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Bachelorarbeit zum Thema "Attraktivität und Akzeptanz von elektrisch betriebenen Krafträdern"

Themenstarteram 21. September 2022 um 9:29

Hallo an alle Motorradbegeisterten und die die es noch werden wollen,

dass Thema Elektromobilität ist ja nunmehr seit ein paar Jahren stark im Vormarsch. Auch unser geliebtes Hobby, dass Motorradfahren, wird sich in den nächsten Jahren immer mehr an die Strengen vorgaben der Regierungen anpassen müssen. Momentan schreibe ich eine Bachelorarbeit mit dem Thema „Attraktivität und Akzeptanz von elektrisch betriebenen Krafträdern“. Dazu habe ich eine entsprechende Umfrage erstellt um herauszufinden wie die generelle Einstellung von Motorradbesitzern (Führerscheinklassen A/A2) gegenüber dem Thema ist. Die Umfrage ist komplett Anonym gestaltet und richtet sich an Motorradfahrer und Interessierte!

Meine Bitte wäre nun, dass alle die ca. fünf Minuten opfern könnten an der Umfrage teilnehmen. Ich wäre euch allen unendlich dankbar, wenn ich durch Eure Unterstützung am Ende ein Aussagekräftiges Ergebnis generieren kann.

Hier der Link zur Umfrage:

https://www.empirio.de/s/RmrmXWFWcF

Empirio ist eine Umfrage-Software für alle Studierenden, die für die akademische Forschung eine Online-Umfrage erstellen wollen. Gerne könnt Ihr euch kurz vorher die Internetseite dazu anschauen, damit keiner Sorge vor irgendwelchen Trinkereien haben muss.

__________________

Mit freundlichen Grüßen

Timo Klitsch

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20 Antworten

Tja ich hab ein Problem. ich steck bei Frage 4 schon fest. Denn ich würde dafür gegen 0 ausgeben.

Hier ging es doch um die Frage Akzeptanz, die kann ich leider nicht in der Umfrage beantworten.

Daher hier: Auch wenn die wie auch E-Autos bombastisch abgehen so bin ich nicht geil auf so ein E-Motorrad denn es fehlen mir dabei gänzlich die Emotionen und dazu gehört eben auch der Verbrennungsmotor.

Ja ich bin Oldschool.

Bei E-Autos lass ich mir das ja noch gefallen aber beim Mopped brauche ich die Emotionen.

Auch bei Frage 5 stoße ich auf ein Problem. Hab jeden Rang nur jeweils einmal ausgewählt und komme nicht weiter.

Jeder Rang darf nur einmal vergeben werden

Hä?

Sollte glaub noch mal gründlich überarbeitet werden.

Themenstarteram 21. September 2022 um 10:09

Hallo KapitaenLück,

in Frage 4 geht es darum wie viel du bereit bist generell für ein Motorrad ausgeben möchtest! Sprich, nicht rein auf das Elektromotorrad bezogen.

In Frage 5 und auch noch weiteren, ist es richtig so das du jeden Rang bloß einmal vergeben sollst. Letzten Endes vom wichtigsten zum unwichtigsten aus deiner Sicht.

Durch nachfolgende Fragen kann dann später auch die Akzeptanz dieses Themas ausgewertet werden.

Ich bin auch nicht in der Lage irgendwas hier voranzutreiben oder gar versuche ich andere von irgendwas zu überzeugen. Ich finde das Thema einfach höchstinteressant, selbst wenn ich nur irgendwann gezwungener Maßen auf was elektrisch betriebenes umsteigen müsste

Wenn die Benutzeroberfläche der Umfrage nicht zusagt, tut es mir unendlich leid, jedoch ändern kann ich leider nichts mehr daran!

Um es abzukürzen; wird folgendes heraus kommen (MEINER Meinung nach):

Für den Alltag (Arbeitsweg, Besorgungen,...) wäre ein E-Roller in der 11kW Klasse o.k. da hier der Aktionsradius klein ist und das Thema Emotionen (Klang, Vibrationen,...) eine eher untergeordnete Rolle spielt(ob dieser umwelttechnisch Sinn macht ist eine andere Frage, welche ich hier auch nicht diskutieren will).

