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Biker immer häufiger in Unfälle verwickelt, aber nur selten schuld!
Hallo Leute und wieder einmal bestätigt sich meine Vermutung.
Immerwieder gibt es Berichte über tötlich verunglückte Biker und es wird geschimpft, "diese Raser", "Verkehrsroudies", "sind doch selber schuld wenn sie so rasen" usw.
Aber ist es auch wirklich so? NEIN
http://www.evisor.tv/.../unschuldige-motorradfahrer-die-9925.htm
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von NOMDMA
Laut ADAC-Statistik werden 46,5% aller Motorradunfälle von deren Fahrer verursacht, 53,5% von anderen VT.
Die Frage ist, inwiefern mancher Motorradfahrer durch seine Fahrweise quasi "Mithilfe" beim Fehler anderer VT leistet? Wenn z.B. innerorts mit Vollgas beschleunigt wird, dann darf sich keiner wundern, dass der PKW-Fahrer die Zeit bis zum Aufeinandertreffen falsch einschätzt.
Gruß
Frank
ehm, wenn ich es nicht einschätzen kann , dann muss ich halt warten...
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131 Antworten
Willi, Willi, Willi... auf wa stützt Du eigentlich dein "wenn, evtl, könnte sein"? Es könnte so viel sein, auch evtl. und wenn... aber - nicht mal die statistischen Unfalldaten deuten auch nur ansatzweise auf dein "ja aber wenn" Szenario hin.
In jedem Lebensalter gibt es Situationen oder Befindlichkeiten, welche einen Menschen davon abhalten sollten, ein Lenkrad in die Hand zu nehmen. Manche sehen das ein, andere eben nicht - egal wie alt oder möchstest Du jetzt pauschal alle Menschen ab 65/75/? als für zu dement für Einsichten bezeichnen? In der Konsequenz deiner Forderung nebst Begründung müssen alle den Schein abgeben... egal wie alt. Jeder stellt irgendwann und irgendwie für andere ein Risiko dar, das ist keine Frage des Alters.
Das ist doch mal wieder so ne Gruppenstigmatisierung, das is nix... vergiss :)
Naja... und in Zeiten, in denen der eigene Poppes, Karriere, Zeit, Urlaub, Hobby, 180qm für 2 Personen, ja keine Kinder haben und was weiß ich was alles wichtiger ist als... als..? Ja genau, als die eigenen alten Herrschaften... da sollte man nochmal leiser mit solchen Forderungen sein.
Komisch is ja auch.. alle wollen immer älter werden - wozu eigentlich dann noch?
Langt es denn nicht, dass wir ein traurig gigantisches Heimwesen haben? Was soll man denn "alten" Menschen noch alles nehmen? Krass gesagt - sollte man nicht alle mit 67 in den Himmel schicken? Ich mag solche Gedankenspiele und "Argumente" nicht, sorry, is mir zuwider.
Ja und wenn Du schon sagst "Kind hüpft auf die Strasse"... denen sollte man dann auch gleich die Strassennutzung verbieten - aus dem elterlichen Garten gehts ab 18.
Oder sollten wir einfach alle suboptimalen Lebensabschnitte und Phasen verstecken... is ja ne Zumutung/Belastung/Risiko? Ach stopp, das machen wir ja in gewissen Bereichen schon... stimmt, habs vergessen... oder schauen eben zumindest gründlich weg.
Wer mal einen Schritt nach hinten macht und genau hinsieht... wird feststellen, dass wir eigentlich eine tlw. ziemlich grausame Kultur sind.
Es gibt immer schwächere Menschen im Umfeld, welche die mehr Fehler machen etc. - und eine humane Gesellschaft kann, nein muss damit umgehen können. Humanität... Humanismus... was bin ich dankbar, dass ich meine Kinder an einer humanistisch orientierten Schule hatte (bzw. noch habe), mein Elternhaus so war und ich hoffentlich ein solches biete (muss jetzt nicht jeder verstehen, ist halt so und das geht mir bei sowas manchmal durch den Kopf).
