ForumVolvo
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volvo
  5. BMW war angeblich an Volvo-Kauf interessiert

BMW war angeblich an Volvo-Kauf interessiert

Themenstarteram 10. Mai 2007 um 7:38

Laut der britischen Autocar war BMW daran interessiert, Volvo zu kaufen (s. hier).

Die größeren Volvos wären dann möglicherweise auf BMW-Plattformen migriert worden, die kleineren Volvos hätten sich Komponenten mit Mini teilen können.

Aus nicht näher angegebener Ursache wurde aber wohl nichts daraus.

Beste Antwort im Thema
am 16. Juli 2008 um 10:10

Zitat:

Original geschrieben von oli

interessanter vergleich! :) zeigt imho wie absurd die bewertung von firmen an den aktienbørsen ist... volvo hat aber immerhin etwa 8% mehr fahrzeuge verkauft in 2006 denn in 1999 und hat eine deutlich erweiterte modellpalette - wenn auch das lineup nicht richtig ueberzeugend sein mag im moment. deswegen hætte ich zumindest den gleichen preis wie vor bald zehn jahren erwartet, die inflation seitdem wuerde ja den wert der summe schon genug schmælern.

lieb gruss

oli

Der Wert ist ja ein Spiegelbild was die Leute erwarten, was sie meinen was es zukünftig wert ist. Darum gab es auch so extreme bewertungen wie für youtube, skype etc.

Das Thema Ford und GM hatten wir ja schon. Die sind an der Börse fast nix wert wegen den Schulden. Ein Käufer würde Ford an der Börse for rund 10 Milliarden bekommen (Stand heute). Aber beim Kauf würde er ja rund 170 Milliarden Schulden mit erwerben. Dazu die VErpflichtungen für GEsundheitsvorsorge und Pensionen der unzähligen Pensionäre (die ja durch viele Entlassugswelllen immer mehr wurden).. Der Wert von Ford geht also eher richtung 200 Milliarden. Aber das ganze ist mehr wie die 1 Million Villa, die man mit einer 95% Hypothek belastet. Sieht teuer aus aber im endeffekt hat man eben nicht die Million, nur 50T plus die Verpflichtung Raten zu zahlen.

Bei einem Kaufpreis für Volvo ist eben das Problem, dass kaum logische Käufer da sind. Die Ami haben kein Geld, die japaner bauen lieber eigene Luxusmarken auf, die Deutschen würden nur einen KOnkurrenten vom Markt wegkaufen, allein ist Volvo zu klein und die Franzosen wollen nicht. BLeiben eben nur Koreaner, Inder und Chinesen wobei man in China noch stark im eigenen Markt konsolidiert. Ist wie auf dem Dorftanzfest wenn du die nehmen musst die noch rumsitzt und sie dich. Einfach weil nix anderes da is.

Rapace

458 weitere Antworten
Ähnliche Themen
458 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

Und da alle Optionen mit diversen Risiken verbunden sind, sollte Volvo cars einfach bei Ford bleiben. Einen besseren Partner gibt es einfach nicht. Volvo hat riesige Freiheiten innerhalb des Ford -Konzerns, wovon andere Tochterunternehmen großer Autokonzerne nur träumen können ( z.B. Skoda u.Seat bei VW oder Opel u.Saab bei GM ).

Zitat:

Original geschrieben von wusler

Warum ist Ford zur Zeit kein guter Partner? Ganz einfach es ist kein Geld vorhanden!!!! Ich hatte vor kurzem einen A6 3.0TDI als Leihauto. Jetzt weiß ich auch wieso so ein Motor im Volvoforum so vermisst wird. Es wäre für Volvo wahrscheinlich kein großes Problem einen Zylinder ranzuhängen oder?

1. Auch andere Tochterunternehmen haben ihre Freiheiten. So ist die Umstellung con PD-Dieseln auf CR-Diesel im VAG Konzern von Audi initiiert worden.

