorne (jeweils Originalteile oder ATE):
Bremssättel 241,- Euro über hoffmancarparts.com (mir wurden keine Versandkosten berechnet)
Träger, Schrauben, Bolzen und Kappen über genuine parts 340,- € inkl. Versand
Haltefedern 56 €
Verschleissteile 348 € inkl. Beschaffungskosten über autoteilemann.de
Die Bremssättel sind günstig erhältlich über www.hoffmancarparts.com . Das ist ein Abverkäufer von alter Lagerware für Originalersatzteile, Lieferzeit aus Belgien 3 Werktage.
Links unlackiert 120,38 Euro
http://www.hoffmancarparts.com/de/bremssattelgehause-4e0615123e.html
Rechts unlackiert 120,38 Euro
http://www.hoffmancarparts.com/de/bremssattelgehause-4e0615124e.html
Oder Schwarz lackiert (S8) für 129,86 Euro
http://www.hoffmancarparts.com/de/bremssattelgehause-4e0615123d.html
http://www.hoffmancarparts.com/de/bremssattelgehause-4e0615124d.html
Viele Teile über Genuine Parts, per Vorlasse zu zahlen, etwa 2 Wochen Lieferzeit. Seltsames Geschäftsmodell, scheinen aber nicht zu betrügen. Versandkosten 8-11 €, Lieferzeit war zwei Wochen.
Bremsträger 2x für 116,47 €, also rund 235 Euro.
http://eshop.original-teile.de/index.php?...
SCHRAUBE N90876802 4x für 2,83 €, also rund 12,- €
http://eshop.original-teile.de/index.php?...
Führungsbolzen 7D0615143 4x für je 17,10 €, also rund 68,40 €
http://eshop.original-teile.de/index.php?...
Abdeckkappe mit Kabelhalter 4A0615134A, 4x je 2,63 €, also rund 10,52 €
Haltefeder 4E0615269B 2x je 25,02 € + 5,49 € Versand, also rund 55,60 €, schnelle Lieferung
http://www.teilehaber.de/feder-bremssattel-id51364666.html
Die Verschleissteile, zusammen rund 350,- Euro. Teilweise Sonderbestellung, deshalb ruhig anfragen - die Bremsscheiben sind nicht normale Lagerware (es wurden mir 6,30 € Beschaffungskosten berechnet, die berechnen aber keine Versandkosten):
Bremsscheibe, 2x je 101,21 €, also rund 202,50€
http://www.autoteilemann.de/bremsscheibe-audi-540588.html
Bremsbeläge 1x rund 139,- €
http://www.autoteilemann.de/...satz-scheibenbremse-13-0460-7182-2.html
Die hinteren Bremsen sind günstiger und einfacher:
Explosionszeichnung mit Teilenummern:
http://www.partscats.info/.../?...
Hier braucht man nur die Bremsträger als zusätzliche Teile:
http://eshop.original-teile.de/index.php?...
http://eshop.original-teile.de/index.php?...
2x 112,92 Euro
http://www.autoteilemann.de/...satz-scheibenbremse-13-0460-2889-2.html
1x 54,68 Euro
http://www.autoteilemann.de/ate-bremsscheibe-24-0122-0214-1.html
2x 61,68 Euro
Gesamtkosten hinten 403,88 Euro
Die hinteren Deckbleche müssen nur unter Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften modifiziert werden. ETKA lügt, es müsste auch andere geben ...
Beste Antwort im Thema
Gestern haben wir die Bremsanlage an meinem 4.2 TDI auf die vom W12 umgebaut. Mit 385mm Scheiben vorne und 335mm Scheiben hinten. Damit wurde also die Bremsenausstattung von PR-1LL (vorne) und PR-1KW (hinten) auf PR-1LJ bzw. PR-1KY umgebaut.
