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BMW G 310 R als Anfängermodel?

BMW G 310
Themenstarteram 19. Juli 2017 um 2:39

Heyyy!

Ich bin am überlegen ob ich mir die BMW G 310 R als mein erstes Motorrad kaufen sollte, habe gerade den A2 Führerschein gemacht ;) Nun die Frage, hat schon wer erfahrungen mit ihr gemacht bzw Leistung, Vibrationen beim Autobahn fahren, oder Beschleunigung, ber natürlich am allerwichtigsten macht es Spaß? hat sie genug leistung?

Vielen Vielen Dank ;)

Beste Antwort im Thema

Hallo BlackFly,

anscheinend sind bei Dir Zweiräder mit unter 48 PS keine Motorräder. Früher waren 500 ccm für einen Zweiradenthusiasten und 30 PS ein Traum.

Wenn man die Fahrleistungen der "untermotorisierten" Motorräder betrachtet, sind sie vielen Mittelklasseautos überlegen.

Beim Überholen ist natürlich etwas Voraussicht angebracht - viele Autos haben wesentlich schlechtere Beschleunigungswerte und können trotzdem LKWs überholen.

Früher sind massenhaft 50ccm, 80 ccm oder 125 ccm 2 Räder unterwegs gewesen und haben jede Menge Spaß vermittelt.

So hat auch die 310 Baureihe auch in Europa durchaus seine Berechtigung, noch dazu sind ja im Ausland die Geschwindigkeiten stark begrenzt.

Mir vermittelte dieses kleine Motorrad beim Probieren ungeheueren Fahrspaß, obwohl ich 2 "schwere" Motorräder besitze.

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Ich hatte sie erst vorgestern als Leihmoped, weil meins in der Inspektion war...

Mein erster Eindruck (fahre sonst NineT Scrambler) war tatsächlich: Tolles Anfängermotorrad! Mir ist es bei 1.92m Körpergröße nur etwas zu klein und ein Leistungswunder ist es auch nicht - aber wie gesagt: Um rein zu kommen, finde ich sie ideal. Leicht, wendig und ganz hübsch.

 

Autobahnfahrten kann ich mir nicht besonders gut vorstellen, da sie aufgrund des fehlenden Windschilds recht wenig Spaß machen wird. Stadt und Landstraße sind aber bestimmt super.

 

Fahr' einfach mal zum Händler und mach' ne Probefahrt...

Aktueller Vergleichstest über A2-Moppeds (BMW 310, KTM, Hond CB500) steht in der noch erhältlichen Zeitschrift "Motorrad" Ausgabe 15. Dort wurden sie auch von einem Fahranfänger (19, Praktikant) gefahren.

In "Motorradnews" ist ein als 300er Vergleichstest bezeichneter Test vom Yamaha, KTM + BMW.

Für mich gibt es nur eins; Probefahren und das ausgiebig.

Hallo,

bei den Vergleichstest z.B. "Motorrad", gewinnen meistens die PS-stärksten und die Mopeds mit den meisten Zylinder, da sie die meisten Punkte einsammeln.

Besonders die 310 als GS finde ich gelungen, da die R als 1. Motorrad vielleicht zu wenig Leistung hat.

Als 2. Motorrad und für Anfänger ist die 310 Baureihe ideal, da sie in dieser Preisgruppe Top verarbeitet sind und Spaß machen.

Ich würde die GS, auch aufgrund des Aussehens, der R vorziehn, obwohl ich nur die R ausprobiert habe.

Ich kenne dieses Motorrad jetzt nicht, also bin es noch nicht gefahren. Aber nach meiner persönlichen Meinung ist die 300ccm Klasse nichts für Motorräder sondern gehören in Roller.

Diese Klasse kommt hauptsächlich aus Asien und wird halt in Deutschland mit verkauft, passt meiner Meinung nach aber nicht wirklich zum deutschen Markt. Als günstiges Fortbewegungsmittel, vor allem auch in Urbanen gebieten mag diese Hubraumklasse sinn machen, da greife ich aber lieber zu einem Roller weil diese "praktischer" sind. Für einen Freizeit oder Genussfahrer fehlt es in der regel aber an Leistung (in der Regel, da mag es sicher auch ausnahmen geben, es gibt auch Leute die sich auf 125er Choppern wohl fühlen).

Auch wenn man (gerade mit dem frischen Führerschein) bei der Probefahrt viel Freude haben wird, so wird es einem dann doch schnell zu wenig Leistung sein, so war es bei mir auch damals mit dem 34PS Schein (da hatte ich keine andere Wahl) und auch heute mit meiner 50PS F650 CS (wobei es jetzt nur der Wunsch nach etwas mehr ist).