2. Es ist von Volvo parallel zum SI6 ein SI6D, also 6 Zyl. Diesel, entwickelt worden. Weil Mama Ford aber klamm ist, ist der nie in Serie gegangen, bzw. die Entwicklung kurz vor Ende gestoppt worden.

am 22. August 2007 um 14:08

Zitat:

Original geschrieben von JoelAK

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

 

Hallo zusammen.....

 

 

 

 

ich bin immer noch der Meinung, dass Volvo bei Ford gut aufgehoben ist. Jede neue Veränderung in der Unternehmenspolitik würde wieder unnötige Kosten verursachen bis die neue Struktur steht. Außerdem ist es fragwürdig, ob die neuen Eigentümer es besser machen würden.

 

 

The Moose

 

 

nein, der meinung bin ich absolut nicht!

volvo baut die am wenigsten guten und eigenständigsten auto's seit es volvo gibt unter ford. toll, bessere motoren vielleicht (wenn ueberhaupt)

aber noch nie war volvo so charakterlos und voll mit großserienscheiße

 

volvo's waren immer was besonderes, aber die neuen sind langweiliger allerweltsbrei

(nein, sind sie nicht, aber verglichen mit volvo früher, ja)

 In der Geschichte von Volvo gab es nur wenige eigenständige Kreationen.

Der Volvo 66, Volvo 340 / 360 , Volvo 440 / 460 / 480 wurden in den Niederlanden entwickelt und produziert mit Motoren und Getrieben von Renault.

Die erste Generation des Volvo S40 / V40 war eine Gemeinschaftsentwicklung von Mitsubishi und Volvo . Die Getriebe stammten zum größten Teil immer noch von Renault.

Die großen Volvos waren allerdings immer eigene Gewächse.

Früher hat Volvo immer auf fremde Dieselaggregate zurückgegriffen ( Volkswagen und Audi bzw. Renault ). Durch Ford hat Volvo erstmalig einenn eigenen Dieselmotor entwickelt in Zusammenarbeit mit einer österreichischen Ingenieursgesellschaft. Durch Ford konnte Volvo selbst die kleineren Modelle in Eigenregie entwickeln und hat nur auf eine gute Konzernplattform zurückgegriffen ( Ford Focus ).

Heute findet man Volvo Motoren und Volvo Elemente in anderen Automobilen wieder ( Ford Focus ST  und aston Martin ).

Dass das Design der neuen Modelle etwas weniger volvotypisch ist liegt ganz einfach daran, dass Volvo neue Käuferschichten erschließen will und seinen Absatz steigern will. Mit dem älteren , mir jedoch sehr symphatischen Burgendesign, gelingt das jedoch nicht.

Durch Ford ist Volvo zu viel mehr Selbständigkeit gekommen und hat in dem großen Konzern sehr viel Verantwortung. Bei den anderen Partnern ( außer vielleicht bei Hyundai ) wäre Volvo nur ein Schatten innerhalb des Mutterkonzerns.

 

 

Gruß

 

 

The Moose

am 22. August 2007 um 14:15

Zitat:

Original geschrieben von pafec

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

 

Und da alle Optionen mit diversen Risiken verbunden sind, sollte Volvo cars einfach bei Ford bleiben. Einen besseren Partner gibt es einfach nicht. Volvo hat riesige Freiheiten innerhalb des Ford -Konzerns, wovon andere Tochterunternehmen großer Autokonzerne nur träumen können ( z.B. Skoda u.Seat bei VW oder Opel u.Saab bei GM ).

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von pafec

Zitat:

Original geschrieben von wusler

 

Warum ist Ford zur Zeit kein guter Partner? Ganz einfach es ist kein Geld vorhanden!!!! Ich hatte vor kurzem einen A6 3.0TDI als Leihauto. Jetzt weiß ich auch wieso so ein Motor im Volvoforum so vermisst wird. Es wäre für Volvo wahrscheinlich kein großes Problem einen Zylinder ranzuhängen oder?

