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Autopreise haben sich mit dem Euro fast verdoppelt!?

Themenstarteram 21. November 2011 um 17:25

Hallo Zusammen,

ich habe mir mal vor 11 Jahren einen neuen Ford Focus Turnier gekauft. Jetzt mal spaßeshalber den aktuellen Konfigurator angeworfen bei Ford und bin auf knapp 25.000 Euro gekommen. Ich hatte damals für die Karre 31.000 DM bezahlt!

Viele sagen das es alles nicht teurer geworden ist bei der Umstellung und nur die Inflation eingepreist wäre. Aber das kommt bei fast 10 Jahren Euro dennoch nicht hin!?

Wer hat denn ähnliche Erfahrungen gemacht mit seinem Auto von Damals und Heute oder hat noch Rechnungen in der Schublade von damals??

Danke für Eure Antworten.

MfG Tom

Beste Antwort im Thema

Wenn man nach 25 Jahren immer noch den nominell gleichen Verdienst hat, ist was schief gelaufen...

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Du hast Recht trotzdem:" Fuck Euro, return DM-Mark"

Zitat:

Original geschrieben von racemondi

Du hast Recht trotzdem:" Fuck Euro, return DM-Mark"

mit den damit verbundenen konsequenzen SICHERLICH NICHT.

Zitat:

Original geschrieben von heltino

Zitat:

Original geschrieben von racemondi

Du hast Recht trotzdem:" Fuck Euro, return DM-Mark"

mit den damit verbundenen konsequenzen SICHERLICH NICHT.

Geht doch eh alles den Bach runter.

Das dauert aber noch ein Weilchen...;)

Die Konsequenzen nehmen wir auch noch in Kauf.

Wir haben 2 Kriege verloren und die Eurozone wird zerfallen wie die Ostzone!

Wetten

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Das dauert aber noch ein Weilchen...;)

Der Euro könnte länger laufen, wenn die Länder einen Finanzausgleich machen. Breton-Woods ist gescheitert ... aus den gleichen Gründen wird auch der Euro scheitern.

Sorgen mache ich mir um den Dollar, wenn der Euro am Abgrund steht ... die Amerikaner schweben bereits 50 Meter vom Rand entfernt über der Schlucht. Ich habe auch keinen Plan was die noch am Leben hält.

17% vom BIP neue Staatsschulden ... 10% Aussenhandelsdefizit (~500 Mrd. $)

Das geht keine drei Jahre mehr gut.

Und da der Euro zu 80% mit dem Dollar hinterlegt ist, wird der $ den € mit in sein Grab nehmen.

Oder wie Dirk 'Mr.Dax' Müller sagt: Der Reset kommt.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Ich habe auch keinen Plan was die noch am Leben hält.

Die Chinesen.

Zitat:

Original geschrieben von heltino

Zitat:

Original geschrieben von racemondi

Ähm um was ging es hier im Thread?

um das gleiche falsche gerücht "autos sind mit dem euro teurer geworden" wie "kaum einer hat ne chance auf mehr geld"

 

ist beides falsch ;)

Ich denke das kann man nicht so pauschal beurteilen, Du kannst einem Briefträger nicht 200 Briefe mehr austeilen lassen damit er mehr verdient, du kannst ihm auch nicht mehr Geld geben, denn aus den Porto muss ja sein Lohn bezahlt werden.

 

Du kannst auch aus einem Melker einer LPG keinen Ing.machen auch ein Schuster kann man nicht zu einem Piloten umschulen, es sind eben gegebe Fakten die dazu führen das einige aufgrund von früher Förderung im Kindesalter, sowie Begabungen einen höheren Berufsstandart erlangen als andere. (  leider oftmals aber aufgrund des Berufsstandes des Vaters)

 

Macht man nun einen Schnitt durch die gesamte Gesellschaft wirst du feststellen das es nicht nur Lehrer, Professoren Dipl. Ing. Master und Bachelor gibt, sondern eine Mehrzahl von prekären Lebens und Beschäftigungsverhältnissen existieren und für dies oder für diese Menschen sind in seit dem Euro die Autos teilweise unbezahlbar geworden und werden fast ausschließlich Kreditfinanziert wovor ich hier immer warne.

 

Und wenn ich hier Opelaner seinen Beitrag lese kann ich Ihm nur zustimmen das alle die noch vor vielen Jahren in der Mittelschicht waren eine Stufe tiefer gerutscht sind,natürlich lässt sich das auch auf andere Beschäftigungsverhältnisse beliebig erweitern.

 

In Canada wurden schon ganze Call Center nach Indien ausgegliedert weil die Canadier zu teuer waren, wer wirklich meint sein Job ist Sicher und das auch noch 20 Jahre incl. Gehaltssteigerungen, der lebt gefährlich. Es könnte jeder Job bald auf dem Prüfstand stehen,warten wir mal ab was mit der EU passiert, und dann heißt es was verdienen Sie und was wie viel Gewinne bringen Sie für die Firma ein.

