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Bald nur noch Legende?

BMW 1er
Themenstarteram 6. Juni 2017 um 18:36

Wer noch einen klassischen 1er will, muss sich langsam beeilen.

Zitat:

Der BMW M140i ist die letzte Inkarnation des Kompakten mit Standardantrieb und Sechszylinder aus München.

M140i

Beste Antwort im Thema

Hat in den 70ern auch keiner geglaubt.

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Zitat:

@Mike_083 schrieb am 19. Juni 2017 um 10:55:37 Uhr:

Die Sache wurde eh schon einige Male auf den Punkt gebracht. Die Vorteile des Frontantriebs beim 1er werden ggü. den Vorteilen des Hinterradantriebs überwiegen. Dann wird auch die Rückbank für Mitfahrer interessant werden, und der Kofferraum etwas größer. Die Markenfetischisten, für die es ein M140i sein muss, haben auch das Kleingeld für einen besser motorisierten 3er. Der typische 116i-Fahrer hat von einem größeren Innenraum sicher mehr als vom Hinterradantrieb.

Lasst euch das nochmals sagen von jemandem wie mich, der über 4 Jahre lang 1er F20 fuhr und auch vom Konzept begeistert war, der jedoch seit knapp 3 Wochen einen 2er Active Tourer fährt, und von diesem Auto noch mehr begeistert ist ... Abgesehen davon, dass der 2er AT eine halbe Fahrzeugklasse hochwertiger ist, ist er auch relativ lustig zu fahren und vor allem ein echtes Raumwunder. Der 1er ist im Nachhinein betrachtet leider zu teuer für das Gebotene. RWD ist vielleicht ein Argument ab 120i/d aufwärts, darunter ist es ziemlich schnurze. Ich würde sagen, darunter überwiegen sogar eher die Nachteile des Hinterradantriebs. Die meisten 1er-Fahrer haben aber einen 116i/d.

Und wenn man sieht, dass so mancher Fronttriebler schneller um die Nordschleife wedelt als der M135i, dann sind die fahrdynamischen Vorteile auch mal zu hinterfragen ...

Bei den Kriterien mit denen du deine Fahrzeuge beurteilst, warst du von Anfang an im F20 verkehrt und wärst wohl in einem Golf o.ä. besser aufgehoben gewesen. (Reine Feststellung ohne Wertung)

Die Diskussion um subjektive Eindrücke bringen doch sowieso nichts. Der nächste 1er kommt mit FWD, für diejenigen für die der Hinterradantrieb kaufentscheidend ist/war (wie mich) stellt das ein K.O.-Kriterium dar, für alle anderen eben nicht.

Zitat:

@MurphysR schrieb am 19. Juni 2017 um 11:54:18 Uhr:

Zitat:

@Mike_083 schrieb am 19. Juni 2017 um 10:55:37 Uhr:

Lasst euch das nochmals sagen von jemandem wie mich, der über 4 Jahre lang 1er F20 fuhr und auch vom Konzept begeistert war, der jedoch seit knapp 3 Wochen einen 2er Active Tourer fährt, und von diesem Auto noch mehr begeistert ist ... Abgesehen davon, dass der 2er AT eine halbe Fahrzeugklasse hochwertiger ist, ist er auch relativ lustig zu fahren und vor allem ein echtes Raumwunder.

Mir haben zwei Minuten Probesitzen genuegt um festzustellen dass der AT nicht mein Auto ist. Und auch dann nicht sein wird wenn ich mit dem Rollator zum Auto laufen muss.

Und das mit dem hochwertiger meinst Du hoffentlich nicht Ernst, andernfalls fange ich langsam an an Deinem Verstand zu zweifeln.

Kein Grund, um auf die persönliche Ebene abzugleiten, nur weil du nicht meiner Meinung bist.

Du vergleichst zudem Äpfel mit Birnen. Ja, der 2er AT bedient wohl eine andere Zielgruppe als der 1er. Mein "Vergleich" bezog sich eher darauf, dass es 95 % der Kunden egal sein wird, ob ihr Lifestyle-1er Front- oder Hinterradantrieb hat, sofern man dann natürlich um gut 10 cm tiefer sitzt als im 2er AT ...

