BMW 523i BJ 98 - 20 Liter Spritverbrauch HILFE!!!
Hallo, wir hatten letztes Jahr uns einen BMW 523i Kombi Bj 98 zugelegt.
Neu TÜV hatte er bekommen vom Vorbesitzer nun bis September 2020.
Nun ist uns aufgefallen, seit geraumer Zeit, dass er einen enormen Verbrauch hat.
Und zwar wenn man schaut, wir haben letztens 68 Liter getankt und jetzt ist schon die Reserve an und wir haben gerade einmal 310km drauf.
Gut zugegeben, wir fahren nur Kurzstrecken, zur Arbeit von meinem Mann sind es nur 10km hin und 10km zurück über land und zum einkaufen, oder spazieren gehen.
Aber man kann förmlich während dem fahren der Tanknadel zusehen wie sie sinkt und sinkt !!!
Mittlerweile eben 20 Liter auf 100km. Und wir rasen nicht, schalten recht früh.
Was uns zu dem Thema einfällt:
- Zündkerzen wurden direkt nach Erhalt des Autos gewechselt von uns.
- Der Motor dreht hoch. Man fährt etwas, dann kommt Stau in der Stadt, man rollt an und bleibt stehen. Hat den 1. Gang drinnen und gibt dann kein Gas mehr. Dabei dreht er sehr oft hoch auf ca. 2500 Umdrehungen bis hin auf 3000 Umdrehungen. Wenn man dann die Kupplung kommen lässt, etwas Gas gibt für 2 Sek. verschwindet dies wieder.
- Im "Bedienfeld" ist dieses Warndreieck an, seit dem wir das Auto bereits haben. Ich weiß nicht genau wie ich es erklären soll. Überhalb des Displays wo man den durchschnittlichen Spritverbrauch sieht, da ist dieses Dreieck mit einem Kreis oder Ausrufezeichen an....Man sagte uns, dass dies nicht schlimm sei...
- Beim Display wo man den durchschnittlichen Spritverbrauch sehen kann, steht allerdings 15,3l/100km ! Passt aber nicht zu dem, was er nun tatsächlich braucht.
- Beim Erhalt des Fahrzeuges wollte wir tanken fahren und auf einmal läuft alles raus. Hier war die Dichtung die sich unter dem Rücksitz befindet nicht richtig drauf gewesen. Das wurde repariert. Weiß nicht, ob es damit zusammen hängt.
Wir finden den Verbrauch abartig hoch. Klar, dass er bei Kurzstrecken durstig sein wird, war uns bewusst. Wir haben ein großes Auto aber gebraucht, da wir zwei Hunde haben...
Aber nun 20 Liter auf 100km ist doch übertrieben hoch. Ich würde es ja verstehen, wenn er 15 Liter braucht, so wie es der Boardcomputer anzeigt, aber das tut er nicht...Außer uns würde jemand Sprit klauen nachts...Was ja aber eigentlich nicht möglich ist...
Wir vielleicht hatte jemand schonmal solch ein Problem gehabt und kann uns einen Anhaltspunkt geben. Da bei uns kaum Zeit ist um mal in 'ne Werkstatt zu fahren, wollten wir mal hier nachfragen!
Beste Antwort im Thema
Entschuldigung, bei laufender Insolvenz sollte man sicher so sparsam wie möglich leben.
Da ist der E39 von Grund auf das falsche Auto.
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277 Antworten
Zitat:
@tom3012 schrieb am 29. Januar 2019 um 12:31:39 Uhr:
Oh man, das tut mir echt leid für euch.
Da habt ihr wohl ne richtige Schrottkiste erwischt.
Ich drück euch die Daumen das ihr die Kiste zurückgeben könnt
Ja ne richtige Schrottkiste.
Entweder sie nehmen ihn zurück oder wir kommen mit der Polizei. So hätte das Auto auch nie TÜV bekommen dürfen. Und die Schäden die kommen nicht von 4 Monaten fahren. Never ever. Das wurde uns auch so bestätigt.
Das geht auf jeden Fall nicht mit rechten Dingen zu
Rechtsanwalt.... Dann sollte es hoffentlich mindestens ne Null Nummer werden....
