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Benutzung von Winterreifen im Sommer?
Hallo,
meine Winterreifen (hinten 3.5 mm, vorne 2.5 mm) sind ja für nächsten Winter nicht mehr tauglich, da die Minimum-Grenzwerte von 4 mm bereits unterschritten sind. Meine gelagerten Sommerreifen haben auch noch Profil von ca. 1.6 mm, also sehr knapp.
Ich habe aber keine Lust noch Geld für Sommerreifen auszugeben und spare lieber Geld für neue Winterreifen im Herbst und fahre über Sommer noch mit meinen aktuellen Winterreifen.
Darf man das und wie sieht es rechtlich aus?
Gruß
Wuffi2009
Beste Antwort im Thema
Cool, der Polizist hat so viel Sachverstand bezüglich Reifen, Haftung, Haftungseigenschaften des betroffenen Straßenabschnitts, Bremsdynamik, etc und natürlich auch gleich ein Gutachten angefertigt, dass diese 08/15-Aussage belegen kann...
Außerdem ein ziemlich dummer/schlechter Polizist, wenn er einen Autofahrer vorverurteilt und damit die Situation für beide Seiten zu verschlimmern...
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174 Antworten
Zitat:
Wirkungsvoll langsam wegen der Reifen fahren würde bedeuten, dass man in Ortschaften 40 Fährt und auf Landstraßen 80 - dann bist Du aber eine Verkehrsbehinderung
Ihr verbeißt euch jetzt aber sehr in Zahlen... :D
Jeder darf so schnell/langsam fahren wie es erlaubt ist...und eine Mindestgeschwindigkeit in Ortschaften oder auf Bundesstraßen (ausgenommen Kraftfahrstraßen) gibt es meines Wissens nach nicht...und 40 im Ort, sowie 80 auf der Bundesstraße ist sicherlich noch keine Behinderung im Sinne einer Ordnungswidrigkeit...
Mit 80-90 pendel ich auch jeden Tag auf "meiner" Kraftfahrstraße...man kann mich ja einfach und relativ gefahrlos überholen...
Zitat:
Original geschrieben von gromi
Zitat:
Wirkungsvoll langsam wegen der Reifen fahren würde bedeuten, dass man in Ortschaften 40 Fährt und auf Landstraßen 80 - dann bist Du aber eine Verkehrsbehinderung
Ihr verbeißt euch jetzt aber sehr in Zahlen... :D
Jeder darf so schnell/langsam fahren wie es erlaubt ist...und eine Mindestgeschwindigkeit in Ortschaften oder auf Bundesstraßen (ausgenommen Kraftfahrstraßen) gibt es meines Wissens nach nicht...und 40 im Ort, sowie 80 auf der Bundesstraße ist sicherlich noch keine Behinderung im Sinne einer Ordnungswidrigkeit...
Mit 80-90 pendel ich auch jeden Tag auf "meiner" Kraftfahrstraße...man kann mich ja einfach und relativ gefahrlos überholen...
Natürlich ist es keine Ordnungswidrigkeit, aber ganz ehrlich, wenn Du 80 auf einer Bundesstraße fährst, wo 100 erlaubt sind, dann bist Du ein Ärgernis für die Schlange hinter dir, selbst wenn's erlaubt ist.
Wenn die Langsamfahrt dann noch deswegen zustande kommt, weil man zu geizig ist, passende Reifen aufzuziehen, dann hört das Verständnis ganz auf.
Jetzt wird es hier ja völlig verrückt.
Warum sollten WR nicht von autobahnfern wohnenenden Wenigfahrern oder von Rentnern (insbesondere auf dem Lande), von Hausfrauen etc. nicht ganzjährig genutzt werden? Oder weil man vorher weiß, dass man mit einem bestimmten Wagen im kommenden Sommer nicht viel unterwegs ist, z.B. weil man noch einen Dienst- oder anderen Wagen und/oder ein Motorrad hat und/oder weil man im kommenden Sommer mit dem Auto der Frau in den Urlaub fahren will...
