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BMW-Kauf in England

BMW 5er F11, BMW 5er F10

Hallo an alle,

im Thread Konfiguration 520d Touring - Kommentare und günstige Bezugsquelle hatte ich von meiner Bestellung eines F11 in England berichtet. Da das auf großes Interesse gestoßen ist und ich viele Nachfragen per PN erhalte, erstelle ich hier einen eigenen Thread, um alle nötigen Informationen zu sammeln.

Ich möchte ausdrücklich keine Werbung für den Kauf in England machen, sondern lediglich dem Forum diese Möglichkeit aufzeigen und meine bisherigen Erfahrungen mitteilen. Vielleicht ist es in dieser Form leichter als in zip PNs. Ich übernehme natürlich keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit meiner Tipps.

Ich erzähle jetzt auch keine seitenlange Geschichte, wie ich darauf gekommen bin, wie meine Entscheidungsfindung verlief etc, sondern gebe nur die Informationen, die für mich entscheident waren.

1. Der Wiederverkaufswert eines importierten ist laut Angaben meines örtlichen Händlers identisch mit dem eines in Deutschland bestellten Fahrzeugs, da es aus der gleichen Produktion stamme und nicht - wie früher - in Ausstattung und Farbmöglichkeiten von hiesigen abweiche. Tatsächlich habe ich schonmal einen Polo meiner Schwester privat verkauft, der aus Dänemark reimportiert war. Keiner der Kaufinteressenten wollte darüber genaueres wissen und der Preis, den ich erzielt habe, war identisch mit allen anderen auf mobile.de.

2. Selbstverständlich bekommt man in England auf Bestellung ein Auto für den deutschen Verkehr, sprich Linkslenker, Lichter nach rechts, Software und Bedienungsanleitung auf deutsch etc. Der Händler in England kann ein Auto bestellen, als wäre es für einen deutschen Händler. Das kostet bei BMW keinen Aufpreis.

3. Die Grundpreise und die Preise der Sonderausstattungen sind in England per se günstiger als in Deutschland. Bspw. beim 520d Touring sind Extras Serie, die in Deutschland 4930,-€ kosten: Leder Dakota (2010,-), Bluetooth-Freisprecheinrichtung (750,-), Bereifung mit Notlaufeigenschaften (290,-), Dachreling Aluminium satiniert (350,-), Innenspiegel automatisch abblendend (210,-), Raucherpaket (30,-), Alarmanlage (480,-), Park-Distance-Control vorn und hinten (810,-). Zudem ist jedes weitere Extra, das man bestellt, wiederum günstiger. Je mehr man also bestellt, desto mehr spart man in Relation zum deutschen Preis.

4. In England hat man drei Jahre Neuwagengarantie, in Deutschland zwei. Beide europaweit, also vom Umfang her nicht zu unterscheiden. Auch mit dem Auto aus England kann man Garantieansprüche beim örtlichen Händler geltend machen.

5. Was mir besonders wichtig war: Den Export aus England macht ausschließlich BMW Park Lane in London. Hierbei handelt es sich um den größten englischen BMW-Händler und nicht um eine windige Hinterhof-Wir-Führen-Alle-Fabrikate-Firma.

6. So kommt Ihr nun an die Preise: Auf BMWtaxfree.co.uk klickt Ihr links auf "Build your BMW" und findet dort den gleich Konfigurator, wie auf der deutschen BMW-Seite. Ihr werdet Euch wundern, wie viele der englischen Extras Ihr aus dem deutschen Konfigurator schon mit Du ansprecht! :-)

7. Habt Ihr Eure Konfiguration fertig, könnt Ihr sie als .pdf speichern. In dieser .pdf findet Ihr den Preis mit und ohne die englische MwSt. von 17%. Zum steuerfreien Preis (Ihr kauft dort steuerfrei) rechnet Ihr nun 697.55 GBP (so viel war es bei mir) für die erste Tankfüllung, Überführung zum englischen Händler und "First Registration Fee". Diese Summe multipliziert Ihr mit dem aktuellen EUR-GBP-Kurs und rechnet dann da die deutsche Mehrwertsteuer von 19% drauf. Das ergibt den Endpreis. Hinzu kommen dann noch Anmeldung und Kennzeichen in Deutschland, das übernimmt der englische Händler nicht.