 

http://www.focus.de/.../...en-so-viel-bleibt-zum-leben_aid_391787.html

 

http://www.focus.de/.../...n-der-arbeitnehmer-gesunken_aid_647220.html

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Und wenn ich hier Opelaner seinen Beitrag lese kann ich Ihm nur zustimmen das alle die noch vor vielen Jahren in der Mittelschicht waren eine Stufe tiefer gerutscht sind

Daran trägt unser Fiat-Geld und das Zinseszinssystem die Schuld. Dadurch findet eine Systemverschuldung statt. Je länger die Währung läuft, desto höher die Gesammtschulden (egal wer sie macht, Staat, Unternehmer, Privathaushalte) und desto höher sind die Zinslasten.

In D. beträgt die 'verdeckte' Zinslast im Schnitt um die 40%. Diese Abgabe ist in den Preisen und den Steuern versteckt. Wer nicht 40% seiner Einkäufe/Aufwendungen aus Zinserträgen generiert, wird latent ärmer ... bis er nichts mehr hat.

Wer mehr besitzt wird ohne etwas zu tun immer Reicher. In der Endphase wird es immer extremer.

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

..

In Canada wurden schon ganze Call Center nach Indien ausgegliedert weil die Canadier zu teuer waren, wer wirklich meint sein Job ist Sicher und das auch noch 20 Jahre incl. Gehaltssteigerungen, der lebt gefährlich. Es könnte jeder Job bald auf dem Prüfstand stehen,warten wir mal ab was mit der EU passiert, und dann heißt es was verdienen Sie und was wie viel Gewinne bringen Sie für die Firma ein.

...

DA (:D) bin ich mehr als im thema. das ist alles weder neu, noch zum thema.

wir haben schon 2004 business von UK nach indien verloren weil einem großen computerhersteller mit zwei buchstaben unsere lohnkosten zu hoch waren.

mittlerweile haben wir das business trotz gestiegener löhne (!) wieder zurück....schonmal mit nem inder englisch gesprochen?

und das noch, wenn englisch deine muttersprache ist? GEHT GAR NICHT.

zudem, man wird lachen, wird indien teilweise schon zu teuer. es lohnt sich nicht mehr. wir haben alle "offshore szenarien" begraben.

man spart nicht mehr so dramatische lohnkosten ein, weil

1. der lebensstandard der jungs raketenartig steigt und somit auch die löhne (liegt allerdings hauptsächlich daran, das nur in ganz begrenzten arealen so eine art service erbracht wird...die slums haben natürlich, wie immer, nix davon :()

2. globale oder europäische standards im regelfall nur durch "unsere" manager erreicht werden (und die lassen sich auslandsversetzungen RICHTIG bezahlen). den lokalen kräften fehlt es entweder an der qualifikation oder, dies ist der hauptgrund, an der mentalität. das sind kulturelle WELTEN die da aufeinander treffen.

amerikanische "tugenden" (im geschäftsbereich) sind nur sehr schwer mit kulturell andersartigen menschen global zu vereinheitlichen.

die inder sind nicht dümmer, natürlich nicht, aber "anders". was hier funktioniert...funktioniert da noch lange nicht. (umgekehrt genauso, also keine wertung)

ich habe beruflich in 51 ländern zu tun. in manchen mehr, in manchen weniger...ich habe auch (natürlich) teils nur telefonischen kontakt und war nicht überall persönlich vor ort.....man kann zwei länder, nichtmal in europa, 1:1 miteinander vergleichen.

im bereich der massenherstellung (fabrik) mag das durch produktionsstandards funktionieren, aber spätestens wenn menschen mit menschen arbeiten, verlgeicht man äpfel mit birnen.

ich für meinen teil mag es mit denen allen zusammen zu arbeiten. man lernt jeden tag dazu und erhält auch immer wieder tolle tipps,

daher sehe ich "deutschland", "europa", "USA"...bei weitem nicht als das maß der dinge an. ganz im gegenteil..jeder ist mal besser oder mal schwächer.

nur, back to off topic (:D),:

in deutschland sind die regeln bekannt.

folgt man denen nicht, wird man auch nix.

ob man ihnen folgen MÖCHTE (!) obliegt jedem selbst.

nur: bekannte regeln ignorieren und dann mit einem fingerzeig auf andere rumjammern....DAS wird in keinem land funktionieren.

egal wie die regeln auch lauten mögen ;)

 

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Und wenn ich hier Opelaner seinen Beitrag lese kann ich Ihm nur zustimmen das alle die noch vor vielen Jahren in der Mittelschicht waren eine Stufe tiefer gerutscht sind

Daran trägt unser Fiat-Geld und das Zinseszinssystem die Schuld. Dadurch findet eine Systemverschuldung statt. Je länger die Währung läuft, desto höher die Gesammtschulden (egal wer sie macht, Staat, Unternehmer, Privathaushalte) und desto höher sind die Zinslasten.

