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Batteriehauptschalter bzw. Batterietrennschalter für Diesel Starterbatterie

Themenstarteram 24. Oktober 2021 um 19:55

Hi zusammen,

mein Fahrzeug steht ab und zu länger rum.

Es handelt sich um einen älteren 1,9 l. Diesel von VW.

Der max. Startstrom der Batterie ist mit 680A angegeben.

Seit Jahren trenne ich daher immer die Starterbatterie durch Abschrauben des Massekabels.

Probleme habe ich dadurch nie gehabt, nur nervt mich das Hantieren mit Werkzeug vor und nach einer Fahrt.

Kennt jemand einen manuellen Trennschalter, der für solch hohe Startströme ausgelegt ist?

Es gibt beispielsweise diese massiv aussehenden Schalter mit schwarzem oder grünem Schraubrad (siehe Fotos), die aber nur bis max. 500A Startstrom und 120A Dauerstrom zugelassen sind.

Auch die bekannten (Nato- oder Renn-) Knochen sind nicht für hohe Startströme geeignet.

Hat jemand vielleicht einen zuverlässigen Tipp oder eigene Erfahrungen?

Bitte keine Infos über mögliche Elektronikprobleme die durch Abtrennen der Batterie entstehen könnten. Verschiedene Threads zum Thema habe ich bereits gelesen.

Es gibt auch noch diese abnehmbaren Batteriepolklemmen mit Schnellverschluss, aber die sehen für mich ziemlich fragil aus.

VG

Batterietrennschalter grün
Batterietrennschalter schwarz
Batteriepolklemme mit Schnellverschluss
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40 Antworten

@Takahashi

Mein GLK mit dem 220er Diesel steht auch im Skiurlaub manchmal zehn oder 14 Tage und ist bisher immer problemlos angesprungen. Daher meine Überlegung, ob Dein Auto nicht irgendwo unnötig Strom zieht. Möglicherweise ist aber auch die Batterie einfach etwas schwach.

Zitat:

@Takahashi schrieb am 25. Oktober 2021 um 22:26:43 Uhr:

Zitat:

@navec schrieb am 25. Oktober 2021 um 10:42:11 Uhr:

 

Die 680A sind der Kaltstartprüfstrom der Batterie.

Deinen Motor kann man auch mit einer Batterie starten, die nur halb so viel Kaltstartprüfstrom aufweist.

Der Schalter muss nur sehr kurzfristig den von deinem Motor benötigten Startstrom bewältigen und das werden mit einiger Sicherheit keine 500A (= ca 5kW-Startleistung) sein.

Ein knapp 2 L-Diesel mit 4 Zylindern sollte keinen der für diesen Zweck angebotenen Schalter ernsthaft überfordern.

Damit hast du natürlich Recht.

Wieviel Strom tatsächlich gezogen wird, wäre interessant zu erfahren.

Jedenfalls ist es mehr als bei einem nicht hochverdichtenden Benziner.

Ein Händler hat mir geschrieben, nachdem er die Antwort des Herstellers abgewartet hat, dass dieser Schalter nicht für die Starterbatterie von Diesel-PKW geeignet ist.

Pkw-Diesel gibt es von ca 1 - 5L(?) Hubraum und mit 2 bis 8(?) Zylindern......

Da sollte man schon etwas differenzieren...

Wenn der Schalter tatsächlich für 500A kurzzeitig ausgelegt ist, sollte es mit einem 4 Zylinder-1,9L-Diesel kein Problem geben, denn rund 5kW Startleistung, die sich daraus maximal ergeben würden, hat der Starter für den 1,9L-Diesel nicht und zudem willst du den Schalter vermutlich ja nicht während eines Startvorgangs bedienen.....

Deine Zuleitung zum Starter wird zudem kaum über 35mm² an Querschnitt aufweisen.

Bosch gibt z.B. 5,5kW Starterleistung bei 100% voll geladener Batterie für Starter von Nutzfahrzeugen bis 9L-Diesel an. Dann existiert aber auch eine kräftigere Batterie, als in deinem Auto....

Starter für Pkw-Motoren haben üblicherweise maximal 2kW und das würde ca 200A Strom entsprechen.

