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BMW steigt aus?

Themenstarteram 28. Juli 2009 um 22:05

Neues aus der Gerüchteküche ... (Lt. Autobild:)

Wie aus gut unterrichteten Kreisen verlautet, steigt BMW aus der Formel 1 aus.

Schon ab der kommenden Saison 2010 wird die weiß-blaue Marke in der Königsklasse des Rennsports nicht mehr am Start sein. Hintergrund sind die enttäuschenden Resultate von BMW in der Formel 1 und die hohen finanziellen Aufwendungen.

Am 29. Juli 2009, 10.00 Uhr, werden BMW-Chef Norbert Reithofer, Entwicklungschef Klaus Draeger und Rennleiter Mario Theissen dazu eine offizielle Erklärung abgeben.

morgen wissen wir mehr....

einerseits sind Meldungen die mit "Wie aus gut unterrichteten Kreisen" anfangen zu 80% Blödsinn, wobei wenn man hier schon auf morgen 10:00 Uhr hinweist...scheint da doch was zu stimmen (andererseits...hat sonst kein anderes Blatt sowas in der Richtung erwähnt (nichtmal den Hinweis dass da was um 10:00 gelabert wird.).

Beste Antwort im Thema
am 29. Juli 2009 um 7:29

Zitat:

Original geschrieben von moscowskaya

Einen Ausstieg würde ich als überzeugter und großer BMW nur begrüßen!

Du bist ein großer BMW? Und dann nur ein 130i? Na, dann musst Du aber noch wachsen, wenn Du ein großer BMW sein willst :D

*duckundweg*

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am 30. Juli 2009 um 15:52

Zitat:

Original geschrieben von peter froh

..... kann eigentlich nur von jemandem kommen, der von Autos absolut nichts versteht.

Das lasse ich mal unkommentiert stehen.

BMW hat in den vergangenen ca. fünf Jahren wenig glänzen können.

Denk mal über die BMW Entwicklung ab dem letzten 7er oder nach dem 3er E46 nach. Wie oft haben die wegen deren Designexperimenten und dem Verschandeln des Interior aufs Dach bekommen. Die Gesamtsituation in der BMW grad steckt ist nicht rosig und wir wissen bei weitem nicht alles.

Fakt ist, dass BMW sich erst jetzt langsam wieder berappelt und ansehnliche Fahrzeuge vom Band lässt - wobei, ... wenn ich jetzt wieder an den 5er GT oder den X1 denke.... :rolleyes:

Natürlich bleibt es Geschmacksache und technisch ist BMW sehr gut. Fakt ist aber, dass BMW in Punkto Geschmack, unter Fehleinschätzung litt und an den Designvorstellungen der eigenen Kundschaft vorbeiexperimentiert hat.

Aus der Rubrik 'Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern': http://www.motorsport-total.com/.../...s_Formel-1-Budget_09012036.html

Zitat:

Dabei wäre die sinnvollste Maßnahme aus Sicht von Theissen, eine Budgetobergrenze einzuführen und den Teams alles andere freizustellen. Seiner Meinung nach wäre auch die Kontrollierbarkeit "nicht so schwierig".

War es nicht genau das was die FIA wollte? Dazu passt dann dies: http://www.sportalplus.com/.../9077500000.html

Zitat:

Die Fahrer Heidfeld und Kubica sind auf die Entscheidung nicht vorbereitet worden. Sie sind enttäuscht, aber sie sind ja blitzartige Entscheidungen gewohnt.

Ich sags ja, eine Lachplatte :D

Übrigens wurde auch Theissen laut >Pressekonferenz< erst diese Woche informiert!

Ach ja, noch aus dem ersten Link:

Zitat:

Dem BMW Sauber F1 Team stand 2008 ein Budget von mehr als 250 Millionen Euro zur Verfügung; knapp 150 davon kamen direkt aus der Konzernkasse von BMW.

Also sinds mal gerade ~100-150 Mio die der Konzern spart, es darf als unwahrscheinlich angesehen werden dass die Sponsoren 2010 weiterzahlen. Bin gespannt welche revolutionären neuen Konzepte BMW damit entwickelt.

