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BMW streicht 530D Sechszylinder
Habe gerade in der aktuellen Ausgabe der Autozeitung gelesen, dass mit dem ab 2016 erhältlichen Nachfolger des F10/F11 der 3 L-Sechszylinder-Diesel ebenfalls durch einen 4-Zylinder (2 Ltr., 260 PS, doppelter ATL) ersetzt wird. Ich persönlich werde allerdings in der € 70.000+ Klasse dann keinen 4-Zylinder fahren, sondern hoffen, dass die Marktbegleiter einen 6-Zylinder mit den Leistungsdaten des heutigen Motors anbieten werden.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von mattberlin
...Und, sorry für die 6Zylinder Fans, den Meisten ist es egal welcher Motor unter der Haube steckt, hauptsache die Marke, die Leistung und die Ausstattung stimmt.
Ob es den meisten egal ist, glaube ich zwar nicht. Darüber kann man im Zweifel lange diskutieren und wird zu keinem Ergebnis kommen.
Aber eines scheint mir damit unausweichlich:
Die Marke BMW als solche wird das nicht unbeschadet überstehen! Denn aufgeblasene 2-Liter-Motoren können viele andere Hersteller ebenso produzieren. Das Differenzierungsmerkmal, worüber die Marke BMW sich definiert hat, waren bisher nun mal die Motoren. Andere Hersteller sind BMW in unterschiedlichen Einzelpunkten überlegen, z. B. in Punkto Kaufpreis, Komfort, Platzangebot, Kofferraumvolumen, Verbrauchskosten, Umfang der Serienausstattung, Wintereigenschaften, langjährige Garantie, .... Was soll die Marke BMW zukünftig noch ausmachen?
Und spätestens dann, wenn der Markenkern erodiert ist, werden auch all jene, denen z. Zt. vielleicht wirklich egal ist, welcher Motor verbaut ist, auch nichts Attraktives mehr an der Marke BMW finden ...
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365 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von thoelz
raser,
wenn es darum geht, präventiv etwas für Resourcenschonung/Umweltschutz zu betreiben, dann bin ich ja ganz bei Dir.
Was mich allerdings erheblich stört ist die wirkungslose "Downsizing"-Volksverdummung (s. Threadtitel).
Hallo Thölz, Du solltest Dich langsam mal umziehen. Völlig aus der Mode Dein Outfit. ;)
Ja, zurück zum Thema, Du hast völlig Recht. Dazu noch abschließend meine Meinung:
Ich glaube nicht, dass sich das Autofahrervolk wirklich für dumm verkaufen lässt. Wenn man einen donwgesizten Nachfolger evtl. sogar noch teurer als den Vorgänger verkaufen will, muss er auch besser sein. Wenn z.B. der Vierzylinder im 525d tatsächlich nichts taugt, das kann ich nicht beurteilen, und die Presse ihn zerreist, wird er sich auch nicht durchsetzen können.
Aber bisher hat man das mit den meisten downgesizten Autos von denen man so liest doch perfekt hingekriegt. Inkl. dem aktuellen 50d, der löst ja wahre Begeisterungsstürme aus, ist auch nur ein Dreiliter aber wird sogar mit dem M5 in einem Atemzug genannt. Die 8-Zylinder 5-Liter Diesel usw. von der Konkurrenz können längst einpacken. Warum sollte so ein 3-Turbo Konzept in einem 4-Zylinder nicht auch so ein Sahnestückchen werden.
Evolution des Motorenbaus. Gab's schon immer, wird es immer geben. Revolution wird dann sicher der Wechsel des Primärenergieträgers und da stehen wir noch am Anfang, siehe Hybrid, Tesla, etc.
Die Entwicklungsgeschwindigkeit insbesondere im Dieselbereich ist beeindruckend, vor 16 Jahren fuhr ich einen MB W123 mit 3 Litern Hubraum (5 Zylinder), 82 PS und einem Verbrauch von 13 Litern (BJ '79)
Heute fahre ich den n57 Motor mit 245 ps im 3er; gleicher Hubraum, mehr als 3x soviel PS, weniger als die Hälfte des Verbrauchs.
