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Autos die man "vergessen" hat

Themenstarteram 18. Januar 2008 um 12:17

Hallo Zusammen!

Wie wär denn mal ein Thread mit Autos die nicht nur aus dem Strassenbild verschwunden sind, sondern auch aus dem Gedächtnis??

Beste Antwort im Thema

ich hab leider vergessen, welche ich vergessen hab. Kann mir einer sagen welche das sind? :D

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Zitat:

@VolkerIZ schrieb am 7. Juni 2020 um 22:27:24 Uhr:

 

Edith sagt: Da haben die es wohl mit der Maßstäblichkeit nicht so genau genommen, war mein erster Gedanke. Aber der P6 ist tatsächlich einige cm länger als der Knudsen-Taunus, das stimmt schon. Hätte ich auch nie für möglich gehalten. Ist aber so.

Das glaubt man echt nicht, der P6 wirkte auch im Original immer kleiner.

Zwischengas.com hat gerade einen Bericht über ihn drin, deshalb kam er mir auch wieder in den Sinn. Ist auch im Vergleich zu anderen Ford ein Mauerblümchen in der Klassik-Szene.

Ich mag den ja irgendwie, gerade deshalb. Und weil mein Onkel auch einen hatte, vor dem Granada. Letzteren wollte er gar nicht haben. Aber weil der P6 ihn im Urlaub bei uns verlassen hat (vermutlich Stirnräderproblem, Händlerdeutsch: Motorschaden), musste er ganz schnell was Neues kaufen und der Taunus war zu der Zeit gerade nicht lieferbar. Der Knudsen war abverkauft und der Mk2 noch nicht da. Also eine Nummer größer.

Der Überlebende hat aber wirklich gerade so überlebt. Zumindest kein Blender. In Colorado dürfte er aber eher nicht gewesen sein.

Ich wüßte auch nicht, dass der P6 überhaupt nach USA exportiert wurde. Im Gegenteil: Ford USA hat ja den "Cardinal" (fast fertig entwickelter Käfer-Konkurrent, der später in Köln zum P4 wurde und dann weiter zum P6) nach Europa abgeschoben, um ihn los zu werden. :D

Aber die US-Soldaten hatten immer diese grünen Schilder. Einige hatten natürlich auch amerikanische Autos, aber die meisten haben hier einfach das gekauft, was gerade da war. Der P6 kam da aber wirklich häufig vor. Das ist mir schon als Grundschüler aufgefallen. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht, weil die Amis Ford kannten und so ein wenig amerikanisch sieht er ja auch aus, einen V-Motor hat er auch und außerdem war das zu der Zeit wohl die billigste Möglichkeit, Ford zu fahren. Soweit meine Deutung.

Zitat:

@VolkerIZ schrieb am 7. Juni 2020 um 23:09:26 Uhr:

Der P6 kam da aber wirklich häufig vor. Das ist mir schon als Grundschüler aufgefallen. Warum? Keine Ahnung. Vielleicht, weil die Amis Ford kannten und so ein wenig amerikanisch sieht er ja auch aus, einen V-Motor hat er auch und außerdem war das zu der Zeit wohl die billigste Möglichkeit, Ford zu fahren. Soweit meine Deutung.

Ich kann mir auch nur diesen Grund vorstellen.

Zu den grünen Schildern: mit denen fuhren die Amis bei uns schätzungsweise bis Ende der 80er. Das waren aber andere als das auf dem P6 aus Colorado. Auf denen stand nur USA und niemals ein einzelner Bundesstaat. Bei einem US-Soldaten in Übersee spielte es keine Rolle, woher er kam.

Hattet ihr im Norden auch amerikanische Militärbasen? Ich dachte, das wäre die britische Zone gewesen?

In Garlstedt/OHZ war eine. Wie das in Schleswig-Holstein aussah weiß ich nicht.

Hier war britische Zone. Davon merkte man aber nichts, außer alle paar Jahre mal beim Manöver. Die vielen P6 mit grünen Schildern sind mir im Urlaub im Rheinland aufgefallen, die Gegend um die Loreley rum. Das muss so 1979 ungefähr gewesen sein. Hier im Norden gab es auch US-Soldaten, z.B. in Kellinghusen, obwohl eigentlich britische Zone, aber bei uns, also 20km weiter, hat man die nie gesehen. Und wo die Briten hier waren, weiß ich nicht, nicht mal, ob die hier überhaupt in meiner Zeit noch Kasernen hatten. Ich glaube, die sind nur angereist, wenn sie hier üben wollten. Dann haben sie auch schon mal einen Panzer in der Marsch versenkt, weil sie die Bodenverhältnisse nicht kannten.