Ich gehe sogar noch weiter und sage das 34PS gefährlich sein können! Ich habe es mit den 34PS so erlebt das ich auf zum Teil der Landstraße hinter einem LKW festhing und riskante Überholmanöver gestartet habe sobald ich eine kleine Chance gesehen habe da ich genau wusste das die nächste Zeit vermutlich keine bessere Chance kommt. Mit mehr Leistung hatte ich diesen Druck nicht da ich wusste das mit der Leistung immer wieder eine gute und vielleicht bessere Gelegenheit kommt.

In der Stadt stellt das kein Problem dar, wenn man aber auf dem Land unterwegs ist um ein bisschen Spaß zu haben sind 34PS, vorallem auch mit dem geringen Hubraum, meiner Meinung nach eindeutig zu wenig!

Ich würde jedem Fahranfänger empfehlen eine gebrauchte Maschine mit den (jetzt) erlaubten 48PS und ABS für die Übergangszeit zu kaufen, nach den 2 Jahren will man dann vermutlich sowieso wieder etwas anderes (und dank der bescheuerten 80PS Regel kann man nun oftmals auch nicht mehr sein Wunschmotorrad kaufen und drosseln)

An der Sache mit dem Überholen ist was dran, wie der Vorredner bereits schrieb.

Wenn Du einen Schleicher vor Dir hast, aber nicht schnell genug überhllen kannst,

ist das gefährlich.

Hallo BlackFly,

anscheinend sind bei Dir Zweiräder mit unter 48 PS keine Motorräder. Früher waren 500 ccm für einen Zweiradenthusiasten und 30 PS ein Traum.

Wenn man die Fahrleistungen der "untermotorisierten" Motorräder betrachtet, sind sie vielen Mittelklasseautos überlegen.

Beim Überholen ist natürlich etwas Voraussicht angebracht - viele Autos haben wesentlich schlechtere Beschleunigungswerte und können trotzdem LKWs überholen.

Früher sind massenhaft 50ccm, 80 ccm oder 125 ccm 2 Räder unterwegs gewesen und haben jede Menge Spaß vermittelt.

So hat auch die 310 Baureihe auch in Europa durchaus seine Berechtigung, noch dazu sind ja im Ausland die Geschwindigkeiten stark begrenzt.

Mir vermittelte dieses kleine Motorrad beim Probieren ungeheueren Fahrspaß, obwohl ich 2 "schwere" Motorräder besitze.

Nein, das habe ich nicht gesagt.

Aber "Argumente" wie

Zitat:

Früher waren 500 ccm für einen Zweiradenthusiasten und 30 PS ein Traum.

zählen für mich nicht wirklich. Früher war es auch mal normal an Grippe zu sterben, früher hatten Mittelklasse Limousinen 60PS und die Fahrer starben bei einem Unfall nicht weil das Auto in den Baum knallte sondern weil sie durch die Windschutzscheibe geflogen sind und selber mit dem Baum kollidierten. Ist es deswegen gut oder gerechtfertigt keinen Sicherheitsgurt anzulegen?

Und genauso wie die Leistung bei den Motorrädern gestiegen ist, so sind auch die Leistung bei den PKW gestiegen. Früher mag man mit 30PS auf dem Motorrad alles versägt haben, heute wird einen Wohl eher der Kleintransporter von hinten anschieben weil man dem zu langsam ist...

Ich gab zu bedenken das man das Fahrzeug nach dem Einsatzzweck aussuchen sollte da man sonst nicht glücklich damit wird!

Ich bin selber schon 50er Roller oder eine Honda Wave 110 gefahren und war damit Glücklich, habe sogar echte Highlights zu erzählen bei denen ich regelrecht ins schwärmen gerade. Auch mit meiner Majesty 400 mit 34PS war ich glücklich, mit meiner F650 mit 50PS bin ich dagegen nicht so glücklich wie mit der Majesty und meine 1200er Bandit hatte ich verkauft weil sie mir manchmal dann doch etwas zu heftig war. Es kommt immer auf den Einsatzzweck an der mit den unterschiedlichen Fahrzeugen zum Teil recht unterschiedlich war und sich im Falle der Bandit z.B. so änderte von "Absolut Geil" auf "macht kein Sinn, ich verkaufe lieber"...

Meine persönliche Meinung ist das ich mit einem 300ccm Motorrad auf der Landstraße zum Spaß haben (auf dauer) nicht glücklich werden würde, mit einer 500er Enfield könnte ich es mir allerdings schon gut vorstellen. Die 300er sind allerdings im urbanen Gebiet wiederum deutlich im Vorteil, im urbanen Gebiet würde ich aber einen Roller vorziehen (von denen ich übrigens auch sehr viele als Motorräder ansehe).

Ich mag auch nicht abstreiten das man mit der 310er Baureihe Spaß haben kann, ich gebe aber zu bedenken das man damit auch schnell gefrustet sein kann weil doch Leistung fehlt und man ständig kurz vom Drehzahlbegrenzer fährt wenn man Leistung abrufen will.

