- Startseite
- Forum
- Motorrad
- Biker-Treff
- Biker - Solidaritätskorso für Opel-Bochum !
Biker - Solidaritätskorso für Opel-Bochum !
Aufruf zur Unterstützung!
Beste Antwort im Thema
Interessant, wie viel Wirbel um "hochbezahlte Hilfsarbeiter" gemacht wird.
Mein Mitleid hält sich bei der Opel-Belegschaft in Grenzen. Da gibt es andere Leute, die viel schlimmer dran sind. Wenn tausende Angestellte und Arbeiter in mittelständischen Unternehmen ihren Job verlieren, kräht kein Hahn danach. Da gibt's auch kaum eine deftige Abfindung.
Ähnliche Themen
97 Antworten
Klingt hier wie ein kaffeekranz der ewig gestrigen...
Zitat:
Original geschrieben von fate_md
Klingt hier wie ein kaffeekranz der ewig gestrigen...
Das Lamentieren der Ewig Gestrigen ist mit ein Grund für die Werksschliessung. Der Umsatz von Opel bricht ein, weil kaum noch einer einen Opel kauft. Warum kauft keiner Opel? "Ja, weil die einfach schei... sind!". Und das wird meistens belegt mit Erfahrungen, die vor 10 Jahren mit damals mindestens 10 Jahre alte Kisten gemacht wurde.
Die passen sicher prima in die Volkswagengruppe. Dann könnte man endlich wieder Tretautos mit Qualotät bauen..
( gibt ja so Tippfehler - die behält man gern.)
Habe einen Opel der Baureihe Astra G CDTI, 2003 und ein Astra F GLS 60PS Baujahr 93.
Sorry, G ist eine Katastrophe auf 4 Rädern, der Wagen hat mittlerweile erst 74000 km auf dem Buckel und schon so viele Ersatzteile an Bord, dass ich die genaue Anzahl gar nicht mehr zählen kann.
Das gravierendeste: Der Anlasser 4 X im Eimer, die Spiralfeder hinten links ist einfach gebrochen, nach 50000 km.Der Turbolader ist auch neu.
Der Astra F hat 110000km weg, bei der letzten TÜV Untersuchung keine Mängel, so gut wie keine Reparaturen, außer Verschleißteile.
Das hat wohl weniger etwas mit ewig gestrigem zu tun, wie die Tatsache, dass die Qualität, nach meiner Erfahrung deutlich nachgelassen hat.
Wenn auch noch andere diese Erfahrung gemacht haben, dann wundere ich mich nicht über Umsatzeinbußen.
Zitat:
Original geschrieben von Vulkanistor
Welche Beispiele werden hier aufgeführt?
Omega, Irmscher Kadett, Tigra, ...
Alles Kisten aus der dunkelsten Opel Ära, die nichts mit den heutigen Opel zu tun haben.
Ein guter Freund von mir fuhr bis vor 3 Jahren einen geleasten Opel Astra Kombi mit automatischem Getriebe (Ecoshift heißt das glaube ich). Das Auto machte zunächst einen guten Eindruck, aber später hatte er heftige Probleme mit ebenjenem Getriebe und mit den Bremsen, die die Vertragswerkstatt nicht in den Griff bekam.
Natürlich hat man mit anderen Neuwagen auch mal Ärger (wobei besagter Kumpel mit dem Toyota Prius, den er danach geleast hat, nicht den geringsten Ärger hatte), aber das ist das Opel-Dilemma: Sie sind beim besten Willen keine Geheimtipps:
- im Schnitt technisch nicht besser als der Wettbewerb
- teurer als der Wettbewerb aus Korea, Spanien, Frankreich...
- deutlich schlechterer Wiederverkaufswert als der Wettbewerb aus Deutschland
- deutlich kurzlebigeres Design (ein nüchterner Passat sieht auch nach zehn Jahren noch ansehnlich aus, ein Insignia sieht einfach nur aus der Mode aus)
- schlechtes Image.
