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Autopreise haben sich mit dem Euro fast verdoppelt!?

Themenstarteram 21. November 2011 um 17:25

Hallo Zusammen,

ich habe mir mal vor 11 Jahren einen neuen Ford Focus Turnier gekauft. Jetzt mal spaßeshalber den aktuellen Konfigurator angeworfen bei Ford und bin auf knapp 25.000 Euro gekommen. Ich hatte damals für die Karre 31.000 DM bezahlt!

Viele sagen das es alles nicht teurer geworden ist bei der Umstellung und nur die Inflation eingepreist wäre. Aber das kommt bei fast 10 Jahren Euro dennoch nicht hin!?

Wer hat denn ähnliche Erfahrungen gemacht mit seinem Auto von Damals und Heute oder hat noch Rechnungen in der Schublade von damals??

Danke für Eure Antworten.

MfG Tom

Beste Antwort im Thema

Wenn man nach 25 Jahren immer noch den nominell gleichen Verdienst hat, ist was schief gelaufen...

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11,7% "teurer" ein vergleichbares Fahrzeug, in 20 Jahren. Da mal die Inflation gegen zu rechnen erspar ich mir mal. ??

 

Das einzig interessante an so einem Vergleich sind für mich sowieso die schon angesprochenen Vergleiche von Arbeitszeit pro vergleichbarem Auto - absolute Werte sind völlig uninteressant.

Zitat:

@Goreone schrieb am 14. Dezember 2015 um 16:12:38 Uhr:

Das einzig interessante an so einem Vergleich sind für mich sowieso die schon angesprochenen Vergleiche von Arbeitszeit pro vergleichbarem Auto - absolute Werte sind völlig uninteressant.

Die Frage ist eben auch immer, was ist "vergleichbar"?

Derjenige der sich früher einen Golf leisten konnte und heute nur noch einen Polo, der wird subjektiv es nicht so empfinden, dass er seinen Lebensstandard gehalten hat. Der der auch weiterhin einen Golf fährt hingegen schon, aber der kommt nicht mit 11,7% hin.

Und selbst wenn es 30% sind, und mehr sind es nicht, so liegt das immer noch unter der gewollten langfristigen Inflation

Abzüglich 4 % wegen der damals noch bestehenden 15 % MwSt, und wer sich gerne Ausstattungsbereinigt noch die Extras zb 6 x Airbag und und und ausrechnet kommt wohl 2015 Inflationsbereinigt günstiger weg als der Golf von 1995

Das kommt am Ende auch ein wenig auf die Fahrzeugklasse an.

Bei den günstigen Autos bekommt man heute eher mehr, bei den teuren eher weniger.

Auch da ist die Schere etwas auseinander gegangen, aber nicht die Welt.

Ich sagte ja schon, sie sind weder großartig billiger, noch teurer geworden.

Ich denke auch das was früher ein Golf war heute ein Polo oder kleiner ist. Ich bin bei der Sache bei Euch.

Die Frage ist halt was ist alles in der Serienausstattung entahlten, was ist normal.

Denn das darf man fairerweise nicht mit den Autos von vor 20-30Jahren vergleichen, weil auch da gab es mehr Ausstattung gegenüber den vorherigen Modellen...

Ich denke, wenn man einen Summenstrich zieht und alle Argumente zusammenfasst ist ein Fahrzeug heute im Grundsatz "günstiger" als früher.

Den Grund, warum der deutsche Michl meint "alles wäre teurer" und er hätte weniger im Geldbeutel, sehe ich ganz woanders:

Das was früher Luxusartikel waren, wird heute als "Standard" angesehen und angeschafft.

Ich pauschalisiere jetzt absichtlich, aber ich denke den Kern wird man erfassen können:

Damals(TM) Mitte/Ende der Neunziger hatte auch ein junger und voll geschäftsfähiger Mensch oft noch eine Prepaid-Karte zum Telefonieren...heute muss es für 60€ im Monat der AllNet-Tarif mit IPhone 12 sein.

Man war auch glücklich wenn man soviel Schwein hatte, das einem Papa mit 18 einen 12 Jahre alten Kadett vor die Tür gestellt hat...heute muss es ein (finanzierter) Neuwagen sein.

Als Kind war man mit dem Gameboy und Super Mario der glücklichste unter der Sonne...heute haben selbst 10 jährige teils schon eine Wii, ein Tablet und einen Nintendo 3DS im Kinderzimmer.

Damals(TM) waren Kopfhörer einfach Kopfhörer...heute muss es ein "Beats" Kopfhörer im dreistelligen Euro-Bereich sein.

Ich schließe mich da selber nicht aus, weil "wir" alle auf eine gewisse Art und Weise in diesen Konsum der heutigen Zeit fließend "überführt" wurden bzw. uns überführen haben lassen.