Gruss

Toenne

am 30. Juli 2009 um 16:34

Zitat:

 

Zitat:

Original geschrieben von toenne

Zitat:

Dem BMW Sauber F1 Team stand 2008 ein Budget von mehr als 250 Millionen Euro zur Verfügung; knapp 150 davon kamen direkt aus der Konzernkasse von BMW.

Also sinds mal gerade ~100-150 Mio die der Konzern spart, es darf als unwahrscheinlich angesehen werden dass die Sponsoren 2010 weiterzahlen. Bin gespannt welche revolutionären neuen Konzepte BMW damit entwickelt.

Gruss

Toenne

Die sollten mal mit innovativen Ideen kommen, die nicht nur auf Papier - bei +5Grad und bei 154 Ampeln -Spritt sparen.

Schaut euch doch mal die Zahlen bei Spritmonitor an. Dafür, dass BMW den Wagen schon seit Jahren mit zig verschieden Sparhelferlein ausgestattet hat, liegt der Verbrauch aber auf einem ähnlichen Niveau wie beim A4 3.0 TDI ohne diese Extras.

am 30. Juli 2009 um 16:54

Zitat:

Original geschrieben von peter froh

Die Formel1 ist doch nicht mehr zeitgemäß. In einer Zeit, wo die Industrie, vor allem die Autoindustrie samt Zulieferer keine Aufträge mehr bekommt, die Arbeiter in Kurzarbeit schickt, oder die Mitarbeiter gleich entlassen werden ist für mich die Entscheidung von BMW völlig akzeptabel. Wenn das Budget von mehr als 250 Millionen Euro in die Entwicklung von sparsameren Motoren gesteckt wird, profitieren alle davon, nicht nur die Formel 1 Fans. Ich bin mir sicher, über kurz oder lang werden mehrere Teams dem Beispiel von BMW folgen. Daimler hat im letzten Quartal eine Milliarde Euro Verlust gemacht. Ihr Boss Zetsche kündigt ein rigoroses Sparprogramm an. In allerertser Linie bedeutet das wieder Einschnitte in den Personalkosten. Ausbaden müssen diese schlechten Zahlen vor allem wieder die Mitarbeiter. Da fragt man sich doch, ob es richtig ist, immer noch so viel Geld in die Formel 1 zu schießen. Wenn Niki Lauda und andere ehemalige Fahrer von einem Imageschaden reden, ist das nur normal, denn die leben doch in einer Welt, wo sie die Realität des normalen Arbeiters nicht mehr wahrnehmen. Heidfeld wäre auch bei einem nicht Ausstieg nächste Saison nicht mehr in einem Cockpit gesessen. Der BMW ist mit Sicherheit in dieser Saison nicht konkurrenzfähig, aber Heidfeld und auch Kubica konnten das Auto nicht abstimmen. Mit einem Michael Schuhmacher als Fahrer wäre das Auto mit Sicherheit besser gewesen. Bin kein Schuhmacher Fan, aber in der Formel 1 war er der Beste, was die Einstellung es Autos bedarf. Ich bin mir sicher, daß BMW intern das Formel1 Project schon vor Monaten abgeschlossen haben und die Weiterentwicklung des Autos mehr oder weniger abgeschlossen haben. Trotzdem ist der BMW-Motor immer noch einer der Besten im Rennzirkus.

Man könnte doch mal bei allen deutschen Automobilkonzernen konsequent sparen. Evtl. auch mal an sich selber sparen. Warum ausgerechnet am Motorsport und dann auch noch ausgerechnet die F1, die ca. pro Rennen weltweit 120.000.000 Menschen vor die Fernseher lockt.

 

BMW hat aufgegeben und sich auch noch auf unschöne Art und Weise aus dem Staub gemacht.

Luschen!!! Das werden die PR-Männeken gegen einen finaziellen Obelix aber wieder gerade biegen.

 

LUSCHEN ist wohl sehr treffend. 