8. Mit dieser .pdf wendet Ihr Euch nun an den englischen Händler. Mein Ansprechpartner ist Alexander Watts, hier sind seine Kontaktdaten:

Alexander Watts

BMW Park Lane

NATO Sales Executive

Alexander.Watts ättt BMWParkLane. c o. u k

Direct Line - (020) 7 3 1 8 9 4 3 5

Internal Extension - 3 4 3 5

Fax - (020) 7 3 1 8 9 3 1 7

Wundert Euch nicht, wenn die Antwort ein paar Tage braucht. Alex sagte mal, er bekomme wöchentlich hunderte eMails, da kann es ein bischen Wartezeit geben. Sollte er gar nicht antworten, ruft ihn einfach an, dann sucht er sich die eMail raus und antwortet binnen Stunden. So habe ich es damals auch gemacht.

9. Als ich im Sommer bestellt habe, gab es keinen Rabatt auf den F10/F11. Inzwischen habe ich aber gelesen, dass man bei 3% sei. Fragt einfach nach, dazu kann ich nichts sagen.

10. Wenn Ihr Euch mit Alex einig seid, schickt er Euch einen Kaufvertrag, den Ihr scannt und ihm erst per eMail und anschließend per Brief im Original zuschickt. Er verlangt eine Anzahlung von 20%. Ist die Anzahlung bei ihm eingegangen, wird das Auto bei BMW bestellt.

11. Nach etwa drei Monaten bekommt Alex von BMW eine Bau- und Lieferwoche, die er Euch dann mitteilt. Wir haben zwei Wochen Puffer zwischen geplanter Lieferung und Abholung eingeplant, falls sich die Herstellung um ein paar Tage verzögert. Das kommt ja immer mal vor. Rechnet mit etwa sechs Monaten Lieferzeit in England.

12. Einige Wochen vor Auslieferung überweist Ihr den Restbetrag. Ist dieser eingegangen, lässt Alex die sog. CoC-Papiere zu Euch schicken. Diese CoC-Papiere sind die europäische Zulassungs- und Betriebserlaubnis, mit denen Ihr das Auto zulassen könnt. So könnt Ihr gleich mit eigenem Kennzeichen nach England fliegen und das Auto überführen.

Meine Rechnung sieht übrigens grob so aus: 33.000 GBP engl. Preis ohne MwSt. x 1,119 (GBP-EUR-Kurs) x 1,19 (dt. MwSt.) = 44.000€. Deutscher Listenpreis ist ziemlich genau 60.000€. Das sind also gut 26% günstiger als der dt. Listenpreis, gut 20% günstiger als das beste Angebot, das ich von einem Händler in Deutschland bekommen habe.

So, ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Wenn doch, postet einfach, ich versuche dann, alles zu beantworten.

 

Nachtrag: Ich habe am 07. Januar Abholtermin für mein Auto. Allen geduldigen Interessenten rate ich, bis dahin zu warten und meinen Bericht abzuwarten. Dann kann ich sagen, ob die ganze Geschichte unterm Strich wirklich so gut gelaufen ist, wie bisher.

Die Kontaktdaten habe ich auf den Tipp von khkrb "verfälscht". Danke für den Rat!

Beste Antwort im Thema

Hallo an alle,

im Thread Konfiguration 520d Touring - Kommentare und günstige Bezugsquelle hatte ich von meiner Bestellung eines F11 in England berichtet. Da das auf großes Interesse gestoßen ist und ich viele Nachfragen per PN erhalte, erstelle ich hier einen eigenen Thread, um alle nötigen Informationen zu sammeln.

