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Bremsen bei Nässe und Schnee

Themenstarteram 17. Januar 2009 um 7:02

Hallo,

mir ist aufgefallen, dass die Bremsen bei Nässe und Schnee deutlich später anspringen und nur mit wesentlich größerem Kraftaufwand zu betätigen sind. In dieser Woche war ich ca. 20 min ohne zu bremsen auf der Autobahn unterwegs. An der Abfahrt war ich dann schon erschrocken wie lange das dauert. Die Sekunden kamen mir wie eine Ewigkeit vor. Es war noch so rechtzeitig, dass nichts passiert. Aber so lange hat das noch nie gedauert.

Danach war wieder alles o.k..

Ein bischen später oder fester ist sicher normal. Aber eine solche Verzögerung kannte ich nicht von meinen bisherigen BMW´s. Hat jemand die gleich Erfahrung gemacht oder muss ich sofort in die Werkstatt?

Beste Antwort im Thema
am 24. Februar 2009 um 21:48

Hallo,

ich verfolge diesen Thread schon seit einigen Tagen. Ich bekomme meinen Tig in 12 Tagen, und mir wird immer mulmiger. Ich will, und kann es mir nicht vorstellen, dass ich vor Gericht stehe, wenn VW aus fahrlässigkeit ein Kind auf dem Fußgängerüberweg überfahren hat. Aus diesem Grund habe ich mir erlaubt, einen Link zu diesem Thread an AutoBild und Auto-Motor-Sport weiterzuleiten. Wenn sich hier nichts tut, wird als nächstes das Kraftfahrtbundesamt an der Reihe sein.

Entschuldigt dass ich nicht vorher gefragt habe. Aber in dem Wissen durch die Gegend zu fahren, dass die Bremsen andauernd ausfallen können, kann einem später im Fall der Fälle als fahrlässige Tötung ausgelegt werden.

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am 4. Februar 2010 um 6:16

hallo

ich wollte mich zu diesem Thema auch mal zu Wort melden.

Ich war letzte Woche auch beim :) und habe dieses Bremsproblem angesprochen, da es mir auch schon einige Male einen Schreck eingejagt hat. Zuerst dachte ich, es wäre ein Problem meinerseits weil ich vielleicht schwere Auto unterschätzt habe, aber diesen Winter habe ich dieses "Bremsproblem" häufiger gehabt.

Der :) meinte, dass das "Problem" bekannt sei, es aber dem Stand der Technik bei VW entspräche :confused: ...naja ich hatte auch schon einige Autos (auch VW), aber sowas ist mir noch nie aufgefallen.

Konntet ihr as Problem bei eurem Tiguan beheben (lassen) und wenn Ja, wie?

am 4. Februar 2010 um 7:24

Keine funktionierende Bremse aber Chiptuning, das ist ja gar nicht adlig Herr Graf:)

Zitat:

Original geschrieben von Graf-Leiningen

Hallo,

als Themenstarter muss ich auch nochmals meine Erfahrungen aus diesem Winter berichten.

Trotz Schnee und Nässe war das Bremsverhalten in den letzten Monaten häufig sehr gut. In der letzten Woche hatte ich leider auch wieder so ein "Aussetzer" mit erheblicher Verzögerung. Ich dachte schon, dass ich halb in die Kreuzung fahren würde.

Glücklicherweise war es nur 1 Meter, da ich massiv "nachgetreten" haben und die Bremse irgendwie verzögert dann griff. Möglicherweise hängt es tatsächlich vom Salzfilm ab. Mein Scheibenwischer steht immer auf Automatik. Daran kann es also nicht liegen.

Das Problem trat bei mir in diesem Winter wesenlich seltener auf als im letzten Jahr. Vielleicht sind die Bremsen jetzt besser "eingelaufen."

Diese Schrecksekunden kannte ich von meinen vorigen Fahrzeugen nicht.

Die Werkstatt konnte übrigens keine Fehler feststellen und meinte das Bremsverhalten sei aufgrund der Wetterverhältnisse normal.

am 4. Februar 2010 um 9:36

Zitat:

Original geschrieben von vminn

Keine funktionierende Bremse aber Chiptuning, das ist ja gar nicht adlig Herr Graf:)

. . . ich vermute mal, dass solche Anspielungen zur Klärung eines durchaus ernsten Sachverhaltes eher weniger zuträglich sind . . . Herrrr Anwalt!?

