ForumVerkehr & Sicherheit
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. Betrug beim Autokauf bzw. Autoverkauf

Betrug beim Autokauf bzw. Autoverkauf

Themenstarteram 29. Oktober 2006 um 17:58

Guten Tag,

Nachdem in diesem, sowie in anderen Foren sehr häufig nachgefragt wird, ob ein Angebot auf einer der bekannten Automobilhandelsplattformen der Realität entspricht und leider auch mittlerweile Betrugsopfer bei MT vorhanden sind, möchte Ich diese Problematik hier einmal zusammenfassen.

Vermutlich werde ich nicht in der Lage sein diesen Beitrag "erfüllend" zu schreiben und werde sicherlich die ein oder andere Masche nicht aufzählen, die da noch existieren mag.

Doch fangen wir mal an.

In der Regel findet man solche Angebote auf den am stärksten frequentierten Automobil-Handelsseiten wie z.B. Autoscout24.de oder mobile.de, doch auch auf Ebay.de wurden schon entsprechende Angebote gesehen.

Ein solches Angebot sieht meist wie folgt aus. Ein allgemein auf dem deutschen bzw. europäischen Markt stärker nachgefragtes Fahrzeug wird deutlich unterhalb seines üblichen Marktpreises zum Verkauf ausgeschrieben.

Hierbei fallen mir folgende Fahrzeuge ein, bei welchen Ich bereits solche "Fakeangebote" gesehen habe, zum einen handelt es sich um die volle Bandbreite an Sportwagen vom Alfa Romeo Spider bis hin zum japanischen Tuningkultobjekt Toyota Supra. Aber auch "solide" Fahrzeuge der gehobenen Mittelklasse, wie aktuelle E-Klassen oder 5er BMW tauchen hierbei häufig auf. Die vom Verkäufer aufgerufenen Verkaufspreise erscheinen vom Standpunkt des normalen Marktpreises her als lächerlich. Oftmals handelt es sich hierbei um Preise, die sogar deutlich unter denen für verunfallte Fahrzeuge zum Ausschlachten liegen. So tauchten bereits 530er Diesel von BMW der aktuellen Baureihe für unter 10.000 Euro in der Angebotspalette der Automobilbörsen auf.

Sehr häufig fallen diese Angebote dem Aufmerksamen Interessenten hier bereits auf. So haben die Fahrzeuge oftmals keine europäischen Kennzeichen, oder es handelt sich sogar um Pressefotos des Herstellers. Weiterhin ist in der Regel kein NAME und KEINE Adresse angegeben, oftmals gibt es nur eine Angabe der Stadt (oftmals die wenigen International bekannten wie Hamburg, München, Berlin, Köln). Eine angegebene Telefonnummer passt nicht zum Ort und entspricht meist auch keiner deutschen Handynummernvorwahl.

Schickt man dem Anbieter per Email einige Fragen, erhält man in der Regel eine Antwortemail auf englisch.

In dieser steht sinngemäß immer das das Auto in BESTZUSTAND sei, keinerlei Kratzer oder Beulen habe und selbstredend auch unfallfrei sei. Als Grund für den sehr niedrigen Verkaufspreis sind z.B. persönliche Schicksale (Vater gestorben, Bruder verunfallt) oder spontane berufliche Veränderungen (Neuer Beruf in Angola, Australien etc.pp.) und die Unmöglichkeit das Fahrzeug einzuführen oder ähnliches (z.B. weil es Linkslenker sei etc.pp.). Das Fahrzeug, welches natürlich eine deutsche Zulassung hat, steht aber in Spanien oder England oder oder oder (Warum wenn es ein deutsches Auto ist ???). Sollte Interesse vorhanden sein, dann würde man das Auto zum Interessenten bringen.

Antwortet man und zeigt weiterhin interesse, dann wird einem angeboten, das das Fahrzeug zu einem gebracht wird. Ab hier unterscheiden sich die vorgehensweisen dann z.T. im Detail. In einem Fall wird man gebeten eine Anzahlung zur Deckung der Transportkosten treuhänderisch über Western Union zu leisten, welche man selbstredend bei Nichtgefallen zurückerstattet bekäme. Ein zweiter Weg sagt aus, das man bitte eine Anzahlung oder den vollen Betrag auf ein Treuhänderkonto (meist in GB) zahlen solle, oder aber diesen Betrag zu einer treuhänderischen Transportfirma (z.B. Automovers24.com) überweisen solle. Sobald das Geld eingegangen ist, werde das Fahrzeug dann zu einem gebracht, das Geld wieder ausgezahlt, wenn das Auto nicht gefallen sollte.

