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BMW i3 Kilometerkosten bzw. Wertverlust Erfahrung

BMW i3 I01

Hallo verehrte Community,

 

Ich spiele mit dem Gedanken einen gebrauchten Facelift BMW i3 BJ 2018 zu kaufen. Dabei interessiert mich eure Erfahrung mit dem Wertverlust. Besser noch wäre eure Kilometerkosten inkl. aller Ausgaben zu erfahren mit Angabe von Kilometerleistung pro Jahr und Baujahr. Ich fahre etwa 8k pro Jahr und fast ausschließlich Kurzstrecke und erhoffe mir durch den Kauf von i3 meine aktuellen hohen Fixkosten zu sparen.

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Der Schlaurechner könnte über Leasing nachdenken - für mich keine Option, das HickHack bei der Rückgabe, Nein-Danke.

 

Ich lease seit 20 Jahren, hatte noch nie Hickhack bei der Rückgabe. Im Gegenteil, Schäden wurden immer fair bewertet, mit Abschlägen die deutlich unter den entsprechenden Reparaturkosten lagen. Man muss einfach ein paar Hunderter Rückgabekosten einkalkulieren, damit lag ich immer auf der sicheren Seite.

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am 17. September 2020 um 19:09

Unser i3/94/2018 hat nun knapp 50.000 km hinter sich. Aus ca. 45.ooo€ Neupreis sind das lt. Schwacke 20.000€. Ausgaben 1x Inspektion 200€. Mit einem Satz Winterräder und wegen Reifenpanne, 2 neue Sommerreifen, keinerlei Extraausgaben. Akku aktuell 240km Reichweite, im Winter so um 190km. Wird in 21 frei, ein iX3 kommt ins Haus.

Danke für die Info @mot-i3 Das ist schon ein stolzer Wertverlust für einen Kompaktwagen. Deswegen will ich einen gebrauchten haben.

Gut, dass dir der Wertverlust als größter Kostenfaktor bewußt ist. Wenn dir hier Neupreise genannt werden, sollte nicht der Listenpreis genannt werden, sondern der tatsächlich bezahlte Preis nach Rabatten. Der kann allerdings verfälscht sein durch alles mögliche von Schwerbehindertenrabatt bis überhöhter Gebrauchtwagen-Inzahlungnahme.

Den aktuellen Zeitwert ihres Autos werden viele nicht so genau wissen.

Vergleiche daher doch gleich auf z.B. mobile.de die Preisbereiche von 2- und 4-jährigen Gebrauchten (Händler, nicht privat).

Weitere Kosten: die Versicherung hängt von so vielen Faktoren ab, dass nur ein individuelles Angebot deiner Versicherung oder einer Vergleichsplattform aussagekräftig ist.

@mot-i3 Respekt, dass du dir den Wertverlust offen eingestehst und nichts schönrechnest.

Seit meinem 2ten Auto schreibe ich alle Ausgaben auf. Aktuell fahre ich einen 2008 BJ Q7 4L. Der kostet mich mit allen Reparaturen (Das waren schon ein paar) 630€ / Monat!

Oder 93Cent/km. So viel für ein paar mal in der Woche fahren will ich nicht mehr ausgeben. Deswegen ja, ich achte sehr genau auf den Wertverlust.

 

Ich mache mir auch etwas Sorgen wegen der Tatsache, dass der i3 nicht mehr produziert wird. Da fragt man sich welchen Einfluss das auf den Wertverlust haben wird.

am 18. September 2020 um 6:59

Zitat:

Gut, dass dir der Wertverlust als größter Kostenfaktor bewußt ist.

Schon verbrennermäßig hat sich meine Rechnung als Basis bestätigt (sicherlich fünf nach 2 bis 10Jahren verkaufte Neufahrzeuge, davon 2 Rein-Elektrofahrzeuge, immer Gegen-Check mit Schwacke).

Meine Restwertrechnung:

A) 1tes Jahr 1/3 vom Grundausstattungspreis minus 90% vom Sonderzubehör.

B) Folgejahre jeweils minus 10% vom Restwert.