In D. beträgt die 'verdeckte' Zinslast im Schnitt um die 40%. Diese Abgabe ist in den Preisen und den Steuern versteckt. Wer nicht 40% seiner Einkäufe/Aufwendungen aus Zinserträgen generiert, wird latent ärmer ... bis er nichts mehr hat.

Wer mehr besitzt wird ohne etwas zu tun immer Reicher. In der Endphase wird es immer extremer.

addiere dazu bitte die versteckte verschuldung der länder.

pensionsverpflichtungen sind nur so ein beispiel.

guck mal hier: http://www.welt.de/.../...nz-steht-Italien-in-Europa-am-besten-da.html

da ist der "pleitegeier" italien auf einmal der zweitbeste und vor deutschland ;)

am 14. Dezember 2011 um 0:07

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Nov 2001 Brutto 5632,17DM Netto 3573,59 DM ledig

Nov 2011 Brutto 2635,89 € Netto 2028,28 € verheiratet

Da ich hier anonym bin.. o_O Ich hab in meinem ersten Job 1250€ Brutto verdient und davon 929€ Netto erhalten. Damalig war ich Assistent für Informatik mit Note 2 mit Tätigkeitsbereich techn. Support. Wenn ich an meinen fetten Chef mit seiner S-Klasse denke, kommt mir jetzt noch die Kotze hoch. Der hat das Unternehmen dann in der PC-Sparte heruntergewirtschaftet, 80% wurden entlassen und tauchte in der Zeitung als Ratgeber zu irgendwas auf. Wunderbar, solche Schmarotzer braucht das Land.

Wenn jetzt wieder irgendwelche Wunschdenker kommen à la "Lohnsteigerung durch Qualifikation", die haben`s mit dem Realitätsknüppel verdient. Wenn der Lagerkommandant, pardon Boss des Zeitarbeits-KZ Leute für 1000€ Brutto haben will, dann kannst du da mit einem Harvard-Abschluß auftauchen und es interessiert keinen. Durch ehrliche Arbeit und Fleiß ist noch niemand reich geworden. Für unter 9€ Netto kann man kein Leben finanzieren. Also was rät man als Klugscheißer dieses Threads dem Gut-Qualifizierten, der für einen Hungerlohn nicht arbeiten möchte, es aufgrund von 359€ ALG II aber doch muß? Mit blumigen Worten kann man sich im Aldi nun mal nichts zu Fressen kaufen. Dann noch dieses Palaber nach der Facon "selbst schuld, wer zu so einem Arbeitgeber geht", da kann man sich nur massiv drüber aufregen. Wenn ich mal am Hartz-/Herzkasper sterbe, dann hat dieses Forum sicher etwas dazu beigesteuert.

Angeblich ist ja immer der Arbeitnehmer schuld. Zu faul, Qualifikation nicht erweitert, zu unflexibel. Ich sage zu 90% ist der Arbeitgeber schuld durch ein künstlich geschaffenes Klima des übermäßigen Drucks, des Mistrauens, der unangemessenen Ansprüche und der Hetze. Wie sagte mein Professor einst: "Motivierte und glückliche Mitarbeiter arbeiten 30% effizienter." Vielleicht sollte man sich daran mal ein Beispiel nehmen und nicht vergessen, wem man das Überstehen der Bankenkrise zu verdanken hat. Das waren nicht Ferdinand Piech oder Herr Ackermann, die jetzt nur noch 5 Millionen Bonuszahlung erhalten. Ach ja, wie schrieb hier einer: es gibt ja keine Schere zwischen Arm und Reich. Dann leb ich wohl in einer anderen Galaxy.

Es gibt zu viele Ratten, die sich Arbeitgeber schimpfen und sich vom Leid anderer Menschen ernähren. In der Natur gibt es noch eine andere Gruppe, die so verfährt: das Virus. Dieses parasitäre Treiben muß bekämpft werden.

Zitat:

Original geschrieben von bigLBA

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Und wenn ich hier Opelaner seinen Beitrag lese kann ich Ihm nur zustimmen das alle die noch vor vielen Jahren in der Mittelschicht waren eine Stufe tiefer gerutscht sind

Daran trägt unser Fiat-Geld und das Zinseszinssystem die Schuld. Dadurch findet eine Systemverschuldung statt. Je länger die Währung läuft, desto höher die Gesammtschulden (egal wer sie macht, Staat, Unternehmer, Privathaushalte) und desto höher sind die Zinslasten.