Bis hierhin könnte man meinen, handelt es sich um einen normalen Geschäftsablauf. Dem wäre auch so, wenn nicht Western Union oder "Treuhänderkonten" nur eine trügerische Sicherheit vorgaukeln. Denn einmal per Western Union angewiesenes Geld ist weg und kann nicht mehr zurückgebucht werden, ebenso können Treuhänderkonten von den entsprechenden berechtigten kurzerhand leergeräumt werden, so dass kein Geld mehr vorhanden ist. Selbstredend wird man das Auto niemals sehen und das Geld verschwindet in dunklen Kanälen.

Ein weiterer Trick ist, das bei solchen Angeboten Handynummern oder andere unverfängliche Nummern angegeben sind. Diese Nummern sind jedoch entweder nur dazu da, um ankommende Anrufe auf teure kostenpflichtige Nummern umzuleiten oder stellen selbst oftmals gut getarnte häufig sehr kostenintensive ausländische Servicenummern dar. Die Überraschung kommt dann spätestens 4 Wochen später mit der Telefonrechnung. Mir sind Fälle bekannt, wo einzelne Anrufe deutlich über 100 Euro kosten sollten.

Kommen wir zur Abzocke beim Autoverkauf. Man inseriert sein Fahrzeug im Internet. Insbesondere bei Fahrzeugen die aufgrund spezieller Ausstattungsmerkmale (z.B. fehlende Klima, ungünstige Farbe) oder sehr hoher km-Leistung oder sonstiger Gründe schwer verkäuflich sind kann es einem passieren, das man auf einmal Emails oder SMS bekommt.

z.B. erhält man eine Email, wo ein Herr im Ausland Interesse am Fahrzeug zeigt. Dieser Herr kann jedoch nicht persönlich vorbeikommen, sondern würde gerne einen Beauftragten vorbeischicken. Dies passiert in der Regel auch, der Ankäufer zahlt jedoch z.B. mit einem ausländischen Check, mit einer Western Union Anweisung oder auch mit Falschgeld (jedoch in letzter Zeit eher ungewöhnlich). Der Käufer hat jedoch in der Regel einen Check dabei der höher ist, als der Kaufpreis (oftmals im Bereich 500-2000 Euro). Dann folgt die Bitte doch den Überhang auszuzahlen, weigert man sich, wird einem schmackhaft gemacht, das man nur 50% ausgezahlt haben möchte. Hat man dies getan, sind Auto und Geld weg. Der Betrag des Western Union / ausländischen Checks wird auch erstmal gutgeschrieben, alles sieht aus wie man sich das Vorstellt. Das böse erwachen kommt erst mehrere Tage bis Wochen später. Der Check platzt dann und man sieht weder Auto noch Geld jemals wieder.

Eine weitere derzeit beliebte Abzockmethode ist das man eine SMS einer "Maklerfirma" erhält, die sagt, sie habe mehrere Interessenten für GENAU dieses Fahrzeug. Es müßten noch ein paar Formalitäten erledigt werden dann könne das Auto vermittelt werden. Ruft man dort an, erhält man nach einigen Tagen eine Rechnung, welche man begleichen solle. Hat man dies getan, hat die Firma ihre Schuldigkeit getan, stellt das Fahrzeug oftmals im eigenen Internetauftritt ein. Da in den AGBs eine ERFOLGREICHE Vermittlung nicht garantiert wird, ist das Geld, egal ob das Auto jemals verkauft wird ... weg. Ein Inserat in einer Tageszeitung, im Internet oder in Anzeigenzeitungen erreicht wesentlich mehr Interessenten als diese Makler und verspricht auch mehr Erfolg.

