ForumFocus Mk4
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Ford
  5. Focus & C-Max
  6. Focus Mk4
  7. Benzinverbrauch

Benzinverbrauch

Ford Focus Mk4
Themenstarteram 16. November 2018 um 6:45

Hallo zusammen,

mit den momentanen Benzinpreisen (Super ~1,68,-/l) kann keiner wirklich zufrieden sein.

Deshalb stelle ich mir mittlerweile die Frage, ob es der 1.5l mit 150PS Automatik sein muss, oder nicht auch der 1,0l mit 125PS auch reichen würde.

Kann jemand Angaben machen, in wie weit sein 1,0l oder sein 1,5l Benziner Benzin verbraucht?

Klar, jeder hat andere Fahrweisen etc., mir geht es darum, einfach einen groben Überblick zu bekommen, ob die Herstellerangaben wieder aus der Luft gegriffen sind oder einigermaßen der Realität entsprechen.

Falls es so einen Thread schon gibt bitte ich um Entschuldigung, habe aber keinen vergleichbaren gefunden!

Grüße aus Fürth / Bayern!

Beste Antwort im Thema

Für mich ist das Sparpotential das Entscheidende. Die Dreizylinder saufen konstruktionsbedingt, wenn man ihnen die Sporen gibt und den turbobedingten Schub ausnutzt. Auf der anderen Seite lassen sie sich sehr verbrauchsgünstig fahren, soweit man das Leistungspotential nicht permanent ausnutzt, sondern zügig beschleunigt, schnell hochschaltet und hohe Tempi (über 120 km/h) wg. des exponentiell steigenden Luftwiderstands meidet. Bin mit meinem 1.0 125 PS nach 3.600 km und bislang überwiegender Langstrecke bei 5,3-5,6 l gelandet, ohne wirklich etwas zu vermissen (vielmehr erfreue ich mich an einem niedrigen Geräuschpegel, guten Ergonomiesitzen, übersichtlicher Instrumentierung, sauberem B&O-Sound und präzisem Fahrwerk; gerade letzteres vermittelt Fahrspaß). Dies ist knapp weniger als mit meinem vorherigen Fiesta 1.0 100 PS. Ich habe grds. Spaß am sportlichen Fahren und daran, Mitfahrer mit einem entsprechenden Fahrstil zu "schocken", verzichte aber i.d.R. darauf wg. der völlig unnötigen Kosten und der Tatsache, dass man in aller Regel nicht signifikant schneller, nur gestresster sein Ziel erreicht. Halte daher das ganze Lamentieren über zu hohe Verbräuche für eine einigermaßen scheinheilige Bequemlichkeit. Aktives Fahren bedeutet halt auch Mitdenken und beinhaltet heute angesichts endlicher Ressourcen auch den Verzicht auf ein ungehindertes Ausleben seiner Emotionen (hierfür gibt es ja reichlich Alternativen).

1597 weitere Antworten
Ähnliche Themen
1597 Antworten

@einmk4besitzer

Grütze? Du meinst sicher deinen Beitrag.

Du schreibst hier den Müll der sich an Hand des Energieerhaltungssatzes locker widerlegen lässt, also widerspricht deine Aussage einem der Grundgesetze der Physik, wenn das mal keine Grütze ist.

Ich wieder hole mich:

Bitte lege sachlich dar, warum ich falsch liege?

Erkläre es mir bitte.

Du lässt jeden anderem Fahrwiderstand, sei es der Rollwiderstand oder der Luftwiderstand völlig außer acht.

Die Energie die aufgewendet werden muss um einen Berg hoch zu fahren ist immer höher als die potentielle Energie die dann zur Verfügung steht um wieder in kinetische Energie umgewandelt zu werden.

So wie schon erklärt,

Das nächste mal Frage vernünftig nach und lass die Beleidigungen weg.

Sowohl der Roll- als auch der Luftwiderstand sind von der

Topografie völlig unabhängig. Also fallen die als Einflussfaktoren schon mal raus. Zweites Argument stimmt halbwegs, aber wir sprechen nicht nur über die aufzuwendende Energie, da kommt noch der Wirkungsgrad des Motors zum tragen. Das habe ich dargelegt, lesen hilft. Dir sind augenscheinlich die einfachsten Zusammenhänge nicht klar, daher fällst du schon mal als jemand, von dem ich was lernen könnte, raus.

Lesen hilft?

Verstehen hilft noch viel mehr, es bleibt also dabei, du bist ein Märchenonkel der sich vom Milchmädchen beim rechnen helfen lässt, danke für die Bestätigung.

Und nein, du musst dich nicht weiter äußern deine Darlegungen sind ausreichend um meine Meinung von dir zu bestätigen.