Obwohl Einzelbeispiele ja bekanntlich hinken, will ich hier trotzdem mal eines erwähnen: Ich kenne sogar einen (gut verdienenden und vielfahrenden) Vertreter, der ganzjährig mit Winterreifen unterwegs ist. (Warum der das macht, frage ich mich allerdings auch. Er hat auch nur einen rel. geringen Anteil an Autobahnkilometern und behauptet, dass das mit manchen Winterreifen sehr gut geht.)
Ich würde ja auch keinem Autobahnvielfahrer im Sommer Winterreifen empfehlen. Aber 100 kann man ganz sicher bei jedem Wetter (außer bei Eis oder Schnee) völlig problemlos mit nem 4mm-Winterreifen fahren. Da fahre ich ja selbst im Winter oft wesentlich schneller.
Und um auf die angesprochenen 30 und 50 km/h zurückzukommen, bei solch niedrigen Geschwindigkeiten hat einen 4mm-WR gegenüber einem 4mm-SR aus meiner Sicht keine gravierenden Nachteile. Bei den Bremswegvergleichen dürft Ihr hier nicht ständig die notwendige Reaktionszeit mit dem damit verbundenen Bremsweg unterschlagen. Denn bei Betrachtung des Gesamtbremsweges sehen die Unterschiede doch schon ganz anders aus.
Wir hatten/haben hier im Forum ja welche, die Winterreifen wegen Performanceverlusten und/oder Verschleiß nicht so mögen oder sogar ganz ablehnen. Aber das jetzt welche denken, dass man im Sommer mit 4mm-WR nicht mal mit hundert auf der Landstraße fahren kann...
Zitat:
Original geschrieben von Autofahrer007
..., bei solch niedrigen Geschwindigkeiten hat einen 4mm-WR gegenüber einem 4mm-SR aus meiner Sicht keine gravierenden Nachteile. ...
Um mal wieder auf den Eingangspost zurückzukommen.
Genau bei der Profiltiefe liegt das größere Problem.
Er hat ja nur noch 2,5 mm und dass ist bei Regen
schlicht zu wenig, insbesondere in Kombination mit der Wintermischung.
Frank
Wie so oft, interessiert es später niemand mehr, was zu Anfang mal gefragt wurde:D:D:D
Aber um zum Thema zurück zukommen: Es ist erlaubt so zu fahren. Ebenfalls ist eine Mischbereifung erlaubt, z.B. die beiden besseren WR (mit 3,5mm) im Sommer auf der Antriebsachse noch weiter abzufahren und erstmal nur zwei neue Sommerreifen kaufen. Doch was erlaubt ist, ist deshalb noch lange nicht gut. Empfehlen kann man sowas nicht.
Zitat:
Original geschrieben von Ie1234
Zitat:
Original geschrieben von Autofahrer007
..., bei solch niedrigen Geschwindigkeiten hat einen 4mm-WR gegenüber einem 4mm-SR aus meiner Sicht keine gravierenden Nachteile. ...
Um mal wieder auf den Eingangspost zurückzukommen.
Genau bei der Profiltiefe liegt das größere Problem.
Er hat ja nur noch 2,5 mm und dass ist bei Regen
schlicht zu wenig, insbesondere in Kombination mit der Wintermischung.
Frank
Warum sollte ein Reifen der für den Einsatz in massivem Schneematsch und Schmelzwasser konzipiert ist, denn bitteschön bei Regen schlechter sein als ein Sommerreifen mit gleicher Profiltiefe?
Das leuchtet mir nicht ein, weichere Mischung hin oder her.
Die dürfte mit der Wasserverdrängung nix zu tun haben.
Weil Wintermischungen bei sommerlichen Temperaturen schmieren und dadurch die Bremsleistung/Haftung nachlässt.