 

1. Auch andere Tochterunternehmen haben ihre Freiheiten. So ist die Umstellung con PD-Dieseln auf CR-Diesel im VAG Konzern von Audi initiiert worden.

 

 

 

Setze ich mich in einen Skoda oder Seat weiß ich sofort, dass es sich um einen verkappten VW handelt. Setze ich mich in einen Volvo, denke ich garantiert nicht zuerst an einen Ford.

Darum ging es hier.

 

 

Gruß The Moose

am 22. August 2007 um 14:25

Zitat:

Original geschrieben von zmmr942

genau das fehlende geld in der entwicklung sehe ich auch als DAS problem unter ford an. deshalb konnte volvo wohl auch als premium noch nicht so recht durchstarten. mit ein paar kleinen flinken helfern aus korea könnte man sich in den nächsten paar jahren durchstarten. mit bmw würde das zwar sicher ehrer gelingen da die technik schon vorhanden ist, aber langfristig würden dann volvo und bmw um premium kunden konkurieren.

und um einen hecktriebler zu bauen ist bmw sicher nicht nötig, wenn das bmw und mercedes hin bekommt, dann doch volvo allemal und die flinken hände von Hyundai helfen dabei!

 Wenn BMW all die tolle Technologie an Volvo abgeben würde, würde man sich Konkurrenz im eigenen Hause machen. Das ist garantiert nicht das, was BMW will.

BMW brauch keinen weiteren Premiumhersteller . Es gibt kaum Synnergien und das ist mehr als offensichtlich.

Hyundai wäre nach Ford der beste Partner.

ich persönlich würde mich natürlich auch darüber freuen, wenn man den börsennotierten Volvo -Konzern mit der Volvo Car Corporation widervereinigt. Das wäre allerdings das Todesurteil für den konzern, weil eben die milliardenschweren Investitionen nicht getätigt werden können, da Volvo kaum Entwicklungsallianzen besitzen würde.

Und die gutbezahlten Volvo Bosse haben diese Verkaufsentscheidung 1998 an Ford nicht getan, weil sie uns traditionsbewussten Volvo Kunden ärgern wollten, sondern weil es schlichtweg langfistige , notwendige Unternehmensplanung war.

Man braucht heute starke Partner und selbst so pseudounantastbare Autokonzerne wie Daimler, BMW oder Volkswagen gehen heute internationale Entwicklungsallianzen ein, um nicht den finanziellen Super GAU zu durchleben.

Man muss schon ziemlich naiv sein, wenn man tatsächlich daran glaubt, dass die Zeiten mit einem neuen Partner für Volvo besser werden, nur weil man einen chronischen Hass auf die Marke Ford hat. Ford hat sehr viel für Volvo getan . Leider vergessen das die Leute immer wieder.

 

 

The Moose

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

 

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

Zitat:

Original geschrieben von zmmr942

genau das fehlende geld in der entwicklung sehe ich auch als DAS problem unter ford an. deshalb konnte volvo wohl auch als premium noch nicht so recht durchstarten. mit ein paar kleinen flinken helfern aus korea könnte man sich in den nächsten paar jahren durchstarten. mit bmw würde das zwar sicher ehrer gelingen da die technik schon vorhanden ist, aber langfristig würden dann volvo und bmw um premium kunden konkurieren.

und um einen hecktriebler zu bauen ist bmw sicher nicht nötig, wenn das bmw und mercedes hin bekommt, dann doch volvo allemal und die flinken hände von Hyundai helfen dabei!

Wenn BMW all die tolle Technologie an Volvo abgeben würde, würde man sich Konkurrenz im eigenen Hause machen. Das ist garantiert nicht das, was BMW will.

BMW brauch keinen weiteren Premiumhersteller . Es gibt kaum Synnergien und das ist mehr als offensichtlich.