Es sieht für mich eher so aus, dass der Hersteller des Schalters mit seinen lockeren techn. Daten eventuell etwas zu hoch gegriffen hat und dafür keine Verantwortung übernehmen will.

 

Themenstarteram 26. Oktober 2021 um 17:12

Zitat:

@Golfschlosser schrieb am 26. Oktober 2021 um 09:35:42 Uhr:

Zitat:

@Takahashi schrieb am 25. Oktober 2021 um 22:28:57 Uhr:

 

Es kommt sehr auf die Außentemperaturen an.

Wenn du deinen Diesel im Winter mal für eine Woche rausstellen würdest, würde sich deine Erfahrung wahrscheinlich ändern.

Mein Trecker steht auch locker mal 4 - 6 Wochen im Winter und startet einwandfrei, weil kein elektronischer Schnick Schnack verbaut ist.

Mein 2,0 TDI Rentnergolf war nach einer Pause von 6 Wochen, mausetod.

Wie oben schon mal geschrieben, wäre es klüger, nur den Bereich weg zu schalten, der Probleme bereitet. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, muss du hier mal die Hosen (Fahrzeugdaten) runter lassen. Hier dreht man sich ja nur noch im Kreis. Wie hoch ist der Ruhestromverbrauch?

Es ist ein 1,9 PD TDI von 2003 oder 2004.

Ich mache das so schon seit x Jahren. Den Kriechstrom hatte ich ebenfalls vor x Jahren schon mal gemessen.

Damals war er innerhalb der Toleranz.

Im Sommer gibt es das Problem eher nicht.

Was defekt ist, sind die Türschalter der hinteren Türen für die Fensterheber.

Ob dadurch ein höherer Kriechstrom entsteht ist mir nicht bekannt.

Themenstarteram 26. Oktober 2021 um 17:19

Zitat:

@Harig58 schrieb am 26. Oktober 2021 um 10:03:36 Uhr:

@Takahashi

Mein GLK mit dem 220er Diesel steht auch im Skiurlaub manchmal zehn oder 14 Tage und ist bisher immer problemlos angesprungen. Daher meine Überlegung, ob Dein Auto nicht irgendwo unnötig Strom zieht. Möglicherweise ist aber auch die Batterie einfach etwas schwach.

Womöglich hat dein Fahrzeug eine sehr große Batterie und einen minimalen Kriechstrom.

Meine Batterie ist noch ziemlich neu und wird zusätzlich alle 3-4 Wochen im einem geeigneten Ladegerät geladen.

Ist es nicht so, dass sich Starterbatterien selber entladen, auch wenn überhaupt kein Verbraucher angeschlossen ist. Ich denke schon.

 

Mich würde mal die Definition von "steht manchmal länger rum" interessieren.

Denn ich fahre bei entsprechender Witterung manchmal wochenlang nur Cabrio und der andere Pkw steht dann unbewegt in seiner Garage. Einmal über sechs Wochen. Danach sprang er zwar an, aber so richtig fröhlich drehte der Anlasser nicht. Das dürfte also ungefähr die maximal mögliche Standzeit gewesen sein.

Themenstarteram 26. Oktober 2021 um 17:31

Zitat:

@navec schrieb am 26. Oktober 2021 um 13:12:32 Uhr:

Zitat:

@Takahashi schrieb am 25. Oktober 2021 um 22:26:43 Uhr:

 

Damit hast du natürlich Recht.

Wieviel Strom tatsächlich gezogen wird, wäre interessant zu erfahren.

Jedenfalls ist es mehr als bei einem nicht hochverdichtenden Benziner.

Ein Händler hat mir geschrieben, nachdem er die Antwort des Herstellers abgewartet hat, dass dieser Schalter nicht für die Starterbatterie von Diesel-PKW geeignet ist.

Pkw-Diesel gibt es von ca 1 - 5L(?) Hubraum und mit 2 bis 8(?) Zylindern......

Da sollte man schon etwas differenzieren...

Wenn der Schalter tatsächlich für 500A kurzzeitig ausgelegt ist, sollte es mit einem 4 Zylinder-1,9L-Diesel kein Problem geben, denn rund 5kW Startleistung, die sich daraus maximal ergeben würden, hat der Starter für den 1,9L-Diesel nicht und zudem willst du den Schalter vermutlich ja nicht während eines Startvorgangs bedienen.....