Aber schaut man in einen Haushalt, was dort heute alles an Multimedia und Elektronik rumsteht...und dann noch der Blick auf den Parkplatz...da weiß man wo bei vielen das Gehalt hingeht^^

Und 3 Mobiltelefone (maximal 2 Jahre Alt) im Haushalt, einen PC, eine Konsole, ein größerer Flatscreen im Wohnzimmer und Co...das ist an sich immer noch "Luxus", wird aber mMn in der heutigen Zeit einfach als "Standard" angesehen.

Ganz schlimm sind Jogginghosen......die sind teurer geworden. Damals 1999, haben die 10-20DM gekostet !

Heute sind wir bei 90€.........okay früher konnte man mit den Dingen nicht in die Öffentlichkeit gehen :-)

Die eigenen Ansprüche sind wie oben schon erwähnt gewachsen.

1 mal Urlaub mit verreisen im Jahr ....

2 TV,s sind wohl eher Minimun im Haushalt

3 Autos schon fast die Regel ( wobei in Großstädten geht die Zahl der jungen Führerscheinbesitzer eher runter vom Gefühl her).

Usw .....

Zitat:

@HighspeedRS schrieb am 15. Dezember 2015 um 17:44:26 Uhr:

1 mal Urlaub mit verreisen im Jahr ....

2 TV,s sind wohl eher Minimun im Haushalt

3 Autos schon fast die Regel ( wobei in Großstädten geht die Zahl der jungen Führerscheinbesitzer eher runter vom Gefühl her).

Usw .....

Bei Urlaub und Elektronikkram gehe ich da auch mit, aber die sind kein Beleg dafür, dass Autos auch billiger geworden sind.

Der Grund warum die jungen Führerscheinbesitzer übrigens kein Auto haben, liegt wohl nicht darin begründet, dass sie nicht wollen, sondern dass sie es sich meist nicht leisten können.

Und nein, Preise von Autos kann man durchaus objektiv vergleichen, da muss man nicht den Gefühlen nachgehen, ob man sich früher mehr oder weniger leisten konnte.

Und die Summe der Argumente betrachte, dann kann ich nicht erkennen, dass Autos billiger geworden sind (aber auch nicht teurer). Denn einfach eine Klasse kleiner werden, das zählt für mich nicht.

am 15. Dezember 2015 um 17:18

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 15. Dezember 2015 um 18:05:50 Uhr:

Der Grund warum die jungen Führerscheinbesitzer übrigens kein Auto haben, liegt wohl nicht darin begründet, dass sie nicht wollen, sondern dass sie es sich meist nicht leisten können.

Solche mag es durchaus geben, man kann dies m. E. jedoch nicht verallgemeinern.

Ein anderer Grund ist, dass für viele junge Leute das Auto nicht mehr den hohen Stellenwert hat. Gerade bei vielen gut verdienenden jungen Akademikern spielt ein Auto gar keine wichtige Rolle mehr (was ich natürlich auch nicht verallgemeinern möchte).

Meine Tochter könnte sich sehr wohl ein Auto leisten. Sie hat aber bewusst darauf verzichtet, weil sie in der Großstadt überall mit dem ÖPNV hinkommt (und in der Innenstadt, wo sie wohnt, eh keinen Parkplatz findet) und ihre Geschäftsreisen mit dem Zug zurücklegt. Auch ihre Kollegen - ebenso wie sie promovierte Wirtschaftswissenschaftler - messen einem eigenen Auto keine große Bedeutung zu.

Gruß

Der Chaosmanager

Ich weiß, dass unsere Medien immer schreiben, dass es daran liegt, dass die jungen Menschen aus Überzeugung ein Auto ablehnen, aber mit der Theorie gehe ich eben nicht einher.

Und natürlich gibt es die Großstädter, bei denen aus rein praktischen Gründen ein Auto nicht in Frage kommt. Und auch wenn ein Auto auch gerne Statussymbol ist, so entscheidet sich die Frage, Auto oder kein Auto meiner Meinung nach dem praktischen Nutzen bzw. ob man es sich leisten kann (klar, die Randgruppe der Überzeugungstäter gibt es auch noch, aber das ist eine Minderheit).

Übrigens würde ich promovierte Akademiker auch nicht mehr zu der Gruppe junger Führerscheinbesitzer zählen ;).

am 15. Dezember 2015 um 17:44

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 15. Dezember 2015 um 18:28:45 Uhr:

 

Übrigens würde ich promovierte Akademiker auch nicht mehr zu der Gruppe junger Führerscheinbesitzer zählen ;).

Da siehst Du mal ... aus meiner Sicht eines Endfünfzigers betrachte ich Endzwanziger tatsächlich als jung ... ;)

Wenn Du unter "jungen Führerscheinbesitzern" natürlich 18-20jährige verstehst, gebe ich Dir recht. Heutzutage haben viele in diesem Alter noch gar kein eigenes Einkommen und können sich dann kein Auto leisten.

Zitat:

Ich weiß, dass unsere Medien immer schreiben, dass es daran liegt, dass die jungen Menschen aus Überzeugung ein Auto ablehnen, aber mit der Theorie gehe ich eben nicht einher.

Von dieser Gruppe habe ich allerdings gar nicht gesprochen ...

