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Bezahlbarer Luxus (Mittelklasse)

Themenstarteram 10. Mai 2013 um 10:21

Hallo Autofreunde,

ich bin auf der Suche nach Unterstützung und/oder einer allgemeinen "Beratung".

Nach diversen Kompaktwagen soll es nun eine Limousine (kein Kombi!) aus der (oberen) Mittelklasse werden, die ein wenig Luxus haben sollte.

Darunter verstehe ich

Lederausstattung

brauchbares integriertes Navi (bestenfalls ohne das CD/DVD-Laufwerk zu belegen)

Klimaanlage oder -automatik

Schnickschnack wie Tempomat, Einparkhilfe, ESP/ABS, Einparkhilfe, Servolenkung und sowas ist vermutlich bei vielen schon Standard.

Benziner (bevorzugt)

Grüne Plakette (wichtig!)

gerne mit Automatik

zu halbwegs vernünftigen Preisen zu warten sein (kein Schrauber zur Hand, Werkstattbesuche und höhere Preise als beim Kompaktwagen rechne ich natürlich mit ein).

Die Preisgrenze setze ich derzeit mit etwa 12 t€ an, es soll auf die letzten 500 Euro nicht ankommen, Versicherung kann bei 30 % HP weitestgehend außer acht gelassen werden.

Das Fahrzeug wird regelmäßig, aber wenig bewegt. Meistens Mittel- und Langstrecke (gelegentliche Fahrt zur Arbeit (2*30 km über Autobahn) und Urlaub (mehrere hundert KM); Gesamtleistung pro Jahr etwa 7.000 km, in der Regel nur zu zweit mit etwas Gepäck und/oder 2 Golfbags.

Es muss kein Sportwagen sein, soll sich aber auch nicht wie ein LKW anfühlen bei Anzug und Kurvenverhalten.

Meine ersten Überlegungen gingen in Richtung Jaguar S-Type 3.0 (Navi ist da wohl nicht der Bringer, aber ich mag die Optik), 5er BMW (523, 525), Audi A6, VW Passat CC. Es darf gerne etwas individueller sein, aber das beißt sich wohl mit dem nächsten Punkt: Ich möchte dieses Auto gerne einige Jahre fahren, was eine halbwegs vernünftige Ersatzteilversorgung schon voraussetzt.

Das Auto steht warm und trocken in der Tiefgarage, so dass das zumindest unterstützt wird.

Mit fehlt aber der Überblick. Möglicherweise gibt es noch Perlen, die ich nicht sehe oder Tipps zu den genannten Fahrzeugen. Aufgrund von Erfahrungen aus meinem Umfeld scheiden für mich Franzosen aus. Auch bei Italienern habe ich Vorbehalte, Opel habe ich nun genug gehabt (Vectra, Signum, etc. fallen somit auch weg).

Ich hoffe, der Eine oder Andere kann mir hier noch Unterstützung gegen.

Vielen Dank schon mal im Voraus.

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33 Antworten

Da bist du in der Sparte A6, 5er und E-Klasse gut aufgehoben.

Für 12k lässt sich schon was finden, zudem sind deine Kriterien gut für ein "Schnäppchen".

Häufig sind die Limos mit großem Motor günstiger, da teurerer Unterhalt, was bei 7tkm / Jahr aber recht uninteressant ist.

www.autoscout24.de/DetailsGTM.aspx?...

 

www.autoscout24.de/DetailsGTM.aspx?...

 

Mit Volvo nur gute erfahrungen, gerade mit diesem Motor. Die S80 sind unterschätzt und sehr komfortabel. Gerade wenn Du etwas suchst, was nicht überall rumsteht, wo die Ersatzteilversorgung aber gesichert ist, bist Du bei diesem Modell gut aufgehoben.

 

Gruss

vom Fred

Volvo, Saab, Honda (Legend) und Lexus sind mir noch direkt eingefallen. Infiniti wäre klasse, aber noch zu neu und daher zu teuer.

Auch sowas ungewöhnliches wie ein Citroen C6 wäre noch eine Idee.

Schau mal nach einem BMW E39 540i mit dem V8-Motor. Möglicherweise gibt es den schon für das Budget. Bei 7.000km/Jahr ist der Unterhalt stemmbar.

