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Breitere Winterreifen = mehr Grip?????
Hey Leute,
ich habe auf meinem Corsa C 155er Winterreifen......
Ich frage mich aber, warum ich nur so dünne reifen habe??
breitere Reifen haben doch bei allen straßenverhältnissen auf jeden fall mehr grip, ODER???????
Warum habe ich dann nur 155er Winterreifen auf meinem Corsa??
Helft mir bei meiner Überlegung :D
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von downforze94
Weil Gewicht und Motorleistung mit denen gut übereinstimmen. Außer bei Aquaplaning gilt: je breiter, desto besser.
Ja besser ist es .... (es bleiben zu lassen!)
Außer #
bei Aquaplaning,
bei Schnee
bei Eis
beim Verbrauch
Beim Einkauf
bei der Höchstgeschwindigkeit
bei den Radlagern....
Mist ich weiß irgendwas habe ich vergessen......
haben die Breitreifen IMMER Vorteile
Aber ansonsten sind sie super die breiten Reifen
Gruß Alex
War das jetzt ne Fangfrage? - trollig!
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257 Antworten
Zitat:
@VTB1 schrieb am 1. Dezember 2010 um 18:39:45 Uhr:
bei schnee und eis könnt ihr mir nicht erzählen, dass dünne reifen besser haften!!
aber weil die anderen punkte überwiegen, hat man halt dünne!?
Es muß ein Mix aus beidem sein. Mit dünneren Reifen schneidet man sich viel besser durch den Schnee. Das ist das selbe wie bei Geländefahrzeuge und Sand. Ein breiterer Reifen "gräbt" sich viel zu schnell ein und bleibt stecken.
Bei Glatteis/Regen mag das wieder anders aussehen. Da will man soviel Reibungsfläche wie möglich. Deswegen eben der gesunde Mix zwischen breit und dünn.
Zitat:
@B4ABC schrieb am 31. Oktober 2014 um 14:22:18 Uhr:
Ich bleibe dabei, in dem Bereich in dem die Traktion vorteilhaft durch Veränderung der Reifenbreite verändert werden kann, bieten breite Reifen aufgrund größerer Aufstandsfläche mehr Traktion als schmale Reifen...
Bitte beachten: Die Aufstandsfläche ist bei breiten und schmalen Reifen exakt gleich, wenn Fahrzeuggewicht und Reifeninnendruck gleich sind.
Sie hängt wirklich nur von diesen beiden physikalischen Größen ab. Druck ist Kraft pro Flächeneinheit, Fläche ist damit Kraft geteilt durch Druck.
@Kai R.: Damit ist übrigens auch die Bemerkung mit den "mehr Lamellen" falsch. Bei gleichem Lamellenbesatz ist wegen der gleichen Aufstandsfläche auch die gleiche Anzahl Lamellen im Kontakt mit dem Untergrund.
Die Physik kann man - wie immer - nicht bescheißen.
Zitat:
@FredMM schrieb am 1. November 2014 um 12:29:30 Uhr:
Ein breiterer Reifen "gräbt" sich viel zu schnell ein und bleibt stecken.
Bei Glatteis/Regen mag das wieder anders aussehen. Da will man soviel Reibungsfläche wie möglich. Deswegen eben der gesunde Mix zwischen breit und dünn.
Hier bringst du aber einiges durcheinander.
Und ich schreib's auch gern noch mal: Wenn wir über Aufstandsfläche oder Bodendruck reden, ist die Reifenbreite an sich wurscht. Wer mehr Fläche und weniger Bodendruck haben will, muß den Reifeninnendruck reduzieren. (Der entspricht bei Luftreifen nämlich genau dem Bodendruck.)
Zitat:
@Erwachsener schrieb am 1. November 2014 um 20:47:03 Uhr:
Zitat:
@FredMM schrieb am 1. November 2014 um 12:29:30 Uhr:
Ein breiterer Reifen "gräbt" sich viel zu schnell ein und bleibt stecken.
Bei Glatteis/Regen mag das wieder anders aussehen. Da will man soviel Reibungsfläche wie möglich. Deswegen eben der gesunde Mix zwischen breit und dünn.
Hier bringst du aber einiges durcheinander.
Und ich schreib's auch gern noch mal: Wenn wir über Aufstandsfläche oder Bodendruck reden, ist die Reifenbreite an sich wurscht. Wer mehr Fläche und weniger Bodendruck haben will, muß den Reifeninnendruck reduzieren. (Der entspricht bei Luftreifen nämlich genau dem Bodendruck.)
Ich steig doch ned jedesmal aus wenns Schneit und lass die Luft ausm Reifen. Mal bisserl drüber nachdenken ;)
Wir nehmen nun an, du stehst im Winter seitlich an der Straße und parkst. Der Schneepflug hat dich 50cm hoch zugeschüttet. Nun fahr mal mit 155er Reifen aus der Lücke, dann ich mit meinen 275er Reifen. Wer meinst kommst schneller raus?
