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Autopreise haben sich mit dem Euro fast verdoppelt!?

Themenstarteram 21. November 2011 um 17:25

Hallo Zusammen,

ich habe mir mal vor 11 Jahren einen neuen Ford Focus Turnier gekauft. Jetzt mal spaßeshalber den aktuellen Konfigurator angeworfen bei Ford und bin auf knapp 25.000 Euro gekommen. Ich hatte damals für die Karre 31.000 DM bezahlt!

Viele sagen das es alles nicht teurer geworden ist bei der Umstellung und nur die Inflation eingepreist wäre. Aber das kommt bei fast 10 Jahren Euro dennoch nicht hin!?

Wer hat denn ähnliche Erfahrungen gemacht mit seinem Auto von Damals und Heute oder hat noch Rechnungen in der Schublade von damals??

Danke für Eure Antworten.

MfG Tom

Beste Antwort im Thema

Wenn man nach 25 Jahren immer noch den nominell gleichen Verdienst hat, ist was schief gelaufen...

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Zitat:

Original geschrieben von Third Life

213€ = 260CHF bei aktuellem Kurs. Dafür kriegt man bei der SWICA nach guter Verhandlung doch so einiges (ich zahle derzeit 258,60CHF um genau zu sein). Wenn du das nicht wahrhaben willst oder nicht geschafft hast was besseres auszuhandeln lass das bitte an wem anderen aus. ICH kann nix dafür wenn du das nicht hast.

Seltsam. ein Bekannter zahlt ungefähr denselben Preis für das Grundpaket und er hat lange und viel verhandelt,bzw sein zukünftiger Chef.

 

Wie dem auch sei.

Zitat:

Original geschrieben von Sir Donald

 

Seltsam. ein Bekannter zahlt ungefähr denselben Preis für das Grundpaket und er hat lange und viel verhandelt,bzw sein zukünftiger Chef.

 

Wie dem auch sei.

Ist er auch 25 ? Oder ist er 59 ? Die Obligatorische (Grundpaket) liegt derzeit bei knapp 190 CHF für mich.

Der Rest sind die Zusätze bzw. ergibt sich durch Boni wg. günstigem Rahmenvertrag. Ich erfinde sicher keine Werte. ;)

Zitat:

Original geschrieben von Third Life

Zitat:

Ist er auch 25 ? Oder ist er 59 ? Die Obligatorische (Grundpaket) liegt derzeit bei knapp 190 CHF für mich.

Als er in die Schweiz zog knapp 29.

Zitat:

Original geschrieben von Third Life

 

Ist er auch 25 ? Oder ist er 59 ? Die Obligatorische (Grundpaket) liegt derzeit bei knapp 190 CHF für mich.

Der Rest sind die Zusätze bzw. ergibt sich durch Boni wg. günstigem Rahmenvertrag. Ich erfinde sicher keine Werte. ;)

Ergänzend sollte bemerkt werden, dass das Grundpaket (In GE würde man sagen "Kopfpauschale") von Kanton zu Kanton sehr variiert. Ausserdem erhöht sich diese Summe ab dem 27.(?) Lebensjahr. Eigenbeteiligung ist auch sehr hoch.

Darüberhinaus gibt es m.W. keinen generellen Arbeitgeberzuschuss zum Beitrag, sodass die vom AN aufzubringende Versicherungssumme nicht niedrig ist.

 

O.

Zitat:

Original geschrieben von börna

Auf Wertzuwachs bei Immobilien ist bei Realisierung Einkommenssteuer fällig, sofern man innerhalb von 10 Jahren verkauft. Das sind im Maximalfall 45%. Finde ich schon ganz schön deftig.

10 Jahre sind für Immobilien keine lange Haltedauer.

Wenn man sie nach 20 oder 30 Jahren verkauft steht man mit dem Reingewinn da.

Maximal 45% sind auch gerade mal 5 Prozentpunkte mehr als unser normaler Arbeitnehmer hat.

 

Zitat:

Original geschrieben von boborola

Wie kommst Du denn auf 550 Euro monatlich? Bei 15,5% Krankenkassenbeitrag (von denen der Arbeitnehmer nur die Hälfte zahlt) kommt ich auf eine Versicherungsbasis von 7000 Euro brutto, hier greift aber deutlich früher der Höchstsatz. :confused:

Och Kinners..rechnen lernen.

