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Beste Antwort im Thema
Interessant, wie viel Wirbel um "hochbezahlte Hilfsarbeiter" gemacht wird.
Mein Mitleid hält sich bei der Opel-Belegschaft in Grenzen. Da gibt es andere Leute, die viel schlimmer dran sind. Wenn tausende Angestellte und Arbeiter in mittelständischen Unternehmen ihren Job verlieren, kräht kein Hahn danach. Da gibt's auch kaum eine deftige Abfindung.
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97 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Hmmm, die Schweizer sind ja als Auto bauende Nation bekannt.
Tja Plauderkopf und was ist mit Monteverdi Sauber usw ???
Und zum Glück fahre ich einen Ami !!!
Bei der Schweiz denke ich eher an Uhren, Schokolade und Käse ...
Hallo
Ich denke bei der Schweiz an stabile Wirtschaft/Währung. Soziale Gerechtigkeit nicht Sozialstaat, feiner Unterschied. Aber lassen wir das bevor ich die nächste Schlaumeierlawine lostrete:D
Monteverdi ist seit 1984 aus dem Rennen und Sauber als Automobilhersteller zu bezeichnen? Na, jeder wie er mag.
@Vulkanisator:
Die Opelaner sollten sich schleunigst was neues suchen, da hast du vollkommen Recht. Für viele Facharbeiter denke ich sollte das auch nicht weiter schwierig sein.
Anders sieht es bei den völlig überbezahlten Bandarbeitern aus. Um es Knallhart zu sagen:
Was willst du mit jemand anfangen der 10,15 oder mehr Jahre Montags Räder angeschraubt und Dienstags Autositze eingebaut hat?
Selbst wenn sich jemand findet werden nur die Wenigsten mit den, wohl erheblichen, finanziellen Einbußen zurechtkommen.
Zitat:
Original geschrieben von Fischmanni
...
Anders sieht es bei den völlig überbezahlten Bandarbeitern aus. Um es Knallhart zu sagen:
Was willst du mit jemand anfangen der 10,15 oder mehr Jahre Montags Räder angeschraubt und Dienstags Autositze eingebaut hat?
Selbst wenn sich jemand findet werden nur die Wenigsten mit den, wohl erheblichen, finanziellen Einbußen zurechtkommen.
Genau die habe ich gemeint. Ich glaube, da sind wir uns einig. Wann haben diese Leute überhaupt noch eine Chance, einen neuen Job zu finden?
Entweder jetzt, auch wenn es lange dauert bis sie etwas Annehmbares finden werden. Aber immerhin ist noch kein Druck da, weil sie noch in Lohn und Brot stehen.
Oder auf ein Wunder warten und letztendlich wird Opel das Werk doch schliessen. Dann stehen schlagartig Hunderte von denen auf der Strasse und die Notlage wird akut. Was kommt dann? 50 Jährige werden in Umschulungen geschickt und landen 2 Jahre später in irgendwelchen ABM-Stellen oder Hartz IV.
Diese Leute werden mit erheblichen, finanziellen Einbußen zurechtkommen müssen. Das wird kommen. Sie können die Sache jetzt selber in die Hand nehmen und noch einigermassen selber die Sache beeinflussen oder warten bis das Schicksal zuschlägt. Dann werden die Alternativen allerdings dünn.
Zitat:
Original geschrieben von Vulkanistor
Sie können die Sache jetzt selber in die Hand nehmen und noch einigermassen selber die Sache beeinflussen oder warten bis das Schicksal zuschlägt.
Hallo
Leider ist das nicht gerade eine Stärke des, ich sage mal, allgemeinen Deutschen. Die sind gerne fleißig, zahlen gerne und viel Abgaben und hoffen das der Rest jemand anderes macht. Wird ihnen ja auch, wie ich an anderer Stelle erfahren musste, sehr einfältig aber ebenso erfolgreich suggeriert.
Motto: Was die da oben sagen wird im Großen und Ganzen schon richtig sein.
Leider sehen viele aber erst zu spät das ihnen Fleiß und Abgabenbereitschaft im Ernstfall kaum weiterhelfen.
Ich möchte niemand zu Nahe treten und kann die Menschen für ihr Engagement nur loben.