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Bremsscheibe, 2x je 101,21 €, also rund 202,50€
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Die hinteren Bremsen sind günstiger und einfacher:
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Gesamtkosten hinten 403,88 Euro
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295 Antworten
Die Bremsscheiben sind definitiv erheblich unterdimensioniert - eine Fehlkonstruktion und nur das ist das Problem, nicht die Bremsleistung und der ganze andere Kram. Deswegen brauche ich jetzt bei 160tsd. den 5. Satz vorne und hinten den 4. Satz, immer zusammen mit Belägen. Beläge und Scheiben immer zusammen. Damit ist nur die Standzeit der Bremsscheiben deutlich zu gering, mehr nicht, auch nicht die der Klötze. der Verschleiß ist ok. Klar hilft es in jedem Fall, auf die bestehende Bremsanlage größere Scheiben drauf zu bauen, auch ohne Umcodierung, da die Bremsleistung ja nicht das Problem ist, sondern die deutlich unterdimensionierte Scheiben, die zu heiß werden und einen viel zu hohen Verschleiß aufweisen und damit eindeutig zu schwach und zu klein sind für ein 2,6 Tonenn Auto bei 250 km/h + Wahrscheinlich ist es auch ohne Umcodierung die deutlich bessere Auslegung. 2000.- für einen neuen ABS Block + allem anderen ist natürlich viel zu viel, dann komme ich auf locker 5.000.- €. Dafür kann ich 3 1/2 mal Scheiben und Beläge wechseln lassen. Mir geht es aber um ein mögliches Sicherheitsrisiko und auf jeden Fall den unzweifelhaften gerichtsfesten Erhalt der ABE - Haftung/Versicherungsleistungen im worsed case. Was löst ABS, ESP, ASR eigentlich konkret aus, ein Rad zu bremsen, oder zu lösen, oder auf Schlupf (ABS)? Sind das Radsensoren? Dann wäre es ja egal, oder? Was passiert genau wenn ein Rad blockiert oder eines durchdreht? In beiden Fällen, ob ESP,ASR oder ABS ja nur ein Bremseneingriff, oder? Wenn man das genau weiß wie das genau geht und was alles beteiligt ist, kann man beurteilen, ob die Umcodierung überhaupt erforderlich ist und man könnte beim alten Block - Steuerung - bleiben. Eine höhere Bremsleistung erzielt man ja rein physikalisch in jedem Fall und die Bremsen werden auf alle Fälle eine wesentlich höhere Standzeit aufweisen und das Kernproblem ist gelöst. Die Frage ist doch nur was macht die Elektronik/Mechanik/Hydraulik der ABS, ESP, ASR Steuerung genau alles? Wer weiß das?
Sobald ich das plausibel nachvollziehen kann fliegen die Micky Mouse Scheiben raus und ich werde dann auch umrüsten, es nervt einfach tierisch, mit den viel zu schwachen Bremsscheiben rumzufahren - man hat ja schon Angst mal richtig in die Eisen zu gehen - und das ist nach meiner Auffassung auch gefährlich im Grenzbereich. Jede ernsthafte Verzögerung aus hohem Tempo kostet richtig Geld und die Scheiben sind im A.... Deswegen hat der :-) wahrscheinlich auch die Toleranzschwellen, Verschleißgrenzen runter gesetzt, mit ein Grund dafür das ich dauernd neue Bremsen brauche = 7.000.- €, auf 160.000 km. Ich sag ja, auf 300 tsd. km rechnet sich die Keramikanlage (Standzeit), bzw. kostet nicht mehr außer den Klötzen.
Danke overboost7667 für das Bild von der Eintragung.
Warum sollte man die Originalen Bremsen eintragen lassen? Wenn Originalteile verbaut sind und es die Bremsen so am 4e gab, dann liegt die ABE dafür bei Audi!
Dann müsste man ja auch seine FL Rückleuten eintragen lassen...
Das stimmt so nicht..Es ist so oder so eine bauliche Veränderung! Man kann ja nicht auch einfach die 20" S8 Felgen drauf schrauben, ohne Eintragung..
@SWAN
Der Text liest sich sehr müßig..Ein paar Absätze wären cool :)
Und genau das darf man auch, wenn die Felgen die 4e Teilenummer aufweisen und die Reifengröße den spezifikationen der bei Audi liegenden ABE entsprechen. Dafür gibt es ABE´s
Jaein,
Es wird bei Audi zwischen Teilen für A8 und S8 unterschieden, wenn die CoC (Certificate of Conformity) des A8 keine 20Zöller vorsieht, dann darf man da nicht ohne Eintragung 20 Zöller drauf machen, egal, ob das Original-Audi-Felgen sind oder nicht.
Legal sind nur die Felgen, die ab Werk auf einem jeweiligen Model verbaut wurden.
Einem Tüv-Prüfer wird das aber nicht unbedingt auffallen.
