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Brauche eure Expertise: Forester SH 2.0 Benzin (09/2010)
Liebe Community,
Ich habe mir heute folgendes Auto angeschaut:
https://m.mobile.de/.../details.html?...
Subaru Forester Comfort*SHZ*XENON*PANO
Erstzulassung: 09/2010
Kilometer: 179.160 km
Kraftstoffart: Benzin
Preis: 7.999 €
Der Zustand war für die Laufleistung echt top, innen wie außen machte er einen sehr gepflegten Eindruck. Bis 173000 km wurden alle Wartungen lückenlos beim Subaru Händler durchgeführt.
Dinge, die mir nicht gefallen haben:
1. Reifen vorne waren alt (von 2010) und rissig, hinten waren von 2017 und noch gutes Profil
2. Wagen sprang nicht an, Batterie war leer. Händler meinte, dass sein Kollege wohl vergessen hatte das Licht auszumachen (plausibel?) vlt neue Batterie nötig oder sogar LiMa?
3. Kupplung kommt sehr früh (vlt 2 cm) -> ist das normal?
4. Lenkrad macht ein Klackgeräusch bei vollem Einschlag. Normal oder Irgendwas defekt ?
Und nun zu meinen eigentlichen Fragen:
1. Was kommt vermutlich in nächster Zeit auf mich zu? (Neue Kupplung? Zahnriemen etc bei 210k km?)
2. Was wäre eurer Meinung nach ein angemessener Preis?
Hab mir auch schon Forester mit ca. 85k km angeschaut und die sahen vom Pflegezustand innen, außen und unten drunter deutlich schlechter aus.
Eure Meinung dazu würde mich sehr interessieren!
Vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Beste Grüße
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29 Antworten
Fakt ist, da ist meine Erfahrung, daß unterschiedliche Abrollumfänge zu einer thermischen Belastung des Ausgleiches führen. Da der unterschiedliche Abrollumfang zwischen Vorder und Hinterachse einen ständigen Ausgleich im Viscogetriebe erfordert erhitzt sich das Voscoöl beim Schalter. Bei kurzen Strecken fällt das nicht so in´s Gewicht aber fahr mal ein paar hundert Kilometer mit 150 km/h auf der Auobahn.... Beim Automatik erkennt der ABS-Sensor unterschiedlich Radumdrehungen und dann ist die Lammellenkupplung ständig am Ackern. Auch nicht gut.
Deswegen sollte man auch als Reservereifen ein Rad mit der gleichen Dimension dabei haben. Das "Notrad" taugt wirklich nur zur Not und sollte daher sehr schnell wieder ersetzt werden. Das Durchtauschen der Räder ist daher eine Pflichtübung damit der Abrollumfang immer ziemlich gleichmäßig ist.
2 neue und zwei alte Reifen geht überhaupt nicht außer ... die Gurke steht schon kurz vor dem Schlachter. Dann isses wurscht.
Hab in minem letzten Post "Viscogetriebe" geschriebe. Natürlich falsch. Wollte sagen Viscokupplung. Die Kupplung reagiert auf Drehzahlunterschiede und das Viscoöl sperrt wenn der Unterschied zu groß ist. Auf Dauer erhitzt sich das Öl natürlich.
@raphrav
Ja, es betrifft nur bestimmte Allradsysteme, darum schrieb ich auch:
Zitat:
@BlackFly schrieb am 8. März 2020 um 22:22:38 Uhr:
Aufgrund des permanenten Allradantriebs dürfen Reifen nur einen geringen Unterschied im Durchmesser haben.
Nicht korrekt ist allerdings das Subaru immer denselben Luftdruck hinten und vorne verlangt. Bei meinem Levorg sind die Drücke für die Achse unterschiedlich, je nach Belastungszustand mehr oder weniger
@fehlzündung
Der Hinweis das alle Fahrzeuge mit permanenten Allradantrieb dies in der Anleitung stehen haben ist durchaus sachlich. Und wenn so eine Antwort auf die Feststellung der Tatsache (die zusätzlich auch noch bestätigt wurde) kommt braucht man sich nicht zu wundern wenn ein etwas sarkastischer Ton angeschlagen wird.
Anstatt andere zu beleidigen oder sie aufzufordern die Schnauze zu halten bin ich allerdings auch bereit meine Meinung und Aussage zu untermauern bzw auch zu relativieren oder revidieren wenn ich einen Fehler gemacht habe. So muss ich dazu sagen das ich mich mit dem 1mm vertan habe, Subaru schreibt in Ihren FAQ
Zitat:
Grundsätzlich haben Fahrzeuge mit Allradantrieb eine gleichmäßige Abnutzung an allen Rädern.
