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Bremsen entlüftet - trotzdem kein Bremspedaldruck (mal wieder...)

VW Käfer, VW
Themenstarteram 7. Dezember 2017 um 17:17

Hallo Leute!

Ich habe ein altbekanntes Problem (s.o.), das häufig in Foren besprochen wird.

Trotzdem komme ich nicht weiter.

Ich hab meinen Ovali auf KS-Steinen waagerecht aufgebockt in der Garage stehen (Räder abmontiert) und einiges an der Bremshydraulik ersetzt (das Autochen hatte ich vor ca. 25 Jahren von Grund auf restauriert, also damals auch die komplette Bremsanlage erneuert).

Ich habe nun die Bremsschläuche durch auf Maß gefertigte Stahlflex-Schläuche ersetzt und alle Radbremszylinder erneuert (ATE/vewib).

Auch den Schlauch vom Reservoir zum HBZ (Einkreis) und den Gummistopfen oben im HBZ habe ich erneuert. Den HBZ selbst nicht.

Das System entlüftet habe nicht nach der alten "Bremspedalmethode", sondern per Eezibleed (mit ca. 1,4 bar Druck aufs Reservoir, wie empfohlen), was auch - auf den ersten Blick - einwandfrei geklappt hat (Reihenfolge: HR - HL - VR - VL).

Aber Null Druck auf dem Bremspedal.

Das Reservoir ist voll. An allen Entlüfterventilen kam/kommt saubere, blasenfreie Bremsflüssigkeit raus. Das ganze habe ich mittlerweile bestimmt 5 mal durchexerziert. Immer saubere, absolut blasenfreie Flüssigkeit.

Etwa 1,5 Liter DOT 3 hab ich mittlerweile durchs System gejagt.

Die Entlüfterventile an den neuen RBZ sitzen genau wie vorher in den Ankerplatten/Trommeln (in Fahrtrichtung betrachtet):

Vordere Bremsen:

RBZ auf halber Höhe hinten in der Trommel, Ventil hinten/mitte im RBZ.

Hintere Bremsen:

RBZ oben in Ankerplatte, Ventil oben im RBZ.

Das dürfte also keine Rolle spielen.

Die Bremsbacken/-beläge sind die alten (quasi Neuzustand). Nach Montage der Bremstrommeln wurden die Beläge wieder bis zum leichten Schleifen zurückgestellt (1000 x gemacht im Leben).

Länge und Verlauf der Leitungen und Schläuche sind absolut identisch geblieben.

Es ist also alles, wie es vorher war.

Zudem hatte ich die Bremsanlage beim damaligen Neuaufbau des Ovali (s.o.) natürlich frisch befüllt und entlüftet - absolut problemlos. Nur halt per Bremspedalmethode (soll man ja bei älteren HBZ nicht machen).

Man liest, das manchmal Luft in den Bögen der Leitungen Probleme machen kann (z.B. im metallenen Leitungsbogen vorne über dem Chassis-Tunnel). Aber käme dann jedes mal absolut blasenfreie Flüssigkeit aus den Ventilen? Wieso gab es vor 20 Jahren bei der Erstbefüllung des Systems da kein Problem?

Zuletzt habe ich per Rangierwagenheber die vorderen Bremstrommeln auf maximale Höhe gebracht (quasi max. eingefedert, um mögliche Luftblasen Richtung RBZ steigen zu lassen), was auch nichts gebracht hat.

Ist mein 5. oder 6. Käfer an dem ich schraube, dazu hatte ich noch zwei T2 "Schrauber"-Bullis, an denen ich viel (natürlich auch an den Bremsen) gewerkelt habe. So ganz unbeleckt bin ich also nicht.

Die einschlägigen Käfer-Handbücher, Reparaturanleitungen, Oldtimer-Markt, Oldt.- Praxis etc. zum Thema habe ich durchgesehen.

Das System ist dicht (Zeitungen zur Kontrolle unter allen neuralgischen Stellen; kein Verlust im Reservoir)

Die Bremsanlage hatte bis neulich, also bis vor der Montageaktion, normalen Druck auf dem Pedal.

Mehrfach habe ich gelesen, dass Leute bei ähnlichem Problem später auch noch den HBZ erneuert haben, den Sinn davon aber nachträglich in Zweifel gezogen haben.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der HBZ von einem Moment auf den anderen komplett hopps geht (hab das Pedal ein paar mal ganz vorsichtig und langsam per Hand auf Druckpunkt geprüft: Kein Widerstand, als wäre das System leer).