Bin gespannt, wie diese Entwicklung weitergeht, der M550 zeigt ja, daß da noch Luft nach oben ist.
Für die souveränere Fahrgefühl eines 6enders bin ich definitiv bereit mehr auszugeben, aber ich bin kein Dogmatiker und ein Elektromobil mit entsprechenden Fahrleistungen und vor allem entsprechender Reichweite würde mich definitiv Jucken.
Meine Bereitschaft für Autos Geld auszugeben steht und fällt mit dem Tempolimit auf der BAB, wenn diese Form von Freiheit und Selbstbestimmung verloren geht ist mir die Zylinderzahl meines Autos herzlich egal.
Ich hoffe das dies noch lange dauert und genieße derweil mit einem modernen Motor und bei (in meinen Augen) immer noch moderaten Spritpreisen auf der BAB das Erlebnis der handgeschalteten Fahrphysik.
Die Motorenpalette in 5-10 Jahren interessiert mich dabei zum Glück relativ wenig.
@thoelz: Jeder einzelne Satz von Dir ist ein Volltreffer. Größten Respekt vor so viel Schreibgewandtheit und geistiger Unvernebeltheit. Das meine ich nicht ironisch.
Warten wir noch ein paar Jahre, wenn das ganze unnötige Geraffel in den verkleinerten Motoren anfängt, Probleme zu machen, damit die Befürworter dieser Modetechnik einen weiteren Nachteil genießen dürfen. :D
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Ja blinkt ganz grell. Treibhauseffekt heisst doch nichts anderes als:
Jede Atmosphäre hält auch einen gewissen Anteil an Abstrahlung zurück. Das Gleichgewicht hat sich eben trotz Kugel bei 15 Grad eingepegelt. Verändert man die Atmosphäre verändert sich aber auch der Anteil der zurückgehaltenen Abstrahlung und damit das Temperaturgleichgewicht.
Wenn man wegen der Verwendung des falschen Modells falsche Berechnungen zur Temperatur angestellt hat, hat man einen Zusatz-Treibhauseffekt erfunden den es nicht gibt. Den generellen Treibhauseffekt gibt es immer. Wenn man die Atmosphäre verändert, wird auch der generelle Treibhauseffekt verändert mit Rückwirkung auf die Temperatur.
Nur weil man sich eben von Anfang an vertan hat und der Meinung war es gäbe auch noch einen Zusatz-Treibhauseffekt und der hätte einen viel stärkeren Einfluss und wäre für die falsch berechneten +33 Grad verantwortlich, hat die Veränderung der Atmosphäre auch einen viel geringeren Effekt. Eben nur auf den generellen und nicht auf den zusätzlich erfundenen. So interpretiere ich die Aussage.
PS: zumindest halte ich das für die einzig vernünftige Möglichkeit. Die Schlußfolgerung den Treibhauseffekt generell in Abrede zu stellen, wenn man den Salat nur in ausreichend kugelförmigen Gewächshäusern anbaut, ist wahrscheinlich Käse.
Nein. Es ist ganz einfach. Es gibt keinen Treibhauseffekt. Gar keinen. Keinen Zusatzeffekt, Kein Nix. Das steht auch ganz deutlich in dem Artikel.
Die -18° ergeben sich nicht aus einem "Grundtreibhauseffekt" sondern allein aus der Sonnenenergie. Dies wird auch vom IPCC, NASA etc so anerkannt. Der Treibhauseffekt wurde nur für die 33° Differenz erfunden. Der Effekt als solcher wird als Back Radiationen definiert. Das heisst ein heisser Körper (die Oberfläche) strahlt einen kalten Körper an (die Gase in der A., Böses CO2!!!) und dadurch werden die wärmer, strahlen wieder die Oberfläche an und machen die noch wärmer (nämlich 33° wärmer). Ein kalter Körper erwärmt also einen wärmeren Körper? Das ist Quatsch. (Die Erde befindet sich bereits im Strahlungsgleichgewicht mit der Sonne. Sie kann von geringer strahlenden Körpern nicht weiter aufgeheizt werden.)