Bei solchen Schrauben ist das machbar...
Andersherum müßte euch erstmal einer nachweisen dass da jemand anderes bei war...
Unglaublich!
Gut wir waren zu zweit und er alleine damals. Wir haben noch die Vorbesitzer die wir damals angeschrieben haben die uns sagten das Auto sei eigentlich Schrott. Hätten wir nicht den Zeit und Geld druck gehabt hätten wir drauf gehört.
Jo so lernt man eben.
Jetzt ist halt unsre erste Frage wie auf die Arbeit kommen? Scheiße wenn man auf dem Land lebt und kein Bus oder die Bahn dorthin fährt. Alles so zum kotzen... Nervt einfach tierisch ab alles. Sorry aber ich weiß grad gar net wo mir noch der Kopf steht.
Anwalt kostet uns 200€ fürs Berstungsgespräch mehr oder weniger alleine schon. Das Auto haben wir ja für 550€ nur gekauft. Ob sich das überhaupt lohnt... Sei mal dahingestellt. Aber sie kommen nicht so einfach davon das sei mal sicher.
Ich versteh so vieles grade nicht...
Fakt ist: Beim Streitwert von 550,- läuft alles darauf hinaus, dass ihr auf das Wohlwollen des Verkäufers angewiesen seid.
Nen Anwalt kostet mehr als ihr habt. Vermutlich habt ihr auch keine Rechtschutz.
Da sollte euch bewusst sein. Und ich vermute fast, dass in eurem Vertrag auch was von "Bastlerfahrzeug" oder "defekt" steht.
Sowas hatte ich ja bereits geahnt und jetzt stellt sich das leider als Tatsache heraus.
Das kann auch nicht gut gehen ein Auto für 500 Ocken beim Händler zu kaufen.
Ich wette im KV steht im KA oder aber auch irgendwas mit Mängeln und Schrott und daher wird Gewähr ausgeschlossen.
Dann ist die Kacke richtig am dampfen, denn dann geht gar nix mehr.
Hast dann keine Ansprüche und dir bleibt nur das Auto weiter verkaufen, fragt sich nur für was und auf keinen Fall über 500 eher weit weniger oder durchreparieren.
Denn das was ich ad hoc da lese ist das für einen Selbstschrauber nix wildes. Aber für jemanden der in die Werke muss u. U. der Tod.
Tut mir leid für euch.
Dann fahre ihn bis er auseinander fällt. Hast ja kaum noch eine Wahl.
Mit kaputten Bremsschläuche und der Ölverlust auf öffentlicher Straße... Ebenso wie der Keilrippenriemen sich grad auflöst mit jedem Meter den man fährt. Da fahren wir nemmer.
Wir haben keinen Kaufvertrag gemacht.
Können also nur darauf hoffen das er guten Willen zeigt. Der aus der Werkstatt meinte auch, ganz normal darüber sprechen.
Und sorry Bastlerauto oder was auch immer, dann hätte das Auto einen Tag vor Kauf keinen TÜV bekommen dürfen. Das sagten 2 aus der Werkstatt. Das ist unter Umständen sogar lebensgefährlich.
Und zwar nicht nur für uns, sondern auch für den kompletten Straßenverkehr. Hinbringen drüber sprechen. Oder er, der Verkäufer, muss ihn eben reparieren. Wir machen da nix dran...
Können wir auch gar nicht. Wir haben keine Hebebühne und für die ganzen Arbeiten bräuchte man eben eine.
Zumal wie kann ich denn Schrauben nicht festdrehen richtig oder aber auch welche vergessen. Gerade das schaut sich doch de TÜV an. Und von wegen Motor etwas ölfeucht, der war am triefen gewesen.
Zitat:
@Zerri92 schrieb am 29. Jan. 2019 um 14:42:36 Uhr:
einen Tag vor Kauf keinen TÜV bekommen
Das ist ja schon mal was Gutes für euch.
Da das Strafrechtlich sicher nicht uninteressant ist, wird der Händler an ner unbürokratischen Lösung interessiert sein. Wäre ihm zumindest anzuraten.