- Unklare Zukunft des Werks
und: Völlig demoralisierte Händlerschaft, die in der Regel inzwischen auch schon einen totalen Marken-Bauchladen führt. Der größte Opel-Händler Münchens verkauft auch Honda, Fiat, Kia und Chevrolet - und vermutlich macht er mit Opel noch nicht einmal die besten Geschäfte.
Das ist alles nicht schön, und natürlich wünscht man keinem Opel-Werker den Verlust seines Jobs. Aber wenn ich mir ansehe, wie gut inzwischen Kia, Hyundai, Chevrolet und Dacia nachgefragt werden, ist doch klar, dass irgendein Hersteller darunter leiden muss. Und Mini und Fiat 500 fahren mir um die Ohren, die kann ich kaunm zählen. Einen Opel Adam habe ich noch nie live gesehen.
Schiet wat auf moderne und haltbare Technologie mit der superbunten Schnickschnackpalette holt sich Opel schon die richtige, künftige Käuferschaft ran..:-)
Tatsächlich haben die schon seit Jahrzehnten den Anschluß verpasst - nicht nur beim Produkt sondern in der Chefetage... Betrachtet man die Unternehmensgeschichte seit 1950, ists ein Wunder, dass die solange durchgehalten haben.
Natürlich ist es schade um eine Traditionsmarke - nur leider stirbt die bislang markentreue Käuferschaft an Altersschwäche aus oder schiebt zumindest schon Rollator.
Nix da die Gestrigen. Ein Freund von mir hat nen Astra H Diesel. Um die 75 000 KM gelaufen. Bis auf ein paar kleinigkeiten nicht viel gewesen. Aber dann. Zweimassenschwungrad in zwei Teile gebrochen. Ergebnis war das die Kupplung Schrott, war und die Getriebeausgangswelle platt war. Neue Kupplung und Getriebeüberholung machte ebend mal 2500 Eur. Da er Schrauber ist,hat er alles selbst aus und eingebaut. Ein anderer währe da schnell mit 3000 Eur. dabei gewesen. Für nen Familienvater viel Holz.
Wenn ich mir die derzeitigen Opel - Modelle so anschaue ,wundert´s mich nicht dass die so Propleme haben.Hässliche Karren,,:D
Macht Euch nichts vor, Opel ist erledigt. Bei der Presse würd ich keinen kaufen, egal wie gut er ist. Ich bin damals mit Rover auf die Schnauze gefallen: Auto gekauft, Firma pleite gegangen lassen und BMW als damaliger Mutterkonzern hat alle Rover-Fahrer so was von sitzen gelassen daß ich mir NIEMALS ein Auto oder Bike von denen kaufen würde; da bin ich immer noch sauer. Und bei Opel? Was machst Du mit dem tollsten Auto wenn Du die primitivsten Ersatzteile nicht mehr bekommst?
Übrigens sind die Automarkt-Experten sich einig, daß noch mindestens 3 der großen Firmen Europas gehen müssen. Der Markt wird kleiner werden, alleine schon wegen der Spritpreise. Und: Viele Größstädter verzichten jetzt schon auf ein Auto, Familien haben nur noch eins. Carsharing boomt. China und Indien (und andere "Entwicklungs"-Länder) bauen selber. An wen wollen die denn weiterhin so viele Autos verkaufen?
Schaut Euch mal an was Die für so ne Kiste noch wollen !! 20,30, tausend Euro und sind in den 80er Jahren stehengeblieben. Was da aus Fernost angeboten wird mit Teilweise 7 Jahren Garantie und zu einem Preis wo die meinen eigentlich gar nicht Produzieren zu können. Fazit: Die Opeler sollen ihre Opel selber fahren bis es Keine mehr gibt.
Zitat:
Original geschrieben von Blonsede
Wenn ich mir die derzeitigen Opel - Modelle so anschaue ,wundert´s mich nicht dass die so Propleme haben.Hässliche Karren,,:D
Damit verhält es sich bei den neuen Modellen nicht nur bei Opel so, sondern bei allen anderen auch, genau wie bei den modernen Motorrädern...einfach nur noch hässlich und sehen fast alle gleich aus.:D
Zitat:
Original geschrieben von Kawaturi
Schaut Euch mal an was Die für so ne Kiste noch wollen !! 20,30, tausend Euro und sind in den 80er Jahren stehengeblieben. Was da aus Fernost angeboten wird mit Teilweise 7 Jahren Garantie und zu einem Preis wo die meinen eigentlich gar nicht Produzieren zu können. Fazit: Die Opeler sollen ihre Opel selber fahren bis es Keine mehr gibt.