Ich möchte ausdrücklich keine Werbung für den Kauf in England machen, sondern lediglich dem Forum diese Möglichkeit aufzeigen und meine bisherigen Erfahrungen mitteilen. Vielleicht ist es in dieser Form leichter als in zip PNs. Ich übernehme natürlich keine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit meiner Tipps.

Ich erzähle jetzt auch keine seitenlange Geschichte, wie ich darauf gekommen bin, wie meine Entscheidungsfindung verlief etc, sondern gebe nur die Informationen, die für mich entscheident waren.

1. Der Wiederverkaufswert eines importierten ist laut Angaben meines örtlichen Händlers identisch mit dem eines in Deutschland bestellten Fahrzeugs, da es aus der gleichen Produktion stamme und nicht - wie früher - in Ausstattung und Farbmöglichkeiten von hiesigen abweiche. Tatsächlich habe ich schonmal einen Polo meiner Schwester privat verkauft, der aus Dänemark reimportiert war. Keiner der Kaufinteressenten wollte darüber genaueres wissen und der Preis, den ich erzielt habe, war identisch mit allen anderen auf mobile.de.

2. Selbstverständlich bekommt man in England auf Bestellung ein Auto für den deutschen Verkehr, sprich Linkslenker, Lichter nach rechts, Software und Bedienungsanleitung auf deutsch etc. Der Händler in England kann ein Auto bestellen, als wäre es für einen deutschen Händler. Das kostet bei BMW keinen Aufpreis.

3. Die Grundpreise und die Preise der Sonderausstattungen sind in England per se günstiger als in Deutschland. Bspw. beim 520d Touring sind Extras Serie, die in Deutschland 4930,-€ kosten: Leder Dakota (2010,-), Bluetooth-Freisprecheinrichtung (750,-), Bereifung mit Notlaufeigenschaften (290,-), Dachreling Aluminium satiniert (350,-), Innenspiegel automatisch abblendend (210,-), Raucherpaket (30,-), Alarmanlage (480,-), Park-Distance-Control vorn und hinten (810,-). Zudem ist jedes weitere Extra, das man bestellt, wiederum günstiger. Je mehr man also bestellt, desto mehr spart man in Relation zum deutschen Preis.

4. In England hat man drei Jahre Neuwagengarantie, in Deutschland zwei. Beide europaweit, also vom Umfang her nicht zu unterscheiden. Auch mit dem Auto aus England kann man Garantieansprüche beim örtlichen Händler geltend machen.

5. Was mir besonders wichtig war: Den Export aus England macht ausschließlich BMW Park Lane in London. Hierbei handelt es sich um den größten englischen BMW-Händler und nicht um eine windige Hinterhof-Wir-Führen-Alle-Fabrikate-Firma.

6. So kommt Ihr nun an die Preise: Auf BMWtaxfree.co.uk klickt Ihr links auf "Build your BMW" und findet dort den gleich Konfigurator, wie auf der deutschen BMW-Seite. Ihr werdet Euch wundern, wie viele der englischen Extras Ihr aus dem deutschen Konfigurator schon mit Du ansprecht! :-)

7. Habt Ihr Eure Konfiguration fertig, könnt Ihr sie als .pdf speichern. In dieser .pdf findet Ihr den Preis mit und ohne die englische MwSt. von 17%. Zum steuerfreien Preis (Ihr kauft dort steuerfrei) rechnet Ihr nun 697.55 GBP (so viel war es bei mir) für die erste Tankfüllung, Überführung zum englischen Händler und "First Registration Fee". Diese Summe multipliziert Ihr mit dem aktuellen EUR-GBP-Kurs und rechnet dann da die deutsche Mehrwertsteuer von 19% drauf. Das ergibt den Endpreis. Hinzu kommen dann noch Anmeldung und Kennzeichen in Deutschland, das übernimmt der englische Händler nicht.

