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BMW-POWER kurz vor einem Wechsel!
Zitat: aus:
http://sport.rtl.de/formel-1/formel1_54358.php
Die Gerüchte über eine Trennung von BMW und Williams kursieren bereits seit Wochen, doch jetzt wird das Ende der bayrisch-britischen Allianz immer konkreter. Der deutsche Automobil-Riese liebäugelt stattdessen mit einer Partnerschaft mit dem Schweizer Sauber-Team. "BMW und die Formel 1 gehören zusammen. Aber wir werden unsere Strategie mit Williams genau überprüfen und bis Ende Juni eine Entscheidung verkünden", sagte BMW-Motorsportdirektor Dr. Mario Theissen in Monaco. Der Vertrag mit Williams läuft zwar bis 2009, aber der deutsche Automobil-Hersteller ist mit den gemeinsamen Ergebnissen unzufrieden.
Über eine Partnerschaft mit Sauber will sich BMW noch nicht konkret äußern. "Der Fokus in den Verhandlungen mit Sauber liegt auf einer Motorenlieferung ab nächstes Jahr, und da kommen wir sehr gut voran. Zu allem anderen gibt es eine Auskunft, wenn Ergebnisse vorliegen", sagte Theissen vielsagend. Kein Blatt vor den Mund nimmt Gerhard Berger, früherer Formel-1-Pilot und bis 2003 gemeinsam mit Theissen Motorsportdirektor bei BMW. “Ich treffe mich immer wieder zum Gedankenaustausch und Plaudern mit meinem früheren Kollegen Mario Theissen und mit Vorstand Burkhard Göschel. Dass BMW etwas wird ändern müssen, ist seit einiger Zeit klar“, sagte Berger den ’Salzburger Nachrichten’. Er verriet aber auch, wohin die Reise wohl gehen wird. “Die Tendenz geht wohl Richtung Sauber, weil Williams bisher nicht die erforderliche Leistung gebracht hat. Vereinzelte Siege sind für BMW zu wenig. Wenn Sauber BMW als Partner bekommt, wird es Siegerautos geben", ist der Österreicher sicher.
Sauber ist bereit - Honda wohl auch
Bei Sauber hört man diese Aussagen gerne. Rennstallchef Peter Sauber möchte sich statt von Ferrari künftig von BMW mit Triebwerken beliefern lassen und stünde sogar einer Übernahme durch BMW offen gegenüber. Erstens wolle er sportlich vorwärtskommen, zweitens seine Firma am
Schweizer Standort Hinwil erhalten: "Wenn ich einen Partner finde, der mir hilft, diese zwei Ziele zu erfüllen, stehe ich der Sache absolut offen gegenüber." Ein Vorteil bei einem Wechsel zum Schweizer Sauber-Team könnten die größeren Einflussmöglichkeiten für BMW sein, die die Bayern bei Williams vergeblich einforderten. Der Nachteil dürfte die bei einem Wechsel an Williams fällige Abfindung in Millionenhöhe sein.
Williams-Teamchef Frank Williams geht offenbar weiter felsenfest von einer Fortsetzung der Zusammenarbeit mit BMW aus. Sollte BMW abspringen, stünde Gerüchten aus dem Fahrerlager zufolge jedoch schon ein Nachfolger bereit. Der japanische Automobil-Hersteller Honda, mit dem Williams bereits an Anfang der 90er Jahre Erfolge feierte, soll eine Alternative sein. Scheint ja alles geklärt.
Was glaubt Ihr, hat diese Verbindung größere Erfolge!
Und, warum "baut" BMW keinen eigenen -Stall-?
Grüsse Thomas
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190 Antworten
@ valium, ziemlich weit unten. Letzter oder vorletzter Absatz...
http://www.f1total.com/news/05061509.shtml
Zitat:
Original geschrieben von Joerg406v6
Naja ich habs so rausgelesen aus dem Artikel.
Na und du machst Abi? :D
Auszug:
Cosworth hat noch keinen V8-Kunden für 2006 und müsste für die Motoren bare Münze verlangen, doch WilliamsF1 kann es sich laut Head nicht leisten, für die Motorisierung tief in die Tasche zu greifen.
Hier steht das sie keinen Abnehmer bisher haben, aber nicht das sie keinen Motor haben
Und nun das hier:
http://www.f1total.com/news/05052510.shtml
Scheiße is des jetzt peinlich :D
Hab des voll falsch interpretiert. Hab gedacht "keinen V8-Kunden"-Motor. Aber die meinten damit keinen der den kauft. Uiuiui, ich bin ja scho ruhig.
Aber der Artikel über die Geräuschkullisse lässt mich ja der nächsten Saison mit Zuversicht entgegensehen :)
Zum Abi... ich machs nicht, ich habs schon gemacht, Ergebnisse dauern aber noch bisl...
OK OK, du versuchst Abi zu machen ??:D
Aber zum Motor: Wenn die jetzt schon am Anfang der Testphase 20.000 Drehen, wieviel sollen die dann später drehen. Bisher hat sich ja meist von Stufe zu Stufe auch die Maximaldrehzahl erhöht. Jetzt stehen wir am Anfang und haben schon soviel. Sollen die in ein paar jahren 30000 Drehen oder was. Das hört sich doch dann mehr nach Rasenmeher an als nach Auto.
