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Bedenken Kauf Elektroauto
Hallo Zuammen,
ich bin Anna, 29 Jahre alt, und am überlegen ob ich mir ein Elektroauto kaufen soll... Allerdings habe ich im Moment noch ein paar Bedenken dabei...
Aus Interesse würde ich gerne mal wissen, wo eure Bedenken beim Kauf eines E-Autos liegen.
Käme ein Kauf bei euch in Frage? Falls nein, was hält euch davon ab?
Danke schonmal für eure Antworten :)
Liebe Grüße!
Beste Antwort im Thema
definiere lieber DEINE Anforderungen an ein/Dein nächstes Auto!
wir wissen ja nicht, ob Du regelmäßig mit einem Pferdeanhänger quer durch Deutschland zu Turnieren fährst?
oder jeden Sommer einen 2.000 km-Marathon in Deine griechische oder sizilianische Heimat in kürzestmöglicher Zeit hinter Dich bringen willst?
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179 Antworten
Zitat:
@Michael_ohl schrieb am 19. November 2019 um 15:33:25 Uhr:
Wäre es sogar von den CO2 Werten, das Problem daran ist halt nur, daß es an den Meisten Ladesäulen nur Ökostrom gibt und keinen anderen. Bei und kommt der größte Teil vom Dach der Firma aus der 100kW Solaranlage. Da stehen am Tage auch in der Regel unsere Autos. Die Hamburger Ladesäulen laufen auch mit Ökostrom. ...
und es hat sich noch niemand beschwert, dass er sein Auto abends nach Sonnenuntergang bei gleichzeitiger Windflaute nicht mehr laden konnte?!
Jeder hat seine Vorlieben und das sind meist schöne Verbrenner. Dennoch kann man das ganze objektiv betrachten.
Moin,
Du musst da zwei Dinge trennen.
Erstens - leitet niemand exakt den Strom, ddn du kaufst zu dir nach Hause oder sonstwohin. Du bekommst eben das, was grade produziert wird.
Das zweite ist DAS für dessen Produktion du bezahlst. Du bekommst eben Ökostrom, Wind, Wasser, Solar usw. - weil du jemanden dafür bezahlst, dass er die entsprechenden Anlagen baut, wartet, betreibt usw.
Und das ist eben das Geheimnis. Ich nutze bzw. Bezahle schon seit gut 10 Jahren reinen Ökostrom. Denn nur, wenn man eben dafür bewusst zahlt - hat dieser oftmals eben teurere Strom eine Marktchance.
LG Kester
Zitat:
@Rotherbach schrieb am 19. November 2019 um 15:52:37 Uhr:
... Denn nur, wenn man eben dafür bewusst zahlt - hat dieser oftmals eben teurere Strom eine Marktchance.
seit EEG ist das eher irrelevant - wird ja "zwangsbeigemischt"
und der Engpass ist teilweise nicht die Vermarktung, sondern eher (wenn jemand eine Windkraftanlage bauen und betrieben will) das Genehmigungsverfahren ;)
Moin,
Trenne auch hier - heute von gestern. Und teurer ist die Produktion trotz EEG noch immer, das EEG sollte ja v.a. die Errichtung fördern, indem es dem Abnehmer einen niedrigeren Preis garantierte, dem Einspeiser aber Anschaffung nachsubventionierte.
Das wir aktuell etwas schräge andere Probleme haben - nunja. Ist halt irgendwie typisch deutsch ;)
LG Kester
Zitat:
- der E-Renner selbst verliert etwa 5% beim Laden und setzt dann etwa 90% in Bewegungsenergie um.
LG Kester
Gibt es hierfür Belege? Das wird wohl nicht stimmen. Könnte im Vakuum passieren.
Moin,
Aussagen von Renault.
Schaut man sich um - findet man dazu auch sehr viele Aussagen und u.a. die verbindliche Norm.
Ab einer Leistung von 22kW Bemessungsleistung ist der niedeigste erlaubte Wirkungsgrad für einen E-Motor in der EU aktuell 89.9%. Die höchste Klasse fordert sogar einen minimalen Wirkungsgrad von 94.5%. Die Firma ABB hat vor geraumer Zeit übrigens einen E-Motor mit einem Wirkungsgrad von 99.05% in die Serienfertigung übernommen.
Aber Achtung - der Wirkungsgrad ist wie beim Verbrenner natürlich Motorausgangsseitig.