Insbesondere auch deshalb, weil der Umfang des zitierten Textes den des eigenen "Senfs" bei weitem übersteigt ;) .

Für etwas mehr "Forumsdisziplin" bedankt sich -

- Klaus -

 

am 4. Februar 2010 um 10:14

In einem früheren Beitrag in diesem Thread habe ich schon einmal anklingen lassen, dass es für dieses Missverhalten der Bremsen auch noch andere Ursachen geben könnte:

Zitat:

. .

Bei der bisherigen Diskussion über dieses Thema ging es stets um das dienstliche Verhältnisse zwischen Bremsscheiben & Bremsbeläge - didn't it? Darum nämlich, ob ein Wasser- Salz- oder sonstwas-Film für das verzögerte Ansprechen der "T"-Krallen verantwortlich sein könnte.

. . .

Wie wäre es denn, wenn man den Fehler nicht erst bei der "Executiven" - sprich Backen an der Scheibe - sondern bereits beim "Initiator" - sprich Bremsaktuator, -Kraftverstärker, Bremsassistenten und bei der angeflanschten(ABS)-Elektronik suchen würde?

. . .

Man hat sich hier im Laufe der Diskussion auf die "vorhandene" oder "nicht vorhandene" Bremswischer-Funktion "eingeschossen". Das ist zwar räumlich gesehen das "Naheliegendste" :p - muss es aus (ursachen-)technischer Sicht jedoch nicht sein ;) !

Dieses Problem auf nasse, versalzene Scheiben zu reduzieren halte ich - aufgrund der bisherigen Schilderungen nicht für zwingend.

Die Tatsache, dass dieses Phänomen hauptsächlich (?) während der kalten Witterung auftritt, kann genau so gut mit dem dann herrschenden (höheren) Temperaturgefälle zwischen kalter und warmer Bremsflüssigkeit - und (besonders) den beteiligten Bauteilen (!) - zusammenhängen, bei dem hauptsächlich Luftbläschen zu einer "Verweichlichung" des Bremsdrucks führen können.

Nicht nur die Konsistenz des hydraulischen Saftes ändert sich bei Temperaturdifferenzen - auch z. B. die Härte, respektive Geschmeidigkeit von Gummidichtungen, Schläuchen und Führungen.

In jedem Fall sollte man diese Punkte nicht außer acht lassen.

 

Was mich des weiteren interessieren würde: Inwieweit die ganze Regelelektronik des Antriebsverteilungs-, Kupplungs- und Bremssystems des "T" an dieser Geschichte beteiligt sein könnte - komplex genug ist sie ja :rolleyes: ?

- Stets bremsbereite Grüße -

- Klaus -

 

Gestern wars bei mir soweit. Hui ist das ein Gefühl wenn man denkt in einem modernen, sicheren

Wagen zu sitzen- und bei der Autobahnausfahrt kurz nicht verzögern kann ... :eek:

VW: HIER BESTEHT HANDLUNGSBEDARF!!!

am 4. Februar 2010 um 14:45

Ja es ist schon sehr erschreckend wie schlecht der Wagen teilweise bremst und dann auf einmal eine quasi Vollbremsung hinlegt.....

Kann man da wirklich nichts machen? Bei meinem VW Händler musste ich einen Fragebogen zu den Bremsen ausfüllen für VW.

Aber es kam nichtmal eine Reaktion aus WOB!

Was die sich einbilden!!!

am 4. Februar 2010 um 14:47

Habe von einem Freund gehört, dass sein Phaeton V10 TDI die gleichen Probleme hat

am 9. Februar 2010 um 10:12

Hi,

scheinbar treten beim Toyota Prius ähnliche Probleme auf. Diese führten zu einer weltweiten Rückrufaktion. D.h. Toyota sieht das Problem nicht als "Stand der Technik" an.

Ich werde die Toyota Aktion genau verfolgen und dann noch einmal auf unseren geliebten Hersteller rantreten - wenn erforderlich mit entsprechender fachlich-/rechtlicher Unterstützung.

Gruß

Air

am 9. Februar 2010 um 10:26

Ich hab mir schon seit Jahren den Bremswischer vor der Ausfahrt angewöhnt, und mit dem Tiger keine Probleme, auf Nässe verhalten sich die Bremsen eher besser als bei meinem alten Audi rman sollte halt nicht völlig das Denken der Technik überlassen.

