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Benziner-Verbräuche PS 85- 105 - 122 - 140 - 140 ACT
Ich bin doch ein wenig ernüchtert, wo ich jetzt nochmal die Verbräuche angesehen habe. Der 140 PS-Motor ohne ACT verbraucht nach Spritmonitor nun doch klar am meisten. Alle mit Schaltgetriebe:
85 PS: 5,97 l. (18 Autos)
105 PS: 6,15 l. (16 Autos)
122 PS: 6,39 l. (15 Autos)
140 PS ACT: 6,64 l. (9 Autos)
140 PS ohne ACT: 7,26 l. (9 Autos, kann man nur berechnen, nicht direkt rausfiltern: 18 Autos inkl. ACT haben 6,95 l. und 9 Autos nur ACT haben 6,64. Folglich haben die übrigen 9 Autos ohne ACT den Schnitt 7,26 l.)
Anfangs schien ACT keinen echten Vorteil zu bringen. Inzwischen kristallisiert sich heraus, dass es doch allerhand bringt. Erschreckend auch die Differenz vom 122 PSer zum normalen 140 PSer. Das sind 0,87 l./100 km.
j.
Beste Antwort im Thema
36 Seiten und x-Meinungen prallen aufeinander:D
Da ist auf der einen Seite der Taubitz der sich wie bekannt verbeißt, immer Romane schreibt, die genau nichts aussagen.
Natürlich hat 1 Tankfüllung nicht einen genauen Wert, aber mehrere hintereinander sehr wohl und sorry mit deinen Ausführungen über Ausdehnung und so weiter, was soll das.
Das sind keine hochwissenschaftliche Werte und die verbundenen Abweichungen bewegen sich wohl im hintersten Komabereich.
Bei der MFA gebe ich dir recht, aber eher die Spaßvögel die ein paar km als Referenz hernehmen.
Langfristig ist die MFA nicht so schlecht und man kann wie hier beschrieben, durch nachrechnen anhand der Tankfüllungen die Abweichung feststellen.
Nachjustieren soll jeder selber entscheiden.
Dann hast du auf der anderen Seite tatsächlich Leute die das Spritsparen als Sport sehen. Habe ich auch meine Meinung dazu, aber sollen sie, solange die mich oder den Verkehr nicht behindern und das funktioniert sehr wohl.
Der werano wird es eben aufgrund seiner Sturheit und Allwissenheit gepaart mit dem Wahn jeder Tipp sei von einem Lobbyisten eben nicht mehr lernen, dass die heutigen Motoren eine wesentliche andere Behandlung benötigen bzw. auch ermöglichen um wirklich sparsam unterwegs zu sein.
Ich musste es auch lernen bzw. bin mit dem lernen noch immer nicht fertig. Und ich will im Gegensatz zu werano - wie wäre es z.B. mit einem Kurs für Groß- und Kleinschreibung - deine Texte sind sehr mühsam lesbar - aber wahrscheinlich eh besser - auch gar nicht mit dem Lernen fertig werden. Muss aber jeder selber entscheiden.
Daher werdet ihr da nie auf einen grünen Zweig kommen.;)
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848 Antworten
Schade, dass Zylinderabschaltung nicht bereits in allen Motoren Serie ist.
Zitat:
Original geschrieben von navec
heute ist das Navi doch praktisch auch das Radio. Einen weiteren Verbraucher kann ich da nicht wirklich erkennen. Es gibt nur eine weitere Funktionalität.
bei Xenon und H7 ähnlich:
Wo ist da ein weiterer Verbraucher?
...
Teure Batterie (AGM) trotzdem eventuell geringere Lebensdauer und zudem ein erhöhter Verschleiß von einigen Bauteilen durch die sporadisch hohe Spannung (15V), die keinen Spannungswandler haben.
Mein Fazit:
Uneffektiver Blödsinn, der hauptsächlich nur deswegen vorhanden ist, um in der Werbung entsprechend erwähnt zu werden. (Vielleicht gibt das reine Vorhandensein einer solchen Technik beim NEFZ noch Bonus-Punkte...)
...
Und im Sommer konkurriert das Xenon/LED eher mit dem Tagfahrlicht des Plus und nicht mit dem H7 ... etc, ich wollte das nicht einzeln auf die Goldwaage legen, sondern nur mitteilen, der Golf 7 hat im Vergleich eben einfach viel mehr elektrische Verbraucher, von denen einige auch öfter aktiv sind.