550 EUR entsprechen bei 15,5% einem Bruttoeinkommen von 3548 EUR. Dem gegenüber wäre das ein Jahreseinkommen von 42580 EUR. Die Beitragsbemessungsgrenze liegt in 2011 bei 44550 EUR laut Wikipedia, guckst du:

http://de.wikipedia.org/wiki/Beitragsbemessungsgrenze

Zitat:

Kleiner Fakt am Rande: Meine private Krankenversicherung hat sich in den letzten 10 Jahren so entwickelt, daß trotz höherem jährlichen Selbstbehalt die Beiträge verdoppelt wurden.

Siehe oben. Wenn deine Private vorher günstiger war dann ist eine Verdoppelung in absoluten Zahlen nicht unbedingt so schädlich wie die Erhöhung bei den Gesetzlichen.

Darüberhinaus gibts Modelle bei denen höhere Rücklagen gebildet werden, sodaß die Erhöhungen moderat ausfallen.

Zitat:

Ah - die ersten 16-20 Lebensjahre pro Kind ignorieren wir also. Kostet ja nichts... ;)

Das sind mal locker 30.000 Euro pro Kind, die man von der gesetzlichen Krankenversicherungsgemeinschaft gratis erhält.

Auch hier wieder völlig irrelevant. Meine Originalbehauptung war daß man in Deutschland entweder viel oder gar nichts verdient um gut dran zu sein. Das Kind das gar nichts verdient ist daher natürlich gut dran. Der Familienvater kann genauso daheim bleiben, das macht die Sau auch nicht mehr fett wenn 3/4 der Familie schon kein Einkommen haben.

Davon abgesehen kann man von den ersparten Beiträgen bei den Eltern in der Privaten auch die Beiträge fürs Kind bezahlen, die sind nämlich nicht so teuer. Und dann käme es sogar in den Genuß einer besseren Gesundheitsversogung.

Und weiterhin gilt: Nicht jeder hat Kinder, was also einige Leute "geschenkt" bekommen ist für die persönliche Abgabenberechnung völlig irrelevant.

 

Zitat:

Original geschrieben von boborola

Nicht ganz richtig, die sind nicht befreit sondern müssen sich selbst darum kümmern - es ist immer alles eine Sache der Sichtweise.

Ansonsten ist ein Wertzuwachs bei Immobilien kein Einkommen sondern Vermögen.

Natürlich ist das Einkommen. Wenn ein Immobilienbesitzer nach 10 Jahren 10k EUR mehr Buchwert hat, warum sollte das nicht versteuert werden, das eines Arbeitnehmers aber schon? Steuern nur für Arme, die arbeiten müssen oder wie?

Zitat:

Willst Du einem Bauer mit einem Acker jedes Jahr 10% von seinem Acker wegnehmen als "Vermögenssteuer" ?

Diese Ideen hatten wir ja schon öfters bei einigen unserer Politiker... ;)

Du hast das Prinzip nicht verstanden. Wenn der Acker mehr wert wird (was durch die Inflation fast normal ist), dann sollte er den Zugewinn natürlich versteuern müssen.

Wenn dein Vermögen durch Verkauf von Arbeitsstunden wächst, mußt du das ja schließlich auch versteuern.

 

Zitat:

Original geschrieben von go-4-golf

Dann bezahlt Dein Vater weniger als die 300 €, die Du für die private Krankenkasse bezahlst. Halte ich für nicht nachvollziehbar.

Mein Vater bezahlt weniger als die ca. 550 EUR die VOR dem Wechsel in die Private bei den Gesetzlichen fällig wurden. Seinen Tarif kenne ich nicht. Was ist daran nicht nachvollziehbar?

Gibts hier wirklich so viele ältere privatversicherte, die mehr als 550 EUR im Monat bezahlen? Geht ja eigentlich nicht, denn es gibt notfalls immer den Basistarif, der genau auf die Höchstgrenze gedeckelt ist und die gleichen Leistungen bietet wie die Gesetzliche.

Ansonsten gilt wie oben: Vielleicht einen Tarif wählen mit mehr Rücklagen, dann paßts auch im Alter.

Zitat:

Original geschrieben von Nr.5 lebt

Wenn man dagegenrechnet, was für Kosten eine einzige OP verursacht, dann haben sich die Beiträge aber ganz schnell gerechnet. Meine BS-OP hat seinerzeit mal eben schnell die Beiträge für knapp 6 Kalenderjahre verbraucht.