Zitat:

Original geschrieben von airborne2222

Hi,

scheinbar treten beim Toyota Prius ähnliche Probleme auf. Diese führten zu einer weltweiten Rückrufaktion. D.h. Toyota sieht das Problem nicht als "Stand der Technik" an.

Ich werde die Toyota Aktion genau verfolgen und dann noch einmal auf unseren geliebten Hersteller rantreten - wenn erforderlich mit entsprechender fachlich-/rechtlicher Unterstützung.

Gruß

Air

hhm. also ob das jetzt vergleichbar ist, was das technische problem betrifft, weiß ich nicht. der prius mit seinem hybridsystem und energierückgewinnung hat da wohl ein durchaus komplexeres system am start (vermute ich, wissen tue ich ausdrücklich nicht, wo der unterschied zum -vereinzelten- tiger bremsproblem liegen könnte!). außerdem gab es wohl schon nachweislich (schwere) unfälle mit verletzten und schlimmerem.

--

bei den japanern habe ich allerdings zumindest immer das gefühl, sie gehen mit solchen problemen besser, weil offensiver um. da wird eine rückrufaktion mehr als merkmal der qualitätssicherung verstanden, also als etwas durchaus positives. motto: problem erkannt, problem gebannt. gerne machen sie es ja sicherlich auch nicht, die kosten sind ja enorm. aber wenn ich mich an das damalige audi TT (problematisches fahrverhalten; gehandelt wurde, soweit ich mich erinnere, erst konsequent, als es einen tödlichen unfall bei regensburg gab) problem erinnere, wo audi sich ewig zeit gelassen hat, bis sie reagiert haben, muss man wirklich sagen, dass die deutschen hersteller sich da besser verhalten müßten. ok. aber das ist nun völlig OT. und ob sich toyota bei diesem phiasko nun vorbildlich verhalten hat...scheint auch nicht so zu sein. aber immerhin waren sie in der folge konsequent und haben sogar die produktion einiger modelle offensichtlich eingestellt...

Zitat:

Original geschrieben von doule76

bei den japanern habe ich allerdings zumindest immer das gefühl, sie gehen mit solchen problemen besser, weil offensiver um. da wird eine rückrufaktion mehr als merkmal der qualitätssicherung verstanden, also als etwas durchaus positives. motto: problem erkannt, problem gebannt.

Dem ist leider nicht so! Auch hier gelangen diese Dinge erst dann an die Öffentlichkeit wenn es sich dank Presse nicht mehr vermeiden lässt. Und da der amerikanische Markt auf solche Botschaften noch sensibler reagiert wie hier in Europa, versucht man natürlich so gut es geht alles mehr oder weniger im Stillen zu erledigen. Ich denke mal, wären nur Europäische Fahrzeuge betroffen gewesen, hätte es kein großes Aufsehen darüber gegeben.

Kein Hersteller kann es sich heute mehr leisten, seine Probleme großzügig an die große Glocke zu hängen. Es sei denn, an diese Regel würden sich alle halten, dann wäre der Markt wieder geregelt.

Aber so hüllen alle den Mantel des Schweigens darüber, und wer sich nicht daran hält ist bald weg vom Fenster.

Der öffentliche Umgang mit Problemen hilft in den Augen der Hersteller ja erst mal nur den "wenigen" Betroffenen. Würde aber viele potentielle Neukunden verunsichern.

Und mal Hand auf´s Herz, wie viele Autokäufer denken beim Kauf des Nächsten noch an die Probleme vergangener Tage ;)

Zitat:

Original geschrieben von supermailo

Zitat:

Original geschrieben von doule76

bei den japanern habe ich allerdings zumindest immer das gefühl, sie gehen mit solchen problemen besser, weil offensiver um. da wird eine rückrufaktion mehr als merkmal der qualitätssicherung verstanden, also als etwas durchaus positives. motto: problem erkannt, problem gebannt.

Dem ist leider nicht so! Auch hier gelangen diese Dinge erst dann an die Öffentlichkeit wenn es sich dank Presse nicht mehr vermeiden lässt. Und da der amerikanische Markt auf solche Botschaften noch sensibler reagiert wie hier in Europa, versucht man natürlich so gut es geht alles mehr oder weniger im Stillen zu erledigen. Ich denke mal, wären nur Europäische Fahrzeuge betroffen gewesen, hätte es kein großes Aufsehen darüber gegeben.