Es gibt nicht "das beste Anfängermotorrad" und nur weil ein Motorrad leicht zu fahren ist und nicht selbstmörderische Leistung dafür aber ABS hat bedeutet das noch lange nicht das sie ein gutes Anfängermotorrad ist!

Eine 300er ist in meinen Augen ein "Nieschenprodukt" und ich kenne wenige die damit auf dauer glücklich sind oder waren! Aus diesem Grund rate ich dann auch zu einem 08/15 Mittelklasse Bike das

1. viel mehr Leuten ins Profil passt

2. man problemlos wieder verkaufen kann wenn es doch nicht passt da man gerade als Anfänger meist gar nicht wirklich weiss was man wirklich haben will

3. bei dem man nicht so viel Geld kaputt macht falls man das teil hinschmeisst oder nach kurzer Zeit wieder verkauft

Themenstarteram 19. Juli 2017 um 14:11

OK vielen Dank für die ganzen hilfreichen Antworten ;)werde dann mal eine Probefahrt ausmachen ;) Danke!

Hallo,

empfehle ich auch und wird Dir sicher viel Spaß machen. Du wirst auch kein "Nischenprodukt " kaufen, da die Mehrzahl alle 2 Räder in Europa keine wesentlich besseren Fahreigenschaften aufweisen.

So is richtig, schön ne Probefahrt machen. Aber nicht zu kurz.

@ricofan

Ich glaub Deine Vorstellung des statistischen Durchschnitts ist etwas fern der Realität, aber darum geht es eigentlich gar nicht wirklich.

Nischenprodukt kommt nicht nur von der Leistung oder den Fahrleistungen! Wenn Du alle europäischen 2 Räder inkl. aller Roller im südlichen und westlichen Europa dazu nimmst magst Du sicher recht haben. Aber wir leben nicht in Rom oder Paris sondern in Deutschland und da wird der durchschnitt einerseits höher liegen und andererseits auch die Wünsche des durchschnittlichen Fahrers. Die Mehrzahl der Fahrer in Deutschland möchte mehr Hubraum und Leistung haben und damit ist dieses Fahrzeug ein Nischenprodukt für ein recht kleinen Kundenstamm die 48PS fahren dürften sich aber mit 34 zufrieden geben. Ich sage nicht das man damit nicht auch glücklich sein kann, wenn man es allerdings verkaufen will wird man als Verkäufer vermutlich nicht glücklich. Zu sehen war dies als der Stufenführerschein von 34 auf 48PS angehoben wurde, die 34PS Maschinen haben sich plötzlich deutlich schlechter verkauft bzw wurden entdrosselt oder sogar "umgedosselt" weil der Markt der Führerscheinneulinge die maximal erlaubte Leistung verlangte. Ein ähnlicher Fall war als damals für die 16 jährigen die Hubraumgrenze von 80 auf 125ccm angehoben wurde, da wollte plötzlich auch jeder 125ccm und die 80ccm sind im preis extrem gefallen (und das obwohl beide auf 80km/h gedrosselt waren und damit eigentlich kein wirklicher vorteil entstand weil gleich schnell).

Nochmal, ich will das Motorrad nicht schlecht machen oder jemanden ausreden!

Ich persönlich halte es nicht für die beste Wahl und das hatte ich auch begründet. Wenn sich trotzdem jemand für dieses Motorrad entscheidet sollte er sich aber über das "Risiko" bewusst sein das ein Verkauf später ggf schwierig wird bzw. hauptsächlich über den Preis gemacht wird. Wenn man vor hat das Motorrad die nächsten 10 Jahre zu fahren so das der Verkauf keine Rolle spielt ist das natürlich absolut unerheblich, wenn man allerdings das Motorrad haben will für die Zeit des Stufenführerscheins und danach was anderes muss man mit einem recht hohen Verlust rechnen. So sehe ich die Lage hier in Deutschland, im europäischen Markt mag es anders aussehen, aber wir leben (und damit verkaufen) wir das in Deutschland und nicht in Paris oder Rom.

Vielleicht ändert sich aber auch der Markt, es kommen ja immer mehr 300ccm Motorräder auf den Markt und ich muss in ein paar Jahren feststellen das ich falsch liege...

Meine persönliche Empfehlung darum: Ausgiebig Probe fahren, nicht von der ersten Euphorie blenden lassen, darüber schlafen bevor man unterschreibt und sich selber Gedanken machen was genau man eigentlich möchte und dann abwägen. Ich empfehle aber vorher auch noch andere Fahrzeuge probe zu fahren das man einen vergleich hat! Und nicht davon abschrecken lassen das 50PS viel schneller vielleicht sogar zu schnell sind, man gewöhnt sich schnell daran und dann ist es plötzlich nicht mehr zu viel ;)

am 19. Juli 2017 um 16:46

Zitat:

@KapitaenLueck schrieb am 19. Juli 2017 um 14:35:13 Uhr:

So is richtig, schön ne Probefahrt machen. Aber nicht zu kurz.

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