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BMW 1200GS Neuer Wasserbüffel
Hallo Gemeinde
War gestern auf der Itermot in Köln, und habe mir die neue BMW GS mit Wasserkühlung angesehen.
Fahre selber eine GS1200 von 2010, persönlich gefällt mir die neue nicht so gut da wie ich finde auch BMW sich Desing-Technisch mehr und mehr an der Konkurenz orientiert, die ehemalige Eigenständigkeit die BMW mit der GS vorführte bleibt auf der Strecke.
Bei der obligatorischen Sitzprobe habe ich keine unterschiede zur alten GS feststellen können, dies ist meiner Meinung nach geblieben.
Werde sie auf jeden Fall mal Probefahren wenn das Teil beim BMW Händler steht.
Was ist eure Meinung hat BMW damit wieder ins schwarze getroffen.
Raimund
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von 0016
... Qualitativ sicher das Obere Ende der Fahnenstange,
...
Manche Mär hält sich aber auch wirklich sehr hartnäckig. :rolleyes:
Woher soll man wissen, dass diese GS qualitativ das obere Ende darstellt? Bisweilen hat BMW eben genau dort Probleme. BMW baut derzeit (und auch schon länger) recht häufig Bananenmoppeds: Die Ware reift beim Kunden! Und das bezahlen manche Kunden gerne und jammern dann in Foren rum, weil sie letztendlich kappiert haben, dass seit den späten 70er Jahren die Mär der unkaputtbaren BMW einfach ausgedient hat. :rolleyes: Ich sage hiermit nicht, dass eine BMW zwangsläufig kaputt gehen muss, oder zwingend ein Glump ist!
Ansonsten find ich die Neue nicht wirklich aufregend. Weder potthässlich, noch schön. Sieht eben genauso aus, wie die Vorgängerin. JM2C
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57 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Vulkanistor
Zitat:
Original geschrieben von moppedsammler
Ich denke, da prallen Welten aufeinander. Wer sich am barocken Design dieser Schwergewichtsjapsinesen begeistern kann, wird für eine solche kantige Future - Form kaum etwas übrig haben.
Andersherum wohl genauso. Bei manchen sog. Cruisern mit 4CV-Kotflügeln, die einen auf 30er Jahre Indian machen wollen, hätte ich nur das Bedürfnis, das Chrom und Blechgezappel wegzuschrauben.
Gottseidank, sonst wärs ja langweilig.
Einspruch Euer Ehren!
Habe auch so 'ne Schwergewichtsjapsinesenindiankopie (allerdings fast ohne Chrom und ohne fette Kotflügeln) und kann mich trotzdem für kantiges "Future-Design" begeistern. Habe mir ja jetzt die neue Versys geholt, die auch so ein Ecken-und-Kanten Teil ist.
Ob die mich auch wirklich technisch begeistern wird, werde ich morgen mal ausprobieren. Dann geht's damit ab noch Sardinien :cool:
Kaum, dass ich das geschrieben hatte, habe ich auch an Dich gedacht. Was Dich betrifft, gehörst Du in meinen Augen zu den in vielerlei Hinsicht multitaskingfähigen Bikern. Auslöser für diese Einschätzung meinerseits war die Aussage von 0016.
Ich habe mich im Übrigen schon mit der Versys 1000 angefreundet. Da mein Kumpel nicht eben der geborene Schrauber ist, war das Teil schon mehrfach bei mir. Erst habe ich Zylinderschutzbügel montiert, dann eine Steckdose fürs Telefon eingebaut und jetzt noch SW Motech Handprotektoren angepasst. Sieht gut aus und das Motorrad gefällt mir zusehends besser.
Zitat:
Original geschrieben von Marodeur
Den einzig wahren Schnabel hat eh die olle DR Big, da wurde damals noch gelästert. Kaum hatte den eine BMW wars supertoll... Pffff... :rolleyes:
Wer hat denn gesagt, dass der Schnabel an der GS supertoll ist? Er gehört nun mal seit 18 Jahre zum typischen GS-Design hinzu und wird in der Regel entweder achselzuckend zur Kenntnis genommen oder hässlch gefunden. Vor allem bei der ersten Vierentiler-Generation (R1100GS/R1150GS haben viele Leute den Schnabel gekürzt, weil sie das schöner fanden. Es gab auc Schnabellos-Umbauten, aber die passen optisch auch nicht.
