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Blitzermarathon
An alle flotten Fahrer: mal einen Post it- Zettel an den Tacho kleben, am 10.10. ist deutschlandweit Blitzer Marathon der Rennleitung angesagt:rolleyes:
Es geht nicht um Geld, sondern um Sicherheit.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von MB Spirit
Ich kann in einer Kolone absolut keine Schleicher und Strich Tacho Fahrer gebrauchen die nur ihre Blicke darauf konzentrieren und sich dahinter ein Schlange bildet!
Es ist doch nicht das Problem des nach den Regeln fahrenden, dass hinter ihm 10-20 Fahrzeuge sind die schneller als erlaubt unterwegs sind. Ich fahre sich nicht immer nach der StVO und bin meistens etwas schneller unterwegs, aber wenn jemand sich ans Tempolimit halten will dann ist es doch super und ich muss es akzeptieren. Da kann ich nicht lamentieren und mich beschweren.
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311 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Es kann sein, daß die Zahl der Unfälle, die durch das reduzierte Tempo zurück gegangen wäre, durch Unaufmerksamkeit zufällig um exakt den selben Wert wieder angestiegen ist. (nur läßt sich das leider nicht beweisen)
Lebst du wirklich in dem Glauben, dass das durch die Blitzeraktion erzwungene Einhalten eines TL von 60 km/h, in der viele üblicherweise mit 70 + unterwegs sind, dies zu einer von dir beschriebenen Unaufmerksamkeit führt? 10 - 20 km/h weniger als üblich und schon lässt man es an der ganz normalen und notwendigen Aufmerksamkeit im Straßenverkehr fehlen?:rolleyes: ...
Liest Du eigentlich nur selektiv oder versuchst Du dem Diskussionsstrang zu folgen? :confused:
@Brunlop war der, der eine erhöhte Unaufmerksamkeit als Grund für nicht gesunkene Unfallzahlen annahm. Da ich das nicht widerlegen kann, muß ich zugestehen, daß dem so sein kann. Ich würde es aber nicht unbedingt annehmen.
Und Du bekommst für Deinen Beitrag auch noch 3x "danke. :rolleyes:
Muß ja bald annehmen, die Unaufmerksamkeit setzt sich hier nahtlos fort. ;)
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Zitat:
Original geschrieben von Dr.Mabumsen
Wie gesagt, wer sich ganz minimal mit Statistik auskennt wird wissen warum ein Tag und auch mehrmals ein einzelner Tag nicht etwas im statistischen Sinne bringt.
Nun, ich kenne mich ganz minimal mit Statistik aus.
Ein auffälliger Rückgang der Unfallzahlen (für einen Tag) bundesweit sollte sich feststellen lassen.
Wenn es sich nur um eine einmalige Aktion gehandelt hätte, könnte ein Rückgang - oder einen Anstieg - allerdings zufällig sein.
Wenn aber bei jedem der Tage, an denen ein solcher Blitzermarathon durchgeführt wurde, eine Abweichung zu den den übrigen Tagen (mit gleichem Verkehrsaufkommen und gleicher Wetterlage) zu verzeichnen wäre, könnte man schlußfolgern, daß dieser Blitzermarathon die Ursache dafür wäre. Vorausgesetzt, die Abweichung geht immer in die selbe Richtung.
Man (DU ?) schlussfolgert ja auch, daß die Zahl der Tempoverstöße durch den Blitzermarathon zurück gegangen wäre.
Obwohl es sich um nur eine Tag handelt.
Wie geht das?
Nun, die notwendige Anzahl der Ereignisse um zu statistisch relevanten Daten zu kommen, ist nicht in erster Linie die die Zahl der Blitzermarathons, sondern die Anzahl der Unfälle/Tempoverstöße an diesem Tag und dem Vergleichszeitraum.
Und da sollte es sich wohl um deutlich mehr als ein Ereignis handeln.
Wäre dem nicht so, könnte man gar nicht sagen, daß die Zahl der Tempoverstöße am Tage des Blitzermarathons zurück gegangen sei. Das tut man aber. (Kam da von Dir ein Einwand?)
So viel also zu Statistik.
Naja, so ganz falsch ist das nicht.
Letztlich braucht man aber etwa 30 Ereignisse, um eine statistisch korrekte Aussage zu bekommen. Ein Vergleich eines Einzelereignisses (Blitzermarathon) mit einem Durchschnittswert (Anzahl der Unfälle an Donnerstagen) ist nicht aussagefähig.
Dieser Durchschnittswert setzt sich aus vielen Einzelereignissen zusammen, die jedes für sich höher oder niedriger in der Anzahl sind.
Und die Rahmenbedingungen oder auch nur Zufälle, die zu diesen höheren oder niedrigeren Unfallzahlen an beliebigen Donnerstagen führten, gelten auch für einen Donnerstag, an dem ein Blitzermarathon durchgeführt wird.
An diesem Tag würden sich auch ohne Blitzermarathon innerhalb der Normalverteilung eine gewisse Anzahl Unfälle ereignen. Nur wie viele, weiß man nicht.
Also muß man eine statistisch relevante Anzahl an Blitzermarathons durchführen, um ein Vergleichsergebnis zu Durchschnittstagen zu erzielen.
In 30 Jahren wissen wir mehr...
Weniger Unfälle können auch schlicht durch weniger gefahrene Kilometer entstehen, weil nicht jeder mehr für 1,5€ zum Lidl fährt.