Wo nötig, da greift unser System auch irgendwann, wie bei allen anderen Fällen auch. Es gibt also keinerlei Notwendigkeit oder Grund für solche Vollkaskosicherheitsforderungen (eh so ne komische Mode..).
Ferner sehe ich immer noch keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen alten Menschen und der Fragestellung des TE :)
Um vielleicht auch nochmal auf das Beispiel mit der Oma auf der Autobahn zu kommen. Mich ärgert das wirklich oft wenn ich sehe, dass offensichtlich verkehrsuntüchtige Mitmenschen völlig verunsichert zu einer Gefahr auf der Straße werden. Mindestens genauso oft ärgere ich mich aber auch über die ganz junge Generation "Ich kann alles, hab viel PS und geb auch in der Stadt Gas". Aber deswegen kann man auch nicht alle Führerschein-Neulinge für zwei Jahre ausschließlich auf Teststrecken fahren lassen.
Ich weiß nicht mehr genau wer es geschrieben hatte, aber gerade Frankfurt ist hierfür ein richtig gutes Beispiel. Was da in der Innenstadt rumrast (Bereich Alte Oper, Hauptwache, Bahnhof), teilweise vielleicht gerad 20 Jahre alt, je nach Stadtgebiet im Maserati, dicken BMW, Mercedes und co. (wohl aus dubioser Herkunft), stellt für mich eine viel größere Gefahr dar. Gerad neulich das perfekte Beispiel einer tickenden Zeitbombe an einer Ampel an der Hauptwache gesehen. 7er BMW, nagelneu, zwei Kerle unbekannter Herkunft - maximal 20 und der Fahrer hat ein Handy am Ohr und das andere liegt vor Ihm auf dem Amaturenbrett. Musik aufgedreht bis zum Anschlag und mit durchdrehenden Reifen über die Kreuzung geschossen.
Worauf ich hinaus will - die Omi auf der Autobahn ist in gewissem Maße berechenbar. Wenn ich sehe, dass sie Schlangenlinien fährt und andere Verkehrsteilnehmer abdrängt, bleibe ich hinter Ihr, bis es entweder sicher ist zu überholen, oder sie von der Bahn runter ist. Genau das Gleiche mach ich übrigens bei suspekten LKWs, die mindestens genauso oft 1 1/2 Fahrspuren für sich und Ihre Schlangenlinien beanspruchen.
Sowas wie die Deppen in Frankfurt ist jedoch absolut nicht berechenbar - weder beim Anfahren, noch beim Spurwechsel oder sonstwas.
Zitat:
Gerad neulich das perfekte Beispiel einer tickenden Zeitbombe an einer Ampel an der Hauptwache gesehen. 7er BMW, nagelneu, zwei Kerle unbekannter Herkunft - maximal 20 und der Fahrer hat ein Handy am Ohr und das andere liegt vor Ihm auf dem Amaturenbrett. Musik aufgedreht bis zum Anschlag und mit durchdrehenden Reifen über die Kreuzung geschossen
..das muß ein offenbacher gewesen sein:D... *duckundweg*
@tec-doc
Hallo tec-doc,
immer cool bleiben ;)
Wenn Du alle meine Berichte gelesen hast, dann pauschalisiere ich in keinster Weise. Im Gegenteil, ich wünsche Jedem, dass er bis 100 Jahre fahren kann und darf ........ und wenn er/sie es kann, wo ist dann das Problem der Gesundheitsprüfung :confused:
Ich habe schon einmal geschrieben, dass es so manche 60/70jährige gibt, die fitter sind, als teilweise 20/30jährige.