Den I3 genau als Verbrenner gerechnet

A) 37485 * 2/3 = 24990 € minus 9900€ * 0,1 = 990€ ->24.000€ 1tes Jahr

B) 24.000€ - 2400€ - 2400€ -> 19200€ nach 3 Jahren

Elektrofahrzeugmäßig beschränkt sich der Verschleiß ggf. auf das Fahrwerk (z.B. Koppelstangen); was bei Verbrennern im Umfeld der zerfahrenen Straßen nach der 20.000km fast immer die Regel war; beim I3 ist alles o.k.

Inspektionsmäßig ist für einen BeV eigentlich nur der Wechsel von Bremsfüssigkeit und Innenraumfilter alle 2 Jahre nennenswert. Und wer, wie mit dem Motorrad seine 100te PS im Spurt abruft, hat eben häufiger neue Reifen.

Der Schlaurechner könnte über Leasing nachdenken - für mich keine Option, das HickHack bei der Rückgabe, Nein-Danke.

Zitat:

Der Schlaurechner könnte über Leasing nachdenken - für mich keine Option, das HickHack bei der Rückgabe, Nein-Danke.

 

Ich lease seit 20 Jahren, hatte noch nie Hickhack bei der Rückgabe. Im Gegenteil, Schäden wurden immer fair bewertet, mit Abschlägen die deutlich unter den entsprechenden Reparaturkosten lagen. Man muss einfach ein paar Hunderter Rückgabekosten einkalkulieren, damit lag ich immer auf der sicheren Seite.

Zitat:

@nucles schrieb am 17. September 2020 um 23:24:48 Uhr:

Ich mache mir auch etwas Sorgen wegen der Tatsache, dass der i3 nicht mehr produziert wird. Da fragt man sich welchen Einfluss das auf den Wertverlust haben wird.

Wie kommst Du denn darauf?

Er wird keinen Nachfolger bekommen, aber da er das Einzige BEV von BMW ist wird er noch ein paar Jährchen weitergebaut, bis die irgendwann mal soweit sind auch andere BEV zu bauen.

Hallo

Ein Neuwagen ist für mich der reine Stress: die beim Parken üblichen "Remplereinen" würde mich sowas von ärgern. Das gilt vor allem im südlichen Europa noch mehr als in Deutschland ! Unsere Tochter hatte in einem Jahr mind. 4 Schäden durch unvorsichtige Parkteilnehmer ...

Deshalb kaufen wir nur Gebrauchtfahrzeuge, neben dem Preisvorteil kann man entspannt auch mal einen Kratzer hinnehmen.

Der i3 wird oft aus Leasing angeboten, und da ist der Zustand sehr gut. Unser erster i3 60AH+REX aus 2016 war gebraucht für 16400 netto und wurde nach 6 Monaten zum gleichen Preis weiterverkauft.

Unser zweiter i3 war ein 2017er 94AH+REX mit 6000 km für 20500 netto. Das war ein Fehler, denn da gab es schon Beschädigungen die mich ärgern. Unser nächster wird deshalb ein i3 mit über 100.000 km zum günstigen Tarif. Technisch sind die i3 einfach Klasse, ob die kommenden Modelle da mithalten können, muss die Erfahrung zeigen.

Ich sehe bei den gebrauchten i3 derzeit eine Preissteigerung, ob das nur die REX Modell betrifft - kann sein, denn wer Erfahrungen hat mit BEV, der schätzt dieses Möglichkeit auch mal LANGSTRECKE fahren zu können, ohne laden zu müssen ...

Zitat:

@mot-i3 schrieb am 18. September 2020 um 06:59:00 Uhr:

Meine Restwertrechnung:

A) 1tes Jahr 1/3 vom Grundausstattungspreis minus 90% vom Sonderzubehör.

B) Folgejahre jeweils minus 10% vom Restwert.

Den I3 genau als Verbrenner gerechnet

A) 37485 * 2/3 = 24990 € minus 9900€ * 0,1 = 990€ ->24.000€ 1tes Jahr

B) 24.000€ - 2400€ - 2400€ -> 19200€ nach 3 Jahren

Interessante Formel. Müsste aber nicht im 3. Jahr der Wertverlust 2160€ betragen? Denn ansonsten wäre das Auto nach 11 Jahren 0€ Wert.

am 18. September 2020 um 10:35

Zitat:

Müsste aber nicht im 3. Jahr der Wertverlust 2160€ betragen? Denn ansonsten wäre das Auto nach 11 Jahren 0€ Wert.