D.h. nirgends auf der Welt können solche OPs gedeckt werden weil die Beiträge fast überall niedriger sind?

Wie kommts daß die Privaten Krankenkassen trotz besserer Leistung weniger Geld verlangen?

Daß Gesundheit "unendlich" viel Geld kostet ist schlichtweg ein Märchen. Die Kosten mögen im Einzelfall natürlich hoch sein, insgesamt sind sie aber überschaubar.

Deine Haftpflicht kostet auch keine Millionen, obwohl du ja theoretisch durch eine weggeworfene Zigarette eine Tankstelle in Brand setzen könntest.

Zitat:

Abgesehen davon sind die gesetzlichen Krankenkassen nun mal eine Solidargemeinschaften.

Man zahlt für die sozial Schwächeren mit, ob es den Betroffenen nun gefällt oder nicht.

Eine Krankenkasse ist kein Selbstzweck sondern sie hat einzig und alleine den Sinn den Versicherungsnehmer gegen die Kosten einer Krankheit zu versichern. Nix Solidargemeinschaft.

Zitat:

Irgendwie passt aber deine Argumentation nicht zusammen, du wetterst gegen die Aubeutung der Arbeitnehmer durch die Arbeitgeber, den Staat und die Verscherer, bist aber nicht bereit, deinen Beitrag zur Solidargemeinschaft zu entrichten und versicherst dich lieber privat?

Mein Beitrag zur "Solidargemeinschaft" sind meine Steuern und Abgaben. Und da müssen 25 bis 35% in einem Industriestaat reichen. 50% und mehr sind keinesfalls akzeptabel.

Oder definierst du den Sinn einer "Solidargemeinschaft" als Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung?

Wo bleibt das Solidarprinzip übrigens bei der KFZ Haftpflicht, insbesondere für junge Menschen? Dort wo eine risikobasierte Versicherung teuer ist, wird es natürlich nicht angewandt, ansonsten dient es als Ausrede dort die Beiträge künstlich hochzuhalten, wo sie ansonsten niedrig wären. Das hat einen sehr üblen Beigeschmack.

Zitat:

Das dein Vater jetzt in der privaten weniger zahlt als du zuletzt in der gesetzlichen gezahlt hast , sagt nichts über einen Anstieg der Beiträge in der privaten KV aus. Die kosten in der gesetzetlich sind zweifelsfrei in den letzten 10 Jahren prozentual stark gestiegen. Fairerweise muss man dazu sagen, dass sie zwanzig jahre davor fast 0 Prozent Steigerung hatten. ;)

Die 20 Jahre davor interessieren nicht. Mein Berufsleben begann Ende der 90er, nur diese Entwicklungen sind für mich statistisch relevant. Ebenso bei der PV natürlich.

Zitat:

Genau da ist der Unterschied. Wenn in der Familie nur einer Arbeitet und der andere sich um die Kinder kümmert, dann werden die KV-Beiträge nur einmal fällig, egal ob die Familie aus 2, 4 oder x Personen besteht. Gehen beide Elternteile arbeiten, werden auch zeimal Beiträge fällig, aber nicht 4* oder x mal.

Also stimmst du mir zu daß derjenige besser dran ist, der nicht arbeitet? Die Familie bei der beide Kinder in Ausbildung sind und beide Erwachsene vollerwerbstätig sind, wird mit Abstand am meisten Versicherungskosten haben.

Dagegen kann man das Familienvatermodell noch weiter optimieren in dem er auch noch zuhause bleibt und sich um die Kinder kümmert. Dann übernimmt der Staat die komplette Finanzierung der Familie und alle sind glücklich.

Und damit ist wieder das erreicht was ich vorhin gesagt habe: Entweder man geht arbeiten und verdient viel oder man läßt es einfach bleiben (in deinem Familienbeispiel sind bereits 3/4 nicht erwerbstätig, zudem profitiert der Vater davon daß seine Frau zuhause bleibt in dem er die Hälfte seines Einkommens darauf abschreiben kann).

am 30. Dezember 2011 um 10:11

Nachdem sich seit mehreren Seiten niemand mehr mit dem Thema befasst, dessen inhaltliche These von mehreren Postern eh schon widerlegt wurde, klinke ich mich an dieser Stelle aus diesem Thema aus.