Im Übrigen hat Audi keine ABE für die Felgen, die "ABE" der Felgen ist Bestandteil des CoC des Fahrzeugs für da sie bestimmt sind. Audi hat nur ein paar Gutachten zur Traglast und Co, mit denen eine Eintragung leichter ist. Deswegen kann man nicht mal eben eine D4-Felge auf einen D3 schrauben...
Bei einem Unfall kann das zu einem Problem werden, wenn der Gutachter erstaunt feststellt, moment, auf diesem 3,7er A8 waren ab Werk doch nie die grossen Bremsen verbaut -> erloschene Betriebsgenehmigung -> Versicherung stellt sich quer.
Eintragen lassen sollte man das also schon.
Mit der Eintragung gibt es unterschiedliche Meinungen und Aussagen.
Es kann aber nicht falsch sein sich etwas schriftliches vom TÜV Prüfer geben zu lassen.
Es gibt doch sogar noch für einen4.0TDI die KBA-Bescheinigung, wo nachträglich offiziell das Format 275/35 R20 freigegeben wurde. Zusätzlich bietet die Audi AG eine Luftdrucktabelle für diese Dimension an.
Da die S8-Felgen 20" eine für den A8 4E/D3 typische TN haben, können diese Felgen ohne Einzelabnahme montiert werden.
Es wird niemand darüber stolpern, wenn eine 4E-Teilenummer drauf ist, ob das dennoch Eintragungsfrei ist, müsste man erstmal prüfen. Die Zulassung muss für das entsprechende Modell passen. Hab allerdings keine Zulassung der Felgen zur Hand um nach zu sehen.
Die kleinen 310mm Bremsscheiben für hinten haben auch eine 4E-Nummer, trotzdem wird es nicht erlaubt sein, diese bei einem A8L W12 auf die Vorderachse zu montieren.
Die 17Zöller Felgen darf man trotz passender Nummer ja auch nicht auf einer 18Zoll Bremse verbauen (knapp passen tut es, wenn die Gewichte nicht schaben)
Zitat:
@overboost7667 schrieb am 30. Mai 2015 um 00:50:41 Uhr:
Meine ist eingetragen, ich habe die ETKA-Ausdrucke und die Rechnungen mitgebracht.
Der erste TÜVer wahr ohne Plan, hat dann aber auf einen Kollegen verwiesen, der öfter Bremsen abnimmt.
Der hat dann auch eine Mords Show abgezogen und eine Wahnsinns Kohle (200-250 Euro) gezogen für den ET-Nummernvergleich.
Danke, Sehr ordentlich, aber so muss es sein. Damit hat das Auto eine gültige ABE und richtiger Weise ist der KFZ - Schein ergänzt. Da kann im worsed case scenario nix mehr nach kommen und Versicherer tun heute ja alles um nix bezahlen zu müssen, im besonderern im Haftpflichtfall........
Zitat:
@WeissNicht23 schrieb am 31. Mai 2015 um 08:12:16 Uhr:
Jaein,
Es wird bei Audi zwischen Teilen für A8 und S8 unterschieden, wenn die CoC (Certificate of Conformity) des A8 keine 20Zöller vorsieht, dann darf man da nicht ohne Eintragung 20 Zöller drauf machen, egal, ob das Original-Audi-Felgen sind oder nicht.
Legal sind nur die Felgen, die ab Werk auf einem jeweiligen Model verbaut wurden.
Einem Tüv-Prüfer wird das aber nicht unbedingt auffallen.
Im Übrigen hat Audi keine ABE für die Felgen, die "ABE" der Felgen ist Bestandteil des CoC des Fahrzeugs für da sie bestimmt sind. Audi hat nur ein paar Gutachten zur Traglast und Co, mit denen eine Eintragung leichter ist. Deswegen kann man nicht mal eben eine D4-Felge auf einen D3 schrauben...
Bei einem Unfall kann das zu einem Problem werden, wenn der Gutachter erstaunt feststellt, moment, auf diesem 3,7er A8 waren ab Werk doch nie die grossen Bremsen verbaut -> erloschene Betriebsgenehmigung -> Versicherung stellt sich quer.
Eintragen lassen sollte man das also schon.