Da es in der Tat nicht direkt mit dem ursprünglchen Thema zu tun hat, nur noch einen letzten Satz: Fakt ist es, egal wie Du versuchst es zu rechtfertigen, dass die Reaktion im höheren Alter nachläßt, ohne wenn und aber, auch bei mir.;)
Och Willi... klar bleib ich cool :)
Eine angeregtere Diskussion ist doch keine pauschale Kriegserklärung... cool bleiben... nicht pauschalisieren... und den Schlips auf die Seite legen ;)
Zitat:
Worauf ich hinaus will - die Omi auf der Autobahn ist in gewissem Maße berechenbar. Wenn ich sehe, dass sie Schlangenlinien fährt und andere Verkehrsteilnehmer abdrängt, bleibe ich hinter Ihr, bis es entweder sicher ist zu überholen, oder sie von der Bahn runter ist. Genau das Gleiche mach ich übrigens bei suspekten LKWs, die mindestens genauso oft 1 1/2 Fahrspuren für sich und Ihre Schlangenlinien beanspruchen.
Sowas wie die Deppen in Frankfurt ist jedoch absolut nicht berechenbar - weder beim Anfahren, noch beim Spurwechsel oder sonstwas.
Darin liegt u.a. der Grund werter Willi, warum die Gschicht mit den "tickenden Zeitbomben" willkürlicher Unsinn ist. Untersuchung? Dann müsstest Du eben alle und vor jeder Fahrt einer Untersuchung unterziehen... denk mal drüber nach. :)
Ferner reine Reaktionszeiten nicht alles sind - biste in Gedanken, als junger topfitter Kerle... haste noch kein Blick für Gefahrensituationen, als grüner Junge... Topreaktion aber kein Hirn... etc. usw. usf.... sind die kpl. für den Eimer. Es gibt so viele Variationen "tickender Zeitbomben"...
Man kann nicht alle Arten von "Gefahr" aus dem Leben wegregulieren... so ist das nunmal, bis zu einem gewissen Maß macht das Sinn, darüber wirds Unsinn :)
Die Kunst des Überlebens ist nicht möglichst viele theoretische Gefahren zu vermeiden, sondern die welchen man begegnet zu erkennen und damit umgehen zu können ;)
Solange es Menschen gibt, ist Anzahl möglicher Gefahren praktisch unendlich... das lässt sich nicht abstellen und eine signifikant erhöhte Gefährdung durch die genannte Gruppe ist reine Theorie... oder hast Du Zahlen? :)
@tec-doc
Habe den Eindruck, dass Du genau weißt, wie ich es meine.;)
Aber o.K.
Zitat:
Original geschrieben von tec-doc
warum die Gschicht mit den "tickenden Zeitbomben" willkürlicher Unsinn ist.
"Tickende Zeitbombe" ist natürlich nur ein Spruch, aber mit ernsthaften Hintergrund. "Tickend" genau deshalb, weil erst etwas passieren muß, bevor entsprechend reagiert wird. Genau das ist das Thema, besser aggieren.;)
Zitat:
Ferner reine Reaktionszeiten nicht alles sind - biste in Gedanken, als junger topfitter Kerle... haste noch kein Blick für Gefahrensituationen, als grüner Junge... Topreaktion aber kein Hirn... etc. usw. usf.... sind die kpl. für den Eimer. Es gibt so viele Variationen "tickender Zeitbomben"...
Man kann nicht alle Arten von "Gefahr" aus dem Leben wegregulieren...
Da stimme ich mit Dir völlig überein, Reaktionszeiten sind nicht alles und es gibt viele "Zeitbomben". Halte es aber für vorteilhaft, wenn man bekannte im Vorfeld entschärfen kann.;)
Zitat:
eine signifikant erhöhte Gefährdung durch die genannte Gruppe ist reine Theorie... oder hast Du Zahlen? :)
Und hier unterscheiden sich unsere Meinungen gravierend !
Wieviele Zahlen brauchst Du ??? Muß immer est abgewartet werden ?
Nach dem Motto wir brauchen Zahlen, oder besser Opfer ?
Ich bin täglich mit dem Auto oder Möpi unterwegs und schon mehrfach in Gefahrensituation mit älteren Herrschaften gekommen. Auch mußte ich im letzten Jahr einen schweren Unfall mit einem Motorradfahrer als Zeuge mit ansehen (angesprochenes Gruppe). Da brauche ich keine Zahlen um mir meine Meinung zu bilden. Die täglichen Erfahrungen sind völlig ausreichend.
