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Autopreise haben sich mit dem Euro fast verdoppelt!?

Themenstarteram 21. November 2011 um 17:25

Hallo Zusammen,

ich habe mir mal vor 11 Jahren einen neuen Ford Focus Turnier gekauft. Jetzt mal spaßeshalber den aktuellen Konfigurator angeworfen bei Ford und bin auf knapp 25.000 Euro gekommen. Ich hatte damals für die Karre 31.000 DM bezahlt!

Viele sagen das es alles nicht teurer geworden ist bei der Umstellung und nur die Inflation eingepreist wäre. Aber das kommt bei fast 10 Jahren Euro dennoch nicht hin!?

Wer hat denn ähnliche Erfahrungen gemacht mit seinem Auto von Damals und Heute oder hat noch Rechnungen in der Schublade von damals??

Danke für Eure Antworten.

MfG Tom

Beste Antwort im Thema

Wenn man nach 25 Jahren immer noch den nominell gleichen Verdienst hat, ist was schief gelaufen...

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Zitat:

@HighspeedRS schrieb am 15. Dezember 2015 um 20:17:45 Uhr:

 

Ich wollte mit dem Beitrag nicht sagen das die Autos günstiger geworden sind. Nur das die Ansprüche gestiegen sind.

Ob man eine Klasse tiefer vergleichen soll, ist so eine Sache. Irgendwann sind es zwei Klassen :-)

Es ist nicht einfach, die Große alleine ? Ist bei der Masse an verschiedenen Modellformen etwas schwierig.

Früher ging es mit der Klasse auch mit der Größe aufwärts. Ich kann schlecht einen S-Max mit einer E-klasse vergleichen obwohl die vom Platz her gleich sind (das ist einfach ein Beispiel).

Ausstattung? Man bekommt schon einige Sachen aus der Oberklasse im Kompakten und das Zeitgleich. War früher nicht denkbar.

Aber oft steigen die Ansprüche bei einem selbst, wennschon schon nen 3er fahre soll der nächste ein 5er werden. Eine Klasse runter gehen die wenigsten freiwillig (ja es gibt Ausnahmen).

Nein, es war auch mehr dein Vorredner der das behauptete und den ich damit meinte.

Und klar, mit Modellen zu vergleichen, die es vor 20 oder 30 Jahren gar nicht gab ... macht keinen Sinn. Aber warum nicht einen 3er, einen 5er, einen Golf oder eine E-Klasse miteinander vergleichen?

Tut man das, so merkt man schnell, ja das ist die selbe Klientel, die so etwas fährt und sich leisten kann und nimmt man den Verdienst und die Kosten des Autos, dann sind die eben recht gleichmäßig gestiegen.

Und das die Ansprüche an einen selbst einem sagen, dass man nach mehr streben sollte. Klar, das gibt es und mancher mag daraus auch ableiten, dass die Autos teurer wurden ... aber das ist nicht der Fall ... daraus nun aber abzuleiten, dass sie billiger wurden, nein das passt auch nicht.

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 15. Dezember 2015 um 18:44:51 Uhr:

 

Da siehst Du mal ... aus meiner Sicht eines Endfünfzigers betrachte ich Endzwanziger tatsächlich als jung ... ;)

Wenn Du unter "jungen Führerscheinbesitzern" natürlich 18-20jährige verstehst, gebe ich Dir recht. Heutzutage haben viele in diesem Alter noch gar kein eigenes Einkommen und können sich dann kein Auto leisten.

Naja, kann auch noch ein paar Jahre älter sein, also vielleicht bis 25 Jahre, aber eben kein promovierter Akademiker, der voll im Berufsleben angekommen ist.

Denn unsere Medien versuchen uns auch immer zu verkaufen, dass bei dieser Gruppe das Smartphone und Co. die Rolle des Autos übernommen haben (das kann man bei der promovierten Akademikern aber auch nicht sagen). Und richtig, das haben die Smartphones getan, aber nicht weil Smartphones viel geiler als Autos sind, sondern weil bei der Finanzkraft dieser Gruppe, der hohe dreistellige Betrag machbar ist, der fünstellige Betrag aber absolut nicht drin ist.