Im Grunde ist der Schnabel an der GS ein optischer Fake. Er soll an einen wilden Enduro-Schmutzfänger erinnern, während die Arbeit des Kotflügels ein unauffälliges schwarzes Plastikteil direkt über dem Reifen erledigt. Das haben sie bei der DR Big auch schon so gemacht. Es gibt Leute, die schrauben bei der GS vorn und hinten die Plastik-Schmutzfänger ab, woraufhin die ganze Maschine deutlich "wilder" aussieht. Ist aber weder legal noch praxistauglich.
Mir gefällt die neue GS optisch nicht. Zu viele unterschiedliche Flächen mit unterschiedlichen Materialien. Die Maschine hat keine Form, an der sich das Auge festhalten könnte. Zudem hat BMW früher den Telelever an der Vorderradaufhängung immer stolz hergezeigt, jetzt hängen da links und rechts diese Plasiklappen. Form Follows Function ist das auch nicht mehr, oder kann mr jemand sagen, wozu diese Griffattrappen links und rechts vom Cockpit sein sollen?
Ich sehe auch den Wert von Tagfahrlicht für Motorräder nicht, schon gar nicht wenn die LEDs so schüchern verteilt sind wie hier.
Zitat:
Original geschrieben von moppedsammler
Ich denke, da prallen Welten aufeinander. Wer sich am barocken Design dieser Schwergewichtsjapsinesen begeistern kann, wird für eine solche kantige Future - Form kaum etwas übrig haben.
Andersherum wohl genauso. Bei manchen sog. Cruisern mit 4CV-Kotflügeln, die einen auf 30er Jahre Indian machen wollen, hätte ich nur das Bedürfnis, das Chrom und Blechgezappel wegzuschrauben.
Gottseidank, sonst wärs ja langweilig.
Das kann ich nur unterschreiben, stell Dir mal vor wir würden alle auf den selben Typ Frauen abfahren.
Immerhin gibts bei Motorrädern noch hübsche Neufahrzeuge. Bei Autos ist das aus meiner Sicht schon lange vorbei.
Ich halte eine Wasserkühlung beim 2-Zylinder-Boxer im Motorrad für ziemlich sinnbefreit.
Zitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
Immerhin gibts bei Motorrädern noch hübsche Neufahrzeuge. Bei Autos ist das aus meiner Sicht schon lange vorbei.
Und was ist mit der G-Klasse von Mercedes(sieht aus wie vorher auch :cool:)
Oder optisch finde ich auch einen Fiat 500 nicht schlecht.
Auch gibt es ein paar hübsche Modelle von Audi und BMW, aber das ist halt alles geschmacks sache.
Genau wie die Triumph die aussieht wie eine bekiffte Mücke.:D
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Ich halte eine Wasserkühlung beim 2-Zylinder-Boxer im Motorrad für ziemlich sinnbefreit.
Nur weil das schon seit 90 Jahren funktioniert, heißt das nicht, das man es nicht für teuer Geld verkomplizieren kann. ;)
Die Wasserkühlung ist allein den kommenden, verschärften Umweltnormen und dem Wunsch ( des Marketings?) nach mehr Leistung geschuldet.
Der Luftgekühlte Boxer war weitestgehend ausgereizt.
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Ich halte eine Wasserkühlung beim 2-Zylinder-Boxer im Motorrad für ziemlich sinnbefreit.
Die Abgasnormen der Zukunft für Motorräder sind bereits in Arbeit. Und der Trend geht hin zu immer stärkeren Motoren. Mit Luftkühlung sind standfeste 110 PS und Euro 3 das Ende der Fahnenstange. Dass der neue LC-Motor noch Luft nach oben hat, merkt man an Kleinigkeiten: So erreichte der jetzt abgelöste DOHC-Boxer seine Maximalleistung nur mit Super Plus, der neue Motor hat 15 PS mehr mit Eurosuper. Ducati hat ein ähnliches Problem, und auch HD arbeitet bereits an einer Wasserkühlung - die man nach Möglichkeit nicht bemerkt.