Es kommt immer die gleiche Menge an Energie rein. Ob die auf der Erdoberfläche direkt oder von einem rieeesigen Stahlblech (100x100 km) in der Luft oder von 0,04% CO2 in der Luft abgefangen wird. Die Energie bleibt gleich. Die Temperatur auch. (ok direkt unter dem blech wirds etwas zugig :-)) Ohne A. würde die gesamte Energie nur von der Oberfläche absorbiert werden, das hiesse verdammt heisser Boden (Sahara, kaum A.). A. leitet die Hitze von der Oberfläche per Konvektion weg und verteilt sie letztlich nur anders. Aber die Summe bleibt gleich! Es gibt nur eine einzige relevante Energiequelle: die Sonne.
Die Gesamtwärme erklärt sich rein aus der Sonnenenergie, wenn man ein der Realität entsprechendes Modell verwendetet.
Gewächshäuser funktionieren rein nach dem Prinzip der Unterbrechung des Luftstromes. Die heisse Luft kann nicht entweichen und konzentriert sich daher im Haus. Das wird selbst von der NASA und von den CO2-Fanatikern anerkannt.
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
...
Der Treibhauseffekt ist ja sogar enorm wichtig. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Berechnungen dazu in den Klimamodellen so völlig verkehrt sind.
...
Zwei Punkte, die mir wichtig erscheinen:
1. Der Name "Treibhauseffekt" ist vollkommen irreführend, weil der Effekt tatsächlich nichts mit einem Treibhaus gemein hat. Die Klimaforscher wissen das auch, dennoch wird der Begriff gerne verwendet, weil er für die Öffentlichkeit ein einfaches, aber falsches Bild liefert:
In einem Treibhaus wird es in der Sonne nicht deshalb so warm, weil - wie implizit unterstellt wird - die IR-Strahlung (Wärmestrahlung) nicht mehr heraus kommt. Der Effekt im echten Treibhaus beruht allein darauf, dass durch die Glasscheiben der Wärmeaustausch durch Konvektion mit der Umgebungsluft nicht möglich ist.
Das ist auch ganz einfach experimentell zu belegen:
Man kann zwei weitgehend identische Versuchstreibhäuser so aufbauen, dass das eine mit Fensterglas ausgerüstet wird, welches IR-Strahlen nicht durchläßt und das andere mit einem IR-durchlässigen Spezialglas. Wenn das Einfangen der IR-Strahlung auch nur einen Beitrag zur Erwärmung des Treibhauses leisten würde, müßte nach einiger Zeit Sonneneinstrahlung das mit Fensterglas bestückte, IR-undurchlässige Treibhaus wärmer werden als das andere, welches mit IR-durchlässigem Glas bestückt wird. Genau das stellt man aber nicht fest, sondern sogar minimal höhere Temperaturen im IR-durchlässigen Treibhaus (weil dieses auch den IR-Anteil der Sonnenstrahlung besser reinläßt). Variiert man den Versuch und füllt ein Treibhaus mit Luft und das andere mit CO2 (beide mit IR-durchlässigem Glas), stellt man keinen Unterschied in der Temperatur fest.
Es ist m. E. somit kein Wunder, dass man in der Diskussion des Treibhauseffektes zwischen z. B. Physikern und Laien auf keinen "grünen Zweig" kommt, weil bereits der Name des Effektes grob irreführend ist.
Wie schon Albert Einstein mahnte: Man soll die Dinge so einfach wie möglich erklären, aber nicht einfacher!