Der Vergleich punkto Hochwertigkeit im Innenraum bezog sich auf meinen Ex-1er aus 2013 mit reichhaltiger Ausstattung (u. a. M-Sportpaket) ggü. meinem jetzigen 2er AT SportLine mit Advantage-Paket und ebenso einigen Goodies. Wahrscheinlich waren 4 Jahre oder knapp 75.000 km im 1er nicht ausreichend genug, um einen Vergleich zuzulassen ...

Der 1er war für mich das perfekte Auto, allerdings wusste ich damals noch nicht, dass ich 1 Jahr später meine Frau kennenlernen würde, mit der ich mittlerweile einen 16 Monate jungen Sohn habe. Überraschung: Man kann auch als Rollator fahrender 2er AT-Kunde noch Power in den Lenden haben ...

In die enge Kiste (1er) bekommt man mit Familie ja nicht wirklich viel rein. Daher war die Entscheidung eindeutig für mich.

Es wird langsam nur noch absurd. Ich verabschiede mich aus der Diskussion!

@Jens Zerl :

Nur eins muss ich noch anmerken: Rover ist kein Argument. Der Mini resultiert von der Idee her auf der Rover Historie. Mit dem Mini hat man auch ein entsprechendes Marketing übernommen. Aber bist du mal einen BMW Mini gefahren? Ja, gut abgestimmt, aber es ist eben nicht ein 800 kg-Kleinwagen (aka rollender Sarg, denn das war der alte Mini auch).

Zudem: Ein Kleinwagen ist eine andere Gewichtsklasse als ein Kompaktwagen oder größer. Da kommt auch die Physik ins Spiel. Und der 1er hat trotz alledem überhaupt rein gar nichts mit Rover zu tun! Der 1er findet sich historisch im 3er Compact wieder. Alles weitere zur Historie habe ich schon geschrieben. Wenn du's mir nicht glaubst, dann kram bitte die Geschichtsbücher heraus statt dubiose Quellen heranzuziehen.

Last, but not least: Auch Kleinwagen mit FWD und entsprechendem Antrieb können Spaß machen. Da widerspreche ich überhaupt nicht. Wo ich aber dann Einwände habe ist, dass dies nur bis zu einer gewissen Leistungsklasse möglich ist.

Und wer jetzt ankommt wie @Mike_083 mit Vergleichen zwischen einem M135i und FWD-Fahrzeugen auf der Nordschleife, dem sei gesagt, dass Seat oder Honda und co dafür enorme Kompromisse eingehen. Der M135i oder M140i ist meiner Meinung nach nicht für die NOS, da zu schwer. Nimm dafür einen Porsche Cayman GT4, ein Lotus oder sowas...Der M135/140i ist ein Spaßauto für den Alltag der Komfort und Dynamik kann ohne, dass man tausende Einstellungen vornehmen muss!

Afis: ich weiß überhaupt nicht, was das Ziel Deiner Argumentation sein soll. Ich lese nur, dass Du alles immer falsch findest und auf Deiner Sichtweise bestehst, aber ohne irgend einen Hinweis darauf, was Deine Sichtweise eigentlich ist.

Ich interpretiere es so:

Im Endeffekt führt BMW beim 1er den Vorderrad-Antrieb ein und Du bestehst darauf, dass das falsch ist.

Ich hingegen finde das auch schade, kann es lediglich aus BMWs Sicht nachvollziehen und kann mir auch vorstellen, dass sie erfolgreich damit sein werden. Das bedeutet noch lange nicht, dass ich es gut finde, aber ev. ist das schon wieder eine zu abstrakte Position für eine Foren-Diskussion...

Zitat:

@Jens Zerl schrieb am 19. Juni 2017 um 13:45:44 Uhr:

Afis: ich weiß überhaupt nicht, was das Ziel Deiner Argumentation sein soll. Ich lese nur, dass Du alles immer falsch findest und auf Deiner Sichtweise bestehst, aber ohne irgend einen Hinweis darauf, was Deine Sichtweise eigentlich ist.

Ich interpretiere es so:

Im Endeffekt führt BMW beim 1er den Vorderrad-Antrieb ein und Du bestehst darauf, dass das falsch ist.