Ich finde es auch völlig normal, dass im Alter einige Verschlechterungen eintreten, wird uns auch so ergehen. Das Problem ist nur, dass dieses viele Ältere nicht akzeptieren und wahrhaben wollen.
Geht mir dann vielleicht genauso. :rolleyes:
So, jetzt hab ich auch mal nen bischen mehr geschrieben. :D
Hab zu dem Thema passend ein Video gefunden. Ich äußere mich dazu nicht.
HIER DAS VIDEO
Gruß Patrick
Zitat:
Original geschrieben von Patrick08
Hab zu dem Thema passend ein Video gefunden. Ich äußere mich dazu nicht.
HIER DAS VIDEO
Gruß Patrick
Die lieben Pressefuzzies... Hab vorhin auch wieder einen Bericht gesehen. Ging um eine Häufung von Verkehrstoten auf irgend einer Bundesstraße im Südwesten, die Nummer habsch nicht mitgekriegt. 9 Tote dieses Jahr - und extra deutlich betont, dass dabei auch zwei Motorradfahrer waren. Während des Berichts hat sich dann aber herausgestellt, dass ein Trikefahrer mit Sozius von einem entgegenkommenden Pritschenwagen erfasst wurden, dessen Überholmanöver schief ging. Das dann selbstverständlich nur in einem Nebensatz.
Schlusssequenz war übrigens die Erwähnung, dass an einem ganzen Nachmittag 118 böse böse böse Raser von der Polizei erwischt wurden. Hat natürlich jede Menge Fahrverbote gehagelt... Moment, es waren genau... ein Fahrverbote.
Es geht doch hier garnicht darum, dass die Speedjunkies verrecken. Das ist selbstgewähltes Schicksal. Hier geht es darum, dass Zweiradfahrer ständig abgeräumt werden. Oder sich flachlegen, weil die Straße (meist aufgrund mangelndem Unterhalts, oft sogar absichtlich!) voller Sand, Split und Staßenschäden sind.
Aber schon klar... Wir sind ja eh alle StVO- kriminell und verdienen es garnicht anders...
Zitat:
Original geschrieben von Brummer Willi
"Tickende Zeitbombe" ist natürlich nur ein Spruch, aber mit ernsthaften Hintergrund. "Tickend" genau deshalb, weil erst etwas passieren muß, bevor entsprechend reagiert wird. Genau das ist das Thema, besser aggieren.;)
Leider wird man durch keinen Test der Welt feststellen können, ob jemand in absehbarer Zukunft einen Verkehrsunfall verursachen wird. Von daher ist daß, was Du mit agieren meinst, in keiner Weise zielführend und muß als das bezeichnet werden was es ist - reines Wunschdenken.
Zitat:
Und hier unterscheiden sich unsere Meinungen gravierend !
Wieviele Zahlen brauchst Du ??? Muß immer est abgewartet werden ?
Nach dem Motto wir brauchen Zahlen, oder besser Opfer ?
Ich bin täglich mit dem Auto oder Möpi unterwegs und schon mehrfach in Gefahrensituation mit älteren Herrschaften gekommen. Auch mußte ich im letzten Jahr einen schweren Unfall mit einem Motorradfahrer als Zeuge mit ansehen (angesprochenes Gruppe). Da brauche ich keine Zahlen um mir meine Meinung zu bilden. Die täglichen Erfahrungen sind völlig ausreichend.
Ich finde es auch völlig normal, dass im Alter einige Verschlechterungen eintreten, wird uns auch so ergehen. Das Problem ist nur, dass dieses viele Ältere nicht akzeptieren und wahrhaben wollen.