2. Die Klimamodelle liefern grundsätzlich jedes beliebige Ergebnis. Es werden dazu soviele Randparameter mehr oder weniger willkürlich adjustiert, dass ein zielgerichtetes "Wunschergebnis" nach Belieben produziert werden kann. Schon kleinste Änderungen dieser Parameter können zu einem vollkommen anderen Ergebnis führen. Die Komplexität der Klimamodellierung ist mindestens so hoch wie die der Wettermodelle, und deren Vorhersagen sind maximal für 3 bis 7 Tage belastbar. Das ist im Übrigen auch der Grund, warum die Verfechter des anthropogenen Klimawandels in den letzten Jahren keine einzige kurz- bis mittelfristige Prognose zur weiteren Klimaentwicklung mehr publiziert haben: Alle vorherigen Prognosen waren blamabel daneben!
Eigentlich ein sehr spannendes Thema.
Nenry, deiner These nach, strahlt die Sonne UV-Strahlen auf die Erde. Diese Strahlen werden vom Erdkörper selber und der Atmosphäre absorbiert. Egal wie, die Sonne liefert (bis auf wenige Prozent unterschied) immer die selbe Menge Energie. Da der Zyklus der Sonne um die 11 Jahre liegt, kann man diese als Größe vernachlässigen.
Imho liegt dein "Denkfehler" darin, dass der Erdkörper und die A. die Strahlung komplett absorbiert. Das ist nicht der Fall, dass lässt sich alleine schon dadurch beweisen, dass die Erde aus dem All sichtbar ist, also nicht die komplette Energie absorbiert wird. Denn, Sie wird angestrahlt, schluckt aber nicht die ganze Energie.
Und jetzt ist die Frage, wieviel der "zurückgeworfenen" Strahlung/Energie wird in Zukunft mehr auf der Erde oder in der Atmosphäre aufgenommen, aufgrund von (ich sage extra allgemein) Veschmutzungen.
Btw: es gibt keine Studie von Klimakritikern, die peer reviewed ist
Zitat:
Original geschrieben von nenry
....
Gewächshäuser funktionieren rein nach dem Prinzip der Unterbrechung des Luftstromes. Die heisse Luft kann nicht entweichen und konzentriert sich daher im Haus. Das wird selbst von der NASA und von den CO2-Fanatikern anerkannt.
@nenry (Chemist ähnlich:)
Das war ausführlich, besten Dank. Muss ich evtl. mal eine Nacht drüber schlafen. Wenn der Vergleich mit dem Gewächshaus aus genannetem Grund tatsächlich hinkt... hört sich plausibel an...
...auf den ersten Blick.;)
Wäre ja eine schöne Nachricht. So ganz will mir das trotzdem nicht einleuchten, Strahlung wird ja nicht nur absorbiert, sondern kann auch reflektiert werden. Eine reflektierenden Schneeoberfläche z.b. absorbiert einen Teil der Energie aber reflektiert einen Teil zurück. Strahlt sie z.b. in einen reflektierender Spiegel (Wolkenschicht, Gasschicht, was auch immer...) an, strahlt die zurück, die Oberfläche absorbiert erneut einen Teil und strahlt wieder einen Teil zurück usw...
Entfernt man aber den Spiegel (Gasschicht usw.), kann die reflektierte Energie aber abstrahlen. Ist da noch ein Denkfehler?
Zitat:
Original geschrieben von Bleifussxxx
Eigentlich ein sehr spannendes Thema.
Nenry, deiner These nach, strahlt die Sonne UV-Strahlen auf die Erde. Diese Strahlen werden vom Erdkörper selber und der Atmosphäre absorbiert. Egal wie, die Sonne liefert (bis auf wenige Prozent unterschied) immer die selbe Menge Energie. Da der Zyklus der Sonne um die 11 Jahre liegt, kann man diese als Größe vernachlässigen.