Ich glaube allerdings, dass das wenig bringt:
- Opel hat mit Motorrädern nichts zu tun
- Motorradfahrer haben in der Öffentlichkeit eher einen schlechten Ruf
- die Mitarbeiter haben jedes Recht und jede Möglichkeit, über "normale" Kanäle wie Betriebsrat, Presse und Politik für Ihre Interessen zu kämpfen, das bringt im Zweifelsfall mehr
- unter dem Strich ist das eine betriebswirtschaftliche Entscheidung des Konzerns, da sollten nicht schon wieder Steuergelder für populistische und wahlkampftaktische Manöver verschleudert werden.
Das ist aber nur meine persönliche Meinung, jedem steht es frei, zu einer anderen Meinung zu kommen.
Ziemlich vermessen, hier zu behaupten, die Bandarbeiter seien überbezahlt. Ist ja das Ergebnis von Tarifverhandlungen. Wer will hier politische Eingriffe in die Tarifautonomie?
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Ziemlich vermessen, hier zu behaupten, die Bandarbeiter seien überbezahlt. Ist ja das Ergebnis von Tarifverhandlungen. Wer will hier politische Eingriffe in die Tarifautonomie?
Hallo
Vermessen oder nicht, Recht oder Unrecht? Wen Juckts letztendlich?
Ich behaupte mal das ein Bandarbeiter bei Opel min. 2000 Euro netto verdient.
Jetzt finde mal jemand der diesen Lohn für einen Hilfsarbeiter weiter bzw. nochmal zahlt?
Wenn du welche hast kannst du sie mir aus Neugier oder viel besser noch den OPEL MA wegen drohender akuter Existenznot gerne weiterempfehlen.
... jeder andere Autohersteller.
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
... jeder andere Autohersteller.
Hallo
Lustig, vor allem für OPEL Mitarbeiter:rolleyes:
Zitat:
Original geschrieben von MSchoeps
Ich möchte niemand zu Nahe treten und kann die Menschen für ihr Engagement nur loben.
Ich glaube allerdings, dass das wenig bringt:
- Opel hat mit Motorrädern nichts zu tun
- Motorradfahrer haben in der Öffentlichkeit eher einen schlechten Ruf
- die Mitarbeiter haben jedes Recht und jede Möglichkeit, über "normale" Kanäle wie Betriebsrat, Presse und Politik für Ihre Interessen zu kämpfen, das bringt im Zweifelsfall mehr
- unter dem Strich ist das eine betriebswirtschaftliche Entscheidung des Konzerns, da sollten nicht schon wieder Steuergelder für populistische und wahlkampftaktische Manöver verschleudert werden.
Das ist aber nur meine persönliche Meinung, jedem steht es frei, zu einer anderen Meinung zu kommen.
+1 auch meine Meinung.
Hallo
Na gut, über den ´Sinn´einer solchen Fahrt muss man wohl nicht diskutieren.
Problem ist ein ganz anderes: Das OPEL besonders tief in der Krise steckt und wohl nicht alle Standorte erhalten bleiben können pfeifen die schlauen und vor allem ehrlichen Spatzen seit Jahren von den Dächern.
Statt aber seitens der Politik/Wirtschaft eine gezielten Plan zu entwickeln werden die Leute mit denen in solchen Fällen ewig wiederkehrenden Inhaltlosen Durchhalteparolen und ´Kundgebungen´manipuliert . Bis es 5 nach 12 ist.
Was hat die Politik mit einer Pleitefirma zu tun?
Es wird immer mal große Pleiten geben. Siehe Schlecker. Da kommen sicher noch andere. Wenn man anfängt eine zu retten, muss man alle retten. Das ist dann Sozialismus.
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Was hat die Politik mit einer Pleitefirma zu tun?
Es wird immer mal große Pleiten geben. Siehe Schlecker. Da kommen sicher noch andere. Wenn man anfängt eine zu retten, muss man alle retten. Das ist dann Sozialismus.
Hallo
Einiges, Politik muss natürlich die Voraussetzungen für ein florierende Wirtschaft schaffen. Zum anderen habe ich nicht mal ansatzweise von einer ´künstlsichen´Rettung von OPEL oder irgendeinem anderen Unternehmen gesprochen.
In der Politik/Wirtschaft einen Plan zu machen bedeutet auch nicht Planwirtschaft/Sozialismus.:o
Der Wirtschaft geht es gut. Opel geht es nicht gut.