Einen guten Rutsch und viele Grüße

Der Chaosmanager

Zitat:

Original geschrieben von Incoming

Natürlich ist das Einkommen. Wenn ein Immobilienbesitzer nach 10 Jahren 10k EUR mehr Buchwert hat, warum sollte das nicht versteuert werden, das eines Arbeitnehmers aber schon? Steuern nur für Arme, die arbeiten müssen oder wie?

Es geht wie üblich um die Gegenfinanzierung sozialistischer Segnungen des Wohlfahrtsstaates, und hierbei sind Immobilienbesitzer natürlich neben Unternehmern die Gruppe, bei der die Regierung glaubt, ordentlich abgreifen zu können.

Leider wird jedoch gerne übersehen, dass die Privatvermögen der Bundesbürger nicht öffentlich verfügbar sind. Die Gesellschaft hat keinerlei Ansprüche darauf.

Zitat:

Original geschrieben von Incoming

Du hast das Prinzip nicht verstanden. Wenn der Acker mehr wert wird (was durch die Inflation fast normal ist), dann sollte er den Zugewinn natürlich versteuern müssen.

Ein freiheitlicher Staat darf die Vermögensverhältnisse seiner Bürger nicht nach belieben ausspionieren oder gar Zugriff auf Privatvermögen erlangen. Man kann nicht die Privatsphäre der Bürger schützen und gleichzeitig die Offenlegung von Privatvermögen und Wertpapierdepots fordern.

Besser kann man die freiheitliche Demokratie nicht desavouieren als mit dem Vorhaben, verfassungsmäßige Grundrechte - wie das auf Eigentum - mittels einer tyrannischen und von Linkspopulisten aufgehetzten Mehrheit abzuschaffen und im Anschluss das Vermögen der Bundesbürger sukzessive zu konfiszieren.

Gruß,

SUV-Fahrer

Zitat:

Original geschrieben von SUV-Fahrer

Es geht wie üblich um die Gegenfinanzierung sozialistischer Segnungen des Wohlfahrtsstaates, und hierbei sind Immobilienbesitzer natürlich neben Unternehmern die Gruppe, bei der die Regierung glaubt, ordentlich abgreifen zu können.

Warum sollten diese beiden Gruppen, die schließlich auch an den Segnungen des Wohlfahrtsstaates partizipieren, anders behandelt werden als die Gruppe der Lohnempfänger?

Wir leben hier in einer parlamentarischen Demokratie mit einer freiheitlichen Verfassung, die allen Bürgern dieses Staates die gleichen Rechte bietet und nicht in einer europäisierten Form des indischen Kastenwesens...

am 3. Januar 2012 um 18:58

Zitat:

Original geschrieben von SUV-Fahrer

 

 

Besser kann man die freiheitliche Demokratie nicht desavouieren als mit dem Vorhaben, verfassungsmäßige Grundrechte - wie das auf Eigentum - mittels einer tyrannischen und von Linkspopulisten aufgehetzten Mehrheit abzuschaffen und im Anschluss das Vermögen der Bundesbürger sukzessive zu konfiszieren.

 

Gruß,

SUV-Fahrer

Auch das ist in einer parlamentarischen Demokratie  möglich, wenn es dafür Mehrheiten gibt welche Gesetze erlassen können.

 

Art GG 14

(1) Das Eigentum und das Erbrecht werden gewährleistet. Inhalt und Schranken werden durch die Gesetze bestimmt.

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

(3) Eine Enteignung ist nur zum Wohle der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt. Die Entschädigung ist unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten zu bestimmen. Wegen der Höhe der Entschädigung steht im Streitfalle der Rechtsweg vor den ordentlichen Gerichten offen.

am 3. Januar 2012 um 19:00

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

 

 

Wir leben hier in einer parlamentarischen Demokratie mit einer freiheitlichen Verfassung, die allen Bürgern dieses Staates die gleichen Rechte bietet und nicht in einer europäisierten Form des indischen Kastenwesens...

So weit von einem indischen Kastenwagen :D sind wir auch nicht mehr......

 

Mobilität fürs Volk der indische Kastenwagen

 

www.blogcdn.com/de.autoblog.com/media/2010/12/tata-nano.jpg

am 3. Januar 2012 um 19:29

Welche sozialen Segnungen meint ihr hier ständig ? Die an paar Männer in roten Kleidchen die das "no bail out" im Gesetzestext vor Urteilsspruch nicht lesen konnten und die daraus resultierenden ca. 11 000€ pro Monat für sie ? Oder die anderen die nicht lesen können, damit ihren Hauptschulabschluss nicht schaffen und 370€ plus Miete bekommen ?