Zitat:
Original geschrieben von HairyOtter
Weniger Unfälle können auch schlicht durch weniger gefahrene Kilometer entstehen, weil nicht jeder mehr für 1,5€ zum Lidl fährt.
Das müsste bei Lidl am Umsatzrückgang ablesbar sein:D
Was hat der Umsatz mit dem Anreiseweg zu tun?
Ich seh grade... mit den 1,5€ waren die Benzinkosten gemeint.
Zitat:
Original geschrieben von HairyOtter
Was hat der Umsatz mit dem Anreiseweg zu tun?
Ich seh grade... mit den 1,5€ waren die Benzinkosten gemeint.
Oh Harry- schwer vom Begriff:D Wenn man wg. € 1,5 seine Fahrten zu Lidl einschränkt, müsste der jeden Tag weniger in der Kasse haben als in der Zeit davor;)
Viele Leute gehen auch vom Gas (und manche berichteten, sie seien sogar rechts ran gefahren... :rolleyes: ) wenn sie nur ein Polizeifahrzeug hinter sich in der Schlange haben. Ohne irgend einen Grund haben sie angesichts der Polizei ein schlechtes Gewissen - erstaunlich, aber nicht so selten.
Diese Leute bremsen auch, wenn sie eine Radarfalle fürchten, und zwar besonders dann, wenn medienwirksam propagiert wird, daß sich am Tag XY hinter jedem Busch und Stein eine solche befinden wird.
Das dient nicht der Verkehrssicherheit.
Und komme mir bitte keiner mit dem Argument, das läge nur an dieser Gruppe besonders sensibler oder gar dämlicher Autofahrer - denn gerade die, die immer Tempolimits fordern, tun dies ja auch aus dem Grund, daß man auf die "doofen und weniger geübten" Autofahrer eingehen und deren Risiko durch generell niedrigere Höchstgeschwindigkeiten reduzieren müsse.
Zitat:
Oh Harry- schwer vom Begriff:D Wenn man wg. € 1,5 seine Fahrten zu Lidl einschränkt, müsste der jeden Tag weniger in der Kasse haben als in der Zeit davor
Nein. Man spart sich die 1,5€ und geht zu Fuß oder nimmt das Fahrrad. Der Bedarf an Lebensmitteln sinkt ja nun mal nicht.
Moin!
Klar, man macht den Grosseinkauf für die Familie mit dem Rad...
Leute, die Welt besteht nicht nur aus Singles und Rentnerpaaren.
Die meisten fahren trotzdem mit dem Auto und müssen eben mehr dafür bezahlen.
Mir sind Leute suspekt, die sich v.a. damit beschäftigen, anderer Leute Einkommen umzuverteilen und Leben zu organisieren.
M. D.
Ich glaube das die Fahrten nicht abgenommen haben, ganz im Gegenteil! Es gibt soviele PKW wie nie und gefühlt auch immer mehr Verkehr.
Zitat:
Original geschrieben von HairyOtter
Zitat:
Oh Harry- schwer vom Begriff:D Wenn man wg. € 1,5 seine Fahrten zu Lidl einschränkt, müsste der jeden Tag weniger in der Kasse haben als in der Zeit davor
Nein. Man spart sich die 1,5€ und geht zu Fuß oder nimmt das Fahrrad. Der Bedarf an Lebensmitteln sinkt ja nun mal nicht.
Der Parkplatz bei Lidl oder Rewe oder Edeka spricht aber eine andere Sprache: Auf 50 Autos kommen vielleicht 3 Fahrräder - viele gekaufte Artikel und Fahrrad geht eben nicht;)
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Der Parkplatz bei Lidl oder Rewe oder Edeka spricht aber eine andere Sprache: Auf 50 Autos kommen vielleicht 3 Fahrräder - viele gekaufte Artikel und Fahrrad geht eben nicht;)
Da können wir echt noch was von den Chinesen lernen :D
Hier ein Bericht von Spiegel-TV.
http://www.spiegel.tv/filme/blitzermarathon/
Da wird auch von Laser-Warnern usw. berichtet. Und ich dachte die bringen nichts.
Aber gut, brauche ich auch nicht. Ich fahre gemäßigt.
Zitat:
Original geschrieben von Mr. Driveyanuts
Moin!
Klar, man macht den Grosseinkauf für die Familie mit dem Rad...
Leute, die Welt besteht nicht nur aus Singles und Rentnerpaaren.
Die meisten fahren trotzdem mit dem Auto und müssen eben mehr dafür bezahlen.
Mir sind Leute suspekt, die sich v.a. damit beschäftigen, anderer Leute Einkommen umzuverteilen und Leben zu organisieren.
M. D.
Endlich mal einer, der die Sache richtig sieht. Aber die Umverteilungs- und Belastungspolitik hat in D ja Tradition, siehe die derzeitigen Koalitionsverhandlungen, wo die SPD um ihrer bloßen Ideologie willen auf Steuererhöhungen besteht. Und wer zahlt die? Nicht die Superreichen (denn die finden aufgrund des tollen deutschen Steuersystems immer Schlupflöcher, um sich arm zu rechnen und können sich dazu auch ein Heer von teuren Steuerberatern leisten), sondern die mittleren Einkommen, so zwischen 30.000 und 80.000 p.a. Diese Gruppe zahlt nach unten und nach oben.
Fangen bei dir die Superreichen schon bei 80.000€ p.a. an?