Sicher.. ob die Formel 5 Jahre Bestand hat ?

Die i3 Gebrauchtpreise waren bis Ende letzten Jahres sehr hoch und extrem stabil.

Seit knapp zwei Jahren gibt es beim i3 Neukauf erstmals Rabatte und rund 1 1/4 Jahren richtig hohe. Der reale Neupreis ist dieses Jahr leider trotz der erhöhten Förderung nicht noch weiter gesunken, da die BMW Händler seitdem entsprechend weniger Rabatt geben (sich die erhöhte Förderung also zum größten Teil in die eigene Tasche stecken... :-( ).

Inzwischen sind allerdings die hohen Rabatte/die geringeren zu zahlenden Neupreise auch auf dem Gebrauchtmarkt angekommen und man bekommt 94er gebraucht günstig und 60er sehr günstig, vor einem Jahr waren gebrauchte i3 deutlich weniger interessant. Aber es gibt auch immer noch auch teure/überteuerte Gebrauchte.

Wertverlustrechnungen von früher bzw. von jemand der letztes oder vorletztes Jahr einen i3 gebraucht verkauft hat, sind daher schon aktuell kaum mehr aussagekräftig und für jemand der in 2-3 Jahren mal einen i3 verkauft noch viel weniger.

Mach daher nicht den Fehler, den geforderten Gebrauchtpreis dem Listenpreis gegenüberzustellen. Lass Dir zum Vergleich ein paar Neu-Angebote über ein Internetportal wie z.B. carwow machen und entscheide dann.

Der i3 hat (wie so viele Modelle deutscher Hersteller) eine hübsch teure Paketpolitik bei Extras, wenn man wenig/kaum Extras braucht, fällt er deutlich günstiger aus, einen neuen i3 bekommt man so inzwischen schon ab rund 25k nach Förderung ohne Sonderrabatte, das kann sich gegenüber manchem Gebrauchtpreis schon sehen lassen. Bei einem 94er für den Preis bekommt man dafür schon viele nette Extras.

Alternative vielleicht Leasing? Da sind die Bedingungen auch für privat deutlich besser geworden als noch vor 1,5-2 Jahren.

Ich habe die Möglichkeit über meinen Arbeitgeber ein Auto zu leasen (Kein Firmenwagen). Ich habe mir als Beispiel einen 50k teueren i3 bei bmw konfiguriert und vom Arbeitgeber ausrechnen lassen wie teuer das Leasing wäre. Das wären 488€ / Monat, 10k km, 4 Jahre. Wobei Werkstattkosten pauschal auf 50€ / Monat und Versicherungskosten auf 63€ / Monat gesetzt wurden. Die Versicherung muss auf mich noch umgerechnet werden. Das war ein alter Wert von einem Kollegen von mir. Ich rechne eher mit 35€ mit meiner recht guten SF. Damit würde mich dieses Auto abzgl. 5k Umweltprämie ca. 359€/Monat ohne Strom kosten. Wenn ich noch weniger Extras nehme und die Werkstattkosten niedriger ausfallen, könnte ich auf einen Wert von unter 300€ kommen.

 

Da muss ich nun überlegen ob das doch nicht gegenüber einem gebrauchten lohnenswert ist.

 

Edit: Wenn ich das richtig verstehe, kann ich sogar mit 6k Umweltprämie rechnen, wenn ich unter 40k Nettolistenpreis komme. Also nochmal 20€ weniger Ausgaben pro Monat

@stelen

Dann habe ich das falsch aufgefasst. Umso besser! Danke für die Korrektur

Aktuell sind Angebote unter 300€/Monat für etwa 50.000€ LP bei Privatleasing (direkt über BMW) drin (36 Monate und 10.000km/Jahr). Das setzt nur das Vorstrecken des BAFA-Anteils voraus.

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