Wie ich schon sagte, auch die EPB zieht Strom und auch das Front-Assist System arbeiten ja permanent.
Und AGM Batterie hat mein G7 nicht! Nur das Zwischending, BFG glaub ich heißt die...
Und Spritmonitor schön und gut, aber was gibt es besseres als mit 2 verschiedenen Autos regelmässig die gleichen Strecken zu fahren die man teils schon seit nem Jahrzehnt befährt.
Bis auf die Klima sollten alle Verbraucher eigentlich nicht nennenswert Energie verbrauchen. Das lässt sich ganz leicht am Leerlaufverbrauch beobachten.
Zitat:
Original geschrieben von TDI nie
Schade, dass Zylinderabschaltung nicht bereits in allen Motoren Serie ist.
Also ich bin froh das mir das erspart geblieben ist. Das können gerne andere testen und teuer bezahlen.
Zitat:
Original geschrieben von navec
Mein Fazit:
Uneffektiver Blödsinn mit erhöhtem Fehlerpotential, der hauptsächlich nur deswegen vorhanden ist, um in der Werbung entsprechend erwähnt zu werden. (Vielleicht gibt das reine Vorhandensein einer solchen Technik beim NEFZ noch Bonus-Punkte...)
Zusätzliche Frage:
kann man Start&Stop über VCDS permanent deaktivieren?
Das ACT bringt im NEFZ einige 1/10 im Verbrauch, das hat für VW den Vorteil das der Flottenverbrauch nach unten geht. Dadurch werden Kapazitäten geschafen um einen Golf R im Programm zu haben. Für das Marketing ist es natürlich auch ein Segen damit werben zu können, technik im Golf verbaut zu haben, die es vor Jahren nur in großen Limos wie z.B. der S-Klasse gegeben hat.
Start/Stopp kann man nicht direkt deaktivieren, man kann mit VCDS aber die Rahmenbedingungen so anpassen, das Start/Stopp nicht mehr greift ohne das was am Auto kaputt ist.
Macht das ACT vielleicht besonders viel Sinn, wenn man möglichst konstant eine relativ niedrige Geschwindigkeit fährt, evtl so 90-110. anscheinend scheint es dann ja ca. 10% sparsamer zu sein als ohne ACT...
ACT macht im Prinzip verbrauchstechnisch immer dann Sinn, wenn mit relativ wenig Last gefahren wird, so dass auch 2 Zylinder diese Last ohne weiteres schaffen können.
Dadurch, dass 2 Zylinder dann unter höherer Last laufen, wird der Wirkungsgrad (spez. Verbrauch laut "Muscheldiagramm") des Motors etwas verbessert, was letztendlich dann real etwas an Sprit spart.
Durch ACT verhindert man, dass bei den abgeschalteten 2 Zylindern noch Gaswechselarbeit (quasi mitlaufende Luftpumpe) geleistet werden muss.
Trotzdem ist für die beiden deaktivierten Zylinder natürlich noch extra Arbeit zu leisten, denn u.a. die Reibung der deaktivierten Zylinder und der beteiligten Lager wird kaum reduziert und es sind daher nicht die günstigen Verhältnisse an zu treffen, als wenn die 2 Zylinder tatsächlich fehlen würden. (Von daher kann man den Unterschied im tatsächlichen spez. Verbrauch auch gar nicht genau aus dem normalen "Muscheldiagramm" (welches wir, wie üblich, natürlich nicht kennen...) ablesen.
@Preile:
Zitat:
Für das Marketing ist es natürlich auch ein Segen damit werben zu können, technik im Golf verbaut zu haben, die es vor Jahren nur in großen Limos wie z.B. der S-Klasse gegeben hat.
Meist ist es aber so, dass eine Technik, die im Prinzip ähnliches bewirkt, wie die Technik von Oberklasse-Autos, bei Massenautos qualitativ nicht so ausgeführt ist, wie beim "Original" und genau dieser Umstand kann dann eine eingeschränkte Lebensdauer zur Folge haben.
Dort versucht man die gleiche oder eine ähnliche Wirkung mit einfachen/kostengünstigen Mitteln zu erreichen.