So krass würde ich das nicht mal sehen, wenn die es schaffen könnten sich von GM abzunabeln, würden die auch wieder was Gescheites zustande bringen.Ist halt nur blöd, wenn man sich an den Vorgaben eines international erbitterten Konkurrenten halten muss.Möglicherweise hat GM gar kein Interesse an einen Erfolg der kleineren Schwester aus Europa.
Zitat:
Original geschrieben von Jan Karsten
Aufruf zur Unterstützung!
Klasse Idee, zur offiziellem Opel Demo kamen ja kaum Leute. Ich denke das wird Opel auch nicht retten, ist immerhin GM gesteuert und die geben nicht viel auf POpel als Marke. Nur meine Meinung.
Es ist traurig, aber die Opelaner in Bochum sollten sich schleunigst etwas anderes suchen, sonst sind sie es, die als Letzte das Licht ausmachen. Leute wie Betriebselektriker und -mechaniker können auch woanders anfangen. Der Spezialist, der am "Fertigungsband" gearbeitet hat, wird da aber grössere Probleme bekommen. Deswegen sollten gerade diese Leute früh anfangen zu suchen, bevor hunderte oder tausende auf einmal auf der Strasse stehen, wenn die Hütte dicht gemacht wird.
Leute aus dem Ruhrgebiet sollten das eigentlich aus der Vergangenheit mit den Stahlwerken und Kohlezechen gelernt haben. Alle Solidaritätsbekundungen oder gar Hungerstreiks wie seinerzeit bei der Henrichshütte haben letztendlich nichts gebracht.
Wer sich zu lange an solche Strohhalme klammert, wird mit dem Schiff untergehen. Die Geschäftsleitung hat die Leute doch schon abgeschrieben, mit was soll sich der einzelne Mitarbeiter solidarisieren? Jeder der das macht wird bis zum letzten Tag ausgenutzt und dann doch vor die Tür gesetzt. Dann kann er mit vielen anderen gleichzeitig zum Arbeitsamt gehen und schimpfen, dass nichts für ihn angeboten wird, obwohl er ja noch prima arbeiten kann und will.
Also jetzt nicht nutzlose Symbolik verzapfen, sondern aktiv eine neue Stelle suchen. Das fällt aber schwer, da man wahrscheinlich was komplett anderes zu einen deutlich schlechteren Gehalt machen muss. Das ist natürlich leicht gesagt wenn man nicht betroffen ist, in Wirklichkeit gehört aber enorm viel Überwindung dazu.
Ist ein bisschen so wie auf der Titanic zwei Minuten nach der Eisbergkollision. Warum mit einem wackeligen Ruderboot in die dunkle kalte Nacht paddeln, wenn es im Salon schön warm und trocken ist und die Musik noch spielt?
Hmmm, die Schweizer sind ja als Auto bauende Nation bekannt.
Zitat:
Original geschrieben von kandidatnr2
Hmmm, die Schweizer sind ja als Auto bauende Nation bekannt.
Ja,
sie haben früher einige sehr exklusive Sportwagen gebaut.
Ich habe aber die ersten dreissig Jahre meines Lebens im Ruhrgebiet verbracht und kenne mich recht gut dort aus. Bochum war immer eine Nachbarstadt von mir. Das Werk in Bochum Lagendreer kenne ich persönlich.
Man sollte nicht vom Nummerschild auf die Herkunft des Halters schliessen ;) Es soll Leute geben, die ihren Geburtsort verlassen, besonders weil das Ruhrgebiet immer mehr stirbt und der Strukturwandel dort nur in den Sonntagsreden der Politiker stattfindet. Die Grossindustrie zieht dort weg und es kommt wenig nach.