ForumSportwagen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Sportwagen
  5. BMW i8 Coupé Faceliftvs. Porsche Taycan

BMW i8 Coupé Faceliftvs. Porsche Taycan

BMW i8 I15, Porsche Taycan Y1A
Themenstarteram 6. April 2021 um 19:23

Hallo zusammen,

 

ich hätte gerne Eure Meinung zu meiner bevorstehenden Entscheidung.

 

Was ich suche?

 

Ein Fahrzeug welches die nächsten 2-3 Jahre den Preis einigermaßen hält bzw. es keinen allzu großen Wertverlust geben wird.

 

Was sind meine Vorstellungen?

 

- mindestens Plugin-Hybrid wenn nicht sogar reinelelektrisch

- wertstabil die nächsten 2-3 Jahre

- Baujahr mindestens 2018 oder gerne neuer

- maximal 20 tKM

 

Zu mir: Ich habe einen kurzen Arbeitsweg von einfach 5km und möchte diesen vorzugsweise elektrisch zurücklegen. Weite Strecken sind bei mir eher selten, fahre maximal 10 tKM pro Jahr.

 

Meine Gedanken waren entweder BMW i8 Coupé Facelift für ca. 80.000,- Euro oder einen Porsche Taycan für ca. 95.000,- Euro.

 

Dadurch, dass der BMW i8 nicht mehr gebaut wird, denke ich, dass dieser relativ „wertstabil“ sein könnte.

 

Was sagt Ihr dazu?

 

Viele Grüße und Danke für Eure Hilfe!

Danny

Ähnliche Themen
8 Antworten

I8, weil IMHO alltagstauglicher. Kann deine 5 km sowieso rein elektrisch (wie jedes E-Bike). Bei den reinen Batteriesportlern vermute ich aufgrund der noch vorhandenen Verbesserungen der Batterietechnik, dass die als reine Batteriefahrzeuge eben alles andere als "wertstabil" sind. Weil die nächste Generation wieder mal "besser" sein wird (im Sinne von kW Peak je kWh, siehe tesla Model 3 versus Vorgängergeneration) als die jeweilige Generation zuvor. Was beim I8 durch den Hybrid eben kein so großes Thema ist. IMHO hat der das Potenzial ein Klassiker zu werden - Technologieträger plus begrenzte Stückzahlen. Und mit 11 kWh beim Facelift auch genug Strom um fast alle Umgebungsfahrten "auch so" zu erledigen, zudem reicht @Home und über Nacht bereits eine 16A Steckdose aus um den sinnvoll laden zu können.

Das Laden an einer 16A-Steckdose halte ich für nicht praktikabel. Für die 10km Arbeitsweg wäre es ok aber wer fährt am Tag nur diese 10km? Ich fahre nach Feierabend mit meinem Auto auch und wenn ich trotz 100km täglichen Arbeitsweges (einfach 50km) in meine Fahrtenbuch-App schaue, stehen da noch einmal so viel Privatfahrten drin, genau sogar 60%. Und das bei 40.000km Jahresfahrleistung. Ergo wird auch der Kollege i8-Fahrer neben den 10km Arbeitsweg noch einen erheblichen Anteil Privatfahrten haben, vor allem am Wochenende. Und da dürfte die 16A-Steckdose wohl nicht der richtige Weg sein.

Ich hatte den i8 auch auf der Uhr, habe mich dann aber wegen mehrerer Aspekte dagegen entschieden (negative Erfahrungen mit der Marke BMW, nur 3 Zylinder Motörchen, grausamer Sound, bei überwiegend langen Strecken gar nicht sparsam, totes Konzept, hoher Preis trotz simpler Technik aus dem 2er Active Tourer).

Der I8 hat "lediglich" 11 kWh bzw. für maximal 50 km Akku, bei dem kommt auf Strecke alles aus dem Verbrenner. Was den I8 halt völlig unabhängig vom Stromnetz macht, das kann der Taycan als reiner Batteriestromer genau nicht. Den I8 kannst du "für mal eben zum Supermarkt/Bäcker/Arbeit" aus dem Akku fahren, wenns weiter weg geht oder richtig Schub gefordert ist, dann springt der Verbrenner dazu. Ist ein klassischer "ziemlich serieller" Hybrid.

Nen Taycan an 220V / 16A zu laden ist sinnlos, da bin ich völlig bei dir. 2kW Ladestrom einer Schuko-Dose macht einen I8 trotzdem in etwa 5h wieder "voll", was bei "über Nacht" und "mal eben zur Arbeit und zurück" gar kein Thema darstellen sollte. Mit den 80 kWh eines Taycan wärste fast zwei Tage an der selben "Dose" - das Ding macht ohne gescheiten Lader nicht mal ansatzweise Sinn.