Und zu Williams: Wartet ab, die bekommen Renault Kundenmotoren.
30.000 scheinen doch etwas zu viel, meinst nicht?
Ich versuchs nicht, ich habs schon gemacht, mein Bub
Ist ja auch komisch wie jetzt die ersten Hersteller wegen der Kosten der Motoren rummaulen.Wenn sie geschlossen gegen die Achtzylinder gewesen wären hätet sich der Mosley in den Arsch beissen können aber sich nicht durchsetzen.Eine Drehzahlbegrenzung und ein relativ hohes Trockengewicht des Motors wäre erheblich billiger geworden.Wenn man zb das Mindestgewicht auf 120kg festgelegt hätte wären exotische Materialien ziemlich überflüssig geworden und wenn man dann dei Drehzahl auf 15000 Umdrehungen begrenzt hätte wäre dei Leistung auch runtergegangen.:D Aber das wäre ja zu billig geworden,in der Formel 1 muß ja gespart werden,egal wieviel es kostet.
Zitat:
Original geschrieben von Joerg406v6
30.000 scheinen doch etwas zu viel, meinst nicht?
Vor zehn Jahren waren noch 12000 normale. Jetzt sind wir bei 18000.
Vorallem stehen die V8 erst am Anfang der Entwicklung.
Über 20000 dürften locker drin sein
Zitat:
Original geschrieben von valium
Vor zehn Jahren waren noch 12000 normale. Jetzt sind wir bei 18000.
Vorallem stehen die V8 erst am Anfang der Entwicklung.
Über 20000 dürften locker drin sein
Über 20.000 ja, aber 30.000 kann ich mir nicht so ganz vorstellen. Wer weis, vielleicht ja doch.
Vor paar Jahrzehnten dachte auch niemand ein Handy...
Wer weis, vielleicht können wir uns eher beamen, als die Motoren 30.000 drehen...
Zitat:
.Eine Drehzahlbegrenzung und ein relativ hohes Trockengewicht des Motors wäre erheblich billiger geworden.Wenn man zb das Mindestgewicht auf 120kg festgelegt hätte wären exotische Materialien ziemlich überflüssig geworden und wenn man dann dei Drehzahl auf 15000 Umdrehungen begrenzt hätte wäre dei Leistung auch runtergegangen.:D Aber das wäre ja zu billig geworden,in der Formel 1 muß ja gespart werden,egal wieviel es kostet.
Hallo, aber das macht doch die F1 aus, ich finde hohe Drehzahlen sind ein muss in der F1 die motoren müssen kreischen das ist doch toll.
Die excotischen materialien würden trotz mindesgewicht bleiben da man das zu verstauende gewicht möglichst tief plazieren muss, also würde jeder einen leichten motor entwickeln und das noch zu verbauende gewicht nach unten packen, brächte also nichts um kosten zu sparen.
gruss
Da könnte man ja auch einfach die Analysen der pro Bauteil zu verwendenden Materialen vorschreiben.
Es ist schon relevant, wo dass das Gewicht beim Motor sitzt.
Wenn es die rotierenden oder oszilierenden Massen betrifft wirkt das etwas anders als wenn nur ein Gehäuseteil schwerer wird.
Und wenn man bei einem Sagmotor die max. rpm vorschreibt, so befiehlt man so praktisch Stillstand.
Denn wenn Saugmotor, Hubraum und max rpm vorgeschrieben sind, Ram Air usw bereits ausgereizt sind so bleibt als Steigerungsfeld nur noch die Reduktion der inneren Motorischen Wiederstände. Und die dürften wohl auch bereits ausgereizt sein.
Ich habs schonmal irgendwo geschrieben:
Wenn man die Leistung kostengünstig reduzieren will muß man nur die Tankstopps verbieten und die Benzinmenge reglementieren.
man könnte ja auch mit elektro oder dieselmotoren fahren.
Hallo hierbei handelt es sich um die königsklasse und gerade dort sollte man nicht die motorleistung begrenzen.
meine meinung.
gruss
Zitat:
Original geschrieben von valium
Ich habs schonmal irgendwo geschrieben:
Wenn man die Leistung kostengünstig reduzieren will muß man nur die Tankstopps verbieten und die Benzinmenge reglementieren.
Voll einverstanden.
War doch damals die Energiemenge? Also Joule Zahl ;)
Zitat:
Original geschrieben von valium
Ich habs schonmal irgendwo geschrieben:
Wenn man die Leistung kostengünstig reduzieren will muß man nur die Tankstopps verbieten und die Benzinmenge reglementieren.
Die Regelung würde die Leistungssteigerung wirklich sehr in Grenzen halten und man hätte auch deutlich mehr Praxisbezug zur normalen Autowelt.
Es ist mir unverständlich warum Fortschritt (Benzin Direkteinspritzung, Aufladung, Direktschaltgetriebe, ....) in der Formel 1 verboten wird.
Und wer würde dann jammern, wenn man nicht mehr tanken dürfte, und jedes Rennen evtl. in den letzten Zehn Runden entschieden wird, weil der Führende z.B. wegen Spritmangel langsamer fahren muss?
Wieder die gleichen die jetzt bei den Reifen rummosern. Sehts doch mal so, man kanns den meisten eh nie recht machen.