LG Kester
Dann musst du auch von Motorausgangsleistung sprechen und nicht von Fortbewegungsenergie.
Moin,
Grundsätzlich jein - ich habe die Konvention das wir da von der Bewegung des Motors sprechen vorausgesetzt, stimmt. Aber wenn wir schon Klugscheißen ;) - nur halb ernst gemeint -
Ich sprach von Bewegungsenergie, nicht von Fortbewegungsenergie - gibt es die überhaupt in dieser Begrifflichkeit?!
Aus Bewegung die Bewegung des Autos inkl. Reifen, Achsen, Getriebe, Antriebwellen im Sinne der Fortbewegung ist dann schon wieder Interpretationsbereich.
Beste Grüße und einen schönen Abend,
Kester
Es ist nicht nur der Motor, es ist ein System aus Batterie, Umrichter, E-Motor und Getriebe. Was den Systemwirkungsgrad angeht, sind 85% schon recht gut.
Welche Bewegungsenergie hat den so ein Elektromotor?
Moin,
Das ganze System zu bewerten wird aber wegen der vielen Details irre schwer - siehe die Herausforderungen bei den neuen WLTP Zertifizierungen bzgl. des Verbrauchs. Und zusätzlich - diese Verluste hat ein Verbrenner ja ebenso. Sprich - die Differenz bleibt abgesehen vom Absolutwert gleich oder zumindest sehr ähnlich - es gibt ja bei beiden Details, die der andere nicht hat und umgekehrt.
Welche Bewegung - genauso wie beim Verbrenner - die Rotation der Entnahmewelle. Ich müsste nachsehen wie die beim E-Motor heißt.
LG Kester
Klar, ich gehe davon aus, dass (rein gewürfelt), ein E-Auto 50 Prozent in Bewegungsenergie umsetzt, ein Verbrenner dann vielleicht 30 Prozent. Der Unterscheid ist selbstredend da.
Aber es ist schlicht falsch, daß 90 Prozent oder so in Bewegungsenergie umgesetzt werden.
Zitat:
@camper0711 schrieb am 16. November 2019 um 10:42:11 Uhr:
Zitat:
@PeterBH schrieb am 15. November 2019 um 18:42:34 Uhr:
...
beim Kauf - egal ob cash oder auf Raten - hat der Käufer das Restwertrisiko
beim Leasing (sofern das Auto ohne Beschädigungen abgegeben wird) ist dies das Problem der Leasinggesellschaft ...
Bist du da sicher ?
Besonders bei sehr günstigen Leasingraten ist da erhöhte Vorsicht geboten, es wird nicht immer eine Restwertgarantie gegeben.
Ich weiß wovon ich schreibe, ich war über 3 Jahrzehnte im Autogeschäft tätig, habe Verantwortung im Gebrauchtwagengeschäft getragen und musste öfters zusehen wie uns die per Restwertgarantie aufoktrierten Leasingrückläufer die Bilanz verhagelt haben.
Da wird man irgendwann kreativ und sichert sich ab.
Moin,
Nein - ist es nicht. Die vom Motor aufgenommene Energie wir zu 90% in Bewegungsenergie umgewandelt. Das ist schlicht Fakt. Du kannst doch nicht mit irgendwelchen Scheinargumenten eine rechtlich verbindliche Norm wegdiskutieren.
Und das du da jetzt das ganze Auto von bewegen willst ist deine Auslegung - aber das ist eben etwas anderes als die Faktenlage. Wenn man vom Wirkungsgrad eines Motors redet - dann immer das Verhältnis da reingesteckter Energie und erhaltener Nutzbarer Energie - in beiden Fällen in Form einer abgegebenen Rotationsenergie - wie gesagt dabei handelt es sich um eine übliche Konvention. Die Aussage des Wirkungsgrades von 90% ist daher vollkommen korrekt. Für deine Interpretation kann aber niemand etwas - dann müssen wir nämlich von der Effizienz des Fahrzeugs reden und das wird dann tatsächlich aufgrund der vielen Optionen und Möglichkeiten sehr unübersichtlich und da fehlen uns dann auch die Daten bzw. Der Zugang dazu und es ist eben etwas anderes als das, wovon wir vorher geredet haben. Auch wenn die Begriffe sehr ähnlich sind. Und wie gesagt - ich habe nicht von "Fortbewegung" gesprochen.
LG Kester
LG Kester