Hyundai wäre nach Ford der beste Partner.

ich persönlich würde mich natürlich auch darüber freuen, wenn man den börsennotierten Volvo -Konzern mit der Volvo Car Corporation widervereinigt. Das wäre allerdings das Todesurteil für den konzern, weil eben die milliardenschweren Investitionen nicht getätigt werden können, da Volvo kaum Entwicklungsallianzen besitzen würde.

Und die gutbezahlten Volvo Bosse haben diese Verkaufsentscheidung 1998 an Ford nicht getan, weil sie uns traditionsbewussten Volvo Kunden ärgern wollten, sondern weil es schlichtweg langfistige , notwendige Unternehmensplanung war.

Man braucht heute starke Partner und selbst so pseudounantastbare Autokonzerne wie Daimler, BMW oder Volkswagen gehen heute internationale Entwicklungsallianzen ein, um nicht den finanziellen Super GAU zu durchleben.

Man muss schon ziemlich naiv sein, wenn man tatsächlich daran glaubt, dass die Zeiten mit einem neuen Partner für Volvo besser werden, nur weil man einen chronischen Hass auf die Marke Ford hat. Ford hat sehr viel für Volvo getan . Leider vergessen das die Leute immer wieder.

 

 

The Moose

eben weil bmw und volvo konkurieren würden habe ich orher schon gesagt das Hyundai wohl die beste wahl wäre.

aber wenn wir jetzt mal ehrlich sind, dann ist ford kein guter partner so lange es denen selbst schlecht geht, denn so fehlt das geld für die entwicklung eh. wenn ford echt interesse daran hätte das volv premium wäre, dann hätte man sich doch doch vor ein paar jahren das nightvision systm nicht aus den händen nehmen lassen! oder liegts daran das der konzern damals schon klamm war?

Themenstarteram 23. August 2007 um 8:33

Ich kann mir BMW schon gut als Käufer vorstellen, auch wenn ich (leider) nicht glaube, dass es so kommt.

Strategie: BMW bleibt die sportliche Premiummarke, die sie heute schon ist, Volvo wird die komfortorientierte Premiummarke, um Mercedes noch mehr Konkurrenz zu machen. BMW hat aus dem Rover-Debakel gelernt, dass es schwierig ist, Massen- und Premiumprodukte unter einen Hut zu bringen (nur Volkswagen scheint das ganz gut zu gelingen). Die im Vergleich zur Marke BMW deutlich unterschiedliche Ausrichtung von Volvo ist somit eigentlich ein "Best Fit" für BMW.

Synergien: Bei den kleineren Volvos kann es sicherlich gewisse Synergien durch eine gemeinsame Plattformstrategie mit Mini geben. Bei den großen Volvos ist das wegen des FWD-Konzepts von Volvo derzeit nicht der Fall (aber es wäre natürlich auch nicht völlig unvorstellbar, dass Volvo auf RWD migriert würde). Auf der anderen Seite sind aber heutzutage viele Investitionen ganz unabhängig vom Antriebskonzept: Motorentwicklung inkl. alternativer Antriebskonzepte, Sicherheitstechnik (aktive und passive), elektronische Assistenzsysteme etc.

Zusammengefasst: Ein Zusammengehen von BMW und Volvo stärkt die Premiumstrategie von BMW ("Einziger Hersteller mit ausschließlich Premiummarken") und BMWs Druck auf Daimler.

Themenstarteram 24. August 2007 um 8:46

Vielleicht noch eine andere Frage:

Angenommen, BMW wollte eine Marke hinzukaufen (z.B. um durch größere Stückzahlen bessere Einkaufskonditionen zu erzielen). Welche Marke würde sich dann aus BMW-Sicht Eurer Meinung nach am besten eignen?

Ich meine: Volvo.

Zitat:

Original geschrieben von omi_hh

Vielleicht noch eine andere Frage:

Angenommen, BMW wollte eine Marke hinzukaufen (z.B. um durch größere Stückzahlen bessere Einkaufskonditionen zu erzielen). Welche Marke würde sich dann aus BMW-Sicht Eurer Meinung nach am besten eignen?