Für typische Motorradfahrten, welche von Arbeitsweg, über Feierabendrunden bis hin zu Urlaubsfahrten gehen wird sich es nicht durchsetzen

Zum einen fehlen wie schon erwähnt die Emotionen; zum anderen fühlt man sich (bzw. ist man auch) ziemlich stark eingeschränkt, sowohl was das Thema Reichweite / Aufladegeschwindigkeit an geht, als auch das Thema Handling / Gewicht.

Mit einem Motorrad habe ich eine Art "Freiheitsgefühl" u.a. auch weil es in der Lage ist mit Tankstops (teilweise auch ohne) weitere Distanzen zu fahren, als ich es als Fahrer "aushalte". Ich kann also zu jeder Zeit überall hinfahren.

Einschränkung ist das genaue Gegenteil von "Freiheit". Mit dem E-Motorrad habe ich durch die bekannten Einschränkungen eben nicht mehr dieses "Freiheitsgefühl", zusätzlich zum Emotionsverlust.

Zurück zum E-Roller:

Damit er "NUTZBAR" ist, muss er folgendes können:

Vmax: mind. 100km/h (kurze Autobahnetappen, landstraßentauglich)

Reichweite nach 10.000km mind. 130km bei Überlandfahrt (7...10kWh)

Ladeleistung: 3kW Schuko / 11kW Typ 2

Motorleistung: Dauer min.9kW, wünschenswert, 11kW; Spitze mind. 15kW, wünschenswert 20kW

Gewicht: wünschenswert max.150kg

Staufach: für 1 großen Integralhelm

Preis: max. 5000€

Wünschenswert: Akku auf 2 Stück aufgeteilt und herausnehmbar zum Laden in der Wohnung; mit 1 Akku fahrbar, dann halbe Reichweite

Für den täglichen Arbeitsweg, Besorgungen usw. nutze ich aktuell einen 300er Roller Dieser ist Hinsichtich Fahrleistung / Verbrauch / Handling für mich das Optimum für den Alltag. Bei diesem sind die Fahrten überschaubar, der Aktionsradius (rund um den Wohnort) klein, nie mehr wie 30...40km, somit überschaubar, die Tagesstrecken max. 60km (Arbeitsweg Hin und Rück Überland = 50km).

Um nicht täglich laden zu müssen, sollten mind. 2 Tage Reichweite SICHER auch nach Alterung des Akkus möglich sein (daher 120...130km mit gealtertem Akku).

Das Thema Klang wäre mir beim Roller egal, diese sind durch die Variomatik meist eh nur Laut und klingen nicht dolle. Hier wäre ein surrender E-Roller für den Alltag sogar von Vorteil.

Zur Umfrage:

Hier wird kein repräsentatives Ergebnis heraus kommen, da ich mich bei einigen Fragen gleich wichtige Eigenschaften ranken muss. Würde ich die Umfrage wiederholen, würde daher bei mir immer andere Ergebnisse heraus kommen.

Frage 4:

Wie viel wären Sie bereit für ein elektrisches oder konventionelles Motorrad auszugeben?

Hier muss ich klar unterscheiden:

Für ein E-Roller mit dem ich nur Plump an die Arbeit fahre, bin ich nicht bereit das gleiche auszugeben, wie für ein "Richtiges" mich nicht einschränkendes Motorrad, was alles kann.

Frage 5:

Beim Ranking sind mir viele Dinge gleich wichtig.

Frage 15:

Was hält Sie vom Kauf eines Elektromotorrads aktuell ab?

Hier fehlt noch eine Antwort wie: Ich möchte einfach keins, oder ich habe ein Motorrad und brauche aktuell kein neues.

Weiterhin ist es nicht möglich fehlende / ungenügende Eigenschaften und den Preis zu ranken.