Aber was passiert im Falle einer Reifenpanne, wenn der neue Reifen einen deutlichen Profilunterschied aufweist? Bei Fahrzeugen mit permanentem Allradantrieb, darf die Differenz der einzelnen Profiltiefen untereinander 2 bis 3 mm bzw. der Abrollumfang der einzelnen Reifen ca. 20 mm nicht überschreiten. Größere Abweichungen können unter ungünstigen Umständen zu erheblichen mechanischen Beschädigungen am Antriebsstrang des Fahrzeugs führen, die durch Überlastung der Getriebedifferenziale entstehen, aufgrund von überhöhtem automatischem Raddrehzahlausgleichsbestreben der Lamellenkupplungseinheiten.
, es gibt aber auch andere Hersteller die tatsächlich nur diesen einen mm erlauben. Ich denke mal das wird der Tatsache geschuldet sein das wir eine Kupplung und keine starre Verbindung haben. Die Kupplung hat sowieso immer Schlupf, da scheint es auf etwas mehr nicht drauf anzukommen, bei einer starren Verbindung wird das nochmal ganz anders aussehen.
Und wenn Du mich trotzdem beleidigen willst, dann bleiben wir bitte beim Sie, weil Du hast mir noch kein Bier gezahlt
Ich stelle ja gar nicht in Abrede, dass es bei Drehzahluntershcieden zu Schäden kommen kann. Ich verstehe auch die entsprechenden Erklärungen hierzu.
Aber wie schon geschrieben, so empfindlich kann das eigentlich nicht sein, sonst würden viel mehr Defekte auftreten. Ich denke, es ist praktisch unmöglich, immer einen der jeweiligen Situation angepaßten Reifendruck zu fahren, dazu ändern sich die Fahrsituationen zu oft. Wenn du volltankst, sind schonmal 60kg mehr auf der Achse. Da drückt die Reifen auch etwas zusammen. Steigen hinten noch zwei Mitfahrer ein, wird es noch deutlicher. Aufm Nachhauseweg mit fast leerem Tank und ohne Mitfahrer sieht es wieder ganz anders aus.
Es gibt im Cockpit aber auch eine entsprechende warnlampe mit AWD gekennzeichnet, die m.E. genau darauf hinweist, wenn die Abrollumfänge in zu großem Maß voneinander abweichen, aus welchem Grund auch immer.
Hier im Forum ist das Duzen allgemein üblich. Ich habe hier noch niemanden gesiezt und das werde ich auch zukünftig nicht anders handhaben.
Wie ich ja auch eingestehen musste: Die Toleranzen sind bei Subaru deutlich größer als ich im Gedächtnis hatte. Also kommt es tatsächlich nicht sofort und unweigerlich zu einem Schaden.
Die Belegung der AWD Lampe ist vermutlich auch von Modell zu Modell leicht unterschiedlich. Ich habe jetzt nur ein Handbuch für ein Forester SH zur Hand (und um diesen geht es ja auch). Diese Lampe leuchtet wenn das Allradsystem deaktiviert ist (es lässt sich elektrisch deaktivieren, im Fehlerfall oder auch manuell über eine Sicherung) und es blinkt tatsächlich wenn der Fall eintritt das die reifen zu unterschiedlich sind.
Hier gilt allerdings zu beachten das dies natürlich erst bei einem gewissen Unterschied passiert, davor der Verschleiß (die Kupplung arbeitet verschleißarm aber nicht verschleißfrei) aber trotzdem erhöht ist. In einer Idealen Welt wäre kein Unterschied zwischen den Rädern/Achsen, in der realen Welt toleriert man einen gewissen unterschied und nimmt den erhöhten Verschleiß hin da einem nichts anderes übrig bleibt...
Gut und gesund ist es auf jeden Fall nicht 2 unterschiedlich alte Reifen (und damit unterstelle ich jetzt auch einfach den Unterschied im Profil) zu fahren, dies führt zu erhöhtem Verschleiß und damit zu mechanischen defekten die "verfrüht" eintreten können.
Aus diesem Grund macht mein TÜV (Filiale der TÜ Taunus) z.B. auch einen Bremstest im Fahrversuch und geht nicht auf den Bremsenprüfstand. Der Bremsenprüfstand ist zwar für Allradfahrzeuge zugelassen und auch Subaru erlaubt es diesen Bremsenprüfstand zu verwenden, um das Material zu schonen verzichten die Prüfer dort aber trotzdem darauf.
Ja, das denke ich auch. Idealerweise sind die Drehzahlen beider Achsen gleich. In Realität und Praxis läßt sich das halt nie umsetzen aufgrund verschiedener Faktoren.
Ich wollte halt nur nachfragen oder meine Sichtweise verdeutlichen, dass so ein Untershcied bei den Profilen in der Praxis ja nicht so gravierende Auswirkungen haben kann, da man noch aus ganz anderen Gründen untershciedlcihe Drehzahlen haben kann.