8. Mit dieser .pdf wendet Ihr Euch nun an den englischen Händler. Mein Ansprechpartner ist Alexander Watts, hier sind seine Kontaktdaten:

Alexander Watts

BMW Park Lane

NATO Sales Executive

Alexander.Watts ättt BMWParkLane. c o. u k

Direct Line - (020) 7 3 1 8 9 4 3 5

Internal Extension - 3 4 3 5

Fax - (020) 7 3 1 8 9 3 1 7

Wundert Euch nicht, wenn die Antwort ein paar Tage braucht. Alex sagte mal, er bekomme wöchentlich hunderte eMails, da kann es ein bischen Wartezeit geben. Sollte er gar nicht antworten, ruft ihn einfach an, dann sucht er sich die eMail raus und antwortet binnen Stunden. So habe ich es damals auch gemacht.

9. Als ich im Sommer bestellt habe, gab es keinen Rabatt auf den F10/F11. Inzwischen habe ich aber gelesen, dass man bei 3% sei. Fragt einfach nach, dazu kann ich nichts sagen.

10. Wenn Ihr Euch mit Alex einig seid, schickt er Euch einen Kaufvertrag, den Ihr scannt und ihm erst per eMail und anschließend per Brief im Original zuschickt. Er verlangt eine Anzahlung von 20%. Ist die Anzahlung bei ihm eingegangen, wird das Auto bei BMW bestellt.

11. Nach etwa drei Monaten bekommt Alex von BMW eine Bau- und Lieferwoche, die er Euch dann mitteilt. Wir haben zwei Wochen Puffer zwischen geplanter Lieferung und Abholung eingeplant, falls sich die Herstellung um ein paar Tage verzögert. Das kommt ja immer mal vor. Rechnet mit etwa sechs Monaten Lieferzeit in England.

12. Einige Wochen vor Auslieferung überweist Ihr den Restbetrag. Ist dieser eingegangen, lässt Alex die sog. CoC-Papiere zu Euch schicken. Diese CoC-Papiere sind die europäische Zulassungs- und Betriebserlaubnis, mit denen Ihr das Auto zulassen könnt. So könnt Ihr gleich mit eigenem Kennzeichen nach England fliegen und das Auto überführen.

Meine Rechnung sieht übrigens grob so aus: 33.000 GBP engl. Preis ohne MwSt. x 1,119 (GBP-EUR-Kurs) x 1,19 (dt. MwSt.) = 44.000€. Deutscher Listenpreis ist ziemlich genau 60.000€. Das sind also gut 26% günstiger als der dt. Listenpreis, gut 20% günstiger als das beste Angebot, das ich von einem Händler in Deutschland bekommen habe.

So, ich hoffe, ich habe nichts vergessen. Wenn doch, postet einfach, ich versuche dann, alles zu beantworten.

 

Nachtrag: Ich habe am 07. Januar Abholtermin für mein Auto. Allen geduldigen Interessenten rate ich, bis dahin zu warten und meinen Bericht abzuwarten. Dann kann ich sagen, ob die ganze Geschichte unterm Strich wirklich so gut gelaufen ist, wie bisher.

Die Kontaktdaten habe ich auf den Tipp von khkrb "verfälscht". Danke für den Rat!

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208 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von miwiho

Zitat:

Original geschrieben von habsinger

 

Allerdings steht und faellt das Ganze mit der xrate, aber das koennte man ja hedgen...

Wie/wo hedged man denn als Normalbürger (nicht als Konzern!) so um die 35.000 GBP, und zu welchem Preis?? Die Aussage scheint mir doch sehr theoretisch zu sein, oder täusche ich mich?

Ich sagte ja, für den Fall das Ganze geschäftlich zu betreiben; denke aber auch als Normalbürger kann man sich hier versichern; die Frage ist halt zu welchem Preis.

Frage an den TE: Hat sich der Kurs stark verändert zwischen Abschluss und Bezahlung bzw. wie hast es du gemacht? Als Kurs ist ja der massgeblich zum Zeitpunkt des Mittelabflusses, kalkuliert hast du aber mit dem Kurs zum Ztpkt. der Vertragsunterzeichnung. Hast du dann die GBP zu dem Ztpkt. gekauft oder gehofft, dass der Kurs bis zum Mittelabfluss / Umtausch konstant bleibt?