Die Frage ist halt, was sind die häufigsten Stecken, soll er auch mal 500km an Tag ohne substanzielle Pausen schaffen? Weil auf einem Rundkurs oder "ich baller mal ne Akkuladung am Sonntagmorgen durch" ist der Taycan klar im Vorteil. Die E-Komponente im I8 ist halt eher "kurzstreckengeeignet" und eben nicht "Rennstrecke" oder "Viertelmeile".

Zitat:

@GaryK schrieb am 7. April 2021 um 13:07:01 Uhr:

Die E-Komponente im I8 ist halt eher "kurzstreckengeeignet" und eben nicht "Rennstrecke" oder "Viertelmeile".

Eigentlich ist die E-Komponente in meinen Augen nur ein Beschleunigungs-Booster für den eher kleinen 3-Zylinder Turbo. Rein elektrisch damit zu fahren, macht weder Spaß, noch ist es irgend wie ökologisch. Der Akku muss durch den Verbrenner ständig nachgeladen werden, um im Bedarfsfall auch einen Boost liefern zu können.

Außer du hast den halt von der heimischen Steckdose noch voll. Thema "5 km". Und da ein Verbrenner auch 40-45% Wirkungsgrad erreicht, das ist wie ein Gaskraftwerk minus Netz- und Ladeverluste.

Themenstarteram 8. April 2021 um 6:50

Danke für eure bisherigen Antworten.

 

Der Punkt, dass die Batterietechnologie weiter verbessert wird, war bei mir ebenfalls ein Argument.

 

Des Weiteren glaube ich sehr daran, dass der i8 die Möglichkeit hat, ein Klassiker zu werden. Wie gesagt, Stand jetzt würde ich das Fahrzeug circa zwei Jahre fahren und dann auf den Porsche E-Macan umsteigen.

 

Nochmals zu den 5km Arbeitsweg. Bei mir ist es tatsächlich so, dass ich sehr zentral in einer Großstadt wohne & alles fußläufig erreichen kann. Das Auto soll mich täglich in die Arbeit „bringen“ & am Wochenende die ein oder andere Fahrt an einen See z.B. oder zum einkaufen „schaffen“. Ich gehöre da definitiv zur Fraktion „Wenigfahrer“. Als Vergleich, die letzen zwei Jahre bin ich 14tkm gefahren und hatte eigentlich alles mit dabei, was bei mir sein kann.

 

Wichtig ist mir vor allem, dass ich keinen immensen Wertverlust in den circa 2 Jahren habe. Mir ist bewusst, dass man bei solchen Fahrzeugen immer an Wert verliert, aber das gröbste sollte schon weg sein.

 

Danke & VG!

 

In der Großstadt, in der ich wohne und arbeite (Berlin), ist fußläufig fast gar nichts zu erreichen. Das liegt an der Definition Großstadt, die schon aussagt, dass sie so groß ist, dass man eben nicht fußläufig alles erreichen kann, weil man fußläufig um das Zentrum nur einen winzigen Teil der Stadt erreicht (5km/h zu Fuß = 5km Radius vs. 45km bis 50km Durchmesser der Stadt).

Vom Zentrum aus zum nächsten See ist man immer mindestens 45 Minuten unterwegs, obwohl diese Seen in der Stadt liegen, nicht außerhalb. Welche deutsche Großstadt ist denn so wenig groß, dass man fußläufig alles erreicht und zum nächsten See (außerhalb der Stadt) so wenig Fahrtstrecke hat, dass man nur 14tkm im Jahr fährt? Erzähl mal bitte, in welcher Großstadt Du wohnst.

;-)

Themenstarteram 8. April 2021 um 11:01

Also für meine Bedürfnisse würde ich tatsächlich behaupten, dass ich fußläufig alles erreiche was ich brauche ;-)

 

Sei es was zum einkaufen, Bäcker, Bank, Fitnessstudio & ja sogar Seen :-) Ich habe 10 Minuten zu Fuß zu zwei (!) schöne Seen mit Badebucht etc.

 

Fahre dennoch öfters mal am Wochenende Richtung Süden, Starnberger See, Tegernsee etc., ca. 1,5 Stunden - 2 Stunden von mir entfernt :-)

 

Achja, wohne im schönen Nürnberg um das ganze aufzulösen.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Sportwagen
  5. BMW i8 Coupé Faceliftvs. Porsche Taycan