Zitat:
Original geschrieben von Sonntagnachtsfahrer
Der Schnabel sieht aus, als könnte man damit Fußgänger aufspießen.
War auch mein erster Gedanke. Ein Auto würde so nie ne Zulassung bekommen.
Zitat:
Original geschrieben von Raimund ollesch
Hallo Gemeinde
War gestern auf der Itermot in Köln, und habe mir die neue BMW GS mit Wasserkühlung angesehen.
Fahre selber eine GS1200 von 2010, persönlich gefällt mir die neue nicht so gut da wie ich finde auch BMW sich Desing-Technisch mehr und mehr an der Konkurenz orientiert, die ehemalige Eigenständigkeit die BMW mit der GS vorführte bleibt auf der Strecke.
Schön wär's :D
Zitat:
Original geschrieben von sampleman
Zitat:
Original geschrieben von Marodeur
Den einzig wahren Schnabel hat eh die olle DR Big, da wurde damals noch gelästert. Kaum hatte den eine BMW wars supertoll... Pffff... :rolleyes:
Im Grunde ist der Schnabel an der GS ein optischer Fake. Er soll an einen wilden Enduro-Schmutzfänger erinnern, während die Arbeit des Kotflügels ein unauffälliges schwarzes Plastikteil direkt über dem Reifen erledigt. Das haben sie bei der DR Big auch schon so gemacht.
Naja, bei der Big ist das nicht 100% klar...
Zitat:
Original geschrieben von Hessler Rallye Team
Die DR Zeta Story: Seit nunmehr 20 Jahren sammeln wir alle Informationen über die einmaligen Wüstenrenner von SUZUKI - die DR ZETA Werksbikes. In der Optik ganz nah an der Serie wurden sie jedoch technisch extrem aufgerüstet, um mit der (damaligen) Konkurrenz von Yamaha und besonders auch Cagiva mithalten zu können. Diese Aufgabe war fast unlösbar, denn SUZUKI setzte gegen die damals unglaublich starken 2-Zylinder (ca 80 PS) einen Einzylindermotor! Auch wenn dieser mit fast 800ccm im Hubraum den Gegnern gleichkam, so kann eine Einzylinder konzeptbedingt kaum die Literleistung der großen 2-Zylinder erreichen. Die Japaner beauftragten den (wohl sehr verhandlungsgeschickten?) ex BMW Dakarsieger und damaligen Superstar Gaston Rahier mit dem Aufbau des Über- Einzylinders. Aus Japan kamen dazu der Rahmen und der Motor. Rahier bzw die von Ihm gegründete Firma V&V Company übernahm den Rallyeaufbau. Tanks und Verkleidungen entstanden - eng angelehnt an die Serienoptik- in Europa. Ob der DR BIG Schnabel nun wirklich aus dem Rallyeeinsatz hervorging, ist nicht dokumentiert. Ich hatte Kontakt mit dem japanischen Designer der UR BIG und dort war nie die Rede vom "rallyebedingten Schnabeldesign". Auf jeden Fall konnte der sehr kleine Rahier aber den Schnabel - ab 1988 erst mit der schrägen Scheinwerferabdeckung - so geschickt nutzen, das die DR ZETA aerodynamisch wie eine Rakete durch den Wüstenwind schnitt und tatsächlich so das Tempo der 2-Zylinder mitgehen konnte!
Gaston Rahier war doch selbst im Stehen noch im Windschutz des Cockpits. :D
Respekt: Ein Motorrad, das denselben Widerrist hat wie man selbst...
da scheidet sich die Spreu vom Weizen.
Wow und ich hab mich immer gefragt, warum so kleine Japaner sone hohen Enduros bauen. Aber wenn ich mir den Gaston Rahier so anschaue, bin ich wohl einfach nur zu zimperlich was das Verhältnis Körpergröße zu Sitzhöhe angeht. :D
So ein Urviech hatte ich auch mal... Sahara - erprobt.