Kein Hersteller kann es sich heute mehr leisten, seine Probleme großzügig an die große Glocke zu hängen. Es sei denn, an diese Regel würden sich alle halten, dann wäre der Markt wieder geregelt.

Aber so hüllen alle den Mantel des Schweigens darüber, und wer sich nicht daran hält ist bald weg vom Fenster.

Der öffentliche Umgang mit Problemen hilft in den Augen der Hersteller ja erst mal nur den "wenigen" Betroffenen. Würde aber viele potentielle Neukunden verunsichern.

Und mal Hand auf´s Herz, wie viele Autokäufer denken beim Kauf des Nächsten noch an die Probleme vergangener Tage ;)

OT.

zahlen/artikel/irgendwelche quellen wären hier wohl interessant;). ich habe da noch einen artikel zb im spiegel im ohr, der vor ein paar jahren das verhalten der hersteller im umgang mit dem kunden (und zb rückrufaktionen) anprangerte. tenor war dort: die japaner sind noch die besseren (unter den "mangelhaften" sozusagen). und auch in anderen (fach)blättern war das öfters zu lesen. aber...was heißt das schon:p. sicherlich finden sich auch anders lautenden quellen, wenn man mal sucht.

OT ende.

das problem beim tiger bleibt aber eben erstmal, dass es (lt.VW) kein problem gibt. und ob sich daran für die betroffenen mal was ändert, ein schrauber vll ein problem entdeckt, das man beim namen, das man beheben kann, das wird interessant zu sehen.

gruß nach germering

phi

Einige Beispiele kann ich Dir nennen. Mein letztes Fahrzeug, ein Suzuki New Grand Vitara, dort hat es auch nur ein Rückruf über die offizielle Stelle geschafft. Mindestens 5 weitere "Serienprobleme" werden wenn überhaupt bei Kundendiensten inoffiziell miterledigt, einige andere Probleme werden bis nach dem Ablauf der Garantie ausgesessen.

Des weiteren hatte ich mal einen Honda Accord Diesel, bei Volllastfahrten kochte der Kühler, Problem wurde nie behoben. Gab nur eine Lösung, langsamer fahren :D

Ich weiß, hilft hier keinem Betroffenen weiter. Können wir nur hoffen, dass bald Abhilfe geschaffen wird, da es wohl nicht nur Einzelfälle sind.

Ich konnte übrigens bei meinem Tiguan noch keine Unregelmäßigkeiten feststellen.

am 9. Februar 2010 um 13:15

Zitat:

Original geschrieben von supermailo

..."Serienprobleme" werden ... bei Kundendiensten inoffiziell miterledigt, ..."

Damit hätte ich kein Problem, wenn es denn passieren würde.

Auf jeden Fall habe ich immer wieder bei Autobahnfahrten den "Aha-Effekt" wenn beim bremsen erst einmal nichts geht. Man versucht sich ja darauf einzustellen, aber leider wissen die anderen Verkehrsteilnehmer nichts von meinem Problem und bremsen völlig ungeniert auch einmal vor mir ab. Dabei hatte ich bereits mehr als einmal einen leicht erhöhten Adrenalinspiegel.

Und um im Falle eines Falles, zu dem es nie kommen möge, rechtlich etwas in der Hand zu halten muß man diesen Mangel oder nennen wir es Zustand, bei VW anzeigen und das nachweisbar.

Gruß

Air

Zitat:

 

das problem beim tiger bleibt aber eben erstmal, dass es (lt.VW) kein problem gibt

Zitat:

 

Scirocco (12.000 km) und Tiguan (3000 km) keine Probleme...:confused:

Bei beiden eher das Problem der zu starken/agressiven Griffigkeit/Ansprechverhalten.

Lt. VW: Normal... inzwischen daran gewöhnt:D

 

Versucht mal rauszufinden, was bei dem "EINEN (kein Problem)" anders ist, als beim "ANDEREN(Problem)".

Das es sich um ein grundsätzliches Problem bei VW (Tiguan,..) handelt, halte ich für unwahrscheinlich.

Entweder sind bei einigen andere Scheiben/Bremsen/??? verbaut!

Fahrweise?

Umgebung?

Strecken?

??? Keine Ahnung, was noch den Unterschied ausmachen könnte.

 

mfg

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