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BMW-Rückruf: BMW ruft 324.000 Autos wegen Brandgefahr zurück (AGR)

BMW 5er F10
Themenstarteram 7. August 2018 um 18:59

Link T-Online

Diese Fahrzeuge von BMW sind offenbar betroffen:

Zurückgerufen würden BMW 3er, 4er, 5er, 6er, 7er, X3, X4, X5 und X6 mit Vierzylinder-Dieselmotoren, die zwischen April 2015 bis September 2016 gebaut wurden, und mit 6-Zylinder-Dieselmotoren, die zwischen Juli 2012 und Juni 2015 gebaut wurden.

Mein "Dicker" natürlich auch wieder dabei... :rolleyes:

Beste Antwort im Thema

...wer sich gegenüber BMW verpflichtet, dauerhaft ohne AGR rumzufahren, bekommt statt eines neuen AGR-Kühlers ein Erlebniswochenende mit Horst Seehofer in Berlin-Kreuzberg geschenkt.

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Schon kann man unterstellen, bloß so unter der Hand realisiert ergibt das aber im Sinne einer dokumentierten Verbesserung der Abgaswerte für BMW keinen Sinn. Wer soll den etwaigen Effekt gegen Fahrverbote nutzen können ?

Zielführender wäre doch eine angekündigte öffentlich wirksame Maßnahme mit zertifiziertem Ergebnis.

Mein Eindruck ist eher eine von Anfang an schleppende Abarbeitung der latenten Verkokungs-/GlykolLeak-Problematik.

Das aufkeimende Misstrauen unter dem Strich jedenfalls verheißt nichts Gutes...

am 17. Januar 2019 um 11:32

Denke mal, es ist eine Kungelei der Regierung mit den Autoherstellern. "Wenn nicht nachgebessert wird, dann gibt es EURO6 Fahrverbote" - oder komplettes Fahrverbot. Im Auto werden immer mehr Vorschriften eingebaut, wie Start-Stop-Automatik (nicht dauerhaft deaktivierbar), AGR um jeden Preis (brennende Autos, kaputte Motoren). Da spielt es keine Rolle, ob das Sinn macht.

am 17. Januar 2019 um 11:33

Für die Autohersteller ist es eine "win -win" Situation. Die zusätzlichen Reparaturen spielen das locker wieder ein.

...möglicherweise kann BMW dadurch einen offiziellen KBA-Rückruf vermeiden, weil man bei der Normerfüllung etwas zu kreativ war.

Zitat:

@RobinDerRetter schrieb am 17. Januar 2019 um 12:33:55 Uhr:

Für die Autohersteller ist es eine "win -win" Situation. Die zusätzlichen Reparaturen spielen das locker wieder ein.

.

Bereits 2011 bei Kauf des des 520er hätte ich gerne Euro6 gehabt, die zu diesem Zeitpunkt prinzipiell verfügbar ab 530er optional bereits an Bord. Dort kam auch die in ihrer Wirkung nur von der Bemessung abhängige Harnstoffbehandlung von Anbeginn zum Einsatz.

Bei entsprechender Auslegung der Technik hätte man die heutigen Probleme ganz sicher nicht.

Sprich die Hersteller haben auch ihren Profit längst eingefahren.

Zitat:

@maxmosley schrieb am 17. Januar 2019 um 12:43:47 Uhr:

...möglicherweise kann BMW dadurch einen offiziellen KBA-Rückruf vermeiden, weil man bei der Normerfüllung etwas zu kreativ war.

.

Die eigentlich zuständige Kontrollebene hat nicht gehandelt und das Verfahren abgesegnet, juristische Anfechtung nicht durchsetzbar.

Falls die Politik nicht in der Lage ist anderweitige Druckmittel einzusetzen, bleibt einzig wirksame Maßnahme etwa ein künftig darauf abgestelltes Käuferverhalten.

...das BMW-"Blue Performance"-Angebot zur Früherfüllung der EUR6-Norm für 1190€ Aufpreis war ja kein Erfolg.

Daraus muss der Hersteller schließen, dass Umweltschutz nichts kosten darf.