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 15. Dezember 2015 um 18:44:51 Uhr:

Wenn Du unter "jungen Führerscheinbesitzern" natürlich 18-20jährige verstehst, gebe ich Dir recht. Heutzutage haben viele in diesem Alter noch gar kein eigenes Einkommen und können sich dann kein Auto leisten.

Und früher hatte diese Gruppe ein gutes Einkommen und konnte sich ein Auto leisten?

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 15. Dezember 2015 um 21:52:14 Uhr:

Und früher hatte diese Gruppe ein gutes Einkommen und konnte sich ein Auto leisten?

Ich glaube da war nicht viel Unterschied. Nie besonders gut.

Der einzige Unterschied ist, dass heute der Führerschein ohne anschließendes Auto nicht mehr unbedingt gemacht wird. Das war früher sicher üblicher.

Jetzt müsste man mal Zahlen recharchieren, was die Führerscheinpreise so gemacht haben.

Aus dem Bauch raus denke ich schon fast, dass die Anforderungen und damit auch die Preise gestiegen sind ... aber das ist ein Bauchgefühl.

Natürlich sind die Preise gestiegen, aber wenn ich die Zeit eines Fahrlehrers rechne inkl. Auto und Kraftstoffe etc.. Dann ist der Führerschein nicht wirklich teuer.

Das Auto nimmt aber in der Tat einen niedrigeren Rang in der Prioritätenliste bei jungen Menschen ein, besonders wenn sie gut gebildet sind. Das Klischee vom Bandarbeiter mit dickem BMW, Mercedes oder Audi stimmt sicher noch zum Teil, wenn ich jedoch meine Studenten ansehe, dann hat von denen kaum mehr einer ein Auto oder legt gesteigerten Wert darauf obwohl es sich viele Leisten könnten.

Zitat:

@GOLFIWOLFI schrieb am 15. Dezember 2015 um 19:05:09 Uhr:

 

Da kann man ja nur noch hoffen, dass das eigene Kind nicht promoviert, wenn die heutzutage so ein desinteressiertes Leben haben.

Tja das ist mal wieder eine Frage des eigenen Tellerrandes.

Ein „desinteressiertes Leben“ dadurch definieren zu wollen ob man ein eigenes Auto unterhalten will oder nicht, zeugt nicht von soooo viel Weitblick um es vorsichtig auszudrücken.

Nicht jeder hat es nötig, sein Leben durch (s)ein Auto zu definieren.

Die die das tun (müssen) gehören meist einer bestimmten Gesellschaftsschicht an, und haben demzufolge auch selten promiovierte Kinder.

Nix für ungut, ist halt sehr auffällig.

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 15. Dezember 2015 um 21:52:14 Uhr:

 

Und früher hatte diese Gruppe ein gutes Einkommen und konnte sich ein Auto leisten?

"Früher" ist diese Gruppe weit häufiger als heute nach der Hauptschule direkt mit 15, 16 Jahren in den Lehrberuf gegangen, stand somit häufiger als heute mit 18, 19 Jahren schon in Lohn und Brot. (Quali-> Lehre --> Industrie)

Heute ist die Bildungsschere weiter auseinander gegangen:

Es gibt auf der einen Seite wesentlich mehr Studierende, auf der anderen Seite mehr Schulabbrecher, Ausbildungsverweigerer und Geringqualifizierte, die einen auskömmlichen Lebensunterhalt in diesem Alter nicht selbst verdienen können.

am 16. Dezember 2015 um 7:09

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 15. Dezember 2015 um 21:52:14 Uhr:

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 15. Dezember 2015 um 18:44:51 Uhr:

Wenn Du unter "jungen Führerscheinbesitzern" natürlich 18-20jährige verstehst, gebe ich Dir recht. Heutzutage haben viele in diesem Alter noch gar kein eigenes Einkommen und können sich dann kein Auto leisten.

Und früher hatte diese Gruppe ein gutes Einkommen und konnte sich ein Auto leisten?