Habsinger

Themenstarteram 9. Januar 2011 um 22:00

Da habe ich ein bischen gezockt. Bestellt habe ich Ende Juni bei einem Kurs von 1,23. Ich habe nach einem kurzen Zwischenhoch bei 1,17 und einem erneuten Verfall dann im Oktober bei 1,119 gekauft.

Die Anzahlung habe ich natürlich Anfang Juli überwiesen, ich glaube zu 1,20.

Ich werde die Tage nochmal eine Gesamtrechnung aufmachen, in der ich jeden Euro des England-Kaufes (inkl. Reise etc.) mit einem Kauf in Deutschland vergleiche. Wenn Interesse besteht, kann ich darüber gern berichten. Es wird aber ein paar Tage dauern, mein Kalender ist recht voll..

Zitat:

Original geschrieben von GoTiLa

Da habe ich ein bischen gezockt. Bestellt habe ich Ende Juni bei einem Kurs von 1,23. Ich habe nach einem kurzen Zwischenhoch bei 1,17 und einem erneuten Verfall dann im Oktober bei 1,119 gekauft.

Die Anzahlung habe ich natürlich Anfang Juli überwiesen, ich glaube zu 1,20.

Ich werde die Tage nochmal eine Gesamtrechnung aufmachen, in der ich jeden Euro des England-Kaufes (inkl. Reise etc.) mit einem Kauf in Deutschland vergleiche. Wenn Interesse besteht, kann ich darüber gern berichten. Es wird aber ein paar Tage dauern, mein Kalender ist recht voll..

Wird viele interessieren!

Themenstarteram 10. Januar 2011 um 18:01

Da mich die Frage auch neugierig gemacht hat, habe ich mich heute schon an die große Abrechnung gemacht. Das Ergebnis entspricht so ziemlich meiner Kalkulation.

Englischer Kaufpreis + Inspektionspaket + Steuer + Reisekosten etc. = 45400€

 

In Deutschland hätte mich der Spaß rund 61000€ gekostet, damals bot mir der günstigste Händler 5% Rabatt, macht 58000€.

Somit eine Differenz von 12600€. In meinem speziellen Fall rechne ich noch mit ein, dass mir beim :) für meinen alten E39 6000€ geboten wurden, nun beim (gezwungenermaßen) privaten Verkauf habe ich 11000€ bekommen. Theoretisch gehört das hier nicht rein, da ich bei einem regulären Kauf in D den Wagen aber definitiv in Zahlung gegeben hätte, ist es für mich ein Gewinn.

Ergebnis: Im Vergleich "Kauf in Deutschland" und "Kauf in England" habe ich persönlich 17600€ gespart, was eine Menge Holz ist. Wenn mein Taschenrechner nicht falsch liegt, sind es 30%. Rechnet man ohne den Gewinn aus dem alten Auto, sind es 22%.

Da der Euro in den letzten Wochen stark gefallen ist, hat der Kauf in England an Attraktivität verloren. Zwar ist inzwischen von 3% Rabatt die Rede, das große Schnäppchen ist z.Zt. aber nicht drin. Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Was man leicht überschätzt, sind die Reisekosten: Die Flüge mit RyanAir 20€ pro Nase, der Taxi-Transfer nach Ashford 130€, die Fähre 40€. Bei mir fielen noch 160€ Speditionskosten für die Winterreifen nach Calais und der Reifenwechsel an (30€). Das wars schon. Bei einem solchen Kaufpreis fällt das kaum ins Gewicht. Nicht eingerechnet habe ich die Fish&Chips auf der Fähre, obwohl die ihr Geld allemal wert waren! :D

am 10. Januar 2011 um 21:19

Zitat:

Original geschrieben von GoTiLa

 

Da der Euro in den letzten Wochen stark gefallen ist, hat der Kauf in England an Attraktivität verloren. Zwar ist inzwischen von 3% Rabatt die Rede, das große Schnäppchen ist z.Zt. aber nicht drin. Mal sehen, wie es sich entwickelt.