Fazit : Beim Kauf und Verkauf von Gebrauchten Fahrzeugen sollte man sich NIEMALS von sehr niedrigen Angebotspreisen blenden lassen. Es sind zwar durchaus Schnäppchen MACHBAR, jedoch hat niemand etwas zu verschenken (Auch Tante Amelie in Argentinien nicht!). Im Falle des Fahrzeugkaufes gilt FAHRZEUG und PAPIERE gegen Bares (Ausser vielleicht bei einem Autohaus !). Im Falle eines Verkaufes gilt ebenfalls BARES gegen Fahrzeug und Papiere. Eine ABSOLUTE Sicherheit hat man leider auch in diesen Fällen nicht. Daher noch einige kleine Empfehlungen ... zum Fahrzeugkauf niemals viel Bargeld an der Person mitsich führen und Geld und Fahrzeugübergabe nur an SICHEREN Orten durchführen (z.B. nicht auf einem Autobahnparkplatz...) zur Sicherheit immer einen Zeugen mitnehmen.

MFG Kester

P.S.: Bitte weitere Maschen können gerne ergänzt werden.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 29. Oktober 2006 um 17:58

Guten Tag,

Nachdem in diesem, sowie in anderen Foren sehr häufig nachgefragt wird, ob ein Angebot auf einer der bekannten Automobilhandelsplattformen der Realität entspricht und leider auch mittlerweile Betrugsopfer bei MT vorhanden sind, möchte Ich diese Problematik hier einmal zusammenfassen.

Vermutlich werde ich nicht in der Lage sein diesen Beitrag "erfüllend" zu schreiben und werde sicherlich die ein oder andere Masche nicht aufzählen, die da noch existieren mag.

Doch fangen wir mal an.

In der Regel findet man solche Angebote auf den am stärksten frequentierten Automobil-Handelsseiten wie z.B. Autoscout24.de oder mobile.de, doch auch auf Ebay.de wurden schon entsprechende Angebote gesehen.

Ein solches Angebot sieht meist wie folgt aus. Ein allgemein auf dem deutschen bzw. europäischen Markt stärker nachgefragtes Fahrzeug wird deutlich unterhalb seines üblichen Marktpreises zum Verkauf ausgeschrieben.

Hierbei fallen mir folgende Fahrzeuge ein, bei welchen Ich bereits solche "Fakeangebote" gesehen habe, zum einen handelt es sich um die volle Bandbreite an Sportwagen vom Alfa Romeo Spider bis hin zum japanischen Tuningkultobjekt Toyota Supra. Aber auch "solide" Fahrzeuge der gehobenen Mittelklasse, wie aktuelle E-Klassen oder 5er BMW tauchen hierbei häufig auf. Die vom Verkäufer aufgerufenen Verkaufspreise erscheinen vom Standpunkt des normalen Marktpreises her als lächerlich. Oftmals handelt es sich hierbei um Preise, die sogar deutlich unter denen für verunfallte Fahrzeuge zum Ausschlachten liegen. So tauchten bereits 530er Diesel von BMW der aktuellen Baureihe für unter 10.000 Euro in der Angebotspalette der Automobilbörsen auf.

Sehr häufig fallen diese Angebote dem Aufmerksamen Interessenten hier bereits auf. So haben die Fahrzeuge oftmals keine europäischen Kennzeichen, oder es handelt sich sogar um Pressefotos des Herstellers. Weiterhin ist in der Regel kein NAME und KEINE Adresse angegeben, oftmals gibt es nur eine Angabe der Stadt (oftmals die wenigen International bekannten wie Hamburg, München, Berlin, Köln). Eine angegebene Telefonnummer passt nicht zum Ort und entspricht meist auch keiner deutschen Handynummernvorwahl.

Schickt man dem Anbieter per Email einige Fragen, erhält man in der Regel eine Antwortemail auf englisch.

In dieser steht sinngemäß immer das das Auto in BESTZUSTAND sei, keinerlei Kratzer oder Beulen habe und selbstredend auch unfallfrei sei. Als Grund für den sehr niedrigen Verkaufspreis sind z.B. persönliche Schicksale (Vater gestorben, Bruder verunfallt) oder spontane berufliche Veränderungen (Neuer Beruf in Angola, Australien etc.pp.) und die Unmöglichkeit das Fahrzeug einzuführen oder ähnliches (z.B. weil es Linkslenker sei etc.pp.). Das Fahrzeug, welches natürlich eine deutsche Zulassung hat, steht aber in Spanien oder England oder oder oder (Warum wenn es ein deutsches Auto ist ???). Sollte Interesse vorhanden sein, dann würde man das Auto zum Interessenten bringen.