(Bei Porsche/BMW gibt es auch ein PDK/DKG, nur nehme ich mal stark an, dass man die qualitativ nicht mit den hier verbauten VW-DSG's vergleichen kann. Bei den VAG-TSI's wird die Kraftstoffhochdruckpumpe kostengünstig von Extra-Nocken einer Nockenwelle angetrieben. Welche Auswirkung das (höchstwahrscheinlich) hat(te), kann man am Kettenproblem dieser TSI's ablesen )
Zitat:
Start/Stopp kann man nicht direkt deaktivieren, man kann mit VCDS aber die Rahmenbedingungen so anpassen, das Start/Stopp nicht mehr greift ohne das was am Auto kaputt ist.
Danke für die Info. Wo kann man eine nähere Beschreibung dazu finden?
@Diabolomk:
Zitat:
Und im Sommer konkurriert das Xenon/LED eher mit dem Tagfahrlicht des Plus und nicht mit dem H7 ... etc
Ich weiß nicht, wie es beim Golf 7 gehandhabt wird, aber mein Octavia hat am Tag LED-Tagfahrlicht (Xenon ist ausgeschaltet) und das dürfte/sollte weniger Strom verbrauchen als das Glühlampen-Tagfahrlicht im Golf 6/ Golf Plus.
Zitat:
Und AGM Batterie hat mein G7 nicht! Nur das Zwischending, BFG glaub ich heißt die...
Die "EFB"-Batterien sind zwar nicht so zyklenfest, wie AGM-Batterien (aber immer noch deutlich besser, als einfache Starterbatterien), aber für die warme Umgebung im Motorraum besser geeignet.
Also wahrscheinlich gar kein Nachteil.
Zitat:
Und Spritmonitor schön und gut, aber was gibt es besseres als mit 2 verschiedenen Autos regelmässig die gleichen Strecken zu fahren die man teils schon seit nem Jahrzehnt befährt.
Du wolltest ja eine Aussage zur Wirksamkeit ACT machen. Jetzt vergleichst du aber 2 Autos unterschiedlicher Generation mit Motoren unterschiedlicher Generation und das ist definitiv keine gute Vergleichsgrundlage, wenn es um die Beurteilung von ACT geht.
Bei Spritmonitor kann ich identische Autos (gleiche Generation), jeweils mit identischen Motoren, die sich lediglich durch die Zylinderabschaltung unterscheiden, vergleichen.
Und das auch noch (z.B. beim 140PS-TSI-G7) beim Langzeitverbrauchsdurchschnitt von über 150 Auto/Fahrern insgesamt.
(so einen breitbandigen, eigenen Test kann keine Autozeitschrift auf die Beine stellen)
Das mag für dich nicht relevant sein, aber um sich allgemein über die reale, durchschnittliche Spar-Wirkung von ACT zu informieren, gibt es aber ganz bestimmt nichts besseres.
Zitat:
Original geschrieben von Preile
Start/Stopp kann man nicht direkt deaktivieren, man kann mit VCDS aber die Rahmenbedingungen so anpassen, das Start/Stopp nicht mehr greift ohne das was am Auto kaputt ist.
Bei unserem TSI mit 140 PS ohne ACT kann man Start-Stop-abschalten, neben der Schaltung. Habe es allerdings so gut wie nie probiert, da ich Start-Stop super finde.
j.
...es ging um das permanente Abschalten...
Den Knopf habe ich auch, nur ist es lästig nach jedem Motorstart daran zu denken.
Zitat:
Original geschrieben von navec
...es ging um das permanente Abschalten...
Den Knopf habe ich auch, nur ist es lästig nach jedem Motorstart daran zu denken.
Ah, ok., es schalltet sich also bei Neustart wieder ein. Das hatte ich bisher nicht bemerkt, weil ich es einfach zu selten (eigentlich nie) ausschalte. Zumindest mit Handschaltung finde ich Start-Stop sehr gut kontrollierbar und nützlich.
j.
Zitat:
Original geschrieben von jennss
Zitat:
Original geschrieben von navec
...es ging um das permanente Abschalten...
Den Knopf habe ich auch, nur ist es lästig nach jedem Motorstart daran zu denken.
Ah, ok., es schalltet sich also bei Neustart wieder ein. Das hatte ich bisher nicht bemerkt, weil ich es einfach zu selten (eigentlich nie) ausschalte. Zumindest mit Handschaltung finde ich Start-Stop sehr gut kontrollierbar und nützlich.
j.
Auch beim DSG ist es ganz einfach mit dem Gas- und Bremspedal die S/S zu bedienen.
Zitat:
Original geschrieben von lufri1
Auch beim DSG ist es ganz einfach mit dem Gas- und Bremspedal die S/S zu bedienen.