Hat jemand eine Idee?

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60 Antworten

Zitat:

@einsatzleiter-horst schrieb am 1. Mai 2022 um 14:49:40 Uhr:

Bist hier aber im ganz Flaschen forum

Wir haben richtige Autos hier im Käfer forum und keine ford's

"Bist hier aber im ganz Flaschen forum." Sorry hab ich nicht gewußt.

Zitat:

@HD_Juergen schrieb am 7. Dezember 2017 um 18:28:34 Uhr:

Trete das Bremspedal mal voll durch und blockier das dann mit ner passenden Latte am Sitzgestell. Über Nacht oder auch ein paar Tage so stehen lassen....... dann Latte entfernen voila.....Bremsdruck dann eventuell nochmal entlüften.

Gruß Jürgen

Hallo Jürgen und alle!

Brauch mal dringend Euere Hilfe.

Muss während der Stehzeit der Bremsflüssigkeitsdeckel abgeschraubt sein oder kann der auch am Behälter draufgeschraubt bleiben?

Danke Euch vorab!!

NG, Tonio

Ich würde den nur locker drauflegen damit kein Dreck reinfallen kann und auch der Rückhaltedruck minimiert ist.

OK - hab mich mir auch gedacht - aber das ist jetzt nicht schlimm für den Hauptbremszylinder, wenn ich das Auto jetzt schon 2 Tage mit festgeschraubten Deckel so stehen habe? (bin grad nicht vort Ort, deshalb) - ist der Deckel so dicht, dass keine Luft entweichen kann, oder kann so doch etwas Luft entweichen, nur halt langsamer?

bitte schreibt noch kurz hier. danke :)

Ich schätze, dass der Hauptbremszylinder eine Druckausgleichsöffnung hat. Also kein Problem.

Zitat:

@Tonio2 schrieb am 8. Juli 2022 um 21:34:14 Uhr:

 

Hallo Jürgen und alle!

Brauch mal dringend Euere Hilfe.

Muss während der Stehzeit der Bremsflüssigkeitsdeckel abgeschraubt sein oder kann der auch am Behälter draufgeschraubt bleiben?

Danke Euch vorab!!

NG, Tonio

der hat ein belüftungsloch.

muss ja auch so sein.

Bremsflüssigkeit ist Hydroskopisch, es zieht Wasser aus der Umgebungsluft, also Deckel drauf ! Im Deckel ist eh ne Ausgleichsbohrung.

LG Jürgen

Zitat:

@golfista schrieb am 7. Dezember 2017 um 18:17:44 Uhr:

Hallo Leute!

Ich habe ein altbekanntes Problem (s.o.), das häufig in Foren besprochen wird.

Trotzdem komme ich nicht weiter.

Ich hab meinen Ovali auf KS-Steinen waagerecht aufgebockt in der Garage stehen (Räder abmontiert) und einiges an der Bremshydraulik ersetzt (das Autochen hatte ich vor ca. 25 Jahren von Grund auf restauriert, also damals auch die komplette Bremsanlage erneuert).

Ich habe nun die Bremsschläuche durch auf Maß gefertigte Stahlflex-Schläuche ersetzt und alle Radbremszylinder erneuert (ATE/vewib).

Auch den Schlauch vom Reservoir zum HBZ (Einkreis) und den Gummistopfen oben im HBZ habe ich erneuert. Den HBZ selbst nicht.

Das System entlüftet habe nicht nach der alten "Bremspedalmethode", sondern per Eezibleed (mit ca. 1,4 bar Druck aufs Reservoir, wie empfohlen), was auch - auf den ersten Blick - einwandfrei geklappt hat (Reihenfolge: HR - HL - VR - VL).

Aber Null Druck auf dem Bremspedal.

Das Reservoir ist voll. An allen Entlüfterventilen kam/kommt saubere, blasenfreie Bremsflüssigkeit raus. Das ganze habe ich mittlerweile bestimmt 5 mal durchexerziert. Immer saubere, absolut blasenfreie Flüssigkeit.

Etwa 1,5 Liter DOT 3 hab ich mittlerweile durchs System gejagt.