Antwortet man und zeigt weiterhin interesse, dann wird einem angeboten, das das Fahrzeug zu einem gebracht wird. Ab hier unterscheiden sich die vorgehensweisen dann z.T. im Detail. In einem Fall wird man gebeten eine Anzahlung zur Deckung der Transportkosten treuhänderisch über Western Union zu leisten, welche man selbstredend bei Nichtgefallen zurückerstattet bekäme. Ein zweiter Weg sagt aus, das man bitte eine Anzahlung oder den vollen Betrag auf ein Treuhänderkonto (meist in GB) zahlen solle, oder aber diesen Betrag zu einer treuhänderischen Transportfirma (z.B. Automovers24.com) überweisen solle. Sobald das Geld eingegangen ist, werde das Fahrzeug dann zu einem gebracht, das Geld wieder ausgezahlt, wenn das Auto nicht gefallen sollte.

Bis hierhin könnte man meinen, handelt es sich um einen normalen Geschäftsablauf. Dem wäre auch so, wenn nicht Western Union oder "Treuhänderkonten" nur eine trügerische Sicherheit vorgaukeln. Denn einmal per Western Union angewiesenes Geld ist weg und kann nicht mehr zurückgebucht werden, ebenso können Treuhänderkonten von den entsprechenden berechtigten kurzerhand leergeräumt werden, so dass kein Geld mehr vorhanden ist. Selbstredend wird man das Auto niemals sehen und das Geld verschwindet in dunklen Kanälen.

Ein weiterer Trick ist, das bei solchen Angeboten Handynummern oder andere unverfängliche Nummern angegeben sind. Diese Nummern sind jedoch entweder nur dazu da, um ankommende Anrufe auf teure kostenpflichtige Nummern umzuleiten oder stellen selbst oftmals gut getarnte häufig sehr kostenintensive ausländische Servicenummern dar. Die Überraschung kommt dann spätestens 4 Wochen später mit der Telefonrechnung. Mir sind Fälle bekannt, wo einzelne Anrufe deutlich über 100 Euro kosten sollten.

Kommen wir zur Abzocke beim Autoverkauf. Man inseriert sein Fahrzeug im Internet. Insbesondere bei Fahrzeugen die aufgrund spezieller Ausstattungsmerkmale (z.B. fehlende Klima, ungünstige Farbe) oder sehr hoher km-Leistung oder sonstiger Gründe schwer verkäuflich sind kann es einem passieren, das man auf einmal Emails oder SMS bekommt.

z.B. erhält man eine Email, wo ein Herr im Ausland Interesse am Fahrzeug zeigt. Dieser Herr kann jedoch nicht persönlich vorbeikommen, sondern würde gerne einen Beauftragten vorbeischicken. Dies passiert in der Regel auch, der Ankäufer zahlt jedoch z.B. mit einem ausländischen Check, mit einer Western Union Anweisung oder auch mit Falschgeld (jedoch in letzter Zeit eher ungewöhnlich). Der Käufer hat jedoch in der Regel einen Check dabei der höher ist, als der Kaufpreis (oftmals im Bereich 500-2000 Euro). Dann folgt die Bitte doch den Überhang auszuzahlen, weigert man sich, wird einem schmackhaft gemacht, das man nur 50% ausgezahlt haben möchte. Hat man dies getan, sind Auto und Geld weg. Der Betrag des Western Union / ausländischen Checks wird auch erstmal gutgeschrieben, alles sieht aus wie man sich das Vorstellt. Das böse erwachen kommt erst mehrere Tage bis Wochen später. Der Check platzt dann und man sieht weder Auto noch Geld jemals wieder.

Eine weitere derzeit beliebte Abzockmethode ist das man eine SMS einer "Maklerfirma" erhält, die sagt, sie habe mehrere Interessenten für GENAU dieses Fahrzeug. Es müßten noch ein paar Formalitäten erledigt werden dann könne das Auto vermittelt werden. Ruft man dort an, erhält man nach einigen Tagen eine Rechnung, welche man begleichen solle. Hat man dies getan, hat die Firma ihre Schuldigkeit getan, stellt das Fahrzeug oftmals im eigenen Internetauftritt ein. Da in den AGBs eine ERFOLGREICHE Vermittlung nicht garantiert wird, ist das Geld, egal ob das Auto jemals verkauft wird ... weg. Ein Inserat in einer Tageszeitung, im Internet oder in Anzeigenzeitungen erreicht wesentlich mehr Interessenten als diese Makler und verspricht auch mehr Erfolg.