Der mit dem besseren Profil und dem höheren Gewicht auf der angetriebenen Achse. Ganz einfach.
Also ich.:D
Zitat:
@FredMM schrieb am 1. November 2014 um 21:23:37 Uhr:
Ich steig doch ned jedesmal aus wenns Schneit und lass die Luft ausm Reifen. Mal bisserl drüber nachdenken ;)
Ja, sowas macht keiner. Komisch! Aber alle schnacken klug von Aufstandsfläche und Bodendruck.
Zitat:
@FredMM schrieb am 1. November 2014 um 21:23:37 Uhr:
Wir nehmen nun an, du stehst im Winter seitlich an der Straße und parkst. Der Schneepflug hat dich 50cm hoch zugeschüttet. Nun fahr mal mit 155er Reifen aus der Lücke, dann ich mit meinen 275er Reifen. Wer meinst kommst schneller raus?
Im Extremfall der Kleinwagen mit den 155ern und FWD. Der kann sich nämlich seitlich rausschaukeln. Während du mit RWD nicht seitlich über den Wall kommst, sondern nur vor und zurück rutschst.
Der Vergleich ist natürlich Quatsch. Interessant wäre die Frage bei gleichen Fahrzeugen, gleichem Reifenprofil und gleich guten Fahrern. Und dann lautet die Antwort: Unentschieden.
Zitat:
Bitte beachten: Die Aufstandsfläche ist bei breiten und schmalen Reifen exakt gleich, wenn Fahrzeuggewicht und Reifeninnendruck gleich sind.
Ich weiß nicht welchen Zusammenhang du zwischen dieser Formel und der Aufstandsfläche zwei unterschiedlich breiter Reifen siehst aber deine Logik erschließt sich mir nicht. :D
Ein breiter Reifen ist BREITER (!) (auch von der Aufstandsfläche her) als ein schmaler Reifen, gleicher Reifendruck vorausgesetzt..............!
Die Breite (Aufstandsfläche) relativiert sich nicht weil wie von dir vllt. angenommen ein schmaler Reifen weniger Aufstandsfläche hat und damit tiefer einsinkt und somit effektiv gleich breit ist wie ein breiterer Reifen.
Das Einsinken hängt auch von der Karkasse ab und wenn ein 195er "Wabbelreifen" gleich viel Aufstandsfläche wie ein strammerer 205er hat, dann kann das Zufall sein und ist nicht mit DRUCK=KRAFT/FLÄCHE zu erklären.
Klar kann man die Auflagefläche physikalisch bzw. mathematisch berechnen. Dazu sind aber ein paar mehr Faktoren miteinzubeziehen.
Ich weiß nicht mit welcher Physik du dich beschäftigst aber ... so wird kein Schuh draus.
Bisher habe ich auf meinen Fahzeugen immer die schmalsten zulässigen Winterreifen montiert. Neue Testberiche (ADAC) veranlassen mich die nächten Winterreifen als Breitreifen mit Speedindex V zu kaufen und montieren zu lassen.
Zitat:
@Hafi545 schrieb am 1. November 2014 um 21:36:46 Uhr:
Der mit dem besseren Profil und dem höheren Gewicht auf der angetriebenen Achse. Ganz einfach.
So siehts aus!
Erstens das und zweitens derjenige bei dem das Verhältnis von Aufstandsfläche und Flächendruck am besten ist ( Verhältnis von Fahrzeuggewicht und Reifenaufstandsfläche).
Zitat:
@Erwachsener schrieb am 1. November 2014 um 21:53:26 Uhr:
Zitat:
@FredMM schrieb am 1. November 2014 um 21:23:37 Uhr:
Wir nehmen nun an, du stehst im Winter seitlich an der Straße und parkst. Der Schneepflug hat dich 50cm hoch zugeschüttet. Nun fahr mal mit 155er Reifen aus der Lücke, dann ich mit meinen 275er Reifen. Wer meinst kommst schneller raus?
Im Extremfall der Kleinwagen mit den 155ern und FWD. Der kann sich nämlich seitlich rausschaukeln. Während du mit RWD nicht seitlich über den Wall kommst, sondern nur vor und zurück rutschst.
Der Vergleich ist natürlich Quatsch. Interessant wäre die Frage bei gleichen Fahrzeugen, gleichem Reifenprofil und gleich guten Fahrern. Und dann lautet die Antwort: Unentschieden.