Es ist also kein Wunder, dass er - wie die Konkurrenz - zu Einfachlösungen greift, die wenig kosten und den Fahrer - erstmal - nicht behelligen.

Dass darüber hinaus der Politik Gestaltungswillen und Steuerungsfähigkeit abhanden gekommen sind, ist nicht nur auf diesem Gebiet offensichtlich.

am 17. Januar 2019 um 12:36

Zitat:

@Renegade Pilot schrieb am 17. Januar 2019 um 12:17:53 Uhr:

Schon kann man unterstellen, bloß so unter der Hand realisiert ergibt das aber im Sinne einer dokumentierten Verbesserung der Abgaswerte für BMW keinen Sinn. Wer soll den etwaigen Effekt gegen Fahrverbote nutzen können ?

Zielführender wäre doch eine angekündigte öffentlich wirksame Maßnahme mit zertifiziertem Ergebnis.

Nicht wirklich. Diverse Fahrverbote für Euro 5 Diesel hängen an der Einhaltung von Grenzwerten. So z.B. das drohende Euro 5 Fahrverbot in Stuttgart. Dazu haben die Autohersteller mit der Bundesregierung eine Reduzierung der NOx Emissionen im Bestand vereinbart. Ich vermute mal dass die freiwilligen Updates kaum wahrgenommen wurden. Im Zuge der AGR Aktion war die Chance da (bei nur geringen Zusatzkosten) aus einem freiwilligen Update ein fast Zwangsupdate zu machen. Diese Chance wurde offenbar genutzt...

 

Mittelfristiges Ziel ist es natürlich den politischen und juristischen Druck auf die Autohersteller zu reduzieren. Da mögen diese NOx Grenzwerte noch so fragwürdig sein, deren Einhaltung hat aktuell höhere Priorität als die Interessen der Eigentümer.

 

Ich für meinen Teil habe deshalb beschlossen, dass mein 2,5 Jahre alter F11 keine Vertragswerkstatt mehr von innen sieht. Ausnahme sind natürlich teure Reparaturen die von der Euro+ abgedeckt sind.

Fürchte der Sachverhalt war eher so, das gerade wegen der laschen Kontrolle auch dem Verbraucher nicht klar zu Bewusstsein kam, wieviel Aufwand und auch Kosten für die Erfüllung der EGrenzwerte aufzubringen sind.

Auf den denke ich seinerzeit schon verfügbaren Prüfständen der Hersteller muß das Missverhältnis ganz sicher aufgefallen sein. Da hat man sich halt zum eigenen Vorteil auf Kosten der Käufer einen schlanken Fuß gemacht.

Ganz ins Bild passt auch die Aushandlung entschärfter Prüfstandverfahren für die Grenzwertefestlegung,

mit deutlicher Praxisferne, um dem politischen Druck zu entgehen.

Und achso klar der Premiumgedanke war für mich immer verbunden mit der Erwartung an einen Technologieführer, ganz sicher nicht die Zahlung von exorbitant hohen Rechnungen etwa für vergleichbare Serviceleistungen.

Das einzige was helfen würde,das viele Käufer kein solch ein Auto mehr kaufen würden.Dann wird der Hersteller und die Regierung bestraft.Aber was soll es denn dann werden.Das einzige was mir so spontan einfällt wären die Tesla Modelle oder ein paar Japaner.Würden das sehr viele machen dann würde sich auch was bewegen.Aber der Michl kauft deutsch."Schert mich einen Dreck das Ganze".Und so rollt der Rubel fleissig weiter.Passieren wird das was wir gerade sehen und diesmal wird es echt schmierig werden und es wird lange dauern.

Zitat:

@soare schrieb am 17. Januar 2019 um 17:42:03 Uhr:

Das einzige was helfen würde,das viele Käufer kein solch ein Auto mehr kaufen würden.Dann wird der Hersteller und die Regierung bestraft.Aber was soll es denn dann werden.Das einzige was mir so spontan einfällt wären die Tesla Modelle oder ein paar Japaner.Würden das sehr viele machen dann würde sich auch was bewegen.Aber der Michl kauft deutsch."Schert mich einen Dreck das Ganze".Und so rollt der Rubel fleissig weiter.Passieren wird das was wir gerade sehen und diesmal wird es echt schmierig werden und es wird lange dauern.