Imho liegt dein "Denkfehler" darin, dass der Erdkörper und die A. die Strahlung komplett absorbiert. Das ist nicht der Fall, dass lässt sich alleine schon dadurch beweisen, dass die Erde aus dem All sichtbar ist, also nicht die komplette Energie absorbiert wird. Denn, Sie wird angestrahlt, schluckt aber nicht die ganze Energie.
Und jetzt ist die Frage, wieviel der "zurückgeworfenen" Strahlung/Energie wird in Zukunft mehr auf der Erde oder in der Atmosphäre aufgenommen, aufgrund von (ich sage extra allgemein) Veschmutzungen.
Btw: es gibt keine Studie von Klimakritikern, die peer reviewed ist
Sag ich ja nicht. Die Erde befindet sich im Strahlungsgleichgewicht. Das heisst sie nimmt die ihr maximal mögliche Energie auf. Wenn Du die Masse erhöhst, kann diese Masse natürlich mehr Energie absorbieren. Das was in der A. absorbiert wird, kann nicht mehr von der Erde selbst absorbiert werden. Die Energiesumme bleibt gleich. Selbst wenn die A. dichter wird, wird die A. trotzdem nicht die Oberfläche ZUSÄTZLICH erwärmen. Das Gleichgewicht bleibt immer erhalten.
Die Klimajünger behaupten ja auch nicht dies, sondern das Back Radiation die 33° erzeugen.
Gegenfrage: wenn wir theoretisch alle vulkane in die luft jagen. und wir 4-5 zillionen kg asche in der a. haben. wird es hier unten wärmer oder kälter? (frag die dinos)
Solange es nicht peer reviewed ist, kann man es ja auch ignorieren.
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
Zitat:
Original geschrieben von nenry
....
Gewächshäuser funktionieren rein nach dem Prinzip der Unterbrechung des Luftstromes. Die heisse Luft kann nicht entweichen und konzentriert sich daher im Haus. Das wird selbst von der NASA und von den CO2-Fanatikern anerkannt.
@nenry (Chemist ähnlich:)
Das war ausführlich, besten Dank. Muss ich evtl. mal eine Nacht drüber schlafen. Wenn der Vergleich mit dem Gewächshaus aus genannetem Grund tatsächlich hinkt... hört sich plausibel an...
...auf den ersten Blick.;)
Wäre ja eine schöne Nachricht. So ganz will mir das trotzdem nicht einleuchten, Strahlung wird ja nicht nur absorbiert, sondern kann auch reflektiert werden. Eine reflektierenden Schneeoberfläche z.b. absorbiert einen Teil der Energie aber reflektiert einen Teil zurück. Strahlt sie z.b. in einen reflektierender Spiegel (Wolkenschicht, Gasschicht, was auch immer...) an, strahlt die zurück, die Oberfläche absorbiert erneut einen Teil und strahlt wieder einen Teil zurück usw...
Entfernt man aber den Spiegel (Gasschicht usw.), kann die reflektierte Energie aber abstrahlen. Ist da noch ein Denkfehler?
Ja, nennt sich Perpetuum Mobile.
Der Körper iat bereits im Strahlungsgleichgewicht. Er kann nicht mehr aufnehmen. Erst recht keine "Rückstrahlung".
Beispiel: Du leuchtest mit einem Scheinwerfer an eine Wand. Jetzt leuchtest Du mit einem zweiten Scheinwerfer auf die gleiche Stelle. Wird der Fleck heller? Oder stell dich im dunkeln mit zeitung vor einen spiegel. kannst du die zeitung jetzt lesen?
Zitat:
Original geschrieben von Bleifussxxx
...
Btw: es gibt keine Studie von Klimakritikern, die peer reviewed ist
Mal abgesehen davon, dass der Ausdruck "Klimakritiker" Blödsinn ist (ich denke du meinst Wissenschaftler, die den Einfluß des anthropogenen CO2 auf das Klima anders bewerten als der "Mainstream"):
Was hälst Du von Prof. Henrik Svensmark, Nobelpreisträger, der zuerst theoretisch und später auch experimentell nachgewiesen hat, dass der entscheidende Einfluß auf Änderungen des Erdklimas von der zyklisch schwankenden Aktivität der Sonne ausgeht? Vielfach "peer reviewed" und wie gesagt Nobelpreisträger (s. Literaturverzeichnis ).