Geht mir dann vielleicht genauso. :rolleyes:
So, jetzt hab ich auch mal nen bischen mehr geschrieben. :D
Da bist Du sicher nicht der einzige, der schon mal im Zusammenhang mit älteren Herrschaften eine gefährliche Situation erlebt hat. Und soll ich Dir was sagen, auch mir ist das schon passiert. Genauso kann ich aber auch auf vergleichbare Situationen mit jüngeren Verkehrsteilnehmern zurückblicken und selbst mir ist auch mal der eine oder andere Fehler unterlaufen, obwohl ich von der Rente noch fast 30 Jahre entfernt bin. Daß Du Deine negativen Erfahrungen ausschließlich auf eine bestimmte Gruppe projizierst läßt auf eine selektive Wahrnehmung schließen.
Denn unabhängig von Deiner Meinung gibt es tatsächlich belastbare Zahlen, die eindeutig eine wesentlich geringere Beteiligung älterer Kraftfahrer an Verkehrsunfällen nachweisen, als es ihrem Anteil an der Bevölkerung entspricht.
Zitat:
Original geschrieben von Hadrian
Genauso kann ich aber auch auf vergleichbare Situationen mit jüngeren Verkehrsteilnehmern zurückblicken und selbst mir ist auch mal der eine oder andere Fehler unterlaufen, obwohl ich von der Rente noch fast 30 Jahre entfernt bin. Daß Du Deine negativen Erfahrungen ausschließlich auf eine bestimmte Gruppe projizierst läßt auf eine selektive Wahrnehmung schließen.
Kann ich Dir nur zustimmen, sowohl mit den jüngeren Verkehrsteilnehmern, als auch mit eigenen Fehlern. :p
Daher kann ich Deine weitere Aussage nicht nachvollziehen. :confused:
Wo habe ich geschrieben "AUSSCHLIEßLICH" :confused:
Ich kann nur meine Meinung äußern, begründet durch meine Erfahrungen....... diesbezüglich gibt es zwei Gruppen, die zumindest mir immer wieder auffallen, dass sind ältere Herrschaften und ...XXX..,
nenne ich nicht, dann gibt es wieder Zoff. ;)
Zitat:
Original geschrieben von slv rider
ich bin am we nur um zentimeter einem frontalcrash entgangen.
mit einem anderen biker der die kurve nicht gekriegt hat...:eek:
Am letzten Donnerstag hat's nahe H zwei Motorradfahrer zerlegt. Ein 49jähriger hat beim "Kolonnespringen" auf einer über einige Kilometer schnurgeraden Landesstraße einen entgegenkommenden 23jährigen übersehen. Frontalcrash.
Ich war selber schon mehrfach in der Situation, daß ich für "sehr entgegenkommende" Mopedfahrer aus dem Gegenverkehr Platz machen musste, daß hält sich mit den Abschussversuchen durch entgegenkommende Dosen die Waage :(. Und beim Schneiden von unübersichtlichen Kurven sind's auch nicht immer und in der Mehrzahl Dosistas. Erfahrung aus 40 Jahren Touren in Harz u. Wserbergland, den an warmen, trockenen WEs von Motorradfahrern überschwemmten norddeutschen Kurvenparadiesen.
Es geht aber auch andersrum!
Mich haben letztens zwei Leute fast von hinten abgeschossen: Rote Ampel voraus (2.Ampel auf B243 in HI, aus Seesen kommend), die ich beim besten Willen nicht mehr ignorieren konnte, dazu war sie schon zu rot:o. Er schoss ungebremst links an mir vorbei (ich stand z. Glück recht weit rechts auf dem linken Fahrstreifen, unmittelbar danach parken rechts Autos). Sie (auf unsäglichem VW-Trike :(), kam knapp hinter dem Zebrastreifen, sehr knapp vor dem letzten geparkten Auto zum stehen (wo sie ungebremst hingewollt hätte ist mir bis jetzt nicht klar :confused:).
Grundsätzlich stimme ich mit einem Ami überein, der (übersetzt ;)) sagte:
"Behandle jeden Verkehrsteilnehmer so, als wenn er dich töten wollte".