Ein schwerer 7er BMW OHNE Allrad und 255er Reifen oder breiter auf der Vorderachse überollt vielleicht sogar die Schneekante leichter da er eine BREITE Aufstandsfläche hat und genug Gewicht mit sich bringt um so viel Grip aufzubauen das er nicht seitlich weg rutscht sondern den "Hügel" überollt, vorausgesetzt er hat hinten genug Traktion um überhaupt vorwärts zu kommen.
Mit 155er Reifchen kratzt du eventuell nur an der Kante entlang und fährst vor und zurück und kommst nicht drüber auch nicht durch aufschaukeln.
Solange das "mindest Fahrzeuggewicht" für die jeweilge Reifenbreite vorhanden ist- um Traktion aufzubauen- sind breite Reifen bei festgefahrenem Schnee oder losem Schnee solange kein hoher lockerer Schnee im Vorteil würde ich sagen.
Ein ganz wichtiger Punkt der hier noch gar nicht erwähnt wurde ist der Außendurchmesser des Reifens.
Wenn man z.B. einen Corsa von 155/65R13 auf 185/55R15 oder so umbereift, dann bleibt der effektive Außendurchmesser des Reifens annähernd gleich! Ein Wagen aus der Mittelklasse oder größer hat von Haus aus durch das Gewicht, Leistung usw. größere Räder montiert. Auch hier kann ich die Felgengrößen variieren, der Außendurchmesser des REIFENS bleibt auch hier immer annähernd gleich.
Was ich damit sagen will ist, dass um so größer der Abrollumfang eines Reifens ist auch mehr Aufstandsfläche entsteht und als weiterer Vorteil der Reifen auch wesentlich leichter über Hindernisse läuft als ein kleiner Reifen (Beispiel Schubkarrenreifen und Fahrradreifen). Es kommt also nicht nur auf die Breite sondern auch auf den Außendurchmesser des Reifens an.
Das aber nur am Rande da man den Außendurchmesser seiner Reifen sowieso nur minimal durch wechseln der Felgengröße verändern kann da sie vom Hersteller automatisch festgelegt ist bringt einen das nicht weiter.
Ein großer Wagen hat also durch einen großen Abrollumfang des Reifens automatisch Vorteile...
Zitat:
@Pizer schrieb am 1. November 2014 um 22:35:04 Uhr:
Bisher habe ich auf meinen Fahzeugen immer die schmalsten zulässigen Winterreifen montiert. Neue Testberiche (ADAC) veranlassen mich die nächten Winterreifen als Breitreifen mit Speedindex V zu kaufen und montieren zu lassen.
Auch wenn in Motor Talk in der Regel 80% Müll geschrieben wird traue ich den Leuten mehr über den Weg als irgendwelchen Testberichten. Meistens steckt da eine Lobby hinter, die Werbung für ein Produkt machen wollen. An Breitreifen wird nun mal mehr verdient.
Mein momentaner Wagen hat als Winterreifen die Dimension 265/35 R 20. Sommer's bin ich mit 275/35 R 20 unterwegs. Der Vorgängerwagen hatte im Winter 225/65 R 16 aufgezogen. der Momentane ist ein S8 4E, der Vorgänger ein A8 4.2. Mit beiden kam ich bei mir in der Schweiz ohne Probleme durch.
Die Frage nach dem besseren Durchkommen bei Schnee ist nicht eine der Reifendimension sondern vielmehr eine des Fahrervermögens. Nichtsdestotrotz ist es aber so dass breitere Reifen auf einem identischen Fahrzeug weniger einsinken, da der Druck pro Quadratzentimeter geringer ist.
Zitat:
@S8V10So schrieb am 2. November 2014 um 09:17:41 Uhr:
Nichtsdestotrotz ist es aber so dass breitere Reifen auf einem identischen Fahrzeug weniger einsinken, da der Druck pro Quadratzentimeter geringer ist.
Dafür drücken schmalere Reifen den Neuschnee besser zusammen um einen festeren Untergrund zu haben. Der nachteil ist, das sie einen höheren Schneeberg vor sich haben, den sie plattfahren müssen. Breite Reifen müssen eine höhere Masse an Neuschnee überwinden, haben einen nicht so festen Untergrund, aber haben nicht so einen hohen Schneeberg vor sich, wo sie sich "hochkämpfen" müssen.
Beides hat seine Vor- und Nachteile.
Das stimmt auch nur bedingt. Hier wird vergessen, dass der Schnee nie gleich ist. Je nach Lage, Temperaturen etc. unterscheidet sich die Form der einzelnen Flocken. Damit differiert aber auch die Verzahnung der einzelnen Flocken untereinander und gegenüber dem Reifen. Die einzelne Flocke und damit auch das Gripniveau unterscheiden sich, wenn man sich mal den Schnee aus dem Jura, den Alpen, Den deutschen Mittelgebirgen oder dem Flachland betrachtet.