Also, ich hab eine Traglastbescheinigung vom :-) und ein Gutachten / KBA Ergänzung über die Felgen vom :-) und man darf Sie einfach so drauf machen, mit der Einschränkung bei der nächsten Gelegenheit die Eintragung im KFZ Schein = Zulassungsbescheinigung Teil II vornehmen lassen. Ob auch im Brief, wieß ich nicht, aber für die ABE zählt der Schein. Für Teile von ABT (kleiner Heckspoiler und Abgasanlage) wurde das bei ABT in Kempten TÜV abgenommen und ich habe ich habe ABE's zu den KFZ Papieren erhalten. Ich hab keinen Chip, aber auch der ist in jedem Fall eintragungspflichtig.
Die Original Felgen 9J x 20 muss ich also bei nächster Gelegeneheit - TÜV - beim :-) eintragen lassen.
Ganz einfach: Alles was man ändert und nicht im Brief oder Schein steht, oder die Werte verändert, ist eintragungspflichtig, so z. B. auch die Original AHK. Größerer Bremsen sind genauso entragungspflichtig, wie Leistungssteigerung.
Nochmal zur Kernfrage: ABS Block codieren, bzw. auch erneuern bei Umbau auf die "richtigen" 385/335. Das lässt mich einfach nicht los zur Entscheidungsfindung.
ABS verhindert ja das Blockieren der Räder bei starker Bremsung = löst die Bemsen getaktet durch Druckwegnahme des Hydraulikdrucks = Bremsdruck auf die Bremszylinder. Das kann ja nur über Radsensoren gehen, oder? Es ist streitwürdig ob der Bremsweg überhaupt kürzer durch ABS wird, aber anyhow. Bei schlechten Systemen wird er jedenfalls länger, bei guten Systemen kann er kürzer sein. Der eigentliche Vorteil ist "nur" dass das Fahrzeug bei einer Vollbremsung nicht ins Schleudern gerät, sogar lenkbar bleibt (also ggf noch ausweichen kann wenn der Bremsweg nicht ausreicht). Deswegen bei ABS ja immer den Fuß auf dem Pedal lassen mit vollem Pedaldruck.
Wenn der ABS Block also nur über Radsensoren gesteuert wird, bliebe das ja bei den größeren = stärkeren Bremsen 1:1 dasselbe, oder?
ESP heisst bei nahezu jedem Autohersteller anders, wie zB DSC. Gemeint ist immer das Gleiche. Mittels der Bremsanlage wird ein ausbrechendes Fahrzeug durch Einzelradbremsung wieder dazu gebracht in seine Spur zurück zu kommen, bzw wird die Bremse gezielt eingesetzt um die Fahrdynamik zu verbessern. Dieses System beinhaltet das ASR.
ASR bremst ja auch nur bei durchdrehenden Antriebsrädern die jeweiligen Räder (wenn nur Eines dann auch nur das Eine) und nimmt aber auch ggf. die Motorleistung zurück. Bei unseren Dicken mit Sicherheit, also hängt die Bremse auch mit im Daten-Netz des Motorsteuergerätes. (Drehmoment und damit auch Getriebesteuergerät)
Also wenn ABS,ESP und ASR nur über Radsensoren = durchdrehende oder blockierende Räder gesteuert wird, müsste eigentlich doch auch nix umcodiert werden, oder? Die Frage ist aber konkret was ist beim 10 - / 12 - Zyl. ABS Block anders, als bei unserem V8 ABS Block und wie wirkt sich das im Gesamtsystem aus?
Die Frage kann also doch nur noch sein, ob der Bremsdruck vom Bremsensteuergerät mit den größeren Scheiben anders geregelt wird bei ABS,ESP und ASR Einsatz, richtig?
Wirklich wissen, was anders ist am ABS wird nur Audi und das wird wohl nicht preisgegeben.
Ich vermute, dass es eher Feinheiten in der Abstimmung sind, die eher im Grenzbereich feststellbar sind.
Das Abs merkt nur ob ein Rad blockiert und löst an diesem Rad kurz die Bremse.
Das ESP macht es andersrum, wenn ein Rad durchdrehen bremst es dieses.
Jetzt haben wir aber ein Multikanal Abs, dass auf mehrere Räder gleichzeitig wirkt. Dazu muss es aber wissen, wie die Bremsleistungen an den einzelnen Rädern sind. Beim ESP analog dazu.Da kann es dann sein, dass die Regelung ein Rad bremst und gleichzeitig an einem anderen die Bremse löst.
Meine Vermutung ist aber dahingehend, dass der normale Audifahrer den Unterschied, den der ABS-block macht, nicht bemerken wird.