Könnt sonst Ärger mit seinem Tüver geben.
Ein Vertrag muss nicht schriftlich gemacht werden. Da ihr zu zweit wart, können beide bestätigen, dass er seine Gewährleistung nicht aussschloss und das Auto nicht als defekt verkaufte.
Lasst euch nicht auf Reparaturen seitens des Händlers ein.
Edit,: Der Tüv prüft was er sieht. Ob da Schrauben beim Motorwechsel vergessen wurden prüft der mit Sicherheit nicht.
Auch nen Ölverlust kann übersehen werden, wenn das Auto von unten voll verkleidet ist.
Die Bremsleitungen hingegen müssen auffallen.
Genua, einen KV braucht man hier nicht schriftlich, allerdings wird es schwieriger mit der Beweisbarkeit. Hast ja wohl aber einen Zeugen, das ist gut aber manchmal reicht das nicht.
Ich vermute auch mal ganz stark das da ein BetrügerTÜV dran war, ein gekaufter.
Denn wenn das wirklich alles schon beim Tüv so war kann der niemals so durchgekommen sein. Nur das Beweise mal nach 4 Monaten.
Da es hier ein Händler ist, die Gewähr als Bastlerfahrzeug nicht ausgeschlossen wurde, ein Zeuge da ist würde ich ihn versuchen darauf fest zu nageln. Denn in den ersten 6 Monaten muss er euch beweisen das die Mängel nicht bestanden haben. Aber dafür müssen alle Vorrausetzungen des Gewährleistungsrechts erfüllt sein. Hoffe ich mal für euch.
Ach, ich schraube seit Jahren ohne Bühne, nur mit Rollwagenheber und Stützen. Damit kriege ich außer Getriebe usw. alle mit hin.
Man muss es nur wollen und auch wollen sich das Schrauben anzueignen.
Sucht euch doch mal einen von MT aus eurer Ecke der sich mit Verstand mal alles anschaut.
Ich glaub ihr hattet schon gesagt wo ihr herkommt aber sagt es bitte noch mal, hab´s vergessen und bin zu faul zum suchen.;)
Zitat:
@KapitaenLueck schrieb am 29. Jan. 2019 um 16:50:37 Uhr:
Nur das Beweise mal nach 4 Monaten.
Naja, sollte die Polizei entscheiden, dass das ne Straftat ist, ist das Auto nen Beweismittel, was die dann sicherstellen und nen technisches Gutachten machen. So in der Theorie.
Die Kosten dazu sind Verfahrenskosten und wer die trägt... naja lest selber :))
Ob euch damit geholfen ist, weiss ich nicht.
Und nochmal: Lasst euch nicht auf Reparaturdeals ein.
Zum einen ist die Karre schrott und zum anderen könnt ihr euch keinen 5er BMW leisten mit dem Budget.
Die Mission lautet, das Auto umzutauschen.
Da macht die Polizei auch nix, der Händler und der Tüver sagen das vor 4 Monaten alles in Ordnung war und die Käufer das selber zu vertreten haben und schon hast ein Problem. Du musst die Beweise liefern was dir wohl sehr schwer fallen wird und schwupps hat die Staatsanwaltschaft den Kappes wieder eingestellt.
Einzig mit der Beweislastumkehr aus dem Gewährleistungsrecht wirst du m. M. nach denen nur einen Strick drehen können. Und da würde ich ansetzen.
Ob das so abläuft wie von mir beschrieben, hängt auch immer nen bisschen von den eingesetzten Rennleitern ab.
Ich vermute jedoch, dass der Grossteil einfach auf den Zivilklageweg verweisst.
Ist ja bis hierher auch Banane. :)
Die machen da schon mal gar nix, erst wenn der Staatsanwalt die Ermittlung aufnimmt und das bezweifle ich mal stark bei so einem Fall, zu wenige Gemeininteresse.
Aber ich kann mich ja auch irren.
Aber erst mal mit denen reden. Wenn die nicht wollen kann man ja auch locker 2-gleisig fahren.
Anscheißen und verklagen.
Aber Bremsleitungen werden nicht in 4 Monaten durch sein. Das wird jeder TÜVler vorher schon merken.