Fazit : Beim Kauf und Verkauf von Gebrauchten Fahrzeugen sollte man sich NIEMALS von sehr niedrigen Angebotspreisen blenden lassen. Es sind zwar durchaus Schnäppchen MACHBAR, jedoch hat niemand etwas zu verschenken (Auch Tante Amelie in Argentinien nicht!). Im Falle des Fahrzeugkaufes gilt FAHRZEUG und PAPIERE gegen Bares (Ausser vielleicht bei einem Autohaus !). Im Falle eines Verkaufes gilt ebenfalls BARES gegen Fahrzeug und Papiere. Eine ABSOLUTE Sicherheit hat man leider auch in diesen Fällen nicht. Daher noch einige kleine Empfehlungen ... zum Fahrzeugkauf niemals viel Bargeld an der Person mitsich führen und Geld und Fahrzeugübergabe nur an SICHEREN Orten durchführen (z.B. nicht auf einem Autobahnparkplatz...) zur Sicherheit immer einen Zeugen mitnehmen.

MFG Kester

P.S.: Bitte weitere Maschen können gerne ergänzt werden.

4588 weitere Antworten
Ähnliche Themen
4588 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

@fabiomusik

Ich habe deinen Text gelesen und auch die einzelnen Sätze verstanden, aber der große Zusammenhang erschließt sich mir jetzt nicht wirklich...:D ;)

Also entweder ist ihm nicht klar, dass die sich über jeden freuen, der unter der Nummer anruft, weil sie genau damit Geld verdienen bzw. sich über jede Mail freuen, die sie bekommen, weil sie neue Mailadressen sammeln. Oder er ist selbst von dem Laden. Hat sich ja extra für den Beitrag angemeldet. Aber ich möchte niemandem was unterstellen. Zumal er hier ja auch den Namen der Firma nennt, den die sonst gern gemhein halten. Hatte dazu mal was in meinem Blog geschrieben und darauf bereits nen Haufen Antworten von Leuten bekommen, die auch unter der Masche kontaktiert wurden.

Nachdem mein Post, in einem Extra von mir eröffneten Fred,

leider ausgeartet ist....... in eine Richtung die leider vermehrt vorkommt,

in letzter Zeit, jetzt doch an richtiger Stelle:

 

Hallo MT`ler,

Seit einiger Zeit habe ich mein Cabby in einer bekannten Onlinebörse

für PKW, zum Verkauf stehen.

Heute erreicht mich eine SMS mit folgendem Inhalt:

"Haben Sie noch Ihren Wagen ? Waere der Preis verhandelbar ?

Tel:xxxxxxxxxxxxxxx Mo-Fr. von 9:00-14:00 Uhr

A.Reiners-Einkauf "

 

Sowie ich halt so bin,MISSTRAUISCH !!!!!!!!

Den oben genannten Namen gegoogelt.........

Das Erste was ich sehe : http://www.magenbrot.net/blog/01-10-2008/weitere-betrugsversuche

Der Seite zufolge, bin ich kein Einzelfall!!! Der solch eine SMS erhalten hat.

Natürlich habe ich nicht darauf reagiert und werde dies auch in Zukunft nicht tun.

 

An alle die Ihren Wagen in div. Internetbörsen zum Verkauf offerieren

und zwangsläufig damit einige Daten wie Telefonnr. öffentlich machen(müssen).

Der größte Teil des MT Forums ist sowieso einwenig schlauer, als der

Rest der Autoverkaufenden Bevölkerung, nichts destotrotz........Obacht walten lassen.

 

Grüße

Hallo:)

was hällt Ihr davon?.....................................

Hello Good Day

How are you today?

Thanks for the details and information about your car. History...It seem you are a sincere person. I want to inform you that I will buy your car. at your given price.€ 10.000

But I have a business proposal for you. I am a captain with the United Nations troop in Iraq, on war against terrorism.

Based on the United States legislative and executive decision for withdrawing troops from Iraq come next year, I have been deployed to come and work in your country's military base soonest. Our mission is to help beef up terrorist targeted states, mostly the United States and the European Union on the war against terrorism.

I will need a car. For myself and that is why i contacted you. On the other hand I want to inform you that I have in my possession the sum of 26.8 million USD. Which I got from crude oil deal here in Iraq.

