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Beschädigungen in der Werkstatt beim Ausbau der Türverkleidung

Themenstarteram 22. März 2020 um 17:06

Ich hatte meinen Wagen (Golf 7, EZ 2014) gestern in einer freien Kfz-Werkstatt um bei den hinteren Türen die Dichtung um die Lautsprecher zu erneuern, da diese undicht waren. Ich habe mir heute nochmal beide Türen angeschaut und musste feststellen, dass die rechte Tür/Verkleidung diverse Beschädigungen aufweist. Es gibt deutliche Spuren im Plastik wo an der Türverkleidung gehebelt wurde (könnte ich noch mit Leben) und sogar das Blech der Tür wurde an einer Stelle eingedrückt. Eine Beschädigung des Blechs geht meiner Meinung nach gar nicht. Das sieht für mich aus als wurde dort mit einem Schraubenzieher gehebelt. Dazu wurde eine Verriegelung unten an der Türverkleidung abgebrochen und insgesamt sitzt die Verkleidungen unten überhaupt nicht vernünftig. Über die gesamte Länge der Tür ist unten ein Spalt zwischen Blech und Türverkleidung von mindestens 5mm, vermutlich durch die abgebrochene Verriegelung.

Ich werde morgen nochmal zur Werkstatt fahren und das reklamieren. Ich würde auf ausbeulen des eingedrückten Blechs und einen vernünftigen Sitz der Verkleidung bestehen. Oder welche Optionen habe ich in einem solchen Fall?

Verkleidung
Verkleidung
Spalt
Beste Antwort im Thema

Zitat:

@crafter276 schrieb am 22. März 2020 um 18:42:21 Uhr:

Warum wohl gebe ich, wenn überhaupt, meine Fahrzeug erst dann in die Werkstatt, wenn ich sicher bin, das die Werkstatt die richtigen Werkzeuge hat.

Hast du gefragt, ob die Werkstatt diese Spezialwerkzeuge hat und hast du gefragt ob die Werkstatt das schon einmal gemacht hat. Sicher nicht.......................vermutlich stand im Vordergrund nur das Ziel ..........billig .....billig muß es sein.

MfG kheinz

Mach ihm doch keine Vorwürfe.... Die kann er doch jetzt nicht gebrauchen.

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Wenn du wüsstest wie zum Teil in der "heiligen" Vertragswerke gearbeitet wird.

Der Spurstangenkopf ist mit OEM-XYZ-132498-bxz herauszudrücken.

Tatsache: Fäustel, zwei gezielte Schläge auf den Konus und raus isser. Würde das manch Fahrzeugbesitzer sehen, so würde er einen Infarkt erleiden, weil mit dem Hammer an seinem "heiligs Blechle" gearbeitet wird.

Mal nur ein Beispiel von vielen. Das sind auch nur Menschen.

Zitat:

@crafter276 schrieb am 22. März 2020 um 18:42:21 Uhr:

Warum wohl gebe ich, wenn überhaupt, meine Fahrzeug erst dann in die Werkstatt, wenn ich sicher bin, das die Werkstatt die richtigen Werkzeuge hat.

Hast du gefragt, ob die Werkstatt diese Spezialwerkzeuge hat und hast du gefragt ob die Werkstatt das schon einmal gemacht hat. Sicher nicht.......................vermutlich stand im Vordergrund nur das Ziel ..........billig .....billig muß es sein.

Na du bist ja ein starker Mann, die Legende von Motor-Talk. Jetzt soll sich jeder Kunde vorab informieren wie der Reparaturablauf ist und dann die Werkstatt verhören? Traumkunde einer jeden Werkstätte. Bist du auch so penibel, wenn es mal (Ich hoffe doch nicht!) medizinischer Eingriffe bedarf? Aber der letzte Satz ist schlussendlich die Kür des Ganzen - bravo!

___________

Türe und Verkleidung sind durch unsachgemäßes Arbeiten beschädigt, da sieht ein Blinder mit dem Krückstock. Ich würde zunächst das Gespräch mit der Werkstatt suchen und mir deren Lösungsvorschläge anhören. Parallel (und vorsorglich) würde ich auch in Erfahrung bringen, ob die Werkstatt Mitglied in der Innung ist (Klick für Infos) - das ist deutlich angenehmer als der übliche Justizweg (Verbaut diesen nicht!).

Und bitte... der Ausbau einer Türverkleidung ist kein "Ausnahmeunterfangen", erfahrene Mitarbeiter wissen, wo man den Keil ansetzt und mit etwas Umsicht baut man die beschädigungsfrei aus! Ich weiß, nicht das angenehmste Geschäft mit dem Plastgeschiss, vor allem dem murksigen von heute, aber machbar ists definitiv!

Das hilft auch nicht.

Ford durfte mir nach der TSI bezüglich quietschendem Fahrersitz erstmal eine neue Türverkleidung und eine neue linke Seite der Mittelkonsole auf deren Kosten verbauen.

Da waren so ziemlich alle Kunststoff-Teile verkratzt durch den Mechaniker..

Zitat:

@Quertraeger schrieb am 23. März 2020 um 10:48:23 Uhr:

Zitat:

@birscherl schrieb am 22. März 2020 um 19:40:58 Uhr:

Wenn die Werkstatt nicht weiß, dass man die Verkleidung nicht raushebeln darf, sondern ziehen muss, wird sie auch mit dem "Spezialwerkzeug" nicht beschädigungsfrei zum Ziel kommen.

