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Breitere Winterreifen = mehr Grip?????
Hey Leute,
ich habe auf meinem Corsa C 155er Winterreifen......
Ich frage mich aber, warum ich nur so dünne reifen habe??
breitere Reifen haben doch bei allen straßenverhältnissen auf jeden fall mehr grip, ODER???????
Warum habe ich dann nur 155er Winterreifen auf meinem Corsa??
Helft mir bei meiner Überlegung :D
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von downforze94
Weil Gewicht und Motorleistung mit denen gut übereinstimmen. Außer bei Aquaplaning gilt: je breiter, desto besser.
Ja besser ist es .... (es bleiben zu lassen!)
Außer #
bei Aquaplaning,
bei Schnee
bei Eis
beim Verbrauch
Beim Einkauf
bei der Höchstgeschwindigkeit
bei den Radlagern....
Mist ich weiß irgendwas habe ich vergessen......
haben die Breitreifen IMMER Vorteile
Aber ansonsten sind sie super die breiten Reifen
Gruß Alex
War das jetzt ne Fangfrage? - trollig!
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257 Antworten
PauschaleAussagensindindenmeistenFällenfalsch.
M.E. fährt man gut, wenn man sich an die Reifengrößen hält, die der Fahrzeughersteller vorgesehen hat. Die denken sich dabei nämlich durchaus was.
Bei mir sind das für die Winterräder z.B. 225er, also nicht gerade Salamischeiben. Und ich fahre damit sehr gut.
Dass die gleiche Größe auf einem Polo schon wegen des geringen Gewichts ganz andere Eigenschaften zeigen würden, liegt auf der Hand.
Es kommt halt immer darauf an.
Hafi
Moin:)
Bitte keine paste© Einsätze in den Beiträgen.
Danke.
Gruss TAlFUN
MT Moderation
Damit wir mal in der Diskussion weiterkommen.
Die Sache mit der konstanten Aufstandfläche funktioniert nur bei hartem, ebenem Straßenbelag. Sie ist aber an sich ein physikalischer Fakt. Laßt euch da nicht von Festkörpern oder Vollgummi irritieren, wir reden hier von Luftreifen. Deren Tragfähigkeit, also die auf den Untergrund wirkende Druckkraft, wird allein durch den Reifeninnendruck hergestellt, die Lauffläche ist lediglich eine elastische Hülle. Druck heißt Kraft pro Flächeneinheit. Sind Druck und Kraft gleich, ist die Fläche gleich, egal wie die Hülle geformt ist. Der Reifen wird sich immer genau so weit verformen (abplatten), bis die auf dem Untergrund aufliegende Fläche so groß ist, daß die darauf wirkende Druckkraft aus dem Innendruck genau der Radlast entspricht. Man kann es also vorwärts oder rückwärts rechnen.
Richtig interessant wird's bei nachgiebigem Untergrund, Schnee(matsch), Sand, Ackerboden, Sumpf, also überall dort, wo das Rad teilweise einsinkt. Dann haben wir nämlich ganz andere mechanische Verhältnisse am Reifen, da der Untergrund sich selbst (plastische oder elastisch) verformt und sich teilweise um den Reifen legt, also eine weitaus größere Fläche im buchstäblichen Sinne zum Tragen kommt. Sobald sich der Untergrund verformen kann, wird tatsächlich die Größe des Reifens entscheidend für den Bodendruck – dann gilt ganz klar, je größer der Reifen, desto geringer der Druck.
Kommen wir aber noch mal zurück zu der realen Frage, ob im Winterbetrieb breitere oder schmalere Reifen von Vorteil sind. Es ist ganz klar, es gibt Situationen, wo hoher Druck gut ist (Nässe, Schneematsch) oder auch das Gegenteil (Schnee). Der eine wird das eine wichtiger finden, der andere das andere.
Wie schon mal geschrieben: Die Größenordnungen der breitenbedingten (Druck-)Unterschiede, so sie denn überhaupt zum Tragen kommen, sind gering. Wer auf Schnee gern den verminderten Druck von Breitreifen hätte, kriegt die auch mit schmaleren Pneus hin – er muß nur etwas Luft ablassen.
Die Reibung eines Reifens auf Asphalt kann nicht mit Coulombscher Reibung verglichen werden.
Fr = Fg*y (y als müü :D ) gilt hier nicht. Die Reibung ist durchaus von der Fläche abhängig, im Grunde wegen der Verzahnung.
Wenn man auf losem Untergrund fährt muss man auch unterscheiden ob man auf dem Untergrund fahren will (Traktoren im Acker) oder nach Möglichkeit auf einen festen Untergrund durchdringen will. Bei ersterem braucht man möglichst breite Reifen, bei zweiterem möglichst schmale reifen.