Ich hoffe nur dass nicht noch jemand diesen Mumpitz von dir glaubt, da bin ich aber guter Dinge.

Wo is mein Popcorn, wenn ichs brauche?!... :D

Zitat:

@der_ich schrieb am 12. März 2021 um 06:19:26 Uhr:

Ich hoffe nur dass nicht noch jemand diesen Mumpitz von dir glaubt, da bin ich aber guter Dinge.

Leider hat das nichts mit Glauben zu tun. Das kann man sogar nachrechnen. Allerdings ist da ein tieferes Verständnis von Wärmekraftmaschinen erforderlich.

Zitat:

@goenny schrieb am 12. März 2021 um 09:20:23 Uhr:

Zitat:

@der_ich schrieb am 12. März 2021 um 06:19:26 Uhr:

Ich hoffe nur dass nicht noch jemand diesen Mumpitz von dir glaubt, da bin ich aber guter Dinge.

Leider hat das nichts mit Glauben zu tun. Das kann man sogar nachrechnen. Allerdings ist da ein tieferes Verständnis von Wärmekraftmaschinen erforderlich.

So ist es. Das hatte ich ja dargelegt, Stichwort Thermodynamik. Leider ist einigen der Begriff nicht mal bekannt. Ich bin Elektroingenieur, daher bin auch nicht so fit in diesem Thema und kann es auch nicht erklären. Mein Chef aber und er hat es mir anschaulich erklärt und sogar vorgerechnet, dass meine Beobachtung bezüglich Verbrauch richtig sind.

Das ist auch in der Theorie richtig, es ist nur schwer das in der Praxis umzusetzen.

Aber das hast Du ja auch beschrieben.

Bevor ihr euch jetzt gegenseitig beweihräuchert und in eurer "Kompetenz" sonnt solltet ihr mal den aktuellen Motorenbau betrachten und die Wirkungsgrade bei verschiedenen Lastzuständen real vergleichen.

Und sowas ist einfach Mumpitz

Zitat:

@einmk4besitzer schrieb am 5. März 2021 um 12:34:56 Uhr:

den Berg runter rollen kostet keine Energie,

Aber lassen wir es dabei, die Fakten würden euch verunsichern.

Danke für deine Erklärung, besser hätte ich es auch nicht erkären können.

Zitat:

@der_ich schrieb am 12. März 2021 um 10:53:08 Uhr:

Bevor ihr euch jetzt gegenseitig beweihräuchert und in eurer "Kompetenz" sonnt solltet ihr mal den aktuellen Motorenbau betrachten und die Wirkungsgrade bei verschiedenen Lastzuständen real vergleichen.

Und sowas ist einfach Mumpitz

Zitat:

@der_ich schrieb am 12. März 2021 um 10:53:08 Uhr:

Zitat:

@einmk4besitzer schrieb am 5. März 2021 um 12:34:56 Uhr:

den Berg runter rollen kostet keine Energie,

Aber lassen wir es dabei, die Fakten würden euch verunsichern.

Auf einer Gefällestrecke wird bei einem Schaltgetriebe und eingelegtem Gang bei ausreichender Motordrehzahl wenn das Gaspedal nicht gedrückt wird die Einspritzung abgeschaltet (-> Schubabschaltung). Sehen kann man das im Bordcomputer an einem Momentanverbrauch von 0l/100km. Kein Kraftstoffverbrauch = kein Energieverbrauch. Im Gegenteil wird sogar Strom in der Batterie gespeichert. Damit kommt man sogar mit mehr Energie im Auto am Ende der Gefällestrecke an.

Ich denke ja immer noch, hier werden einfach zwei Sachen vermischt.

Der Wirkungsgrad sagt doch was darüber aus, wie wenig/viel Energie ich in Form von Benzin reinstecken muss, um Leistung/Arbeit xy raus zu bekommen. Der ist ohne Zweifel lastabhängig und deshalb macht es durchaus Sinn, im höheren Gang stark zu Beschleunigen, um auf Geschwindigkeit z zu kommen, als im kleinen Gang.

ABER wenn ich den Berg rauf will, muss ich doch wesentlich mehr Arbeit verrichten als auf gleicher Strecke in der Ebene. Verbrauche also deutlich mehr Energie.

Da beim Berg runter aber keine Energie (Kraftstoff) zurückgewonnen wird beim Verbrenner (den Fingerhut elektrischer Energie, der in die Batterie geht, lassen wir mal außen vor), wie soll das sparsamer sein?

Mal ein Rechenexempel an meinem Hausberg, 500 m lang und im Mittel 10% Steigung.

Bergauf mit 50 km/h liegt der Momentanverbrauch bei 15 l = 0,075 Verbrauchter Sprit.