Sorry

Aber sowas kann nur jemand schreiben der sein Geld nicht in irgend einer Weise mit der Autoindustrie (und da hängt sehr viel mit dran) verdient!

Wie wäre es den wenn mann sich bei der nächsten Wahl mal Gedanken machen würde!

Ja ich verdiene tatsächlich nicht damit mein Geld.Aber das spielt hier ja auch keine Rolle.Gleichwohl ist auch keiner gestorben wie die Kumpels die Zeche schließen mussten oder die Kleiderbranche usw..Dafür gibt es immer einen anderen Weg.Gewählt hab ich übrigens im Oktober wie es sich gehört und glaub mir es war keine regierende Partei dabei und ganz bestimmt nicht die Grünen.Aber gehört ja auch nicht zum Thema.

Zitat:

@maierlinge schrieb am 17. Januar 2019 um 13:36:50 Uhr:

Zitat:

@Renegade Pilot schrieb am 17. Januar 2019 um 12:17:53 Uhr:

Schon kann man unterstellen, bloß so unter der Hand realisiert ergibt das aber im Sinne einer dokumentierten Verbesserung der Abgaswerte für BMW keinen Sinn. Wer soll den etwaigen Effekt gegen Fahrverbote nutzen können ?

Zielführender wäre doch eine angekündigte öffentlich wirksame Maßnahme mit zertifiziertem Ergebnis.

Nicht wirklich. Diverse Fahrverbote für Euro 5 Diesel hängen an der Einhaltung von Grenzwerten. So z.B. das drohende Euro 5 Fahrverbot in Stuttgart. Dazu haben die Autohersteller mit der Bundesregierung eine Reduzierung der NOx Emissionen im Bestand vereinbart. Ich vermute mal dass die freiwilligen Updates kaum wahrgenommen wurden. Im Zuge der AGR Aktion war die Chance da (bei nur geringen Zusatzkosten) aus einem freiwilligen Update ein fast Zwangsupdate zu machen. Diese Chance wurde offenbar genutzt...

Mittelfristiges Ziel ist es natürlich den politischen und juristischen Druck auf die Autohersteller zu reduzieren. Da mögen diese NOx Grenzwerte noch so fragwürdig sein, deren Einhaltung hat aktuell höhere Priorität als die Interessen der Eigentümer.

Ich für meinen Teil habe deshalb beschlossen, dass mein 2,5 Jahre alter F11 keine Vertragswerkstatt mehr von innen sieht. Ausnahme sind natürlich teure Reparaturen die von der Euro+ abgedeckt sind.

Ich wiederhole mich. BMW Chef Krüger sagte beim Dieselgipfel 2017 auf die Frage nach Nachrüstverweigerern: "Gehen Sie mal davon aus, dass 96% aller infrage kommenden Fahrzeuge nachgerüstet werden!"

Da die Bereitschaft der Halter minimal ist, wird nachgeholfen und die "Brandgefahr" hervorgezaubert! Ergebnis: Brav gehen (fast) alle zum Freundlichen. Nur eine kleine Gruppe widersetzt sich konsequent! Ich gehöre auch dazu. Bin auf der Suche nach einer freien Werkstatt.....

am 17. Januar 2019 um 18:39

Dieser Blödsinn der hier teilweise geschieben wird tut fast schon weh. Der Diesel ist nach wie vor die klimafreundlichste Motorisierung und die NOx Grenzwerte wissenschaftlicher Blödsinn. Aber wen interessiert schon die Zukunft des Planeten wenn mancher Großstadtbewohner frische Landluft auf dem Weg zum veganen Bioladen genießen möchte.

 

Offenbar glauben manche ungeprüft was zwielichtige Lobbyvereine und linke Medien zu verbreiten versuchen.

Für mich gehört das in den Bereich Verschwörung!

Denn es gibt hier nicht wenige Abgebrannte ( ok, Ursache nicht nachweisbar), Angeschmorte, unklare Kühlwasserverluste usw.. Also hervorgezaubert ist da imho nix, zumal die Kosten des Rückrufs in die hunderte Millionen gehen wird

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