Was man leicht überschätzt, sind die Reisekosten: Die Flüge mit RyanAir 20€ pro Nase, der Taxi-Transfer nach Ashford 130€

1.

Der GBP-Kurs macht derzeit wirklich keine Freude. Aber ... man kann schon deutlich mehr als 3% Nachlass heraus handeln. Das hilft ein bisschen über den Wechselkursschmerz. Einfach versuchen...und nicht gleich aufgeben!!!

2.

Warum wollen denn so viele ihr Auto unbedingt in Ashford abholen, was bekanntermaßen schlecht erreichbar ist (siehe horrende Taxikosten)? Warum das Auto nicht in London abholen. Dahin kommt man vom airport Gatwick für wenig Geld mit dem regulären Zug, und von Heathrow für noch weniger Geld mit der U-Bahn. Also...was spricht dagegen? Zumal ein Bummel durch London ja auch nicht das uninteressanteste ist, und man zudem dort gleich auch noch ein paar GBP loswerden kann ;-).

Dem stolzen neuen BMW-Besitzer wünsche ich viel Fahr-Spaß, immer gute und sichere Fahrt, und viele bewundernde Blicke für sein neues Schmuckstück

Zitat:

Original geschrieben von GoTiLa

Englischer Kaufpreis + Inspektionspaket + Steuer + Reisekosten etc. = 45400€

Was war bitte das Inspektionspaket ? Hast Du das "BMW Seal & Protect" bestellt ? Oder meinst Du die Delivery Fee?

Zitat:

Original geschrieben von miwiho

... man kann schon deutlich mehr als 3% Nachlass heraus handeln. Das hilft ein bisschen über den Wechselkursschmerz. Einfach versuchen...und nicht gleich aufgeben!!!

Erfahrung oder glaubst Du das ? Ich bin jetzt schon einige Monate dran ( aufgrund des immer schlechter werdenen Wechselkurs allerdings ), aber wirklich viel tut sich da nicht.

Themenstarteram 11. Januar 2011 um 9:34

Das Inspektionspaket heißt eigentlich "Service inclusive plus" und bietet sozusagen eine Inspektionsflatrate für 5 Jahre oder 100.000 km. Es beinhaltet alle Inspektionen und Ölwechsel samt aller Flüssigkeiten, Scheibenwischer, Bremsbeläge und -Scheiben etc.

am 11. Januar 2011 um 12:44

Zitat:

Original geschrieben von ch78v

Zitat:

Original geschrieben von miwiho

... man kann schon deutlich mehr als 3% Nachlass heraus handeln. Das hilft ein bisschen über den Wechselkursschmerz. Einfach versuchen...und nicht gleich aufgeben!!!

Erfahrung oder glaubst Du das ? Ich bin jetzt schon einige Monate dran ( aufgrund des immer schlechter werdenen Wechselkurs allerdings ), aber wirklich viel tut sich da nicht.

Nee, nicht nur so aus der Luft gegriffen!

Halte mich in Foren an die Regel: entweder Fakten bzw. fundierte Aussagen (Glaubensfragen werden anderswo behandelt), anderenfalls besser fragen wenn man etwas nicht weiß. Niemals aber einfach nur "Behauptungen" einstellen.

Wünschte, an diese Regel hielten sich alle - würde solche Rückfragen wie Deine erübrigen.

Übrigens: In Deutschland kann man auch mehr als 10% Nachlass aushandeln (bei offiziellen BMW-Händlern), bei Internethändlern übrigens bis über 15% - wohlgemerkt für Bestell-Neufahrzeug mit Wunsch-Konfiguration. Dahin zu kommen bedeutet halt nur Mühe, Zeitaufwand, ein wenig Verhandlungs-/Kommunikationsgeschick und Zähigkeit. Aber es lohnt sich!