Oder doch das Monopol von paar Leuten Geld von der EZB abholen zu dürfen und es Staat teurer weiter leihen zu dürfen ?

Vielleicht das Giralgeldschöpfungsmonopol während ihr für Geld-drucken in Knast müsst ?

Zitat:

Original geschrieben von Opelowski

Welche sozialen Segnungen meint ihr hier ständig ?

Zum Beispiel die aus Steuergeldern finanzierte Infrastruktur dieses Landes, die von allen fleißig genutzt wird.

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Zitat:

Original geschrieben von Opelowski

Welche sozialen Segnungen meint ihr hier ständig ?

Zum Beispiel die aus Steuergeldern finanzierte Infrastruktur dieses Landes, die von allen fleißig genutzt wird.

Um mal ein grossen Missverständniss aus dem Weg zu räumen, und damit man klar sieht, wie Fiat-Geld funktioniert:

Der Staat will eine Strasse bauen und benötigt dazu Geld. Er leiht sich das Geld von einer Bank ... dieses Geld erschafft die Bank aus dem Nichts. Niemand hat es je eingezahlt, keiner hat das je angespart, es wird gedruckt. Denn es ist Fiat-Geld das entsteht, wenn ein Kreditnehmer einen Kreditvertrag unterzeichnet.

Nun nimmt der Staat dieses Geld und geht damit einkaufen ... bzw. die Strasse bauen.

Weshalb nehmen die Strassenbauunternehmen dieses Geld an? Weil es ein gesetztliches Zahlungsmittel ist (im Prinzip aber wertlos d.h. ohne intrinsischen Wert).

Eigentlich 'machen' die Strassenbauunternehmen die Strasse für uns und lassen sich mit diesem Fiat-Geld bezahlen. Aber solange das Fiatgeld gesetzliches Zahlungsmittel ist, ist es ja o.k. denn die Arbeiter können mit diesem Geld ja ebenfalls einkaufen.

Die Bank kassiert ab nun 4% Zinsen für eine einfache Buchung. Weil das Fiatgeld zu allem Übel auch noch mit einem Zinseszins-System kombiniert ist, ist der Staat gar nicht in der Lage diese Schulden je zurückzuzahlen. Würde der Staat durch eine 100% ige Steuer alles Geld an die Bank zurückzahlen ... das Geld reicht nicht um Kredit und die bis dato aufgelaufenen Zinsen zu tilgen.

D.h. er muss umschulden. Um die Zinsen zu bezahlen greift er den Bürgern immer tiefer in die Taschen.

Die Banken freuts: Sie 'machen' ab und an Geld, 'machen' mehr, weil auch die Zinsen mit Geld bezahlt werden. Sie tun eigentlich nicht viel. Das Problem ist aber das exponentielle Wachstum der Zinseszinsen und damit der Schulden. Heute sind wir an einem Punkt, in dem der Bürger im Schnitt 40% seines Einkommens als Zinsen an Banken zahlt. Versteckt sind diese Zinsen in den Preisen, denn auch die Unternehmen haben Schulden bei Banken, den Steuern usw.

Oder anders: Die Banken greifen 40% des BIP für sich ab. Wir zahlen eine Gebühr von 40% um das uns zur Verfügung gestellte Geld nutzen zu dürfen.

Die USA sind weiter als wir und zeigen, wo die Zukunft liegt: Es gubt zwar 200 Millionen Hausbesitzer, aber die Häuser sind in der Regel mit 125% verschuldet. Anders ausgedrückt: Der Hauptteil der Amerikaner ist Mittellos und besitzt Nichts.

Drei Familien (Morgan, Rothschild, Rockefeller) besitzen schon 50% der USA. Man nimmt an, dass über 90% der USA Vermögen von wenigen 100 Dynastien gehalten wird.

Und die haben sich das nicht erarbeitet. Für diese Umverteilung hat allein das Geld gesorgt.

@bigLBA

Das System ist mir bekannt.

Aber ich sehe darin eigentlich keine Rechtfertigung dafür, daß sich die Kaste der Vermögenden (Immobilienbesitzer und Unternehmer) von ihrer Steuerpflicht zu drücken versucht.

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