Ich hingegen finde das auch schade, kann es lediglich aus BMWs Sicht nachvollziehen und kann mir auch vorstellen, dass sie erfolgreich damit sein werden. Das bedeutet noch lange nicht, dass ich es gut finde, aber ev. ist das schon wieder eine zu abstrakte Position für eine Foren-Diskussion...

Wieder falsch! Führt BMW ein FWD ein, ist dies ein Fakt. Ich würde es (subjektiv) bedauern, da mir ein heckgetriebener Kompakter in Zukunft wegfällt und ich mir überlegen muss, welcher Kompromiss für besser/schlimmer ist Allrad vs. größeres Auto. Ich würde übrigens (subjektiv) die Entscheidung kurzfristig für betriebswirtschaftlich richtig halten. Langfristig wird's vermutlich auch betriebswirtschaftlich nicht schlecht aufgrund eines Mangels an Alternativen...aber mal schauen.

Meine historische Darstellung beruht im übrigen auch auf Fakten (ok, deren Quellen habe ich hier nicht genannt, aber sieh es mir nach, dass ich mir die Arbeit nicht mache und das alles rauskrame, denn da wäre ich Tage beschäftigt). Dabei handelt es sich aber nicht um angebliche Fakten aus irgendwelchen Verschwörungstheorien, sondern z.B. aus Fakten Interviews mit BMW-Vorstand, offizielle Stellungnahmen, etc.

Folglich geht es NICHT um meine Sichtweise. Historische Fakten sind objektiv. Subjektiv sind dann nur die Interpretationen bzw. Schlussfolgerungen und Einschätzungen (siehe obiges Beispiel mit FWD vs RWD beim 1er).

Laut Autobild wird das 2er GranCoupe auch FWD, selbe Plattform wie die China 1er Limo...der F22 Coupe Nachfolger dann vermutlich auch. Jedefalls gibt es 4-Türen und Hinterradantrieb dann nur noch ab dem 3er, zum Glück speckt der G20 deutlich ab, wird aber leider trotzdem größer. Ich sehe da in ein paar Jahren ein Dilemma auf mich zukommen.

mein Dilemma heißt dann vielleicht C63 Coupe / Cabrio und gut. V8 hat was, hoffentlich bleibt der noch eine Generation...

am 19. Juni 2017 um 13:12

#firstworldproblems :D:rolleyes:

Zitat:

@Jens Zerl schrieb am 19. Juni 2017 um 13:45:44 Uhr:

Ich lese nur, dass Du alles immer falsch findest

Zitat:

@afis schrieb am 19. Juni 2017 um 14:12:30 Uhr:

Wieder falsch!

Zitat:

Meine historische Darstellung beruht im übrigen auch auf Fakten (ok, deren Quellen habe ich hier nicht genannt...

Ich weiß noch nichtmal, was Deine historische Darstellung ist. Nach dem Motto: ich sage nicht, was ich meine und ich belege es schon gleich gar nicht, aber ich habe RECHT. :)

Also beuge ich mich Deiner Autorität.

Zitat:

@MurphysR schrieb am 19. Juni 2017 um 10:49:01 Uhr:

Zitat:

@harald335i schrieb am 19. Juni 2017 um 00:37:05 Uhr:

Legendär bei BMW sind für mich der V8 oder der Z8, CSL, 2002 turbo und im gewissen Maße die alte 8er-Reihe mit ihrer mitlenkenden Hinterachse und seinen ersten adaptiven Dämpfern, aber doch nicht sowas profanes wie ein M140i-Großserienfahrzeug. Somit als Antwort, der 1er ist bald nur noch Geschichte, mehr aber auch nicht.

Wer das zweifelhafte Vergnuegen hatte einen 2002 turbo (oder, wie ich, einen 2002 tii) sein Eigen zu nennen der empfindet in der Tat einen M140i als Legende. All das, was man damals vermisst hat, naemlich ueberragende Fahrleistungen aus einem standfesten Motor, findet man heute. Und da es wohl etwas vergleichbares in Zukunft nicht mehr geben wird sondern nur ein hochgequaeltes R4/Motoerchen, ist "profan" wohl die ungeeignetste Bezeichnung die man ihm antun kann.