Einfach immer alle Möglichkeiten berücksichtigen (hält auch die Denkmurmel fit), nicht drauf vertrauen, daß der andere weiss was er tut, oder überlegt, bei dem was er tut. Und ggfs. mal zurückstecken, mindestens der eigenen Gesundheit zuliebe. Deswg. ist man nicht unbedingt langsam unterwegs (das restliche Quentchen Speed und Fahrkönnen kann man auf der Rennstrecke erlernen/austoben, da ist's relativ ungefährlich).
Grüße
Uli
=I ride in a defensive style. Blitzkrieg Totsugeki Style=
Willi.. Hadrian hat es nochmal treffend umschrieben - JEDER ist insofern eine "tickende Zeitbombe".
Man kann nicht prognostizieren, wer, aus welcher Schicht oder wann einer zum Mörder wird oder nicht... oder zum "Verkehrsfehler" - es wäre so unsinnig wie willkürlich, einfach mal alle aus dem Viertel xy, mit weniger als Quali und mindestens zwei Tatoos aus dem Verkehr zu ziehen... im Glauben, das wären DIE Mörder dieser Welt.
Und mal hart formuliert - wer weiß das schon, ob nicht sogar Du oder ich nicht irgendwann einen ins Nirwana schicken?
Davon ab gibt es aber nunmal keine Zahlen, keine Realitäten, welche deine Forderung stützen - im Gegenteil, wie gesagt.
Agieren? Nun, nachdem nunmal von allen Altersklassen, von allen Menschen Gefahr für andere ausgeht - von abstrakten Gefährdungen ganz zu schweigen - müssen wir entweder die Menschheit terminieren oder uns auf reale und faktische wie relevante Gefahren beschränken. Ich pers. ziehe letzteres vor... ;)
Ferner - betrachte einfach mal die Entwicklung der Lebenserwartung, der Alterslebensqualität und der Alterspyramide in unserem Breitengrad. Mal ganz pragmatisch, human aussen vor.
Pass mal besser auf, dass "die" den Spieß nicht umdrehen? Dann "sperren" die nämlcih uns aus und weg :eek: ;)
Finger zeigen ist einfach - fährst Du deine alten Herren denn spazieren? Kaufst Du ggf. auch mal für den Opi aus Haus No 5 ein? Fährst Du Ommi Klara zum Kaffee und hockst dich 2 Stunden zu den alten Ladys (ich sach dir... die haben mehr Charme als manch junge Göre)? Machst DU das?
Ich hab zwar mehr als wenig Freizeit.. aber fall von mir aus vom Stuhl, ich mach das. Kein Scheiss. Und ich finds sogar bereichernd. Und besser als wegsperren und aus dem Leben kicken... weil mich ja einer dieser "Alten" vielleicht, wenn, denkbar vom Bike holen könnte. Wayne, das könnte im Prinzip jeder... und da hab ich ja auch ein Wörtchen bei mitzureden ;)
Mach ich auch mit jungen "Problem"-Menschen, mich drum kümmern, mehr sogar... macht mich nicht zum Gutmenschen, adelt mich nicht und Du wirst lachen: Ein echter Luxus, ein Lebensgewinn. Keine Sorge - wie alle Menschen hab ich auch meine "dunklen Seiten"... über manches davon rümpft "das Volk" sogar ordentlich und scheinheilig die Nase :)
Es geht immer nur um Schuldige und weg damit - Hauptsache ich bin sicher, korrekt und hab kein Terz - das ist einfach, das ist bequem. Nur das Problem will keiner lösen... keiner sehen.. bis er selbst das Problem ist?
Gesellschaft, sozial, Gemeinschaft - was bedeutet das?