Die Volvos finde ich auch gut, vor allem haben die mehr Understatement als der BMW ;)

12k Euro in der oberen Mittelklasse finde ich dann doch etwas knapp bemessen. Insbesondere wenn auch noch Leder und Navi hinzukommen. Ich würde da eher in der Mittelklasse schauen. Dann bekommt man auch Autos unter 100k Kilometer.

Sebastian

Zitat:

Meine ersten Überlegungen gingen in Richtung Jaguar S-Type 3.0 (Navi ist da wohl nicht der Bringer, aber ich mag die Optik), 5er BMW (523, 525), Audi A6, VW Passat CC.

Du fährst mit dem Audi A6 oder einem 5er-BMW hier schon ganz gut. Der Jaguar ist teuer in der Wartung und Reparatur, fachkundige Werkstätten gibt es nicht überall, was erschwerend hinzukommt (oft ist Jaguar Zweitmarke bei größeren Ford-Händlern, die hauptsächlich Ford betreuen und sich auf Jaguar nicht unbedingt auskennen; dabei ist qualifizierte Beratung und Betreuung speziell bei Jaguar wichtig), zudem ist er recht empfindlich - ein exklusives Auto, aber gemessen an den anderen Fabrikaten eher problematisch. Der Jaguar würde, wenn du schon Vorbehalte gegenüber Franzosen und Italienern hast, sofort aus dem Topf fliegen, denn er ist erheblich schlechter als die soliden Wagen aus Frankreich oder Italien. Bliebe der Passat CC, aber das ist eigentlich spießige Mittelklasse - dafür mit dem Vorteil, dass den jeder VW-Betrieb um die Ecke unkompliziert und problemlos sowie nicht unbedingt allzu teuer reparieren und warten kann. Gleiches trifft bei der Mercedes E-Klasse W211 zu, die man auch empfehlen kann; die ist nicht unbedingt sehr teuer in der Unterhaltung und kann bei überall betreut werden, weil es Mercedes-Händler überall gibt.

Zitat:

Es darf gerne etwas individueller sein, aber das beißt sich wohl mit dem nächsten Punkt: Ich möchte dieses Auto gerne einige Jahre fahren, was eine halbwegs vernünftige Ersatzteilversorgung schon voraussetzt.

Nun, nicht zwangsläufig; ich fahre selbst einen solchen eher individuellen Wagen, einen 1997er Renault Safrane. Für diesen kann ich zwölf Jahre nach dem Ende der Produktion noch immer jedes Teil problemlos beschaffen, und für Citroen XM, Peugeot 605 etc., also die damaligen Konkurrenten am Neuwagenmarkt, kann man auch noch alles bekommen.

Zitat:

Volvo, Saab, Honda (Legend) und Lexus sind mir noch direkt eingefallen. Infiniti wäre klasse, aber noch zu neu und daher zu teuer. Auch sowas ungewöhnliches wie ein Citroen C6 wäre noch eine Idee.

Ja, das sind auch noch mögliche Optionen, wobei er ja den Franzosen, den Citroen, offenbar ausschließt. Aber zu Volvo und Saab hätte ich jetzt auch geraten. Der Legend ist zwar gut verarbeitet, preiswert und dazu sehr zuverlässig, hier greift aber wie bei Jaguar das Problem, dass es zu wenige qualifizierte Händler gibt, die den Legend betreuen können. Ansonsten, wenn das Thema mit dem Händler geklärt ist, wäre er durchaus empfehlenswert. Gleiches gilt für den Lexus; die Marke zentriert sich in sogenannte "Lexus-Foren" in Ballungsräumen. Wenn man da wohnt, kann man sich einen Lexus kaufen, ansonsten rate ich davon ab.

Man muss wissen: Solche Exoten sind jetzt schon recht preiswert, und der Wertverlust geht fröhlich weiter. Man sollte, wenn man sich mit dem Gedanken trägt, einen dieser Wagen zu erwerben, auch wissen, dass man die Fahrzeuge ewig zu fahren hat, weil niemand mehr einen guten Preis bezahlt.