Frage 16:

Welche Reichweite müsste ein Elektromotorrad besitzen, um Ihren Bedürfnissen gerecht zu werden?

Lässt sich pauschal nicht beantworten:

Habe ich 2 Motorräder (E für Alltag; Verbrenner für Rest) muss das E-Motorrad weniger Reichweite besitzen.

Habe ich nur EIN Motorrad, was alles können muss, muss es sogar mehr Reichweite wie ein Verbrenner Motorrad besitzen, da das Nachladen ja deutlich länger dauert.

Frage 20:

Welche Eigenschaften sehen Sie bei einem Elektromotorrad als Vor - bzw. als Nachteil?

Klang: kann nicht pauschal beantwortet werden: Beim E-Roller (2. Motorrad!) ists eher von Vorteil; Beim richtigen Motorrad, was alles kann ist ein Nachteil.

Hier könnte noch das Thema Stauraum (Roller) mit aufgenommen werden.

Generell sollte bei den Fragen der Roller und ein mögliches 2. Motorrad mit berücksichtigt werden

Themenstarteram 21. September 2022 um 13:47

Hallo Mister_Hankey,

vielen Dank erstmal für dein wirklich sehr ausführliches Feedback. Zuerst muss ich leider sagen das ich das Thema E-Roller garnicht betrachte, es handelt sich hierbei nur um eKRAD bzw. KRAD die mit einem Führerschein der Klasse A oder A2 fortbewegt werden dürfen.

Daher habe ich mit dem Thema Roller garnicht befasst!

Zur Frage 4:

Es geht hier garnicht so sehr darum ob es sich dabei um ein reines Fortbewegungsgerät handelt oder eben eines zweit oder sogar dritt Motorrads. Vielmehr möchte ich wissen wie viel die Motorradfahrer generell für ein neues oder auch gebrauchtes Motorrad ausgeben würden, egal welches Antriebskonzept dahinter steht.

Zur Frage 5 bzw. alle Ranking-Fragen:

Ich kann und werde nicht die Aspekte auf Rang 1 alleine betrachten, jedoch muss in meiner Arbeit abgestuft werden was am wichtigsten und am unwichtigsten ist.

Als kleines Beispiel:

Wenn die Aspekte Preis, Ladezeit und Reichweite immer zwischen den Rängen 1 bis 3 schwanken, andere Aspekte so gut wie garnicht in den ersten drei Rängen auftauchen, so erhalte ich entweder ein ausgeglichenes Ergebnis zwischen den Aspekten Preis, Ladezeit und Reichweite, oder es sticht eben ein Aspekt prozentual deutlich hervor! Das heißt dann im Umkehrschluss das entweder all diese drei Aspekte gleichermaßen zu betrachten sind oder eben eines wichtiger oder sogar deutlich wichtiger unter den Probanden empfunden wird! Die Annahme von vielen das es so keinen Sinn ergibt, ist mehr als verständlich, aber es besteht in meinen Augen als Verfasser des späteren Ergebnisses kein Grund zur Sorge das was gänzlich falsch gedeutet wird. Zumal meine Arbeit keinerlei Einfluss auf irgendwas haben wird, es ist einfach in meinen Augen schön herauszufinden wie der Stand der Dinge ist.

Zur Frage 15:

Natürlich kann man hier einfach sagen das ich ja garkein eKRAD haben möchte und somit nichts beantwortet werden kann, aber man kann sich ja vielleicht vorstellen das eben jetzt ein Kauf ansteht und sich Gedanken machen was einen momentan nach persönlicher Einschätzung am meisten stört!

Zur Frage 16:

Es geht hier tatsächlich darum was in deinen Augen eine angemessene Reichweite für ein eKRAD wäre was all deine Fahrstrecken (sei es aus Hobby oder als Arbeitsgerät) Bedürfnisse abdeckt. Als kleiner Spoiler zu meinem Hintergedanken: Wie sehr unterscheidet sich die Wunschreichweite eines eKRAD von den Reichweiten die tatsächlich pro Tag durch die Probanden zurückgelegt werden?