Das liegt daran das breite Reifen um die gleiche Aufstandsfläche zu haben weniger tief einsinken müssen wie schmale Reifen.
Auf trockener oder feuchter Straße sind die breiten Reifen im Vorteil, aber nicht wegen der größeren Aufstandsfläche, denn diese ist wie schon geschrieben nicht größer. Ich weiss den Grund nicht, denke aber das für die Verzahnung mit dem Untergrund es entscheidend ist wie Breit die Auflagefläche ist da sich wahrscheinlich nur die vordere Kante der Auflagefläche ordentlich mit dem Untergrund verzahnen kann. Ist aber nur ne Vermutung.
Das es tatsächlich so ist das breite Reifen auf festem Untergrund mehr Grip haben ist hoffentlich jedem auch so klar :D
Zitat:
Original geschrieben von Zoker
In der Land u. Forstwirtschaft nimmt man schon seit jahren die Breitmöglichsten Reifen damit das Fahrzeuggewicht über die größtmögliche Fläche auf den Boden verteilt wird. Würde die Fläche und der Druck gleich bleiben dann könnte man auch mit Schmalspurreifen fahren.
Ist da nicht auch die Intention genau anders herum?
Die Autos auf der Straße sollen doch im Schneematsch "versinken", damit die Reifen zum Asphalt durchkommen.
Die Fahrzeuge in der Landwirtschaft sollen eben nicht im Schlamm versinken, weil da nur noch mehr Schlamm kommt.
Zitat:
Original geschrieben von KarstenSchilder
Zitat:
Original geschrieben von Zoker
In der Land u. Forstwirtschaft nimmt man schon seit jahren die Breitmöglichsten Reifen damit das Fahrzeuggewicht über die größtmögliche Fläche auf den Boden verteilt wird. Würde die Fläche und der Druck gleich bleiben dann könnte man auch mit Schmalspurreifen fahren.
Ist da nicht auch die Intention genau anders herum?
Die Autos auf der Straße sollen doch im Schneematsch "versinken", damit die Reifen zum Asphalt durchkommen.
Die Fahrzeuge in der Landwirtschaft sollen eben nicht im Schlamm versinken, weil da nur noch mehr Schlamm kommt.
Auch der schmalste Autoreifen wird wohl kaum durch den Schneematsch auf den Asphalt sinken. Es geht eher darum, dass der Schneematsch einen Keil vor dem Reifen bildet, der sich nichtmal wie Wasser verdrängen lässt. Daher der schmale Reifen, damit man einen den Keil nicht zu groß werden lässt.
Und ein Traktorreifen ist kein Jesus, über den Matsch kann er nicht fahren, aber mit wenig Luft graben sich die Stollen maximal in den Matsch und sorgen so für guten Vortrieb.
Damit's noch komplizierter wird, ja richtig, beim Fahren mit nicht ganz niedrigen Geschwindigkeiten kommen auch noch dynamische Kräfte ins Spiel, zum Beispiel beim Verdrängen eines Wasser-, Schneematsch- oder Schlammkeils vor dem Rad. Und die daraus resultierenden Effekte können in der zweiten oder gar dritten Potenz von der Reifenbreite abhängen, siehe zum Beispiel Aquaplaning.
Zitat:
@Manitoba Star schrieb am 1. Dezember 2010 um 19:20:22 Uhr:
@ TE:
1. Das Gegenteil von breiten Reifen sind schmale Reifen (nicht dünne)
2. Schmalere Reifen sind erfahrungsgemäß bei Schnee und Eis besser im Grip, weil der Druck des Fahrzeuggewichtes konzentrierter wirkt. Das konnte jeder 2CV / Ente - Fahrer in der Praxis bestätigen; die kamen mit ihren Räderchen im Winter überall durch (heute bleiben die wenigen, verbliebenen Exemplare wahrscheinlich im Winter zur Schonung in der Garage ;)).
Das die Kiste besser durch den Winter kam lag wie schon erwähnt wurde warscheinlich daran dass sie nichts wiegt! Leider war ich zur "haupt ENTEN Saison" noch nicht auf der Welt, sodass ich dieses selten hässliche Gefährt nicht live im Schnee erleben konnte.
