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Autos die man "vergessen" hat

Themenstarteram 18. Januar 2008 um 12:17

Hallo Zusammen!

Wie wär denn mal ein Thread mit Autos die nicht nur aus dem Strassenbild verschwunden sind, sondern auch aus dem Gedächtnis??

Beste Antwort im Thema

ich hab leider vergessen, welche ich vergessen hab. Kann mir einer sagen welche das sind? :D

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am 3. April 2020 um 11:50

Die Geschichte mit Fiat / NSU wusste ich nicht , gut möglich das die Optische

" Verwandschaft " Fiat 124 / NSU Prinz daher kommt...?..

Fiat 124 und NSU Prinz haben nichts miteinander zu tun. Völlig verschiedene technische Konzepte, und gibt es da wirklich eine optische Ähnlichkeit? Habe ich nie so gesehen.

Zitat:

@gator68 schrieb am 3. April 2020 um 13:57:30 Uhr:

Fiat 124 und NSU Prinz haben nichts miteinander zu tun. Völlig verschiedene technische Konzepte, und gibt es da wirklich eine optische Ähnlichkeit? Habe ich nie so gesehen.

Nein. Das stimmt. Die gab es nie. Es gab nur dieses Problem mit dem Namen NSU. Fiat hat 1929 das Werk in Heilbronn gekauft und dort Fiat-Modelle produziert, um die hohen Importsteuern zu vermeiden. Nach dem Krieg lief die Produktion mit dem Fiat 500C Topolino wieder an. Zuletzt wurden Fiat 124, 125, 128 gebaut. 1973 war dann Schluss. NSU startete erst 1955 wieder mit dem Automobilbau in Neckarsulm mit dem Modell Prinz. Gemeinsam war beiden Herstellern nur der Namensbestandteil "NSU". Man hatte sich im Problemjahr 1929, als NSU kurz vor der Pleite war, wohl keine Gedanken darüber gemacht, die Namensrechte zu regeln, denn rechtlich firmierte das Heilbronner Fiat-Werk bis zur Umbennung als "NSU Automobil AG", dann übergangsweise als "Neckar Automobilwerke AG Heilbronn, vorm. NSU Automobil AG". Erst ab 1966 entfiel dann auch im Frmennamen der Name NSU.

Grüße vom Ostelch

Du meinst sicher den Fiat 1300/1500, den Vorgänger vom 124. Der ist, wie auch der Prinz, optisch vom Chevrolet Corvair beeinflusst.

Ja, dieses Design war in damals. Aber die genannten Fiat-Modelle hatten Frontmotor und Heckantrieb, dagegen der NSU Prinz (wie der Corvair) Heckmotor.

am 3. April 2020 um 14:29

Zitat:

@VolkerIZ schrieb am 3. April 2020 um 14:10:52 Uhr:

Du meinst sicher den Fiat 1300/1500, den Vorgänger vom 124. Der ist, wie auch der Prinz, optisch vom Chevrolet Corvair beeinflusst.

So meinte ich das eigentlich , genau.

Danke

Hatten wir den Talbot Samba schon?

Den gab's auch als Cabrio und in einer Sportversion, die nach meiner Erinnerung "Rallye" hieß.

Die Marke konnte er auch nicht retten.

ich werf mal Matra in den Ring: Djet, 530, Bagheera, Murena, Rancho

hab jetzt absichtlich nur Matra geschrieben, da zeitweise Simca oder Talbot

Themenstarteram 3. April 2020 um 15:13

Den kleinen Samba sah man bei uns sogar relativ häufig, meist war das aber kein Cabrio oder Ralllye.:p

Was aber quasi überhaupt nicht stattfand, waren Solara und Tagora.

Und dann war da noch der hier, den viele Leute gerne mal mit dem Talbot Horizon verwechseln, warum auch immer.:confused:

KLICK

Themenstarteram 3. April 2020 um 15:14

Zitat:

ich werf mal Matra in den Ring: Djet, 530, Bagheera, Murena, Rancho

Einen Bagheera hatte eine Arbeitskollegin meiner Mutter.

Eigentlich ein cooles Konzept, in der Umsetzung aber ziemlich grottig und das ist noch sehr mild ausgedrückt...

Der Rancho war irgendwie seiner Zeit zu weit voraus.

Zitat:

@Christian8P schrieb am 3. April 2020 um 17:13:01 Uhr:

Den kleinen Samba sah man bei uns sogar relativ häufig, meist war das aber kein Cabrio oder Ralllye.:p

Was aber quasi überhaupt nicht stattfand, waren Solara und Tagora.

Und dann war da noch der hier, den viele Leute gerne mal mit dem Talbot Horizon verwechseln, warum auch immer.:confused:

KLICK

Das müsste der Talbot Sunbeam sein. War ja auch wirklich verwirrend, wenn der gleiche Konzern zwei ähnliche Kompaktfahrzeuge zur gleichen Zeit anbot. Stimmt es, dass der Sunbeam Hinterradantrieb hatte? Und gab´s den bei uns überhaupt zu kaufen, oder war er nur für die Insel bestimmt?

Der Tagora fand nicht statt, das kann man so sagen. Obwohl sein Design sich auch heute noch sehen lassen kann. Aber wahrscheinlich war das Image der Marke von den in der Tat grottigen Simcas so ruiniert, dass nicht mal der Namenswechsel noch half.

Der Vorgänger des Tagora war damals übrigens der Chrysler 160/180. Das einzige Auto, das man als Europäer in der Zeit mit dieser Marke verband. Eine tolle Erinnerung ist es nicht, da waren die amerikanischen Chrysler ganz andere Kaliber.

Der Sunbeam war ja ein englischer Entwurf. Und eben mit Heckantrieb. Spaß machte das Ding als Lotus Sunbeam

Der Sunbeam wurde auch bei uns angeboten, aber wenig verkauft. Die wollte eigentlich auch keiner haben, ich hätte auch mal einen geschenkt haben können. Oder waren das sogar 2? Zustand? Keine Ahnung, fand ich nicht interessant. Zu der Zeit gab es aber noch ein paar davon.

Zitat:

@Christian8P schrieb am 3. April 2020 um 17:14:40 Uhr:

Zitat:

ich werf mal Matra in den Ring: Djet, 530, Bagheera, Murena, Rancho

Einen Bagheera hatte eine Arbeitskollegin meiner Mutter.

Eigentlich ein cooles Konzept, in der Umsetzung allerdings ziemlich grottig und das ist noch sehr milde ausgedrückt...

Der Rancho war irgendwie seiner Zeit zu weit voraus.

Die Bagheera waren zu ihrer Zeit nicht selten, müssen aber unglaubliche Mängel gehabt haben.

Unter ihrem Image litt dann der Nachfolger Murena, obwohl der nicht nur zeitlos elegant, sondern auch technisch besser war.

Der Rancho ist wirklich ein Treppenwitz der Automobilgeschichte: ein in keiner Weise geländetauglicher SUV 30 Jahre bevor so etwas wirklich populär wurde. Aber er hatte zu seiner Zeit durchaus einen gewissen Verkaufserfolg, ein Flop war er nur in qualitativer Hinsicht.

Themenstarteram 3. April 2020 um 16:01

Formal finde ich den Murena auch etwas ansprechender.

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