Jedenfalls auch, Fehler anderer zu kompensieren, Schwächen durch Stärken auszugleichen, zusammen für jeden eine Basis zu bilden - nicht jedes "Problemmitglied" auszuschließen. DAS ist zu einfach... dann sind wir in letzter Konsequenz alle ganz fix ganz allein. Wir sind alle Problem und Lösung zugleich... "Kolaterlaschäden" gibts schon mal, aber unter dem Strich ist es besser als "allein"... denk mal drüber nach ;)
Edit
Ja klar versteh ich deine subjektiven Gedanken Willi - aber ich seh kein signifikantes Problem bei den "Alten". Ich sehe (mein Pap is Bj 21..) die Probleme für diese Menschen und die Risiken auch FÜR SIE diesbezüglich. Aber ich versuche, ihnen die Würde und den Respekt, Achtung zu lassen... das Gefühl "ich könnte, wenn ich wollte oder müsste"... ein vollwertiger Mensch zu sein. Ich schenke ihnen einfach das Gefühl von besonderem Wert, von Interesse und Wichtigkeit, wenn ich sie bitte, sie zum Kaffee chauffieren zu dürfen.. und da polier ICH sogar mal den Porsche dafür...... und geb mich geehrt, wenn ich anbei sein darf.
Mensch hallo - dieses "Risiko" hat dir, mir uns allen den Arsch gewischt, eine Infektion an unserem Krankenbett riskiert, uns das Leben gelehrt und dabei auch (oft verdammt) viel real wie abstrakt riskiert... und wegen evtl., wenn und überhaupt - entgegen allen realen Zahlen noch dazu (!!) - darf man diesen Menschen in der umgekehrten Lage jede Mobilität, jede Würde, einfach alles nehmen?
Willi... wir kommen als Kinder... und gehen quasi als solche... und die dazwischen sind für beide verantwortlich, mit allen Risiken, Mühen und "Kolateralschäden".
Bei allem Verständnis für Ängste etc. - dieses kleine bisserl Menschlichkeit werde ich mir bewahren, egal was Du oder irgendwer an "absoluter Vernunft" anführen magst... ;)
Zitat:
Original geschrieben von tec-doc
... es wäre so unsinnig wie willkürlich, einfach mal alle aus dem Viertel xy, mit weniger als Quali und mindestens zwei Tatoos aus dem Verkehr zu ziehen...
....Agieren .....
Finger zeigen ist einfach - fährst Du deine alten Herren denn spazieren? Kaufst Du ggf. auch mal für den Opi aus Haus No 5 ein? Fährst Du Ommi Klara zum Kaffee und hockst dich 2 Stunden zu den alten Ladys. Machst DU das?
Mensch hallo - dieses "Risiko" hat dir, mir uns allen den Arsch gewischt, eine Infektion an unserem Krankenbett riskiert, uns das Leben gelehrt und dabei auch (oft verdammt) viel real wie abstrakt riskiert...
Langsam find ich es lustig, wie wir aneinander vorbei schreiben. ;)
Habe ich irgendwo pauschal geschrieben:"Pauschal aus dem Verkehr ziehen" oder "den Älteren den FS wegnehmen" ?
Ich bin lediglich für eine Prüfung des Gesundheitszustandes zwecks Prüfung der Tauglichkeit zum Führen eines Fahrzeuges !!!
Oftmals wird es wahrscheinlich sogar reichen, dem Öpi eine Brille oder ein Hörgerät zu verordnen und er kann und soll wieder ganz normal am Straßenverkehr teilnehmen.:)
Vielleicht hast auch Du es schon einmal erlebt, wenn Du die "OMI" anschreist (damit sie Dich hört) und sie dann sagt: "Ich höre sehr gut und brauche kein Hörgerät!" ;)
.... und das meine ich mit Agieren.
Und falls dann irgendwann die Gesundheit es nicht mehr zuläßt, ein Fahrzeug halbwegs sicher zu führen, dann rechfertigt es nicht die Vergangenheit ..."hat mir den Arsch abgewischt.....", so ist nun einmal der Verlauf des Lebens.
Zur "Ommi Klara": JA, ich habe jahrelang die "Ommi" zum Kaffeetrinken abgeholt und bin regelmäßig für sie Einkaufen gegangen.