Pardon an die ENTEN Fans ;)
Und jetzt zum eigentlichen Thema: Die ganzen genannten Formeln und physikalischen Gesetze mögen alle stimmen aber wie schon desöfteren genannt wurde, werden in der Landwirtschaft breite Reifen genutzt bzw. der Reifendruck gesenkt um eine bessere Traktion zu erzielen. Anhand dieses Beispiels kann man ohne groß in die Physik zu schauen erkennen, dass ein breiter Reifen auf Schnee mehr Auflagefläche bietet was meiner Meinung nach vorrangig zu betrachten ist und somit mehr Kontakt zur Fahrbahn bzw. zum Schnee bietet und sich dadurch mehr Gummi, mehr Lamellen, wie auch immer an dem Schnee nach "vorne ziehen" oder "festklammern" können um zu bremsen.
Ich kann mir vorstellen, dass ein relativ leichtes Auto wie z.B. ein Golf 3 welches serienmäßig warscheinlich auf 175er/185er Reifen unterwegs ist im Winter mit noch so guten Winterreifen in 225 oder gar 235 keinen Grip finden wird da in dem Fall die Masse vielleicht tatsächlich zu gering ist um eine gescheite Haftung/Kontakt zum Schnee zu erreichen und somit auch die größere Aufstandsfläche keine Wirkung bringt also der Druck pro Fläche doch eine Rolle spielt aber eben nicht in erster Linie.
Vielleicht braucht man wirklich einen mindest Flächendruck und kann falls es tatsächlich so ist mit der Wahl von ETWAS BREITEREN REIFEN als Serie über eine gewisse Bandbreite bis an die untere Grenze des Mindestflächendrucks gehen und dadurch bessere Traktion erzielen. Wählt man allerdings zu breite Reifen ist der Mindestflächendruck zu gering und die Traktion ist wieder schlechter (Vermutung).
Das Argument, dass sich ein schmaler Reifen aufgrund des höheren Flächendrucks leichter zum Asphalt "gräbt" und damit besser auf Schnee ist, ist doch völliger Quatsch.
Wenn man NUR (!) 50 Km/h fährt und z.B. an einer Steigung im Schnee an Traktion verliert und die Räder durchdrehen, dann schalte ich doch nicht noch einen Gang hoch oder gebe Vollgas damit sich die Räder bis auf den Asphalt durchgraben können sondern bin gefühlvoll am Gas um die Traktion aufrechtzuerhalten oder wiederzuerlangen! In dem Fall geht es wie eigentlich in jeder Situation auf Schnee darum, dass mein Reifen auf dem Untergrund und das ist in dem Fall Schnee Halt findet und sich DARAUF fortbewegt. Selbst aus dem Stand, vom Parkplatz oder ähnlichem versuche ich mich ja nicht bis auf den Asphalt zu graben sondern Traktion zu finden da ich im ungünstigsten Fall nur eine Eisfläche schaffe und gar nicht bis auf den Asphalt komme!
Bei der pauschalen Aussage: "Früher hieß es, breite Reifen sind im Winter schlechter", sollte man wissen ob mit Winter nur kalt und nass gemeint war oder speziell Schnee!? Wenn mit Winter je nach Region aber nur kalt und nass gemeint war und die damaligen Winterbreitreifen trotz grobstolligem Profil schlechte Wasserablaufeigenschaften hatten kann ich mir vorstellen das ein schmaler Reifen hier klar besser war und daher der schlechte Ruf des Breitreifens im Winter kommt.
Da aktuelle Winterbreitreifen mittlerweile durch ausgereifte Profile und Lamellenaufbau auch bei Aquaplaning stand halten können verfliegt der schlechte Ruf der BREITEN im Winter allmählich sodass man breitere Reifen als Serie solange es im Rahmen bleibt auch im Winter fahren kann und die Vorteile eines schmalen Reifens bis auf die Anschaffungskosten und evtl. den Spritverbrauch und wenige Außnahmen immer weniger werden.
Ich habe leider keinen Vergleich, aber sind breitere Reifen im Endeffekt vielleicht sogar günstiger oder ähnlich teuer wie schmalere da sie aufgrund des geringeren Flächendrucks eine höhere Lebensdauer haben.?
Ich fahre diesen Winter anstatt 205/55R16 zum ersten mal 225/40R18 wie im Sommer. Bin gespannt wie sich der Reifen so macht...
Zitat:
@B4ABC schrieb am 31. Oktober 2014 um 00:54:08 Uhr:
Und jetzt zum eigentlichen Thema: Die ganzen genannten Formeln und physikalischen Gesetze mögen alle stimmen aber wie schon desöfteren genannt wurde, werden in der Landwirtschaft breite Reifen genutzt bzw. der Reifendruck gesenkt um eine bessere Traktion zu erzielen. Anhand dieses Beispiels kann man ohne groß in die Physik zu schauen erkennen, dass ein breiter Reifen auf Schnee mehr Auflagefläche bietet was meiner Meinung nach vorrangig zu betrachten ist und somit mehr Kontakt zur Fahrbahn bzw. zum Schnee bietet und sich dadurch mehr Gummi, mehr Lamellen, wie auch immer an dem Schnee nach "vorne ziehen" oder "festklammern" können um zu bremsen.