I deposited this money with a Red Cross agent informing him that we are making contact for the real owner of the money. It is under my power to approve whoever comes forth for this money. I want to invest the money in your country as soon as I am deployed into your country for a good business, anyway you will advice me on that since I am not a business person.

I cannot move this money to the United States because I will be in Europe for about 3years, so I need someone I could trust. If you accept,

I will transfer the money to Europe where you will be the beneficiary because I am a uniformed person and I cannot be parading such an amount so I need to present someone as the beneficiary.

I am an American and an intelligence officer for that so I have a 100% authentic means of transferring the money through diplomatic courier service .I just need your acceptance and all is done. Please if you are interested in this transaction I will give to you the complete details you need for us to carry out this transaction successfully. I decided to find someone that is real and not imaginary and that is why I went to a secured car. Site where I can be sure that the person is real.

I believe I can trust you. Where we are now we can only communicate through our military communication facilities which are secured so nobody can monitor our emails, then I can explain in details to you. I will only reach you through email, because our calls might be monitored, I just have to be sure whom I am dealing with

If you are interested please send me your personal mobile number so I can call you for further enquiries when I am out of our military network. I am writing from a fresh email account so if you are not interested do not reply to this email and please delete this message, if no response after 3days I will then search for someone else.

I wait your contact details so we can go on. In less than 5days the money should have been noted on your account and I will come over for my money. I will give you 30% of the money. And 70% is for me. I hope I am been fair on this deal. Get back to me with your full information

1. Your Full name..........

2. Your state of residence and origin in your country

3. A copy of your international passport /driver's license

4.. Your direct telephone number

 

Regards,

Capt David Jones

 

Typischer "Mugu-Scam" :rolleyes:

Die diversen Captains und Majors tauchen mit wechselnden Namen, aber immer fast gleichlautenden Stories, imer wieder auf.

Stichwort: Nigeria-Connection

Captain Jones war bereits hier genannt worden.

Ansonsten kannst Du ja mal im autosec4u-Forum nachlesen ...

Gruß

Fred

Liebe Motor-Talker,

 

 

im Anhang eine Mail für einen Smart der ursprünglich mal in Deutschland stand und preislich circa 2.000 Euro unter dem Gebrauchtwagenmarkt Schnitt liegt.

 

 

Ist doch sehr verlockend und sicher, oder? *hust*

 

 

Hallo,

 

Wenn Sie mein Auto kaufen moechten und wenn Sie wirklich mit den Transaktionsbedingungen einverstanden sind, kostet das Auto 3500 Euro mit den ganzen Steuern enthalten. Die Lieferung des Autos wird mit einer Firma aus Aberdeen durchgefuehrt, die verantwortlich fuer alles ist (Lieferung, Wechsel des Fahrzeugscheins auf Ihren Namen und natuerlich auch fuer die Zahlung). Die Firma wird das Auto zusammen mit allen erforderlichen Dokumenten (inklusive die Verkaufsvereinbarungen zwischen uns und eine Kopie meines Passes) an die von Ihnen angegebene Adresse liefern. Nachdem ich die Lieferung arrangiert habe und nach einer Reservierung von drei Tage, wird sich die Firma mit Ihnen in Verbindung setzen. Anschliessend muessen sie die Zahlung in zwei Betraege vervollstaendigen. Der erste Betrag von 1500 Euro muss vor den Beginn der Lieferung ueberwiesen werden, um eine Garantie zu haben in Beachtung der Distanz zwischen Aberdeen und der Versandadresse. Die Ueberweisung des ersten Betrags muss in 48 Stunden durchgefuehrt werden, nachdem sie eine Nachricht von der Firma erhalten haben. Der zweite Betrag von 2000 Euro muss nur dann vervollstaendigt werden, nachdem Sie das Auto mit den erforderlichen Dokumenten erhalten haben und nachdem Sie eine Inspektionsperiode von 10 Tage, (die von der Firma zur Verfuegung gestellt wird) hinter sich haben. Den Betrag muessen Sie ueberweisen, wenn Sie mit den Zustand des Autos zufrieden sind. Somit muessen Sie der Firma den vollstaendigen Betrag zahlen und die Firma wird Ihnen das Auto mit allen Steuern bezahlt liefern (inklusive Gebuehren fuer den Transport werden von der Firma uebernommen). Das Auto wird voellig versichert sein und Sie werden es fuer zehn Tage bei Ihnen zu Hause haben, ohne jewelche Steuern fuer diese Periode zu zahlen. In diesen Zeitraum koennen Sie den Zustand des Autos testen, Sie koennen das Auto fahren oder in die Werkstatt ueberpruefen lassen.