 

Aber naja...sie konzentrieren sich jetzt auf die Entwicklung Umweltfreundlicher und Abgasarmer Autos. :D 

Wenn DAS mal kein Grund ist, ihnen den Ausstieg zu verzeihen!!!!!! 

 

Bin schon auf die nächsten neuen Modelle gespannt. 

Das 5 Liter Hubraumauto dürfte ein gewaltiger Schritt nach vorne sein. :rolleyes: 

Zitat:

Original geschrieben von peter froh

Die Formel1 hat doch schon in den letzten Jahren an Attraktivität eingebüßt. Nach Sennas Tod und dann nach Schumachers Rücktritt wurde es doch irgendwie richtig langweilig.

Wenn du Attraktivität nur an dem Kult um einzelne Fahrer fest machst, dann mag das so sein. Sportlich finde ich gerade die diesjährige Saison hochgradig interessant, da sich das Kräfteverhältnis über die Saison stark verändert.

Zitat:

Mit den ganzen Regeländerungen haben sie diesen Sport mehr oder weniger "kastriert".

Kannst du das genauer ausführen? Ein gewisses Einbremsen der Fahrzeuge ist einfach notwendig. Davon abgesehen halte ich gravierende Regeländerungen in der Formel1 für notwendig, um - so wie dieses Jahr - das Kräfteverhältnis mal wieder gut zu durchmischen.

Zitat:

Diese Serie wird über kurz oder lang so nicht mehr weiterbestehen.

Das sehe ich anders. Je mehr Hersteller aussteigen, desto besser ist es für die Formel1.

am 31. Juli 2009 um 15:24

Die Aussage, daß BMW in den letzten 5 Jahren nur Schrott geliefert haben soll, kann eigentlich nur von jemandem kommen, der von Autos absolut nichts versteht. Und obwohl ich Golffahrer bin, bin ich der Meinung, daß Mercedes und auch BMW die Vorzeigeautos in Deutschland sind.

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Sehe ich auch so. Dazu gehört auch AUDI !

Gruß - Dieter.

am 31. Juli 2009 um 17:07

Zitat:

Original geschrieben von DieterRichard

Die Aussage, daß BMW in den letzten 5 Jahren nur Schrott geliefert haben soll, kann eigentlich nur von jemandem kommen, der von Autos absolut nichts versteht. Und obwohl ich Golffahrer bin, bin ich der Meinung, daß Mercedes und auch BMW die Vorzeigeautos in Deutschland sind.

[/quote

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Sehe ich auch so. Dazu gehört auch AUDI !

Gruß - Dieter.

Noch so ein Schlaumeier, der sehr viel Wert auf Begründung legt, wa? Klasse Aussage: AUDI auch.

Kenne das von kleinen Kindern. "Du bist blöd! - Selber!"

Audi Hat seit Einführung des A4, ca. 1995 einen kontinuierlichen Weg nach oben, BMW und Mercedes hingegen hatte Zeiten in denen es viel öffentliche Kritik gab. BMW hatte mit dem E46 das letzte "reibungslose" Modell. Danach kam der 7er, bei dem sogar BMW- Fahrer nicht genau wussten, was die davon halten sollten. Neben dem sehr gewöhnungsbedürftigen Design war vor allem das Interior ein böses Thema.

Allerdings ist BMW wieder stark im Kommen. Der neue 7er ist wieder ne Wucht, der X6, X5, wurden schon deutlich ansehenlicher.

Was war bei Mercedes? Die letzte E-Klasse sah zwar schick aus, stand jedoch zu Beginn in der Pannestatistik auf Platz "hinten". Die C-Klasse wurde öffentlich als Rentnerfahrzeug deklassiert. Auch hatten die Schwierigkeiten ein klare Designlinie zu fahren. Erst rund dann eckig, dann wieder rund.

Ich sage ja nicht, dass BMW und Benz durchgehend Mist fabriziert haben, aber beide haben es bei den eigenen Kunden ordentlich verkackt!

 

Jetzt bin ich auf eure "Audi auch Argumente" gespannt.