Deine Zuleitung zum Starter wird zudem kaum über 35mm² an Querschnitt aufweisen.

Bosch gibt z.B. 5,5kW Starterleistung bei 100% voll geladener Batterie für Starter von Nutzfahrzeugen bis 9L-Diesel an. Dann existiert aber auch eine kräftigere Batterie, als in deinem Auto....

Starter für Pkw-Motoren haben üblicherweise maximal 2kW und das würde ca 200A Strom entsprechen.

Es sieht für mich eher so aus, dass der Hersteller des Schalters mit seinen lockeren techn. Daten eventuell etwas zu hoch gegriffen hat und dafür keine Verantwortung übernehmen will.

Danke für die Informationen zum max. anliegenden Startstrom / Anlasserleistung für kleine Diesel!

Es ist ein 1,9l. 4-Zylinder Direkteinspritzer.

Möglicherweise hast du Recht, was die Aussagen des Schalterherstellers oder Großhändlers zum max. Kurzzeitstrom betrifft.

Stelle doch nicht immer Alles in Frage,@Navec weiss genau was er schreibt.

AEG

Themenstarteram 26. Oktober 2021 um 18:46

Zitat:

@AEG47 schrieb am 26. Oktober 2021 um 17:49:59 Uhr:

Stelle doch nicht immer Alles in Frage,@Navec weiss genau was er schreibt.

Ich habe nichts von dem was navec geschrieben hat infrage gestellt.

Zitat:

@Takahashi schrieb am 26. Oktober 2021 um 17:19:39 Uhr:

Ist es nicht so, dass sich Starterbatterien selber entladen, auch wenn überhaupt kein Verbraucher angeschlossen ist. Ich denke schon.

Und was würde daran ein Batterietrennschalter ändern?

Zitat:

@AEG47 schrieb am 26. Oktober 2021 um 17:49:59 Uhr:

Stelle doch nicht immer Alles in Frage,@Navec weiss genau was er schreibt.

AEG

Jein. Seine Rechnung bezüglich der Leistung des Starters und des daraus resultierenden Stromes ist zwar richtig, berücksichtigt aber nicht den deutlich höheren Anlaufstrom im Hochlauf des Starters. Außerdem ist der Strom nicht konstant, sondern variiert mit jeder Verdichtung der einzelnen Zylinder.

Trotzdem: Hat schon irgendjemand hier von abgerauchten Trennschaltern gehört?

Zitat:

@Takahashi schrieb am 26. Oktober 2021 um 17:12:45 Uhr:

 

Es ist ein 1,9 PD TDI von 2003 oder 2004.

Ich mache das so schon seit x Jahren. Den Kriechstrom hatte ich ebenfalls vor x Jahren schon mal gemessen.

Damals war er innerhalb der Toleranz.

Im Sommer gibt es das Problem eher nicht.

Was defekt ist, sind die Türschalter der hinteren Türen für die Fensterheber.

Ob dadurch ein höherer Kriechstrom entsteht ist mir nicht bekannt.

Was für eine Baustelle?

Was damals, vor x Jahren war interessiert doch heute niemand mehr, da muss was aktuelles her. Du schreibst hier immer von Kriechstrom, was mAn. völlige Fehlbeschreibung darstellt. Als Kriechstrom bezeiche ich den Strom, der z. B. an einer nicht verbauten Batterie, zwischen den Polen fließt, weil halt irgendwelcher Siff auch Strom leitet, ist aber meisten völlig unbedeutend.

Bei deinem Fz. geht es um den Ruhestromverbrauch,

Mein verflossener 2,0 TDI Rentnergolf hatte einen Ruhestromverbrauch von knappen 10 mAmp.

Bis man da von der 70 AH Batterie mal die Hälfte verbraten hat, dauert es schon 145 Tage.

Wie man den Ruhestrom richtig misst, steht in der angehängten PDF.

Da gilt es den Verbraucher zu ermitteln. Dann kann man sich überlegen, wie man ihn bekämpft.

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