Wenn Sie auf Grund irgendeines Motivs, das Auto doch nicht behalten moechten, dann haben Sie die Moeglichkeit das Auto mit derselben Firma zurueck zu liefern und das ueberwiesene Geld wird Ihnen sofort auf Antrag zurueck ueberwiesen (das wird etwa 4-5 Tage dauern bis Sie das Geld ueberwiesen bekommen werden). Ich warte auf Ihre Antwort zusammen mit den vollstaendigen Namen, die Adresse wo Sie das Auto geliefert haben moechten und eine Telefonnummer, wo wir Sie erreichen koennen.

Immerhin lege ich Ihnen meine persoenliche Daten fuer die Sicherheit unserer Transaktion vor:

Name: Daniel Manus

Address: Paisley Road West 24,G511NW,Glasgow ,Scotland,United Kingdom

Passnummer: 026621254

Telefonnummer: 0044-7974-513-308

Mit freundlichen Gruessen

 

 

Eine Regel: nie Geld in Voraus überweisen, denn sonst Geld = weg.

 

btw.: Für 1.500€ kann man auch hinfliegen und den Karren mit Überführunxkennzeichen auf Fähre nach D bringen und dabei noch für 1.200€ in Aberdeen shoppen gehen ;)

Zitat:

Original geschrieben von Maennix1965

Um die seriösen von den unseriösen Autoverkäufern zu trennen, habe ich beamlook gegründet. Hier hat man die Möglichkeit, bevor man sich auf den weiten Weg zum Traumauto macht, sich eines neutralen Begutachters zu bedienen. Die Gutachter führen im Auftrag des Käufers anhand umfangreicher Checklisten eine detailierte Untersuchung (inkl. Dokumente) vor Ort durch.

Um die Neutralität zu gewährleisten, sollen alles Nutzer den Begutachter nach erfolgter Begutachtung bewerten.

Schaut Euch die Seite mal an und teilt mir Eure Meinung mit.

Tja und heute, 15.11.2009, hat AutoMobil mit einem Dekra-Prüfer gezeigt, dass diese "seriöse" Dienstleistung, laut AVD in betrügerische Machenschaften fällt.

AutoMobil hat mit 3 PKWs getestet. Zwei BMWs und ein Suzuki. Alle wurden von AutoMobil inseriert und auch die Prüf-Aufträge kamen von Automobil. Es wurde dreimal der Komplett-Check geordert. Zweimal wurde der Verkäufer ( AutoMobil) angeblich nicht telefonisch erreichbar, obwohl es keine eingehende Anrufe gab. Bei dem anderen Check kam der Prüfer zu spät. Zudem wurden Punkte beim Gutachten aufgelistet, die überhaupt nicht durchgeführt wurden. z.B. Kupplungsprüfung mit Handbremse und 1. Gang. Aber der Prüfer saß nicht mal auf den Fahrersitzt !!!! Tja und wie soll das gehen???

DIES IST KEIN REPRÄSENTATIVES BEISPIEL!!!!!!!!!!!!!!!

Jedoch sollte man gut Abwägen ob manr solche Firmen beauftragt oder lieber selbst das Auto überprüfen, auch wenn man dafür quer durch die Republik fahren muss.

Hallo,

der Beitrag ist echt sehr hilfreich, aber einige Sachen treffen bei meinem Angebot nicht zu. Also erstmal der Verkäufer hat eine kleine Stadt in Thüringen angegeben wo alles zusammengepasst hat, also PLZ und Vorwahl. Ich schrieb ihm ne Mail auf deutsch und bekam mehrere in deutsch zurück. Nun schlug er mir vor das Geschäft über eine Firma abzuwickeln. Renfe Transport heißen die, haben einmal nen Sitz in Waterloo und in Valencia.