Auch hier eine Erläuterung für Laien (ich hoffe, es nimmt mir jetzt keiner die Bezeichnung "Laie" übel):
Es geht nicht, wie es Laien nach meiner Erfahrung unter "Schwankungen der Sonnenaktivität" zunächst verstehen, um die Änderung der Sonnenstrahlung im Bereich des sichtbaren Lichts oder UV- oder IR-Lichts. Vielmehr führt die schwankende Sonnenaktivität zu starken Änderungen des Magnetfeldes der Sonne, welches die Erde umhüllt. In Phasen schwacher Sonnenaktivität (heute direkte Messung der magnetischen Feldstärke, im Mittelalter indirekt beobachtet über die Anzahl Sonnenflecken => Wenige Sonnenflecken = schwaches Magentfeld) dringt verstärkt hochenergetische Weltraumstrahlung in die oberen Atmosphärenschichten der Erde ein, was zur vermehrten Wolkenbildung führt (=> die Strahlung führt zur Bildung von Kondensationskeimen in der Atmosphäre). Diese Wolken wiederum führen durch ihre hohe Albedo (sie sehen vom Weltraum aus daher auch weiß aus) zur verstärkten Reflexion der Sonnenstrahlung und damit zu einer Abkühlung des Erdklimas.
eek: Doppelpost gelöscht!
Wird ja gerade nicht ignoriert. ;)
Hm... ich glaube die Erde als Körper könnte an sich weitaus mehr Energie absorbieren. Die Strahlung der Sonne trifft ja nur auf die Oberfläche. Und diese Obeerfläche kann nur einen Teil der Energie aufnehmen und weiterleiten. Die Erde ist ja auch kein Supraleiter und strahlt Energie zurück. Wir vergrößern aber gleichzeitig die "Menge" der Atmosphäre, durch Abgase. Und durch diese Abgase kann mehr Energie in der Atmosphäre gebunden werden. Und es geht nicht nur um die Erdoberfläche die sich erwärmt sondern auch um die Atmosphäre.
Zitat:
Original geschrieben von raser1000
...
Wäre ja eine schöne Nachricht. So ganz will mir das trotzdem nicht einleuchten, Strahlung wird ja nicht nur absorbiert, sondern kann auch reflektiert werden. Eine reflektierenden Schneeoberfläche z.b. absorbiert einen Teil der Energie aber reflektiert einen Teil zurück. Strahlt sie z.b. in einen reflektierender Spiegel (Wolkenschicht, Gasschicht, was auch immer...) an, strahlt die zurück, die Oberfläche absorbiert erneut einen Teil und strahlt wieder einen Teil zurück usw...
Entfernt man aber den Spiegel (Gasschicht usw.), kann die reflektierte Energie aber abstrahlen. Ist da noch ein Denkfehler?
Ich verstehe zwar nicht direkt, was Du mit dem Spiegel meinst, aber ja, es gibt noch eine ganze Reihe von Faktoren, die einen Einfluß auf die Oberflächentemperatur der Erde haben. Siehe auch meine Erläuterung zu Svensmark. Das ist ja gerade das Schwierige an so einer Diskussion:
Die Zusammenhänge sind komplexer, als normalerweise von den AGW-Verfechtern wie auch Kritikern in der Öffentlichkeit dargestellt. Ich empfinde das persönlich immer als Dilemma:
Erläutere ich meinen Standpunkt zu detailliert, mit der Komplexität, wie ich sie sehe, dann versteht mich kein Schwein. Vereinfache ich zu stark, kommt sofort einer um die Ecke und nimmt das als angeblichen Beweis, dass ich doch gar nicht weiß, worüber ich rede ...