Für den Citroen XM gibt es nicht mehr alle Teile beim Vertragshändler, Domlager zum Beispiel. Hier muss man sich selbst auf die Suche machen. Manche Teile sind auch neu astronomisch teuer (Diravi-Lenkung), so dass sie den Wert des XM nur in wenigen Ausnahmefällen nicht übersteigen.

Für 12000 € würde ich mir vielleicht den Vel Satis von Renault (die besten Sitze unterhalb der S-Klasse) oder auch den ausgereiften Peugeot 607 anschauen, den es sicher eher noch mit dem V6 Benziner gibt als den Citroen C6.

Ein absolutes Schnäppchen mit Sahne-Motor: Alfa 166. Innen Luxus und italienisches Design. Das gesparte Geld eben für Reparaturen zurücklegen.

Hier würde ich keine großen Experimente machen und ganz klar einen Mercedes vorschlagen. E Klasse W211 ist super. Da hast du alles, was du suchst.

Der Wagen ist klasse. Ich finde, trotz seiner Größe wirkt er graziler und handlicher als sein Vorgänger.

Selbstverständlich würde ich da auf eine Automatik zurückgreifen und da hast du auch recht viel Angebot zu.

Ich muss aber gestehen, dass mir der Konkurrent 5er BMW E60 ein wenig innovativer und moderner erscheint. Da hatte ich auch das Gefühl, irgendwie mehr Auto zu haben, als beim W211. Dennoch ist die Optik nicht jedermanns Geschmack und ich plädiere trotzdem auf den Mercedes.

ABER: da du nicht sonderlich viel fährst, und evtl. nicht deine ganze Kohle raushauen willst, würde ich dir sogar eine C Klasse W203 ans Herz legen Bruder.

Eigentlich bietet die C Klasse in meinen Augen die selbe Bequemlichkeit und "Luxus", wie die E Klasse. Nur die Ausmaße sind kleiner. Vorteil ist hier, mehr Agilität.

Und vielleicht findet man für weniger Geld eine besser ausgestattete C Klasse.

Achja, und ich würde bei der Motorisierung nicht mit der Leistung knausern. Minimum wären hier 150 PS.

Themenstarteram 11. Mai 2013 um 17:04

Liebe Mittalker,

besten Dank für die zahlreichen Empfehlungen.

Ich habe mir eben einen BMW 525 angeschaut und eine kurze Runde damit gedreht. Fährt sich sehr gut und macht im Innenraum auch eine gute Figur. Vermutlich wirds darauf hinauslaufen. Nun muss ich nur noch die passende Farbe und Ausstattung finden (warum sind die alle silber?).

Ein Mercedesfreund war ich nie, hatte in der Vergangenheit sowohl eine C- als auch eine E-Klasse als Leihwagen (beide etwa um 2007, also vermutlich die angesprochenen Modelljahre). Beide hatte ich nicht so stark im Fokus behalten.

Beim Citröen und Renault, insbesondere beim sehr besonderen VelSatis, greift mein Vorurteil bezüglich der Franzosen. Honda hatte ich gar nicht auf dem Schirm, da muss ich mich erst noch mit beschäftigen.

Volvo mag ich schon, meine Frau fand den S80 aber auf Anhieb zu bieder. Beim Saab sehe ich eher das Ding beim 9-3, der ja im Prinzip ein Opel Vdctra in schöner ist. Den aktuellen 9-5 bekomme ich kaum in meiner Preisklasse.

Nochmals vielen Dank an alle.

Zitat:

Ein absolutes Schnäppchen mit Sahne-Motor: Alfa 166. Innen Luxus und italienisches Design. Das gesparte Geld eben für Reparaturen zurücklegen.