Wenn ihr Kritik nicht vertragen könnt, seid ihr in einem markenübergreifenden Forum falsch.

am 31. Juli 2009 um 17:18

Hi,

 

ich musste mir gerade nochmal den Titel des Threads ansehen: "BMW Steigt aus"

Was hat nun eine Modellpolitik des Herstellers in diesem Thread verloren. Ihr entfernt euch immer mehr vom eigentlichen Topic. Also bitte back to Topic:)

 

MfG

globalwalker

BMW hat seinen Ausstieg mit einer Neuausrichtung begründet in deren Philosophie die F1 keinen Platz mehr hat. Was sonst als die Modellpolitik kann mit der Neuausrichtung gemeint sein, die Farbe der Büros? Manchmal schiesst du schon ein wenig übers Ziel hinaus :rolleyes: .

Gruss

Toenne

am 31. Juli 2009 um 17:28

Zitat:

Original geschrieben von toenne

BMW hat seinen Ausstieg mit einer Neuausrichtung begründet in deren Philosophie die F1 keinen Platz mehr hat. Was sonst als die Modellpolitik kann mit der Neuausrichtung gemeint sein, die Farbe der Büros?

Hi toenne,

Sind wir im BMW Forum oder im Formel1 Forum? Somit hat für mich eine solche Diskussion, insbesondere im Vergleich mit anderen Herstellern, die nicht in der Formel1 vertreten sind, hier nichts zu suchen.

Wenn Dir dies nicht gefällt, kannst Du dich gerne dem Formel1 Forum fernhalten.

 

MfG

globalwalker

Ja ja, so kennen wir dich...was meinst du wohl warum ich die Signatur habe die ich habe...

Egal...mach den Thread dicht...haben ja jetzt alle mitbekommen dass und warum BMW aussteigt...alles andere ist deiner Definition nach ja jetzt offtopic.

 

Honda und BMW waren die ersten, andere werden wohl folgen ( Renault, Toyota ) und so gerne ich auch F1 schaue aber ich kanns verstehen, man kann keine hunderte Millionen erfolglos in der F1 verschleudern, einen auf dicke Hose machen und im Gegenzug über Gehaltskürzungen, Kurzarbeit, Entlassungen nachdenken evtl. noch irgendwann staatliche Hilfen beantragen, dann doch eher die Sache beenden und sich auf das wesentliche konzentrieren.

Im übrigen war die F1 für BMW so gut wie nie ein Imagegewinn denn die meiste Zeit war BMW erfolglos und stand im Schatten von Mercedes, Ferrari oder Renault :rolleyes:

Das schlimme am BMW-Ausstieg ist für mich allerdings, das der Herr Mosley recht mit seiner Einschätzung über große Herstellerteams hatte. Sie kommen und gehen wie sie wollen. Sie fühlen sich kein bißchen mit der Formel 1 verbunden. Eine Langfristigkeit kann es mit reinen Herstellerteams nicht geben. Und ich stimme Herrn Mosley ungern zu.

Vielleicht ist es doch besser wieder mehr auf Privatteams zu setzen und die Autohersteller nur die Motoren liefern zu lassen. So wie es früher üblich in der Formel 1 war. Denn wenn ein Motorenhersteller dann aussteigen will ist wenigstens nicht das ganze Team betroffen. Einen neuen Motorenlieferant zu finden ist sicherlich einfacher als einen neuen Eigentümer für ein Formel 1-Team.

Für das BMW-Team wird es sicherlich einen Interessenten geben, denn es gab für nächstes Jahr doch noch einige Teams die mitfahren wollten, aber dann letztendlich nicht zugelassen wurden. Vielleicht kauft einer derjenigen das BMW-Team.

Volle Zustimmung. Werksteams sind durchaus in der Lage technisch voran zu bringen. Sportlich sind sie Gift für jede Rennserie, weil es ihnen nie um den Sport geht. Ein reines Privatteam wie Williams, dessen Geschäftsgrundlage der Sport ist, wird dagegen immer zusehen, dassman sich nicht den Ast absägt, auf dem man sitzt. Hersteller haben genug andere Äste, auf die sich setzen können.

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