Ok., DSG kenne ich da nicht aus der Praxis. Also ich würde Start-Stop immer drin lassen. Mein Eindruck ist, dass es wirklich Benzin spart. Kann aber nicht einschätzen, ob das häufige Starten dem Motor irgendwie schadet.
j.
Zitat:
Original geschrieben von ck1987ck
das sind niedrige Verbräuche hier, ich liege mit meinem Golf 122PS DSG bei 7,7 Liter lt. BC, real sinds wahrscheinlich 8 Liter. Strecken sind zu 50 % Hamburger Stadtverkehr (viel stop % go) und der Rest fast nur Autobahn, meist zwischen 160-180 km/h (bzw. zulässige Höchstgeschwindigkeit). Bekannte mit dem gleichen Motor/ Getriebe liegen bei 8,3 Liter mit ähnlichem Streckenprofil und Fahrweise. Ich konnte den Verbrauch auch auf 6 Liter drücken (Verbrauch 3 Wochen Dänemark), aber so wichtig ist es mir nicht was am Ende dabei rum kommt. Durch das DSG verbrauche ich auch etwas mehr, es verleitet zum schnelleren Beschleunigen und Zwischensprints die den Verbrauch unnötig in die Höhe treiben, aber dafür macht es auch mehr Spass ;)
[/quote
endlich mal einer, der rechnen kann. wie gesagt, mein variant, ohne act pipapo, mit dsg, mit 122ps liegt bei jetzt 7,2l/100km, bei einer fahrstrecke von 14 000km
@jennss:
Zitat:
Also ich würde Start-Stop immer drin lassen. Mein Eindruck ist, dass es wirklich Benzin spart. Kann aber nicht einschätzen, ob das häufige Starten dem Motor irgendwie schadet.
Klar spart das Benzin, aber nur dann, wenn die Wartezeit ohne laufenden Motor eine bestimmte Länge überschreitet.
Wenn die Ampel 5 sec oder weniger, nachdem der Motor ausgeschaltet wurde, wieder auf Grün springt, bringt das spritspartechnisch ganz bestimmt nichts.
Von daher hält sich die Anzahl der Start & Stopp-Vorgänge, die wirklich etwas Sprit sparen, statistisch eher im Rahmen.
Verschleiß:
Nehmen wir mal ganz optimistisch an, dass sich die Anzahl der Startvorgänge um den Faktor 10 erhöht.
dann habe ich eine 10-fach größere Belastung des (definitiv konventionellen, mit Zahnrad) Starters und eine 10-fach höhere Belastung der Motorlager durch Mischreibung.
Das lässt sich wohl nicht weg diskutieren.
Ob die Haltbarkeit der genannten Komponenten dagegen auch 10-fach besser geworden ist, wage ich mal sehr stark zu bezweifeln:
Von daher kommt es m.E. durch Start&Stopp in jedem Fall zu einem größeren Verschleiß an den genannten Komponenten. Welche praktischen Auswirkungen das hat, weiß ich nicht. Vermutlich gehen schon andere Komponenten dieser filigranen Motoren kaputt, bevor diese Schädigungen einen echten Fehler verursachen.
Eigentlich würde mich Start&Stopp beim Fahren gar nicht stören, nur verhält sich das Auto, wenn man es gewohnt ist, mit sehr niedrigen Drehzahlen (kaum über Leerlauf) an zu fahren, mit Start&Stopp anders.
Ich fahre immer sehr ähnlich an und da ist es schon ein Unterschied:
Nach Start&Stopp habe ich den Motor anfangs durchaus mal abgewürgt, weil er eine geringe Drehzahl so kurz nach dem Neustart offensichtlich nicht halten kann, wenn die kleinste Belastung vorhanden ist.
Ohne Start&Stopp habe ich den Motor noch nie abgewürgt. Da läuft der auch mit Leerlaufdrehzahl stabil.
Bleibt also:
Andere Anfahrtechnik praktizieren, mit etwas mehr Drehzahl, oder Start&Stopp ausschalten.
Mit DSG kann das natürlich nicht passieren.
Was passiert denn, wenn der Startverschleiß zu hoch wird? Wie sieht ein Schaden dabei aus?
5 Sek. hat man an der Ampel sehr oft überschritten. Ich wäge aber auch ab, ob ich die Kupplung loslasse oder nicht, d.h. ich schätze ab, wie lange ich wohl zu warten habe.
j.