Was mich bißchen zurück hält ist einmal der extrem niedrige Preis für das Fahrzeug und dann das die Kaufsumme an diese Firma überwiesen werden soll. Also er bringt angeblich sein Auto dort hin, die melden mir das Eintreffen des Autos und ich soll dann den KP überweisen. Danach bringt man das Auto angeblich zu mir nach Deutschland und dann das bekannte anschauen dürfen und bei Nichtgefallen kann der Wagen zurück geschickt werden. Ich würde gut finden´, wenn mir mal jemand mailt der das schon erlebt hat, positiv oder leider auch negativ. Und ob jemand die Firma kennt. E-Mail von denen : renfetransport@consultant.com und Homepage: renfetrans.com.

Über einige Infos würde ich mich tierisch freuen.

Sieht für mich persönlich wie der übliche Betrug aus.

1. Warum sollte ein Unternehmen das in Europa (England & Spanien) registriert ist eine amerikanische Kontaktperson haben die eine !deutsche! t-online Emailadresse hat? M.M.n sieht das Whois eines seriösen Unternehmens anders aus.

2. Warum hat ein Unternehmen das in England und Spanien seinen Sitz hat ausschließlich verweise auf .de und .be Webseiten von Autoverkaufsseiten?

3. Der Seitenaufbau sieht wie die Betrugsseiten aus die ich bisher gesehen habe. Die erinnern irgendwie alle aneinander. Keine Referenzen, ausdrücklicher Verweis auf den Autotransport, keine Laster mit deren Logo sondern neutrale Laster als Bilder, keine Telefonnummer sondern nur Kontakt über das Internet.

4. Welcher seriöse Verkäufer nimmt die Kosten eines Transports auf sich um einen Kunden ein Auto unter dem Marktwert ansehen zu lassen?

Ich kann auch hier nur wiederholen was oft gesagt wird:

Wenn ein Angebot zu gut ist um wahr zu sein dann ist es nicht wahr!

Btw: Rechtschreibfehler und Formulierungen die kein native speaker machen würde finden sich zuhauf auf der Seite.

Danke. War ne echte Hilfe. Soviele Hinweise habe ich dann gar nicht bemerkt, z.B. LKW ohne Logo. Man ist ja schon ein bissel blind bei einem tollen Angebot, aber komisch war es für mich schon. Frage ja schon ewig nach ner Telefonnummer weil ich der Meinung bin, da kann man halt alles besser besprechen. Bis heute warte ich allerdings ohne Erfolg auf ne Nummer. Bis jetzt hatte ich mit solchen unseriösen Angeboten noch nix zu tun, deshalb habe ich mich heute das erste Mal auf die Suche im Netz gemacht und bin auf diese Seite gestoßen. Zum Glück kann ich da nur sagen. Also nochmal DANKE!

Unter der Adresse in London findet sich nur die „Lloyds TSB Bank PLC! Die Straße kann man sich mit „Google Street View“ ansehen.

In Valencia ist es die Banco Popular (Volksbank) und eine Klinik. Auch in Valencia kann man sich das Gebäude gut mit „Google Street View“ ansehen. Ich sehe kein Schild einer Spedition.

Naja soweit würde ich jetzt nicht gehen, weis ja nun auch ohne zu schauen ob es da ein Schild einer Spedition gibt, dass da alles nicht ganz mit rechten Dingen zugeht.

Nur so, die Spedition in der mein Mann arbeitet würde auch kein fremder finden, schon gar nicht mir Google Earth. Das ist kein wirkliches Argument. Trotzdem danke für die Hilfe.

Naja soweit würde ich jetzt nicht gehen, weis ja nun auch ohne zu schauen ob es da ein Schild einer Spedition gibt, dass da alles nicht ganz mit rechten Dingen zugeht.

Nur so, die Spedition in der mein Mann arbeitet würde auch kein Fremder finden, schon gar nicht mir Google Street View. Das ist kein wirkliches Argument. Trotzdem danke für die Hilfe.

Zitat:

Original geschrieben von ns7878

Das ist kein wirkliches Argument.

Bei einer Spedition, die ein so breit gestreutes Publikum wie hier beschrieben anspricht, ist das schon ein Argument.

Die Adresse in London, im Bankenviertel, gehört zu den teuersten Lagen. Seit wann ist eine große Spedition in der Innenstadt?

Mir ging es auch darum zu zeigen, dass man heute einige technische Möglichkeiten zur Überprüfung hat.

Renfe ist die Bezeichnung der staatlichen Eisenbahngesellschaft in Spanien.

Deine Antwort
Ähnliche Themen
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Wissen
  4. Verkehr & Sicherheit
  5. Betrug beim Autokauf bzw. Autoverkauf