Zur Frage 20:

Wie oben erwähnt geht es mir leider nicht um eRoller. Ich denke das die Aspekte schon sinnvoll zwischen Vor- und Nachteil aufgeteilt werden können, wenn rein KRAD und eKRAD betrachtet werden.

Ich hoffe sehr das ich dir ein paar Hintergründe näher bringen konnte. Vielen lieben Dank für deine Teilnahme

Frage 5 ist voll fürn Arsch.

Die Kats landen alle bei mir um Rang 1-2, außer Reichweite, da bin ich kompromissbereiter und landet auf Rang 3.

Ich habe ein Motorrad der Klasse A, ein Roller der Klasse A2 und ein Oldtimer Motorrad Klasse A1.

Der Roller hat 23Ps und ist wie gesagt in FS Klasse A2. Ein äquivalentes E-Motorrad wäre jedoch ein A1 Motorrad (oder Roller), da für die Fahrleistung 11kW Dauerleistung und 15...25kW Spitzenleistung des E Motorrades entspräche, was der FS Klasse A1 wäre.

Will man mit dem Motorrad alles abdecken von Kurzsstrecke bis Urlaub / Mehrtagesfahrten und möchte das mit nur EINEM Motorrad abdecken, so müsste das E-Motorrad deutlich höhere Reichweiten bzw.kurze Ladezeiten erreichen, im Idealfall gleich / nur minimal schlechter als der Verbrenner (220km, 5min Ladezeit)

Habe ich 2 Motorräder, so kann ich diese besser für Ihren Zweck auswählen, für Alltag / Kurzstrecke ein sparsames E-Motorrad, bei eine Reichweite / Ladezeit von 120...150km und 2...4h reichen würde. Für längere Touren hätte man dann ja noch ein anderes Motorrad, was in 2min aufgetankt ist, was dann dafür nicht so alltagstauglich sein muss.

Man sieht es kommt ganz auf den Einsatzzweck an und was das Motorrad alles können muss. Und natürlich auch wieviel Einschränkungen man selber bereit ist in Kauf zu nehmen.

Ps: Der Unterschied E-Roller zu E-Motorrad liegt lediglich in der Optik/Form, ggf.Leistung und Funktionalität (Stauraum, Wetterschutz,...).

Es wird doch nicht so schwer sein, eine Priorisierung der Kategorien vorzunhemen - der TE möchte nun mal eine detaillierte Auswertung.

Doch, wenn in mehrere Bereiche den gleichen Stellenwert haben.

Und das ist bei mir nun mal der Fall und bin da sehr unflexibel.

Klar kann ich mich selbst bescheissen aber bescheisse dann ja auch den Fragenden. Bringt ihm das dann was?

M. M. n. nicht.

Dann muss der TE ohne deine Antworten auskommen, auch wenn die Argumentation nicht schlüssig ist - ein Fahrzeugkauf stellt schließlich immer einen Kompromiss aus o.g. Eigenschaften dar. Somit scheitert es an der fehlenden Flexibilität, da die Aufgabenstellung nun mal eine Priorisierung vorsieht.

Nö, wenn das so nicht passt dann kauf ich das Teil auch nicht.

Bei sowas geh ich keine Kompromisse ein.

Aber lassen wir es doch uns immer gegenseitig bekehren zu wollen.

Unser Bier soll die Umfrage doch nicht sein. Wenn er das sieht wie du dann lässt er sie wie sie ist, wenn nicht muss er sie ändern.

Mir ist das doch schnurz.:)

Auch dein Fuhrpark zeigt auf, dass du Kompromisse (u.a. Handling, Leistung, Gewicht) eingehst. Aber hast schon recht, letztendlich muss der TE die Ergebnisse verwerten. ;)

Auch wieder unterstellst du was, was so für mich nicht stimmt.

Kein Kompromiss eingegangen sondern genau nach meinen Wünschen entschieden und gekauft.

Ich frag mich echt was das von dir eigentlich soll? Du kennst mich nicht einmal.

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