Ich meine: Volvo.

mh naja vielleicht aber auch saab.

was auch geil wäre, ein großer schwede. also saab und volvo unter einer mütze, oder sowas in der art. aber gm wird wohl saab behalten wollen. ein saab 93 2.0T (sowas fehlt im V50) ist schon was feines.

Zitat:

Original geschrieben von zmmr942

 

mh naja vielleicht aber auch saab.

 

 

Ich denke, dass Saab und BMW eine noch größere Schnittmenge besitzen als Volvo und BMW. Immerhin hat Saab traditionell das Image des etwas sportlicheren schwedischen Wagens. (Inwiefern hier Image und Realität übereinstimmen lassen wir mal dahingestellt.)

Davon abgesehen ist meiner Meinung nach Saab kaum für irgendeinen Hersteller verlockend. Dazu gibt es einfach eine zu kleine Modellpalette, kaum neue und revolutionäre Technik. Den Trend zum Kombi hatten sie fast verschlafen, den verpassten Trend zum SUV zwangsweise mit einem tonnenschweren Dinosaurier versucht zu kaschieren.

Volvo fährt derzeit solide Gewinne ein, Saab ist eine Großbaustelle.

am 26. August 2007 um 11:28

Zitat:

Original geschrieben von omi_hh

Ich kann mir BMW schon gut als Käufer vorstellen, auch wenn ich (leider) nicht glaube, dass es so kommt.

 

Strategie: BMW bleibt die sportliche Premiummarke, die sie heute schon ist, Volvo wird die komfortorientierte Premiummarke, um Mercedes noch mehr Konkurrenz zu machen. BMW hat aus dem Rover-Debakel gelernt, dass es schwierig ist, Massen- und Premiumprodukte unter einen Hut zu bringen (nur Volkswagen scheint das ganz gut zu gelingen). Die im Vergleich zur Marke BMW deutlich unterschiedliche Ausrichtung von Volvo ist somit eigentlich ein "Best Fit" für BMW.

 

 Rover war keine Massenmarke, sondern hat schon damals weniger Autos produziert und verkauft als Volvo. Außerdem hatte BMW doch damals das komfortbetonte, britische Unternehmen mit Rover. Volvo ist Rover im Prinzip sehr ähnlich. Was bitteschön sollte BMW nun anders machen, was sie schon mit Rover nicht hinbekommen haben. Und zwei Premiummarken, die auf Volumen ausgerichtet sind, kann man nicht einfach trennen...der eine sportlich.....der andere komfortabel. BMW und Volvo beißt sich, egal aus welchem Blickwinkel man es sieht. Volvo wäre immer im Schatten von BMW.

 

Also.....entweder FORD oder Hyundai.....

 

 

The Moose

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

 

...der eine sportlich.....der andere komfortabel. BMW und Volvo beißt sich, egal aus welchem Blickwinkel man es sieht. Volvo wäre immer im Schatten von BMW.

 

Also.....entweder FORD oder Hyundai.....

 

 

The Moose

naja, volvo wird aber auch unter ford oder hyundai keine konkurrenz von bmw werden

Themenstarteram 26. August 2007 um 15:38

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

[...] Volvo ist Rover im Prinzip sehr ähnlich. [...]

Nein, das sehe ich nicht so. Unterschiede

- Die Marke Volvo ist weltweit wesentlich stärker als Rover (außerhalb UK) jemals war

- Rover war nie ein Premiumanbieter (mit entsprechenden Preisen), Volvo ist dem schon deutlich näher

BMW bräuchte eine Marke, die auf der einen Seite möglichst "Premium" ist (nur dann können Preise aufgerufen werden, die es ermöglichen, bei mittleren Stückzahlen Investitionen in neue Techniken etc. zu amortisieren), und auf der anderen Seite ein eigenständiges Image hat, das sie von BMW möglichst weitgehend abgrenzt.