Das ist für mich der allererste Grund, weshalb ich mein Auto nur in einer Vertragswerkstatt behandeln lasse. :cool:

Und du bist dir sicher dass der Azubi in der Vertragswerkstatt das auch richtig macht?

Setz mal deine Rosarote Brille ab. ;)

Warum macht eigentlich laut so vielen hier IMMER der Azubi alles falsch?

Eventuell selbst ne beschissene Ausbildung gehabt?

Zitat:

@amdwolle schrieb am 23. März 2020 um 13:08:16 Uhr:

Und du bist dir sicher dass der Azubiin der Vertragswerkstatt das auch richtig macht?

Setz mal deine Rosarote Brille ab. ;)

War nur sprichwörtlich gemeint. Kann auch der Geselle sein der am Abend mit der Freundin (Ehefrau, Chef) Krach gehabt hat und keine Lust mehr hat.

Meine Ausbildung war zum Glück sehr gut, ich musste in der gesamten Lehrzeit nicht produktiv arbeiten.

Erst waren wir in der Lehrwerkstatt und zwischendurch Ausbildung direkt in den entsprechenden Abteilungen.

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 23. März 2020 um 11:15:06 Uhr:

Die Gefahr ist dort zwar geringer, aber ebenfalls gegeben!

Eben! Und genau deswegen fahre ich mein Auto in eine Vertragswerkstatt. :D

Themenstarteram 23. März 2020 um 22:38

Ich habe heute Morgen kurz bei der Werkstatt angerufen. Habe leider nicht wirklich was erreicht. Es hieß nur: "Es ging leider nicht anders. Die Türverkleidung saß zu fest". Man könnte ja dann 10€ mit der nächsten Rechnung verrechnen. In meinen Augen ist das ein schlechter Witz. Ich bin dann am Mittag nochmal dort hingefahren, leider war der Meister da schon weg (ist wohl nur vormittags da). Ich werde es morgen früh nochmal persönlich versuchen.

Wenn ich den Wagen zur Behebung des Schadens in eine Vertragswerkstatt bringen würde dann wird das doch sicher eine Rechnung von 200-300€. Was kann ich als realistische Forderung stellen? Ich würde da jetzt mal so 150€ und richtige Anbringung der Verkleidung ohne Spalt unten ansetzen. Ist das völlig unrealistisch von mir geschätzt, oder gar noch zu niedrig? Der Wagen ist zwar schon etwas über 5 Jahre alt aber sehr gut gepflegt und es ärgert mich einfach.

Geschäftsführer schriftlich damit konfrontieren.

Du warst ja schon willig es zu klären..

Eventuell kommt die Schiedsstelle in Frage?

https://www.kfz-schiedsstellen.de/

Themenstarteram 23. März 2020 um 23:31

Ich liege aber schon Richtig, dass es sich hier um einen Schaden >100€ handelt und ich mich nicht mit einer 10-20€ Gutschrift abfinden muss?

Für sowas gibt es eine Betriebshaftpflicht. Der Chef bezahlt deinen Schaden seines Mitarbeiters, in Geld oder Leistung, die Rechnung geht an die Haftpflicht. Innung und deren Schiedstelle ist für dich ein einfacher weg.

Zitat:

@sebi707 schrieb am 23. März 2020 um 23:31:23 Uhr:

Ich liege aber schon Richtig, dass es sich hier um einen Schaden >100€ handelt und ich mich nicht mit einer 10-20€ Gutschrift abfinden muss?

Je nachdem was getauscht werden muss. Verkleidungsteil plus Reparatur der Türe kann auch mal gerne 2-500€ kosten mit Aufwand

10 Euro sind ja wohl eine absolute Frechheit! Sogar ich als Hobbyschrauber hab bis jetzt jede Verkleidung zerstörungsfrei runter bekommen. Wenn mal was kaputt geht, dann sind es die Clips und die sind schnell ersetzt. Aufgrund der lapidaren Behandlung des Schadens würde ICH jetzt das komplette Programm fahren, entweder bis der Schaden zu 100 Prozent behoben ist, auch wenn das den Austausch der Tür nach sich zieht. Ober bis du halt für dich sagen kanns, "OK, das passt so".

Nicht locker lassen :)

Rechtsschutz einschalten.

Na na na! Man muss nicht gleich die Hilti holen, um seinen Joghurt umzurühren. Erst das Gespräch suchen, was hier schon halbwegs geschah. Dann, ich wiederhole mich und andere sagten es auch, schauen ob in der Innung präsent und die kontaktieren. Sollte auch das zu keiner vernünftigen Lösung führen - und Nein, das sind nicht 10 € Nachlass...., dann kann man weitergehen.

Zitat:

@sebi707 schrieb am 23. März 2020 um 23:31:23 Uhr:

Ich liege aber schon Richtig, dass es sich hier um einen Schaden >100€ handelt und ich mich nicht mit einer 10-20€ Gutschrift abfinden muss?

10 € sind ein Witz ! So wie das Blech eingedrückt ist und das Kunststoff verkratzt ist ,kann auch ein Kompletttausch von Tür ( wenn ausdellen nicht klappt ) und Innenpappe nötig sein !

Und selbst ich in meiner Privathalle , habe eine passende Zange für Türpappen und Leisten .

Die sind da schlicht mit nem Schraubendreher zu hebeln bei gewesen. Geht gar nicht sowas.

Sprich direkt mit dem Chef . Danach schriftlich Frist zur Nachkorrektur setzen . Danach Schiedstelle und wenn das auch nicht fruchtet , kannste das entweder abhaken oder den Anwaltsweg gehen.

Gruss

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