Also ch78v ... weiter am Ball bleiben, und viel Glück!

Zitat:

Original geschrieben von miwiho

BMW-Händlern), bei Internethändlern übrigens bis über 15% - wohlgemerkt für Bestell-Neufahrzeug mit

Aber nur nach Verhandlung - nicht für "jedermann direkt im Internet-Angebot einsehbar" (da habe ich was mit 12,x gesehen) - oder?

Falls doch: wo?

6502

Zitat:

Original geschrieben von GoTiLa

Das Inspektionspaket heißt eigentlich "Service inclusive plus" und bietet sozusagen eine Inspektionsflatrate für 5 Jahre oder 100.000 km. Es beinhaltet alle Inspektionen und Ölwechsel samt aller Flüssigkeiten, Scheibenwischer, Bremsbeläge und -Scheiben etc.

Aha jetzt weiß ich was Du meinst. Hab ich mir auch schon überlegt, nur da es für dieses Paket keine extra Rechnung gibt wird das bei mir wahrscheinlich nichts. Hab keine Lust dafür in Österreich Nova zahlen zu müssen.

Zitat:

Original geschrieben von miwiho

 

Nee, nicht nur so aus der Luft gegriffen!

Halte mich in Foren an die Regel: entweder Fakten bzw. fundierte Aussagen (Glaubensfragen werden anderswo behandelt), anderenfalls besser fragen wenn man etwas nicht weiß. Niemals aber einfach nur "Behauptungen" einstellen.

Wünschte, an diese Regel hielten sich alle - würde solche Rückfragen wie Deine erübrigen.

Übrigens: In Deutschland kann man auch mehr als 10% Nachlass aushandeln (bei offiziellen BMW-Händlern), bei Internethändlern übrigens bis über 15% - wohlgemerkt für Bestell-Neufahrzeug mit Wunsch-Konfiguration. Dahin zu kommen bedeutet halt nur Mühe, Zeitaufwand, ein wenig Verhandlungs-/Kommunikationsgeschick und Zähigkeit. Aber es lohnt sich!

Also ch78v ... weiter am Ball bleiben, und viel Glück!

Toll und warum hältst Du Dich nicht wirklich an die "Regel". Sei mir nicht böse aber die Antwort war wieder nur bla bla.

Und es geht hier um England, dass in Deutschland bzw. Österreich höhere Rabatte möglich sind weiß ich selber.

Also hast Du ein konkretes Beispiel/Erfahrung über die Rabattsituation in England. Wenn ja wäre es schön wenn Du es uns mitteilen könntest. Am besten mit welches Modell und wann bestellt.

Zitat:

Original geschrieben von ch78v

...Toll und warum hältst Du Dich nicht wirklich an die "Regel". Sei mir nicht böse aber die Antwort war wieder nur bla bla.

...

Ich hab genau dasgleiche gedacht. Selten so einen nichtssagenden Beitrag gesehen.

Soviele Worte und doch nichts ausgesagt. :flop:

am 12. Januar 2011 um 18:50

Zitat:

Original geschrieben von miwiho

1.

Der GBP-Kurs macht derzeit wirklich keine Freude. Aber ... man kann schon deutlich mehr als 3% Nachlass heraus handeln. Das hilft ein bisschen über den Wechselkursschmerz. Einfach versuchen...und nicht gleich aufgeben!!!

2.

Warum wollen denn so viele ihr Auto unbedingt in Ashford abholen, was bekanntermaßen schlecht erreichbar ist (siehe horrende Taxikosten)? Warum das Auto nicht in London abholen. Dahin kommt man vom airport Gatwick für wenig Geld mit dem regulären Zug, und von Heathrow für noch weniger Geld mit der U-Bahn. Also...was spricht dagegen? Zumal ein Bummel durch London ja auch nicht das uninteressanteste ist, und man zudem dort gleich auch noch ein paar GBP loswerden kann ;-).

...

