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Autos die man "vergessen" hat
Hallo Zusammen!
Wie wär denn mal ein Thread mit Autos die nicht nur aus dem Strassenbild verschwunden sind, sondern auch aus dem Gedächtnis??
Beste Antwort im Thema
ich hab leider vergessen, welche ich vergessen hab. Kann mir einer sagen welche das sind? :D
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12000 Antworten
Alle Autos jenseits der 90er sind doch "so gut wie völlig verschwunden"und inzwischen "H"-fähige Oldtimer. Da teilt der Alfasud dank Zeitablauf plötzlich sein Schicksal mit weit besser beleumundeten Kollegen. Hier ist es nicht die Zeit, sondern der Restaurator, der alle Wunden heilt. ;)
Grüße vom Ostelch
Es muss dafür aber erst mal eine Basis zum Restaurieren da sein. Ungeliebte Modelle mit schlechter Qualität wurden schlicht verschrottet, andere hat vielleicht doch der eine oder andere aufgehoben mit dem Hintergedanken, dass die mal interessant werden könnten.
Und mancher Volvo, BMW E30, Mercedes, Golf oder Audi aus den 80ern fährt einfach noch, weil die Qualität außergewöhnlich gut war und der Besitzer nicht allzu viele Kilometer drauf fuhr.
Zitat:
@gator68 schrieb am 3. April 2020 um 10:14:03 Uhr:
Es muss dafür aber erst mal eine Basis zum Restaurieren da sein. Ungeliebte Modelle mit schlechter Qualität wurden schlicht verschrottet, andere hat vielleicht doch der eine oder andere aufgehoben mit dem Hintergedanken, dass die mal interessant werden könnten.
Es gibt auch restaurierte Alfasud. Das ist ja das Faszinierende an diesem Hobby, dass so gut wie jedes Modell Liebhaber hat, die es mit viel Aufwand am Leben erhalten oder wieder erwecken. Nur die Zahlen der "Überlebenden" unterscheiden sich je nach allgemeiner Beliebtheit.
Grüße vom Ostelch
Zitat:
@gator68 schrieb am 3. April 2020 um 10:17:59 Uhr:
Und mancher Volvo, BMW E30, Mercedes, Golf oder Audi aus den 80ern fährt einfach noch, weil die Qualität außergewöhnlich gut war und der Besitzer nicht allzu viele Kilometer drauf fuhr.
So sieht's aus. In unserer Familie ist ein gepflegter Volvo 240 als absolut treuer und pflegeleichter Dauerläufer im Alltagseinsatz.
Ausnahmen bestätigen die Regel. Autos landen in der Regel auf dem Schrott, weil es sich wirtschaftlich nicht lohnt, sie zu erhalten, nicht, weil es tatsächlich unmöglich wäre. Übrig bleiben besonders gut gepflegte und sorgsam gefahrene Exemplare. Die Qualität der Herstellung spielt natürlich auch eine große Rolle. Allein die Verwendung mangelhaften Stahls in den 70ern hat den Autos reihenweise den unnötig verfrühten Rosttod beschert. Oder solche Pannen wie das bakteriell verunreinigte Tauchbad bei Einführung der Wasserlacke, was auch erhöhte Rostanfälligkeit verursachte.
Grüße vom Ostelch
So gegen ende der 80 er gabs mal auch mini Fiat Transporter auf den Strassen ( Fiat 900 )... Etwas grösser als ein Daihatsu Hijet aber um einiges kleiner als ein L300..
Ja, da war was, wobei ich den eher den 70ern zuordnen würde.
Fiat 900, mit Heckmotor und einer eher rundlichen Formgebung. Ein italienischer Eisverkäufer fuhr bei uns damit rum, die Farbe erinnerte an Pistazieneis, das förderte den Absatz...
Zitat:
@Renoheini schrieb am 3. April 2020 um 12:19:52 Uhr:
So gegen ende der 80 er gabs mal auch mini Fiat Transporter auf den Strassen ( Fiat 900 )... Etwas grösser als ein Daihatsu Hijet aber um einiges kleiner als ein L300..
Man kann da schon viel früher anfangen. Vorgänger des 900 waren der Fiat 600 Multipla und der 850T. zu Zeiten des Multipla gab es auch einen Konkurrenten aus Deutschland, wohl auch "vergessen": Den Lloyd LT 500/600.
Grüße vom Ostelch
Und auch an den TaunusTransit kann ich mich gut erinnern. So bis Mitte der 80er höchstens.. Hat mich als Kind damals schon immer verwundert warum es einen Doppel Namen hat
Technische Basis war der Buckel-Taunus aus den 50ern, deshalb der Doppelname. Erst in der nächsten, viel bekannteren Generation wurde der Ford Transit eine eigene, bis heute weitergeführte Baureihe.
doppelt
Zitat:
@Renoheini schrieb am 3. April 2020 um 12:47:48 Uhr:
Und auch an den TaunusTransit kann ich mich gut erinnern. So bis Mitte der 80er höchstens.. Hat mich als Kind damals schon immer verwundert warum es einen Doppel Namen hat
Das war auch kein Doppelname. "Taunus" war zu dieser Zeit der Markenname, unter dem alle Autos von Ford Deutschland vertrieben wurden. Das änderte sich erst 1967. Damals hatten die "Taunus"-Fahrzeuge auch das Kölner Stadtwappen als Emblem und nicht die blaue "Ford-Pflaume".
Das hat nur schon damals keiner verstanden und alle redeten schon vor 1967 vom "Ford Taunus", obwohl es ein Auto dieses Namens nie gegeben hat. ;)
Grüße vom Ostelch
Danke für die ?nfos , ursprünglich hiess das Ding FK ( FordKöln ) 1000,1250,1500
Gruss
Zitat:
@Renoheini schrieb am 3. April 2020 um 13:13:47 Uhr:
Danke für die ?nfos , ursprünglich hiess das Ding FK ( FordKöln ) 1000,1250,1500
Gruss
Ja, FordKöln war der Hersteller, die Autos hießen alle "Taunus" ohne "Ford". Ähnlich kurios war es bei NSU/Fiat und NSU. Fiat hatte das Werk in Heilbronn schon 1929 von NSU Neckarsulm gekauft, weild die kurz vor der Pleite standen, um dort Fiat-Autos in Lizenz in Deutschland zu produzieren. Weil das Nebeneinander von NSU/Fiat und NSU, als die in den 50er Jahren den neuen Prinz herausbrachten, zur Verwirrung der Kunden führte, einigte man sich nach einem Namensrechtsstreit, dass die Fahrzeuge von NSU/Fiat unter dem Namen Fiat "Neckar" zu verkaufen. 1973 war dann Schluss mit der Fiat-Autoproduktion in Deutschland.
Grüße vom Ostelch