Rover war ein wirklich schwieriger Fall:

- Nicht rentabel (soweit ich weiß)

- Autos zu "billig", trotzdem geringe Stückzahlen

- Marke nur in UK etabliert.

 

Ford war auch nicht schlecht für Volvo, aber bei der momentanen Finanzlage bin ich nicht so sicher, dass das in der Zukunft so bleibt.

am 26. August 2007 um 18:34

Hallo

absolute Zustimmung von mir. Rover mit Volvo zu vergleichen, vielleicht vor 30/40 Jahren. Rover war absolut am Ende, auch wenn man angeblich schwarze Zahlen geschrieben hat. Während Volvo auch dank Ford eine gut sortierte Palette an Fahrzeugen hat die durchaus Premium sind. Fehlt nur noch etwas Feinschliff und Geld um die Entwicklungen zu Ende zu bringen. Ein hochmodernes Sicherheitszentrum hatte Rover glaub ich auch nicht.

Gruß

Wusler

am 28. August 2007 um 15:39

Zitat:

Original geschrieben von JoelAK

Zitat:

Original geschrieben von Swedishmoose

 

 

...der eine sportlich.....der andere komfortabel. BMW und Volvo beißt sich, egal aus welchem Blickwinkel man es sieht. Volvo wäre immer im Schatten von BMW.

 

Also.....entweder FORD oder Hyundai.....

 

 

The Moose

 

naja, volvo wird aber auch unter ford oder hyundai keine konkurrenz von bmw werden

 Wenn Hyundai oder Ford Kapital für Volvo bereitstellt ( bei Ford ist es momentan natürlich eng ) , ist Volvo sicherlich in der Lage, ein absolutes Konkurrenzprodukt zu BMW zu erschaffen, welches dem BMW in einigen Disziplinen durchaus überlegen ist.

 

The Moose

am 28. August 2007 um 15:46

Zitat:

Original geschrieben von Ransom

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Ransom

Zitat:

Original geschrieben von zmmr942

 

mh naja vielleicht aber auch saab.

 

 

Ich denke, dass Saab und BMW eine noch größere Schnittmenge besitzen als Volvo und BMW. Immerhin hat Saab traditionell das Image des etwas sportlicheren schwedischen Wagens. (Inwiefern hier Image und Realität übereinstimmen lassen wir mal dahingestellt.)

Davon abgesehen ist meiner Meinung nach Saab kaum für irgendeinen Hersteller verlockend. Dazu gibt es einfach eine zu kleine Modellpalette, kaum neue und revolutionäre Technik. Den Trend zum Kombi hatten sie fast verschlafen, den verpassten Trend zum SUV zwangsweise mit einem tonnenschweren Dinosaurier versucht zu kaschieren.

Volvo fährt derzeit solide Gewinne ein, Saab ist eine Großbaustelle.

 Das mit der Großbaustelle ist leider wahr...glaube mir, ich kann ein lied davonsingen. Volvo geht es unter dem Dach von Ford wesentlich besser als Saab unter dem Dach von GM. Ford hat wenigstens Respekt vor der Traditionsmarke. General Motors weiß offensichtlich nicht wirklich, wie es mit Saab umgehen soll. Nach 17 Jahren sollte man es allerdings wissen. Ist doch ganz einfach...Saab gehört oberhalb von Opel auf neben die konventionelle Marke Cadillac...bingo ...baste.

 

Trotzdem ist Saab ein tolles Auto, was ich jeden Tag wieder feststellen muss...auch wenn ich schon ab und an mal nervige Kleinigkeiten zu bemängeln hatte. Ich als Schwedenfan mag sowohl Volvo ( hatte selbst mal einen 98er V 40 neu gekauft ) als auch Saab.

 

 

The Moose

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Volvo
  5. BMW war angeblich an Volvo-Kauf interessiert