Bergab durch die Schubabschaltung 0,00 Verbrauchter Sprit, heißt also auf 1 km Gesamtsstrecke 0,075 l Sprit.

Wenn ich mit 50 locker durch die Stadt rolle liegt der Verbrauch bei 4l, macht dann auf 1 km also 0,04 l verbrauchter Kraftstoff. Seien wir großzügig und gehen auf 6l Momentan Verbrauch bei 50 km/h rauf --> immer noch deutlich weniger.

Den Test kann eigentlich ja jeder, der meint ein Verbrenner wäre ein Perpetuum Mobile, mal machen und berichten.

Bei allem Halbwissen was viele und damit schließe ich mich ausdrücklich ein, bezüglich Maschinenbau, Thermodynamik etc. haben, ist ein Fakten lieferndes Experiment doch super und lasse mich von denen dann auch gerne eines Besseren belehren.

Zitat:

@Resimilchkuh schrieb am 12. März 2021 um 13:40:54 Uhr:

Ich denke ja immer noch, hier werden einfach zwei Sachen vermischt.

Der Wirkungsgrad sagt doch was darüber aus, wie wenig/viel Energie ich in Form von Benzin reinstecken muss, um Leistung/Arbeit xy raus zu bekommen. Der ist ohne Zweifel lastabhängig und deshalb macht es durchaus Sinn, im höheren Gang stark zu Beschleunigen, um auf Geschwindigkeit z zu kommen, als im kleinen Gang.

ABER wenn ich den Berg rauf will, muss ich doch wesentlich mehr Arbeit verrichten als auf gleicher Strecke in der Ebene. Verbrauche also deutlich mehr Energie.

Da beim Berg runter aber keine Energie (Kraftstoff) zurückgewonnen wird beim Verbrenner (den Fingerhut elektrischer Energie, der in die Batterie geht, lassen wir mal außen vor), wie soll das sparsamer sein?

Mal ein Rechenexempel an meinem Hausberg, 500 m lang und im Mittel 10% Steigung.

Bergauf mit 50 km/h liegt der Momentanverbrauch bei 15 l = 0,075 Verbrauchter Sprit.

Bergab durch die Schubabschaltung 0,00 Verbrauchter Sprit, heißt also auf 1 km Gesamtsstrecke 0,075 l Sprit.

Wenn ich mit 50 locker durch die Stadt rolle liegt der Verbrauch bei 4l, macht dann auf 1 km also 0,04 l verbrauchter Kraftstoff. Seien wir großzügig und gehen auf 6l Momentan Verbrauch bei 50 km/h rauf --> immer noch deutlich weniger.

Den Test kann eigentlich ja jeder, der meint ein Verbrenner wäre ein Perpetuum Mobile, mal machen und berichten.

Bei allem Halbwissen was viele und damit schließe ich mich ausdrücklich ein, bezüglich Maschinenbau, Thermodynamik etc. haben, ist ein Fakten lieferndes Experiment doch super und lasse mich von denen dann auch gerne eines Besseren belehren.

Die Einsparung ist recht theoretisch und funktioniert nur in ausgesuchten Fällen. Wenn man eine Energiebetrachtung macht, wir es aber klarer.

 

Voraussetzung ist erstmal eine Steigung, die man mit konstanter Geschwindigkeit fährt. Der Motor muss im optimalen Betriebspunkt laufen (1/3 Höchstdrehzahl, 2/3 Vollgas).

Die potentielle Energie ist auf der Ebene und am Berg identisch, da man Start und Ende der Fahrt die selbe Höhe hat. Die kinetische Energie ändert sich nicht, da wir mit konstanter Geschwindigkeit fahren. Rollreibung und Luftwiderstand sind am Berg und in der Ebene identisch, da die Geschwindigkeit gleich ist. Physikalisch ist damit egal, ob ich über den Berg fahre, oder in der Ebene die selbe Strecke zurücklege.

 

Der Unterschied entsteht also nur im Motor. Dabei bleibt die Innenreibung (-> Schleppmoment) identisch, da der Motor die selbe Zeit mit der selben Drehzahl läuft. Dann entsteht der Unterschied nur durch den unterschiedlichen Betriebspunkt, da er die selbe physikalisch benötigte Energie umwandeln muss. (Berg: 50% der Zeit doppelte Leistung und 50% keine Leistung, Ebene: 100% normale Leistung). Da ich bei der Bergfahrt den besten Betriebspunkt angenommen habe, kann der Verbrauch in der Ebene nur höher liegen.

Vergesst mal nicht, den geringeren Sauerstoffgehalt der Luft und den geringeren Luftdruck aufm Berg zu berücksichtigen. ;)

Deine Antwort
Ähnliche Themen