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

@Chaosmanager schrieb am 15. Dezember 2015 um 18:18:21 Uhr:

 

Ein anderer Grund ist, dass für viele junge Leute das Auto nicht mehr den hohen Stellenwert hat. Gerade bei vielen gut verdienenden jungen Akademikern spielt ein Auto gar keine wichtige Rolle mehr (was ich natürlich auch nicht verallgemeinern möchte).

Meine Tochter könnte sich sehr wohl ein Auto leisten. Sie hat aber bewusst darauf verzichtet, weil sie in der Großstadt überall mit dem ÖPNV hinkommt (und in der Innenstadt, wo sie wohnt, eh keinen Parkplatz findet) und ihre Geschäftsreisen mit dem Zug zurücklegt. Auch ihre Kollegen - ebenso wie sie promovierte Wirtschaftswissenschaftler - messen einem eigenen Auto keine große Bedeutung zu.

Da kann man ja nur noch hoffen, dass das eigene Kind nicht promoviert, wenn die heutzutage so ein desinteressiertes Leben haben.

Erst gestern war noch eine 39 Jährige promovierte im TV, die sich von befristetem Job zu befristetem Job hangelte und alle 2 Jahre Städte und Bundesländer wechselte.

Natürlich hat jeder seine Prioritäten, aber da ist ja schon ein Leben in H4 mit festem Wohnsitz wünschenswerter, etwas übertrieben ausgedrückt.

PS: Wer früher als Führungskraft nicht mit dem Auto zur Arbeit kam hatte zu 99% ein Alkoholproblem.

am 15. Dezember 2015 um 18:20

Zitat:

@GOLFIWOLFI schrieb am 15. Dezember 2015 um 19:05:09 Uhr:

 

Da kann man ja nur noch hoffen, dass das eigene Kind nicht promoviert, wenn die heutzutage so ein desinteressiertes Leben haben.

Es ist schon interessant, wie manche Leute anhand eines einzigen Satzes herauslesen, was für ein Leben andere führen ... :D ... und vom Auftritt einer Person im TV auf die Gesamtheit einer bestimmten Berufsgruppe schließen ... :D

Gruß

Der Chaosmanager

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 15. Dezember 2015 um 18:05:50 Uhr:

Zitat:

@HighspeedRS schrieb am 15. Dezember 2015 um 17:44:26 Uhr:

1 mal Urlaub mit verreisen im Jahr ....

2 TV,s sind wohl eher Minimun im Haushalt

3 Autos schon fast die Regel ( wobei in Großstädten geht die Zahl der jungen Führerscheinbesitzer eher runter vom Gefühl her).

Usw .....

Bei Urlaub und Elektronikkram gehe ich da auch mit, aber die sind kein Beleg dafür, dass Autos auch billiger geworden sind.

Der Grund warum die jungen Führerscheinbesitzer übrigens kein Auto haben, liegt wohl nicht darin begründet, dass sie nicht wollen, sondern dass sie es sich meist nicht leisten können.

Und nein, Preise von Autos kann man durchaus objektiv vergleichen, da muss man nicht den Gefühlen nachgehen, ob man sich früher mehr oder weniger leisten konnte.

Und die Summe der Argumente betrachte, dann kann ich nicht erkennen, dass Autos billiger geworden sind (aber auch nicht teurer). Denn einfach eine Klasse kleiner werden, das zählt für mich nicht.

Ich wollte mit dem Beitrag nicht sagen das die Autos günstiger geworden sind. Nur das die Ansprüche gestiegen sind.

Ob man eine Klasse tiefer vergleichen soll, ist so eine Sache. Irgendwann sind es zwei Klassen :-)

Es ist nicht einfach, die Große alleine ? Ist bei der Masse an verschiedenen Modellformen etwas schwierig.

Früher ging es mit der Klasse auch mit der Größe aufwärts. Ich kann schlecht einen S-Max mit einer E-klasse vergleichen obwohl die vom Platz her gleich sind (das ist einfach ein Beispiel).

Ausstattung? Man bekommt schon einige Sachen aus der Oberklasse im Kompakten und das Zeitgleich. War früher nicht denkbar.

Aber oft steigen die Ansprüche bei einem selbst, wennschon schon nen 3er fahre soll der nächste ein 5er werden. Eine Klasse runter gehen die wenigsten freiwillig (ja es gibt Ausnahmen).

Beim Führerschein ist der ergeiz nicht so groß finde ich, ich habe viel mit Azubis zu tuen, viele können sich das Leisten, sehendes aber als nicht so wichtig an, dabei kommen die meisten aus einem Gebiet wo man mit Öffentlichen Verkehrsmöglichkeiten überall hinkommt aber nicht sehr gut wie in z.b. München oder Berlin. Da brauch man für 20km Auch mal 1 Std. Je nachdem wo man hin will.

Vor 10-15 Jahren wollte jeder den Lappen mit 18 haben wenn es ging. Auto kam dann wenn es finanziell ging.

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