Schon, aber eines sollte man wissen bei der ganzen Geschichte: Ein guter Alfa, von fachkundiger Hand gepflegt und gewartet, ist niemals günstig. Außerdem: Ein gut gepflegter und regelmäßig von fachkundiger Hand (Vertragswerkstatt oder anerkannter Alfa-Spezialist) gewarteter Alfa wird selten Probleme bereiten und sollte nicht unzuverlässiger sein als Fabrikate aus anderen Ländern. Nur ist ein Alfa eben ein Alfa - mit allen Vor- und Nachteilen: Man muss ihn verstehen, und ein gewisses Interesse an der Marke, die über das "sportliche Image" hinausgeht, ist bei der Anschaffung eines Alfa eigentlich ein Muss, ebenfalls Kenntnisse über die Autos und deren Technik sowie die Bereitschaft, vielleicht auch mal größere Beträge in fachkundige Wartungen zu investieren. Ohne das alles sollte man lieber einen Opel, Ford oder VW wählen. "Einfach mal eben" einen Alfa kaufen, weil man ihn optisch schön findet, ist ein Fehler - Alfa muss man l(i)eben. Das aber ist kein Alfa-Thema allgemein, sondern eher eine Sache, die generell größere Fahrzeuge ausländischer Marken (Franzosen, Italiener vor allem) betrifft: So einen kauft man sich, weil man Land und Leute liebt, sich zwar einen BMW oder Mercedes leisten könnte, es aber aus Prinzip nicht möchte - Leute, die sich einen Alfa 166, Lancia Thesis/Kappa/Thema oder Renault VelSatis/Peugeot 607 oder Citroen C5/C6 kaufen, sind solche, die sich in den späten 80ern vielleicht einen feuerroten Ford Scorpio mit B-Netz-Telefon gekauft hätten.

Zitat:

Ich habe mir eben einen BMW 525 angeschaut und eine kurze Runde damit gedreht. Fährt sich sehr gut und macht im Innenraum auch eine gute Figur. Vermutlich wirds darauf hinauslaufen. Nun muss ich nur noch die passende Farbe und Ausstattung finden (warum sind die alle silber?).

Eine gute Wahl. Was für eine Baureihe ist das, die du dir angedacht hast (Baujahr)? Wie auch immer, ein BMW ist immer eine gute Entscheidung, und man bekommt hier auch immer alle Ersatzteile. Auch im Fahrzeugalter von 20-25 Jahren sollte stets alles Wesentliche zu haben sein. Außerdem kannst du einen BMW immer für gutes Geld weiterverkaufen, da findet sich immer jemand, der so etwas nimmt.

Zitat:

Volvo mag ich schon, meine Frau fand den S80 aber auf Anhieb zu bieder. Beim Saab sehe ich eher das Ding beim 9-3, der ja im Prinzip ein Opel Vdctra in schöner ist. Den aktuellen 9-5 bekomme ich kaum in meiner Preisklasse.

Wenn du von Saab anfängst, empfehle ich dir den Fiat Croma, der eigentlich die Hochdach-Oberklasse-Crossover-Version des gleichen Opel-Vectra-Konzepts mit dezent-edel-konservativem Lancia-Design darstellt. Der ist ab 2005 gebaut worden, sehr haltbar, hat tolle Motoren und ist meist sehr preiswert, sehr gepflegt und erstklassig ausgestattet. Die Technik kommt von Opel und Saab, mit Italien hat das Auto wenig zu tun. Die Zuverlässigkeit ist sehr gut.

Wenn Du bereit bist, ohne Scheuklappen auch Exoten in die Kaufentscheidung einzubeziehn, dann bekommst Du mit dem KIA Opirus und dem Hyundai Grandeur sahnig lauifende 6-Zylinder in nahezu Vollausstattung für weit weniger als 12.000 €. Aber es sind keine Benzinverächter.

Ihr habt es doch gelesen: die Entscheidung ist gefallen. Er will nen 5er BMW. Auch für mich wären Exoten da keine Alternative, wenn ich das Geld hätte.

Einen Chrylser 300c würde ich noch in Betracht ziehen. Der gefällt mir aber nur optisch.

Ne, das mit dem 5er finde ich ok. Er wird schon sehen, was er davon hat

 

Zitat:

Original geschrieben von italeri1947

zudem ist er recht empfindlich - ein exklusives Auto, aber gemessen an den anderen Fabrikaten eher problematisch. Der Jaguar würde, wenn du schon Vorbehalte gegenüber Franzosen und Italienern hast, sofort aus dem Topf fliegen, denn er ist erheblich schlechter als die soliden Wagen aus Frankreich oder Italien.

Zitat:

Wie kommst du denn darauf? Eigene Erfahrung? Ich kann das absolut nicht bestätigen.

Schade.

Ggf wäre noch ein Lexus LS 430 bzw 460 etwas gewesen.

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