Alles soweit ja völlig klar, aber um Grenzbereiche und viel zu geringe Bremsen Standzeit bei viel zu hohem Verschleiß geht es hier ja gerade. Für hohe Geschwindigkeiten - im normalen Gebrauch dieses Auto's - benötigen wir größere, stärkere und zuverlässigere Bremsen, die nicht gleich nach jeder Vollbremsung oder nach jedem heftigem Bremsmanöver sofort hinüber sind bzw. versagen.
Die 360/310er 22mm (bereits stärker) reichen für den Normalfahrer, der nur 130 - 150 km/h fährt ja aus, bis auf die inakzeptable kurze Standzeit der Scheiben, die bei jedem Belagwechsel fällig sind.
Dadurch, dass Hoppels18t den bestehenden ABS Block unserer Dicken nicht umcodieren kann und WeissNicht23 eine andere Teilenummer für die 10 - und 12 - Zylinder Motoren und deren ABS Block kennt, für die dort standardmäß verbauten 385/335er 26mm Bremsen, belegt das aber, daß bei uns der ABS Block mit gewechselt werden muss zur 100% Adaption der Bremsanlage und zur einwandfreien Funktion der Sicherheitssysteme, wie ABS,ESP und ASR auf unsere V8 Motorisierung. Super das overboost7667 das eingetragen bekommen hat.
TÜV Prüfer kochen halt auch nur mit Wasser. Damit ist er persönlich versicherungs- und haftungstechnisch bezüglich gültiger ABE schon mal raus, mit TÜV Segen und im Falle eines Unfalles wäre allenfalls der TÜV dran. (Den passiert aber nix)
Der Normalfahrer merkt ABS,ESP und ASR ohnehin so gut wie nie, das ist aber hier nicht die Frage und ich bin schätzungsweise 1 Mio. km auch ohne den ganzen Kram gefahren und habe mit meinem Langen auch auf Schnee und Eis mit und ohne ESP schleudern trainiert. Das macht Spaß und da lernt man die Grenzbereiche und Systeme besser kennen und auch sehr zu schätzen. Ebenso haben wir ja ob leer oder voll beladen physikalische Toleranzen bezüglich der Fahrsicherheit.
Die Sicherheitssysteme wie ABS,ESP und ASR als Beiwerk sozusagen dabei, greifen ja nur im Grenzbereich ein, einschließlich ins Motorsteuergerät und die Getriebesteuerung (Drehmoment) und in der Regel ja nur bei akuter Unfallgefahr durch drohenden, oder bereits bestehenden Verlust der Fahrzeugkontrolle.
Damit ist für mich klar, das für die sicherheitsrelevanten aktiven Eingriffe in die Fahrdynamik der ganze Kram zu 100% stimmen muss und gerade auch der ABS Block passend abgestimmt sein muss auf die veränderte Bremsleistung durch die größeren und stärkeren 385/335er 26mm Scheiben.
Im Besonderen aber für 100% Erhalt der Fahrsicherheit im Grenzbereich und leider auch für Haftungsfragen bei Unfällen, wohlmöglich noch mit Todesfolge und/oder Versicherungsleistungen. In dem Moment, wo es zu Fahrzeuguntersuchungen kommt, mit Staatsanwälten und Versicherern, sowie hoch bezahlten Rechtsanwälten, worsed case, muss alles einwandfrei stimmen, mit gültiger ABE, sonst gute Nacht Marie.
Damit ist die Sache für mich mit 385/335er 26mm Scheiben geklärt. Ich hätte Sie gerne, aber eine Aufrüstung kommt für mich nur mit einem neuen und zu allem passenden ABS Block mit funktionierender Codierung beim :-) in Frage. Ob die das dann eintragen oder nicht, kann mir als Kunde dann egal sein.
Meine 275er Schlappen lass ich bei nächster Gelegenheit eintragen, - so, wie vorgeschrieben.....
Die Grenzbereiche, welche ich meine wird so schnell keiner auf offener Strasse erreichen...
Ich schau mal, dass ich nachher mal die Teilenummerrn einstelle mit Zuordnung Motor/PR-Codes.
Was aber daran anders ist.... Das wird im Detail ein Firmengeheimnis sein.
Bzw: wenn das eingetragen wird, dann gibt es keine rechtlichen Probleme. Wenn es dann noch eine große Prüforganisation macht und nicht ein selbstständiger Sachverständiger, dann ist das wasserdicht.