Auch wenn das eigentliche Thema ja schon uralt ist...dieser Absatz ist natürlich falsch. In der Landwirtschaft werden breitere Reifen verwendet, um das Gewicht besser zu verteilen, um den Boden weniger zu schädigen. Und das Ablassen der Luft bewirkt einfach nur, dass die Auflagefläche größer wird und damit derselbe Effekt wie mit breiten Reifen erzielt werden kann -> weniger Flächendruck. Manchmal hat die Physik halt doch Recht und man sollte darauf achten...
Zitat:
@Tecci6N schrieb am 31. Oktober 2014 um 08:52:36 Uhr:
In der Landwirtschaft werden breitere Reifen verwendet, um das Gewicht besser zu verteilen,
Naja, hier werden eher Äpfel mit Birnen verglichen.
Beim Traktor wird der Reifen mit einer Flüssigkeit befüllt, dadurch wiegt er mehr, was in seiner Rolle als Zugfahrzeug viele Vorteile bringt. Beim PKW wird der Reifen mit Luft befüllt, luft wiegt nichts also haben breitere Reifen keinen Vorteil. Da sich das Gewicht des Fahrzeugs bei breiteren Reifen verteilt wird hat es sogar Nachteile. Ein Traktor braucht große Reifen, um durch 15cm tiefen Matsch fahren zu können. Ich will mal einen PKW-Fahrer sehen, der mit seinem Wagen inklusive Anhänger da durch fährt.
das wichtigste Argument für die breiteren Winterreifen: moderne Reifen haben Lamellen, mit denen sie sich in den Schnee krallen. Logischerweise: je breiter der Reifen desto mehr Lamellen kann man unterbringen. Daher haben breitere Winterreifen mehr Grip.
Zitat:
@Tecci6N schrieb am 31. Oktober 2014 um 08:52:36 Uhr:
Zitat:
@B4ABC schrieb am 31. Oktober 2014 um 00:54:08 Uhr:
Und jetzt zum eigentlichen Thema: Die ganzen genannten Formeln und physikalischen Gesetze mögen alle stimmen aber wie schon desöfteren genannt wurde, werden in der Landwirtschaft breite Reifen genutzt bzw. der Reifendruck gesenkt um eine bessere Traktion zu erzielen. Anhand dieses Beispiels kann man ohne groß in die Physik zu schauen erkennen, dass ein breiter Reifen auf Schnee mehr Auflagefläche bietet was meiner Meinung nach vorrangig zu betrachten ist und somit mehr Kontakt zur Fahrbahn bzw. zum Schnee bietet und sich dadurch mehr Gummi, mehr Lamellen, wie auch immer an dem Schnee nach "vorne ziehen" oder "festklammern" können um zu bremsen.
Auch wenn das eigentliche Thema ja schon uralt ist...dieser Absatz ist natürlich falsch. In der Landwirtschaft werden breitere Reifen verwendet, um das Gewicht besser zu verteilen, um den Boden weniger zu schädigen. Und das Ablassen der Luft bewirkt einfach nur, dass die Auflagefläche größer wird und damit derselbe Effekt wie mit breiten Reifen erzielt werden kann -> weniger Flächendruck. Manchmal hat die Physik halt doch Recht und man sollte darauf achten...
Das sehe ich genauso... die breiten Reifen werden verwendet damit der Boden so wenig wie möglich geschädigt wird. Das Ablassen des REIFENDRUCKS wird wie auch im Trail Sport usw. dazu genutzt um natürlich auch eine größere Auflagefläche zu schaffen aber nicht NUR um den Boden zu schonen sondern um mehr Traktion zu erzielen.
Durch das Ablassen kommt mehr Fläche, mehr Stollen mit dem Boden in Eingriff!