Jau, dann war Panzerkekse legen angesagt und mit zwei Bergeleos den bis zum Turm versackten Eimer wieder rausholen. Wenn die nichts mehr ausrichten könnten, musste ein Heli her. Kenne ich noch von einer Bundeswehrübung. War da als Rad/Kettenschlosser eingesetzt. :D

War irgendwie eine lustige Zeit.

Ich weiß nicht mehr, hatte ich hier schon mal geschrieben, dass wir im T-Bereich einen ausgemusterten M88 mit Benzinmotor stehen hatten, oder war das woanders?

Nach den grünen Schildern hatten die Amis dann weiße im gleichen Format, bis sie irgendwann in den 2000ern dann normale deutsche Schilder bekamen.

Zitat:

@gator68 schrieb am 07. Juni 2020 um 23:25:10 Uhr:

Hattet ihr im Norden auch amerikanische Militärbasen? Ich dachte, das wäre die britische Zone gewesen?

Ja, die gab es. Das ging letztlich auf die Besatzungszonen nach 1945 zurück. Der Norden war zwar britische Zone, aber Bremen, Bremerhaven und bis Dezember 1945 auch die Landkreise Wesermünde, Osterholz und Wesermarsch gehörten zur amerikanischen Zone, damit die amerikanischen Einheiten einen eigenen Seehafen zur Versorgung hatten. Deshalb gehört heute noch zum Land Bremen auch die Stadt Bremerhaven.

 

Grüße vom Ostelch

Zitat:

@VolkerIZ schrieb am 07. Juni 2020 um 22:27:24 Uhr:

Das wurde während der Bauzeit mal geändert. Es gibt den P6 mit und ohne Taunus.

Bis 1967 hat Ford seine Pkw unter dem Markennamen "Taunus" verkauft, nicht als "Ford". Erst ab 1967 änderte sich das. "Ford" wurde wieder der Markenname und ab dem Taunus TC war "Taunus" ein Modellname. Das typische blaue Logo ("Fordpflaume") kam wohl erst mit dem überarbeiteten Taunus TC 1976 wieder auf die Fahrzeuge. Bis dahin war6das Kölner Stadtwappen auf den Autos. Auch so eine Spätfolge der Nazizeit, in det6dad Ford-Logo verboten wurde.

 

Grüße vom Ostelch

aaaaaaaah und da ich nen Baujahr 1971 bin kenn ich Ford natürlich nur als die Pflaume und den Knudsen Taunus als Taunus so einen hatte mein Oppa nämlich in himmelblau, der war echt cool irgendwie. oder kam mir nur cool vor weil ich als Steppke vorne am (riesigen) Lenkrad drehen durfte. Und hinten die ganze Rückbank für mich hatte so mit Kuscheldecke und Büchern und natürlich ohne Kindersitz oder Gurt

Dann bin ich auch nur ein paar Monate älter als Du. Die Pflaume wurde etwa gleichzeitig mit dem Taunus Mk2 für den Granada 1 noch mal ganz schnell für das letzte Jahr wieder eingeführt und zwar in Form von kleinen selbstklebenden Pflaumen an den Leisten auf den Innenschwellern. Die haben wir Ende der 80er immer beim Verwerter mitgenommen. Eigentlich müsste ich die noch irgendwo haben, verkauft habe ich sie jedenfalls nie, eher vergessen, weiß nur nicht, wo.

und wie war das mit dem Lager was da abgefackelt ist, weiso haben die denn da nie wieder was aufgebaut? kein Geld gehabt? also wenn das jetzt hier nicht zu OT ist ...

Besitzer eines TC80 (TC 3), 1,6er 73 PS, 74t KM.

Mein erstes Auto damals war ein Knudsen.

Den hatte ich aber nur mit Rest-TÜV.

Nochmal durchkriegen = null.

Danach hatte ich 2 TC76, einen 2,0 V6 und einen 2,3 V6 Automatik.

Der 2,3er war ein Ghia mit Schiebedach - ein richtig tolles Auto.

Leider machte auch bei dem der Rost ein jähes Ende einer immerhin 3 Jahre dauernder Freundschaft. Den hatte ich mit einen Jahr HU für 1300 DM gekauft, und noch einmal drübergebracht. Die letzten Monate konnte man dem Verfall zusehen. Trotzdem erinnere ich mich sehr gern an dieses tolle Auto...

Gruß Jörg.

Taunus 1,6
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