Die Entlüfterventile an den neuen RBZ sitzen genau wie vorher in den Ankerplatten/Trommeln (in Fahrtrichtung betrachtet):

Vordere Bremsen:

RBZ auf halber Höhe hinten in der Trommel, Ventil hinten/mitte im RBZ.

Hintere Bremsen:

RBZ oben in Ankerplatte, Ventil oben im RBZ.

Das dürfte also keine Rolle spielen.

Die Bremsbacken/-beläge sind die alten (quasi Neuzustand). Nach Montage der Bremstrommeln wurden die Beläge wieder bis zum leichten Schleifen zurückgestellt (1000 x gemacht im Leben).

Länge und Verlauf der Leitungen und Schläuche sind absolut identisch geblieben.

Es ist also alles, wie es vorher war.

Zudem hatte ich die Bremsanlage beim damaligen Neuaufbau des Ovali (s.o.) natürlich frisch befüllt und entlüftet - absolut problemlos. Nur halt per Bremspedalmethode (soll man ja bei älteren HBZ nicht machen).

Man liest, das manchmal Luft in den Bögen der Leitungen Probleme machen kann (z.B. im metallenen Leitungsbogen vorne über dem Chassis-Tunnel). Aber käme dann jedes mal absolut blasenfreie Flüssigkeit aus den Ventilen? Wieso gab es vor 20 Jahren bei der Erstbefüllung des Systems da kein Problem?

Zuletzt habe ich per Rangierwagenheber die vorderen Bremstrommeln auf maximale Höhe gebracht (quasi max. eingefedert, um mögliche Luftblasen Richtung RBZ steigen zu lassen), was auch nichts gebracht hat.

Ist mein 5. oder 6. Käfer an dem ich schraube, dazu hatte ich noch zwei T2 "Schrauber"-Bullis, an denen ich viel (natürlich auch an den Bremsen) gewerkelt habe. So ganz unbeleckt bin ich also nicht.

Die einschlägigen Käfer-Handbücher, Reparaturanleitungen, Oldtimer-Markt, Oldt.- Praxis etc. zum Thema habe ich durchgesehen.

Das System ist dicht (Zeitungen zur Kontrolle unter allen neuralgischen Stellen; kein Verlust im Reservoir)

Die Bremsanlage hatte bis neulich, also bis vor der Montageaktion, normalen Druck auf dem Pedal.

Mehrfach habe ich gelesen, dass Leute bei ähnlichem Problem später auch noch den HBZ erneuert haben, den Sinn davon aber nachträglich in Zweifel gezogen haben.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass der HBZ von einem Moment auf den anderen komplett hopps geht (hab das Pedal ein paar mal ganz vorsichtig und langsam per Hand auf Druckpunkt geprüft: Kein Widerstand, als wäre das System leer).

Hat jemand eine Idee?

Sorry, wollt nichts schreiben und kann die „Nachricht“ nicht löschen/bearbeiten!

 

LgKai_

Zitat:

@HD_Juergen schrieb am 9. Juli 2022 um 06:54:59 Uhr:

Bremsflüssigkeit ist Hydroskopisch, es zieht Wasser aus der Umgebungsluft, also Deckel drauf ! Im Deckel ist eh ne Ausgleichsbohrung.

LG Jürgen

Nach ca. wieviel Stunden oder Tagen sollte die Luft überall draußen sein bzw. wieder Bremsdruck da sein?

Falls sich im ABS-Block Luft befindet, kommt die nicht, wie oben beschrieben raus (also mit ständigen Druck aufs Bremspedal mit einer Latte) - korrekt? - da müsste ich dann mit ca. 1,5 Bar Druck drauf, entlüften bzw. die Bremsflüssigkeit komplett erneuern- korrekt?

ABS? Von welchem Auto ist hier die Rede ?

Hyundai Getz BJ 01/2006- Ich hab hier reingeschrieben, weil das Thema passte.

Zitat:

@Tonio2 schrieb am 10. Juli 2022 um 09:44:16 Uhr:

Hyundai Getz BJ 01/2006- Ich hab hier reingeschrieben, weil das Thema passte.

Das Forum und die Technlogie aber nicht... :rolleyes:

Ja ok, ich weiss schon - sorry nochmal. Bitte beantwortet mir nur noch folgendes. Wisst Ihr ob jedes Auto so eine Luftausgleichsbohrung an der Bremsflüssigkeitsabdeckung hat?

ja.

hat jedes auto.

muss so sein; sonst funzt das ganze nicht.

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