@MvM
Traktorreifen werden nicht zwangsweise mit Wasser gefüllt. Man kann sie damit befüllen damit das Gesamtgewicht steigt und mehr "Flächendruck" zu stande kommt. Auto Reifen und Traktorreifen kann man nicht wirklich vergleichen da sie ein anderes Profil haben und eine andere Wirkungseise da sich beim Traktor die Stollen mit dem Boden "verhaken" und somit mehr Traktion auf WEICHEM Untergrund haben als ein Autoreifen es je haben könnte aber darum geht es hier ja gar nicht. Ich habe lediglich das Beispiel des Traktors mit dem Luftablassen übernommen da hier die Vergrößerung der Auflagefläche zur Traktionsgewinnung im Vordergrund steht und der Reifen zwar auch minimal effektiv breiter wird aber hauptsächlich ein oder sogar mehrere Stollen mehr als mit normalem Luftdruck mit dem Boden Kontakt haben und somit wieder mehr Auflagefläche entsteht. Ob es jetzt wie beim Traktor die Stollen sind oder beim Auto das feinere Profil ist egal. Mehr Fläche=mehr Traktion. Allerdings muss wie schon erwähnt die Masse des Fahrzeugs und die Aufstandsfläche in einem gewissen Verhältnis stehen sonst wird die Traktion wieder geringer.
Ich bleibe dabei, in dem Bereich in dem die Traktion vorteilhaft durch Veränderung der Reifenbreite verändert werden kann, bieten breite Reifen aufgrund größerer Aufstandsfläche mehr Traktion als schmale Reifen...
Und die Reifenbreite ansich ist ja nur das eine. Meist haben breitere Reifen geringere Querschnitte und der geringere Querschnitt bringt erstmal auch weitere Vorteile.
Ich denke, man muss im Winter nicht wie Conti empfiehlt eine Nr. Größer als im Sommer fahren, aber im Winter die kleinste Größe zu nehmen ist sicherllich der größte Fehler!
Zitat:
@Kai R. schrieb am 31. Oktober 2014 um 09:54:28 Uhr:
das wichtigste Argument für die breiteren Winterreifen: moderne Reifen haben Lamellen, mit denen sie sich in den Schnee krallen. Logischerweise: je breiter der Reifen desto mehr Lamellen kann man unterbringen. Daher haben breitere Winterreifen mehr Grip.
Es ist schön, das du beschreibst, welcher Winterreifen im Schnee der bessere sein soll. Nur interessiert dies hier bei mir im Ruhrgebiet fast niemanden. Für 5 bis 15 Tage Schnee im Jahr ziehe ich mir nicht die Winterreifen drauf, sondern für die gesamten Wintermonate. Wir kämpfen hier so gut wie nie mit Schnee, sondern mit Schneematsch und Regen (Aquaplaning). Auch wenn die modernen breiteren Winterreifen in den letzten Jahren besser geworden sind, kommen sie immer noch nicht an die Werte der normalen Reifen ran. Ein weiterer Vorteil ist der geringere Spritverbrauch.
Deshalb würde ich das Thema nicht allgemein verfassen, sondern mir die Vorteile des Reifens raussuchen, die auf meinen Ort passen.
Zitat:
@Diabolomk schrieb am 31. Oktober 2014 um 15:29:17 Uhr:
Und die Reifenbreite ansich ist ja nur das eine. Meist haben breitere Reifen geringere Querschnitte und der geringere Querschnitt bringt erstmal auch weitere Vorteile.
Ich denke, man muss im Winter nicht wie Conti empfiehlt eine Nr. Größer als im Sommer fahren, aber im Winter die kleinste Größe zu nehmen ist sicherllich der größte Fehler!
Der reifen muss zum Wagen passen. Deshalb sollten die vom Hersteller herausgegebenen Freigaben beachtet werden. Für meinen Wagen gibt es nur zwei empfohlene Reifengrößen.
Zitat:
Deshalb würde ich das Thema nicht allgemein verfassen, sondern mir die Vorteile des Reifens raussuchen, die auf meinen Ort passen.
Das sehe ich auch so. Bei uns am Rhein liegt auch so gut wie kein Schnee und mit Schneematsch haben wir auch nur dann zu tun wenn es Schnee gab und dieser dann taut.
Am häufigsten ist es bei uns im Winter nass und "kalt" oder nur "kalt". Von daher sind die breiteren Reifen von denen die zur Auswahl stehen bei allem außer evtl. beim Verbrauch und in der Anschaffung klar im Vorteil.
Zitat:
Der reifen muss zum Wagen passen. Deshalb sollten die vom Hersteller herausgegebenen Freigaben beachtet werden. Für meinen Wagen gibt es nur zwei empfohlene Reifengrößen.
Das sehe ich ebenfalls so! In dem Fall würde ich aber klar zu den breiteren Reifen greifen da diese sowieso FREIGEGEBEN sind und darüber hinaus noch viel angenehmer laufen als die schmaleren.
Auch im Ruhrgebiet gibt es bestimmt mehr trockene/nasse Tage als Schneematschreiche/Aquaplaning gefährdete Tage sodass die breiteren auch dort bestens genutzt werden könnten.