Von einem "guten" Einkommen hatte ich nichts geschrieben. Aber der Anteil derer, die im Alter von 18-20 Jahren bereits ihre Berufsausbildung absolviert hatten und damit ein eigenes Einkommen hatten, war früher deutlich höher. Als ich in diesem Alter war, hatte ich mein eigenes Auto und ebenso jeder in meinem Bekanntenkreis - das waren zwar meist ältere Gebrauchte, aber das hat uns nicht gestört (mein erstes Auto war ein 10 Jahre alter VW Käfer, der 1.500 DM gekostet hatte).

Gruß

Der Chaosmanager

 

Hallo,

auch heutzutage zählt "Mobilität" zu den wichtigsten Eigenschaften. Auch, oder gerade für junge Leute.

Wenn man auf dem "Dorf" oder in der "Botanik" lebt (ich zähle auch meinen 25.000er Ort mit eigentlich guten Verkehrsanbindungen allerdings auch schlechtem ÖPNV dazu) und eine Ausbildung sucht und nichts am Ort bekommt, hat man die "A-karte" oder Eltern, die vorausdenken.

Daher hatten wir für unsere Kinder gespart, um den Führerschein zu finanzieren. Bewerbungen hat der "Alte" noch mit den Kindern abgefahren. Dann aber war spätestens Schluss und es waren doch Fahrzeuge nötig.

Hat auch mit Hilfe der Eltern geklappt. Es ist immer ein Geben und Nehmen.

gruss

19FC

Zitat:

@TaifunMch schrieb am 13. Dezember 2015 um 23:35:36 Uhr:

Und wer als angestellter Maler mit 1000 Euro im Monat nach Haus geht ist selber schuld.

Sinn macht ein Anstellungsverhältnis allenfalls dann, wenn man Anstreicher ist. Als Maler sollte man freischaffend tätig sein (entsprechendes Können natürlich vorausgesetzt). Dann hat man auch ganz andere Verdienstmöglichkeiten und braucht sich nicht der Lohnknechtschaft zu unterwerfen.

Zitat:

@Drahkke schrieb am 17. Dezember 2015 um 19:28:33 Uhr:

Dann hat man auch ganz andere Verdienstmöglichkeiten ...

Stimmt, aber das gilt tatsächlich selbst bei 1000€/Monat in beide Richtungen ;).

Eben.

Es ist immer so leicht dahergesagt, dass man als Selbstständiger ja die große Kohle machen könne, aber unterm Strich arbeitet man da doch selbst und ständig und hat im Endeffekt als Stundenlohn oft nicht mehr als der normale Arbeiter. Dafür mehr Stress/Risiko.

Aber zum Thema: Ich sehe da keine Verdopplung. Heute ist doch selbst ein günstiger Dacia auf dem Niveau eines Autos der "Premiumklasse" von vor 30 Jahren. Und kostet deutlich weniger.

Auch damals musste man für halbwegs schnelle Autos über 50.000DM hinlegen. Heute bekommt man für 25.000€ schon merklich schnellere Exemplare, die alles besser können!

Zitat:

@S_C_R_A_M_B_L_E_R schrieb am 15. Dezember 2015 um 22:29:24 Uhr:

Natürlich sind die Preise gestiegen, aber wenn ich die Zeit eines Fahrlehrers rechne inkl. Auto und Kraftstoffe etc.. Dann ist der Führerschein nicht wirklich teuer.

Das Auto nimmt aber in der Tat einen niedrigeren Rang in der Prioritätenliste bei jungen Menschen ein, besonders wenn sie gut gebildet sind. Das Klischee vom Bandarbeiter mit dickem BMW, Mercedes oder Audi stimmt sicher noch zum Teil, wenn ich jedoch meine Studenten ansehe, dann hat von denen kaum mehr einer ein Auto oder legt gesteigerten Wert darauf obwohl es sich viele Leisten könnten.

Habe 60 M für die Klasse 5 bezahlt:D:D:D

Ich musste die Klasse 5 leider wiederholen ;););)

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