Ich habe keine Probleme mit dem Informationsgehalt Deiner Aussagen, weil sie zwar bestimmt nicht allgemeingültig sind, aber auch nicht unmöglich erscheinen.

ad 1.) Ja, ich habe bei meinem Kauf klar mehr als 3% bekommen. Aber das war vor fast einem Jahr. Zudem werden auch bei denen der Rabatt vom Modell und dem Fahrzeugpreis abhängig sein. Auch gab es den ganzen Rabatt nicht von Anfang an, sondern musste "erarbeitet" werden.

ad 2.) Warum lieber Ashford als London? Ganz einfache Sache, was würdest Du lieber haben:

a) Abholung im Zentrum Londons. ParkLane hat seinen Sitz in, wie der Name schon sagt, Londons Stadteil ParkLane. Du fährst mit einem fast 100T€ Neuwagen, den Du 1 Stunde vorher das erste Mal rudimentär erklärt bekommen hast und gefühlte 3499 neue Features hat (die auch alle ausprobiert werden wollen), durch den stressigen Großstadtverkehr im Linksverkehr.

b) Abholung in Ashford. Vom Händler im Industriegebiet fährst Du um 2 Kreisverkehre auf die Autobahn (ca. 200m), bleibst dort ca. 60km und fährst dann in den Eurotunnel. Kein Stau, keine Kreuzung, kein Stress.

Wer das ganze mit einem Bummel in London verbinden will, kann das ja auch machen. Es gibt eine gute Zugverbindung von London nach Ashford.

Zu den Kosten: Wir haben für 2 Personen Flug = 2x 29,-€ und Taxi 80 GBP gezahlt, also ca. 160,-€. Viel weniger hätte mich die Anfahrt zur Autowelt in München auch nicht gekostet...

Danke an GoTiLa, neben der hervorragenden Vorbereitung hast Du Zeit gefunden, uns fundiert zu informieren. Ich ziehe meinen Hut.

Hat sich jemand schon danach erkundigt, ob Geschäftsbanken bereit sind, einen Teil des Kaufpreises zu finanzieren? Sie gehen ja ein gewisses Risiko ein, da sie das Geld überweisen müssen, bevor sie die Papiere sehen.

BUK

Themenstarteram 23. Januar 2011 um 19:37

Danke für die Blumen! :)

Ich persönlich habe das nicht über eine Bank laufen lassen, allerdings kann ich mir vorstellen, dass man der Bank ein solches Projekt schon nahebringen kann. Wenn man ansonsten ein liquider und zuverlässiger Kunde ist, ist das Risiko bei einem Betrag beim Autokauf ja nicht sehr hoch; irgendwas zwischen 40 und 80 Tausend Euro (denke ich jetzt mal) könnten sie auch ohne Sicherheit im Sinne vom Fahrzeugbrief o.ä. verleihen. Zudem kann sich die Bank ja auch über den Händler BMW Park Lane informieren -> Direkte BMW-Tochter, großes und gesundes Unternehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass mein Berater da nein sagen würde.

am 14. März 2011 um 16:39

@ miwiho

Meine Überweisung (Anzahlung) habe ich direkt von meinem Girokonto in GBP an die RBS überwiesen. Gebühren 12,50€. Für den Rest habe ich ein Devisenkonto (wie ein reguläres Unterkonto, aber für Sorten) angelegt, auf das ich die restlichen GBP gekauft habe. Von dort war eine Überweisung kostenlos. Gesamtkosten für beide Überweisungen also 12,50€. Dass Du Dich über Deine 200€ ärgerst, kann ich absolut nachvollziehen. Du hast Recht, dass sicherlich so mancher hier denken wird, was stellt der sich wegen der 200€ so an, ich würde mich aber auch schwarzärgern. Da hat Dein Bankmensch aber auch geschlafen..

 

Hallo GoTiLa,

zu welchem Kurs hast Du die GBP eingekauft? Interbank Kurs, ohne Aufschlag?

Ist das einrichten eines Sortenkontos bei jeder Bank möglich.

Lieber Gruß

Dietmar

 

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