Der 2002 turbo wurde schon auf Grund seiner Absurdität, den mitten in der Energiekrise zu bringen, legendär, dann sein verkehrter Spiegelzug mit der Aufschrift Turbo hat es bis in den Bundestag gebracht, dann seine Produktionszahl, dann die Bauart, einfach einen großen Turbo draufzuschrauben, das waren die wilden Zeiten von BMW. Hätte also schon geholfen, ein bisschen Geschichte zu BMW zu kennen. Dagegen M140i, ja er ist profan, einfach Großserientriebwerk in 1er-Großserie gepackt und ein bisschen M drangebastelt. Was soll da bitte legendär dran sein?

Zitat:

@harald335i schrieb am 19. Juni 2017 um 16:33:27 Uhr:

Was soll da bitte legendär dran sein?

Etwas legendäres muss ja nicht unbedingt was seltenes sein. ich denke der Hauptaspekt ist, dass es sowas zum Zeitpunkt der Betrachtung dann nicht mehr gibt und man es mit etwas besserem verbindet.

Ich persönlich finde übrigens das 1er Coupé legendär. Das hatte eine typische BMW-Form, es gab noch einen kleinen R6 und eine richtig geile Hydraulik-Lenkung (zumindest am Anfang). Da habe ich mich selbst nach vier Jahren noch gefragt, wie es sein kann, dass ein Auto so geil um die Kurven fährt. :D

am 19. Juni 2017 um 14:40

Erinnert sich heute noch jemand an den Golf VR6?

Dessen Jünger haben ihn auch zu Lebzeiten zur Legende erhoben ....

Hat nicht sooooo lange angehalten.

Zitat:

@sambob schrieb am 19. Juni 2017 um 16:40:06 Uhr:

Erinnert sich heute noch jemand an den Golf VR6?

Dessen Jünger haben ihn auch zu Lebzeiten zur Legende erhoben ....

Hat nicht sooooo lange angehalten.

Ja, das war damals eine Sensation in einem Golf. Wobei ich ihm seinen Legenden-Status auch heute aufgrund des Antriebs nicht absprechen würde, auch wenn seine Fahrleistungen heute jeder 120d übertrifft. :)

Zitat:

@Mike_083 schrieb am 19. Juni 2017 um 12:14:16 Uhr:

Zitat:

 

Kein Grund, um auf die persönliche Ebene abzugleiten, nur weil du nicht meiner Meinung bist.

Du vergleichst zudem Äpfel mit Birnen.

Nee, sorry, war wirklich nicht persönlich gemeint. Klar, ich vergleiche natürlich Äpfel mit Birnen. Genau wie Du Birnen mit Äpfeln. 1er und AT sind nun mal in keiner Weise vergleichbar. Vollkommen unterschiedliche Fahrzeugkonzepte für vollkomme unterschiedliche Zielgruppen. Ich kann daher viele Deiner Argumente absolut verstehen, sie sind für mich jedoch irrelevant. Ich möchte 10 cm tiefer sitzen, und ich möchte es direkt und wendig.

Meine Aussage bezog sich lediglich auf die Wertigkeit. Wer da nicht erkennt dass der AT so entfeinert wurde, dass er gefühlt 2-3 Klassen unter dem 1er anzusiedeln ist, der hat nicht wirklich hingeschaut. Gibt massig Threads zu dem Thema, ich sag jetzt nur mal "Sitze".

@MurphysR

Die Sportsitze im 2er AT sind genauso genial wie in meinem Ex-F20. Das Alcantara fehlt mir nicht.

Wo sonst der Klassenunterschied sein soll, erschließt sich mir nicht. Softtouch-Oberflächen und Klavierlack-Optik wo der 1er schnödes Hartplastik hatte. Die Ambiente-Beleuchtung im 2er AT kann mit jener in der E-Klasse (BJ 2011) eines Freundes problemlos mithalten. Unter anderem habe ich jetzt eine elektrisch öffnende Heckklappe, die noch dazu nicht knarzt.

2 bis 3 Klassen unterhalb vom 1er wäre dann Dacia-Niveau, denn gemessen an den höheren Baureihen hat der 1er durchaus Nachholbedarf. Daran änderte auch das LCI nichts.

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