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Betrug bzgl. unfallfreiheit - technische Möglichkeiten für Nachweise

BMW
Themenstarteram 18. August 2020 um 16:12

Servus zusammen,

bin schon seit längerem damit beschäftigt dem privaten Vorbesitzer (Erstbesitzer) meines M240i einen Unfallschaden nachzuweissen.

Zivil- und strafrechtliche Wege zur Rückabwicklung bereits probiert aber aufgrund Beweislage abgebrochen bzw. von Staatsanwaltschaft beendet. Kauf liegt bereits über 2 Jahre zurück.

Leider weiss nur der Verkäufer und ich dass der beim Kauf nicht sichtbare Vorschaden von ihm stammt. Der nachlackierte Kotflügel ist vertraglich festgehalten - Begründung: Kratzer von einem Fahrradrempler.

Bevor ich nun den BMW M240i Baujahr 2016 als nicht unfallfreien Wagen weiterverkaufe möchte ich sicherstellen dass ich alle technischen Möglichkeiten ausprobiert habe. Habe die gängigen Kabel und Software zur Verfügung.

Es geht um einen Schaden bei dem der linke Kotflügel soweit eingedrückt wurde dass eine Halterung der linken Scheinwerfers abgebrochen ist und dieser einen Riss davon trug. Um das zu kaschieren, wurde der Scheinwerfer vom Vorbesitzer wieder "abgedichtet" - siehe Anhang. Der geflickte Bereich ist im eingebauten Zustand nicht zu erkennen.

Laut Werkstatt wurde eines der Signalhörner (Tieftöner?..) weggedrückt und die Halterung abgerissen (als Indiz wie stark der Aufprall war). Ein Radfahrer war das eher nicht... Die Schäden wurden in meinem Auftrag von einer Vertragswerkstatt behoben - alles Neuteile da sogar die Steuereinheit der LED Ringe wegen der Feuchtigkeit durchgebrannt war..

Ich sehe nicht ein warum ich auf diesen Reparaturkosten sitzen bleiben soll.

Daher benötige ich Unterstützung auf technischer Ebene noch Nachweise sicherzustellen.

Ein Versuch wäre noch die Betriebszeit der Airbags mit der Gesamtbetriebszeit des Motors zu vergleichen. Weiss aber nicht wie ich an diese Daten herankomme.

Einen Crash-Sensor gibt es wahrscheinlich nicht oder? Sonst noch Ideen?

Danke schonmal,

Joe

Kaschierter Schaden am Scheinwerfer
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3 Antworten

Airbags ausgelöst glaub ich nicht. Weil im Original und einem "so neuen Fahrzeug" gibts das vermutlich nur von BMW. Damit wäre das bei BMW zu dieser Fahrgestellnummer "im System" und das hättest du vermutlich schon erfahren.

Themenstarteram 19. August 2020 um 16:32

Du meinst Airbags wären nicht ausgelöst worden? Kann schon sein - wollte einfach nichts übersehen.

BMW Werkstatt sagt auch dass sie nix "sehen" können in der Historie. Vorbesitzer war aber von 'nem BMW Autohaus und hätte alles inoffiziell erledigen können.

Ggf. muss ich BMW direkt mal anschreiben...

Hallo,

 

ja, das Problem kenne ich! Und immer wieder tauchen hier Mitarbeiter des Hauses BMW, bzw seiner Vertriebs- und Handelspartner auf!

Meine Tochter hatte sich einen E87 gekauft, alle Puma's gemacht, von BMW Mitarbeiterin! Ein neues Service Heft, mit durchgängig der gleichen Unterschrift, immer der gleiche Kugelschreiber, ein Gutachter der mal Lackdicke und Farbe geprüft hat und ein Fahrzeugaufbereiter, der unter der Rückbank jede Menge Glassplitter und auf dem Polster jede Menge Blut gefunden hat.

Die Abfrage der Historie vor unserem Besitz ist, lt. BMW unzulässig, aber ein gut bekannter, sehr freundlicher Mitarbeiter unseres hiesigen Vertragshändlers, hat nachgesehen und die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen? Da gab es ein Gutachten von BMW München über einen wirtschaftlichen Totalschaden! Einsehen durfte ich davon nichts!

Mit diesem Wissen habe ich die Verkäuferin, sie gab mir dummerweise Ihre dienstliche Mailadresse, angeschrieben und Ihr mitgeteilt, daß ich Ihr eine Frist von 3 Tagen einräume, sich zu äußern, 50% des Kaufpreises zurück zu erstatten, andernfalls leite ich die Mail am den Kundenservice Ihres Arbeitgebers weiter!

Sie hat bezahlt, wollte zwar ne komische Verzichtserklärung, haben wir nie unterschrieben!

Fazit, wenn ein BMWler nicht will, daß man was sieht, dann schafft er das auch!

Laufleistungen von Airbags kann man nur mit einer Online Verbindung zum Rechenzentrum von BMW erfahren und das nur, wenn man Rechtsmittel einlegt und das angeordnet wird.

Aber, das Autohaus, egal wie tief sie es auch immer verstecken wollen, muss Buch führen über den Verbau von Airbags! Sprengstoffverordnung!

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