Sie hieß nur nicht Klara. :D:D:D
Hab´jetzt bisserl hier den Faden verloren und die Seite5 noch nicht gelesen, wollte aber von Seite4 noch zu sus, jenhls und Brummer Willi folgendes sagen:
Die Oma, die wie besoffen quer über die Fahrstreifen der Autobahn schwankte, tut das sicher immer noch, denn hätte ein Polizeiauto das gesehen, hätte sie bestenfalls in den Alkomat gepustet und wenn negativ, wäre sie vermutlich weitergefahren, für ganz kurze Zeit hochkonzentriert und in Fahrspurmitte und dann wieder rumgeschwankt - das ist halt die Realität.
Und was ich an Fahrbahn-Engstellen täglich erlebe, wie wenig Autofahrer (unabhängig vom Alter) die wahre Breite ihres Autos überhaupt abschätzen können, da kommt mir das kalte Grausen - die nageln volle Pulle drauflos in der Engstelle und zwingen den anderen, sehr oft mich, ne Vollbremsung hinzulegen, und halten dabei noch nen Meter Seitenabstand nach rechts und wundern sich dann auch noch, wenn ich mir erlaube zu hupen, wenn sie mir voll auf meiner Fahrbahnseite entgegenkommen.
Dass unendlich viele solcher Chaoten im Straßenverkehr rumbrettern, kann man den Kindern gar nicht oft genug drastisch warnend sagen, und diese krankhaft selbstbewußten Dickschädel gibt es halt in jedem Alter.
Deswegen bin ich ja schon froh, wenn wenigstens ein paar wenige, in dem Fall meist ältere Fahrer, ihre schwächelnden Fähigkeiten einsehen, und wenigstens/immerhin nur da fahren, wo sie sich einigermaßen sicher fühlen und die Strecken bekannt sind. Klar ist das wahrscheinlich immer noch gefährlich wegen der zunehmenden Reaktionszeiten usw., aber ist besser als nix, ist schonmal eeeetwas, und diese Einsicht kompensiert zumindest bisserl die Gefahr durch mangelnde Reaktionsschnelligkeit, die u.U. von notorischen Dickschädeln jeden Alters ausgeht. So hatte ich das gemeint.
Ich wäre prinzipiell auch für gewisse Fahrtauglichkeits-Tests (zumindest Sehtests und Reaktionstests), nur - siehe oben - , solche Tests sind nie objektiv und oft auch ungeeignet, die tatsächliche Fahrtauglichkeit zu überprüfen; wer die Tests kennt, sie sich z.B. kauft (...), kann sie üben usw. usw. Daher halte ich solche Tests für nicht realisierbar, außer, wie gesagt in Extremfällen, wo z.B. der lebensgefährlich dickköpfige "Ordinarius" mit der 100 Dioptrienbrille immer noch mit seinem 300PS-Boliden durch die Gegend ballert, oder bei obiger Oma, deren Gleichgewichtssinn wohl dem vom 5 Promille entspricht.
Gruß
Zitat:
Original geschrieben von Brummer Willi
Ich bin lediglich für eine Prüfung des Gesundheitszustandes zwecks Prüfung der Tauglichkeit zum Führen eines Fahrzeuges !!!
Um ein Fahrzeug zu führen muß man keineswegs topfit sein. Genaugenommen muß man weiter nichts wie am Lenkrad drehen und die beiden Pedale treten. Mir sind z.B. schwerstbehinderte Menschen bekannt, die völlig sicher mit dem Auto fahren. Der Gesundheitszustand ist also in keiner Weise geeignet eine Aussage über die Fahrtüchtigkeit zu treffen.
Nun gibt es natürlich Extremfälle, wo jemand fast nichts mehr sieht und trotzdem noch meint am Strassenverkehr teilzunehmen. Oder wo aufgrund von Demenz die geistigen Fähigkeiten nicht mehr den Anforderungen genügen. Wenn der Test nur diese wenigen Extremfälle berücksichtigen soll, dann steht der Aufwand in keinem vernünftigen Verhältnis zum möglichen Nutzen.