Zu den Aussagen in Anleitungen: Da wird immer sehr vorsichtig und vorsorglich geschrieben um alle eventualitäten abzudecken und sich vor Gewährleistungsansprüchen zu schützen.
Ich weiß noch dass in der anleitung bei meinem Vw stand, 1 Liter Öl auf 1000km ist noch normal. Jeder weiß, bei einem Liter Öl auf 1000km ist der Motor quasi Schrott.
Oder auch ganz nett: Beim Forester steht, dass der Airbag beim Überfahren von Bordsteinkanten auslösen kann. Der Händler sagte mir, Hauptabsatzmarkt ist halt USA und da muß das mit rein, damit nicht irgendjemand eine Millionenklage anstrengt.
am schnellsten macht man den Allrad im Gebirge hin - bzw den meisten Verschleiss - Viele Kurven und Spitzkehren fördern den Verschleiß da unterschiedliche Radumdrehungen bei engen Kurven verlangt werden.
Deshalb ist es nicht verkehrt beim Subaru immer die Räder zu drehen - so mache ich das zumindest.
Letzen Sommer ist mir leider ein halb runter gefahrener Sommerreifen kaputt gegangen - dann müssen halt 4 neue drauf, leider
Subaru verbaut an der vorder und Hinterachse (normalerweise, kann sein das die STI dort anders sind) offene Differenziale. Diese gleichen die unterschiedlichen Drehzahlen aus wie jedes andere Fahrzeug auch und damit sollte hier kein erhöhter Verschleiß auftreten.
Am Mitteldifferential das den Verschleiß aufgrund der unterschiedlichen Drehzahlen hat sollte der unterschied eigentlich relativ gering sein. Außerdem ist auch dort die Kurvenfahrt nicht permanent und dauerhaft wie es z.B. wäre wenn man 1000km mit den unterschiedlichen Reifen fährt. Sicher hat man dort den erhöhten Verschleiß, aber einerseits ist es ja nicht vermeidbar (im Gegensatz zu den Unterschiedlichen Reifen) und andererseits haben bestimmt kluge Köpfe in Japan auch daran gedacht als sie das entwickelt haben
Alles richtig - bei Schaltwagen - bei AT-Getriebe ist es wohl anders - ist ja auch egal.
Im Outback BL BP 5G AT steht im Handbuch drin: max. 3mm Unterschied, alle Reifen = gleiches Fabrikat + gleiches Profil
Oder in Notfall max 50km Distanz (falls man diese Angaben nicht einhalten kann)
Dann sollte es nach der Theorie nichts machen wenn man: Vorne links 2 mm, Vorne rechts 5mm, hinten rechts 2mm und hinten links 5mm Profil fährt...theoretisch....wird trotzdem nicht gut gehen.
ist ja auch egal. ich fahr nicht mit unterschiedlichen Raddurchmessern
Bei Schaltwagen kenn ich mich jetzt weniger aus, beim Automatik (mit Ausnahme des 5 Gang Automatik) stimmt die aussage aber trotzdem: Die haben vorne und hinten offene Diffs ohne Sperrwirkung (die Lastenverteilung bzw Sperrwirkung wird über Bremseingriffe geregelt) und in der mitte eine Kupplung im Ölbad die die verteilung vorne und hinten regelt. Beim 4EAT kann man diese Kupplung durch ziehen einer Sicherung öffnen und damit nur Frontantrieb fahren (macht aber keinerlei Sinn im normalfall, damit könnte man aber theoretisch auch die unterschiedlichen Reifen auf vorder und Hinterachse fahren).
Andersrum .... durch stecken einer Sicherung wird sie ausgeschaltet und im Armaturenbrett leuchtet das 4WD.
Du hast natürlich recht, durch stecken und nicht ziehen.
Ändert aber nichts an der Sache eigentlich...
Was mich dann allerdings interessieren würde: Könnte man das Fahrzeug dann auch mit einer Gabel abschleppen? Die BDA erlaubt es nicht, aber eigentlich sollte das gefahrlos möglich sein (zumindest wenn dabei der Motor läuft damit die Kupplung auch sicher getrennt ist da sie vermutlich Strom und Öldruck braucht). Aber das ist ein ganz anderes Thema...
Die Kupplung ist nicht kraftschlüssig. Die Lammellen sind getrennt und es wird nur das Öl darin rumgewirbelt. Ich würde die Karren sowieso auf den Hänger schmeißen um Folgeschäden zu vermeiden. Ich hab bei meinem alten 2,2er über den Sicherungssockel einen Schalter gesteckt und den am Wählhebel befestigt. Da die Kupplung sowieso schon hakte hatte ich den Allrad nur auf Abruf :-)