Zitat:
Original geschrieben von Bleifussxxx
Wird ja gerade nicht ignoriert. ;)
Hm... ich glaube die Erde als Körper könnte an sich weitaus mehr Energie absorbieren. Die Strahlung der Sonne trifft ja nur auf die Oberfläche. Und diese Obeerfläche kann nur einen Teil der Energie aufnehmen und weiterleiten. Die Erde ist ja auch kein Supraleiter und strahlt Energie zurück. Wir vergrößern aber gleichzeitig die "Menge" der Atmosphäre, durch Abgase. Und durch diese Abgase kann mehr Energie in der Atmosphäre gebunden werden. Und es geht nicht nur um die Erdoberfläche die sich erwärmt sondern auch um die Atmosphäre.
Nein. Sie befindet sich im Strahlungsgleichgewicht. Mehr geht nicht.
Nochmal: Die Treibhaustheorie besagt, das wir zusätzliche 33° durch Back Radiation haben. Bei Anwendung eines korrekten Modells ergibt sich eine Differenz von: Null.
Der Effekt einer dichteren Athmosphäre sorgt hauptsächlich dafür, das eben mehr Teilchen vorhanden sind, über die per Konvektion Energie nach oben abgegeben werden kann.
Beispiel: Stell 2 Töpfe auf den Herd. Einen mit und einen ohne Wasser. Bei welchem Topf wird der Boden wärmer?
Für eine ausführliche Behandlung der Auswirkung einer A. siehe anbei.
Zitat:
Was hälst Du von Prof. Henrik Svensmark, Nobelpreisträger, der zuerst theoretisch und später auch experimentell nachgewiesen hat, dass der entscheidende Einfluß auf Änderungen des Erdklimas von der zyklisch schwankenden Aktivität der Sonne ausgeht? Vielfach "peer reviewed" und wie gesagt Nobelpreisträger (s. Literaturverzeichnis ).
Das Problem ist, dass der Einfluss der Sonne zyklisch ist. Irgendwas mit 10-12 Jahren ist so ein Zyklus lang. Und es wurde auch schon soweit untersucht, dass man davon ausgeht, dass dieser Effekt ca. 10 Prozent der Erwärmung ausmacht.
Und unbestritten ist wohl, dass 100 Jahre länger sind als 10-12.
Sorry, aber ich habe bisher keine Argumente gehört, die den Klimawandel widerlegen. Bitte keine Aussagen allà das ist Wissenschaftlich bewiesen. Basta. Denn in dem Thema ist es eben nicht so.
Für mich klingen die Aussagen der Klimaforscher, welche den Klimawandel erkennen, plausibler.
Da diese These lange genug exisitert, und noch nicht mehrheitlich widerlegt wurde gebe ich mich dieser "hin". Auch diese Klimaforscher sehen sich mit den Argumenten der "Kritiker" konfrontiert und sind sicherlich in der Lage Ihre eigene Meinung zu revidieren, sollten Sie die Argumente nachvollziehen können. Das Problem ist, dass der Beweis nicht eindeutig geführt werden kann, da die Aussagen erst in 100 Jahren nachprüfbar sind. Man kann ja eigentlich nur hoffen dass es keinen Klimawandel gibt. Aber ist es nicht besser, die (möglichen) Ursachen zu bekämpfen bevor es dann zu spät ist? Ich denke da Vorsorge ist besser als Nachsorge.
Aber seis drum.
Was mir aber noch auf dem Herzen liegt ist zu sagen: Die Politik geht mit der Festlegung des NEFZ einen sinnlosen Weg. Die Reduktion der Abgase ist ja ok, aber es sollte realitätsnah sein.
Aber ich bin trotzdem gespannt auf die Dinge die da kommen (E-Autos, Brennstoffzelle). Ich denke wir befinden uns in einer Übergangszeit. Es sollten die richtigen Weichen gestellt werden, und der Twizzy ist ein echt lustiges Auto!