Frank
Nun, ich habe da selber schon Erfahrungen gemacht und die waren anders.
Das ging ganz hervorragend mit den Winterreifen im Sommer.
Aber Jeder eben wie er meint.
Beim normalen Fahren kommt man (zumindest ich) ja auch selten in den Bereich der Haftgrenze.
Allerdings kann ein kräftiger Landregen oder eine etwas zügig angegangene Kurve da schon ausreichen. Dann können die 10-20 % weniger Haftung schon mal fehlen.
Wenn man es dann doch etwas zügiger angehen lässt, haben Winterreifen bei hohen Temperaturen ein etwas indifferentes Fahrverhalten.
D.h. die Haftung lässt nicht mehr gleichmäßig nach sondern sie reisst plötzlich ab.
Aber damit können wir ja alle souverän umgehen.
Frank
Fahrern von Fahrzeugen wie Pampasbomber, Mercedes oder Ami-Schaukeln werden keinerlei unterschiede bemerken, weil die von vornherein ein indirekt schwammiges Fahrwerk besitzen, das mehr auf Komfort ausgelegt ist. Zudem kann man bei den verbauten origalenen Refenquerschnitte (Ballonreifenartig) wohl kaum von lenpräzision sprechen.
Bei Niederquerschnitt und Sportfahrwerk sieht die Sache schon anders aus.
Da merkt man sofort was Sache ist. Da geht kein bisschen Gefühl zu Straße in dem Luftpolster verloren.
Ich jedenfalls habe den Unterschied sehr deutlich gemerkt. Ich habe seit Mittwoch die Sommerreifen drauf.
(Hankook Evo12 215/40 17") Der Wagen reagiert auf den leichtestst Lenkeinschlag. So zackig ging es mit den Winterreifen (205/45 17") nicht.
Und was willst damit sagen? Soll es nur deswegen verboten werden, mit WR im Sommer zu fahren. Oder sollte man Normalfahrwerke und -reifenquerschnitte deswegen am besten auch gleich abschaffen?
Zitat:
Original geschrieben von Autofahrer007
Und was willst damit sagen? Soll es nur deswegen verboten werden, mit WR im Sommer zu fahren. Oder sollte man Normalfahrwerke und -reifenquerschnitte deswegen am besten auch gleich abschaffen?
Ich will damit sagen, das auch wenn der Otto-Nomalo-Fahrer meint nix von einer Verschlechterung zu merken weil sein Komfortfahrwerk alles wegbügelt sich im manch kritischen Bereichen befindet der er erst dann bemerkt, wenn es schon zu spät ist.
Es geht nur um menschen, die meinen es mache keinen Unterschied.
Sind hier solche? Na denen gehört natürlich auch die Fahrerlaubnis entzogen.
Eigentlich haben doch alle WR-Aufbraucher, einschließlich des Thread-Erstellers, sehr gut begründet, unter welchen Umständen sie das WR-Aufbrauchen in Erwägung ziehen (würden).
Aber das im Sommer nichts besser als ein neuer Testsiegerreifen ist, hat doch hier nun wirklich niemand bezweifelt.
Zitat:
Original geschrieben von schmdan
Völlige Zustimmung!
Aber wir sind uns doch auch einig, dass ein Auto mit Sommereifen bei warmen Temperaturen einfach eher steht als mit Winterreifen! Darum ging es hier eigentlich!
Ich habe da keine Unterschiede bemerkt, als ich öfters wie beschrieben abbremsen mußte...:confused:
Zitat:
Ich will damit sagen, das auch wenn der Otto-Nomalo-Fahrer meint nix von einer Verschlechterung zu merken weil sein Komfortfahrwerk alles wegbügelt sich im manch kritischen Bereichen befindet der er erst dann bemerkt, wenn es schon zu spät ist.
Und du denkst wirklich das passiert dir nicht gleichermaßen mit unterschiedlichen Sommerreifen?