In D. beträgt die 'verdeckte' Zinslast im Schnitt um die 40%. Diese Abgabe ist in den Preisen und den Steuern versteckt. Wer nicht 40% seiner Einkäufe/Aufwendungen aus Zinserträgen generiert, wird latent ärmer ... bis er nichts mehr hat.

Wer mehr besitzt wird ohne etwas zu tun immer Reicher. In der Endphase wird es immer extremer.

Die Strasse auf der du fährst ist kreditfianziert, du fährst in einen Supermarkt der kreditfirnanziert wurde, kaufst mit Kreditkarte Waren ein welche mit Krediten  produziert wurden, anschließend fährt man mit seinem kreditfianzierten Auto zurück in sein kreditfinaziertes Haus und du bereitest ein Essen in deiner neuen kreditfinanzierten Küche vor, anschließend gehts ins kreditfinanzierte Bett.  Gute Nacht Deutschland.

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster

Du kannst auch aus einem Melker einer LPG keinen Ing.machen auch ein Schuster kann man nicht zu einem Piloten umschulen, es sind eben gegebe Fakten die dazu führen das einige aufgrund von früher Förderung im Kindesalter, sowie Begabungen einen höheren Berufsstandart erlangen als andere. (  leider oftmals aber aufgrund des Berufsstandes des Vaters)

Der Thread wird immer amüsanter, aber hier muss ich doch mal einlenken. Es ist natürlich richtig, dass die Eltern Einfluss auf den berufl. Werdegang haben, aber nicht so extrem wie oft vermutet. Solange man eine gewisse Freiheit seitens der Eltern erlebt und keinen Zwängen unterliegt, klappt es auch im Berufsleben. So zumindest meine persönliche Erfahrung und auch das, was ich im Bekanntenkreis beobachten konnte.

Ich bin Einwandererkind, d.h. weder konnten mir meine Eltern zu etwas raten, noch Vorbild sein, noch fördern. Wofür sie aber immer gesorgt haben, war das Dach über dem Kopf und die Mahlzeit auf dem Tisch. Alles Andere habe ich in meinem Leben selbst entschieden und aufgebaut. Und da ich als Schüler so früh wie möglich Geld wollte, habe ich eben auch recht früh angefangen zu arbeiten. Ich habe immer gearbeitet, neben der Schule, in den Ferien, wann immer es ging. Die Stundenlöhne waren erbärmlich und die Arbeiten anstrengend oder deprimierend. Aber diese Erfahrung war wichtig, denn so entschied ich mich fürs Abitur und das Studium. Und jedesmal wenn es schwer wurde, dachte ich an die Arbeiten als Schüler und biss mich durch.

Und es gibt immer eine Möglichkeit, auch ein Schuster kann Pilot werden, wenn es wirklich will. DAS geht, nur muss der Wille dazu da sein. Mein Cousin z.B. war ziemlich faul und hat Hauptschule gemacht. Dann eine Ausbildung als Elektroniker angefanen, ein paar Tage auf dem Bau und er sagte: "Ne, da gehe ich nochmal zur Schule." Das tat er dann und heute ein paar Jahre später, ist er Manager in einer Unternehmensberatung ;). Natürlich ist das ein Einzelfall, aber wenn ich mir so meine Verwandtschaft ansehe, stelle ich fest, dass 4 von 5 studiert haben und das obwohl alle Eltern nur einfache Hilfsarbeiter sind.

Und wie hier schon erwähnt wurde, zum Ausbeuten gehören immer zwei. Ich kann Menschen nicht verstehen, die "freiwillig" für 1000€ Netto arbeiten gehen. Und so hart das auch klingt, das ist mein Ernst. Ich hatte mit 18/19 als ich in der Oberstufe war durch diverse Nebentätigkeiten und etwas Schwarzarbeit ~800-1000€ Einkommen pro Monat. Und ich bin Vollzeit zur Schule gegangen, gearbeitet wurde Abends bis Nachts oder am Wochenende. Ab 16 war ich regelmäßig beim Arbeitsamt, um einen Nebenjob zu finden :eek:.

In Deutschland gibt es SO VIELE Bildungsmöglichkeiten. Natürlich sind sie nicht umsonst, aber wenn ich sehe, was so mancher Bekannter in Auto oder Zigaretten investiert, dann kann von Geldmangel kaum die Rede sein. Auch die Zeit ist immer so ein Argument und obwohl ich viel im Außendienst bin, habe ich nie das Gefühl keine Zeit zu haben. Ein Tag hat 24h und abzgl. Arbeitszeit und Schlafen, hat man idR 6-7h Zeit pro Tag, die man sich einteilen kann. Und wenn Abendkurse dann ein Problem sind, kann man immer noch an Fernkursen teilnehmen. 1h pro Tag und 2-3h am WE sollte wirklich jeder finden können. Wenn natürlich aber die Soaps oder Serien im TV wichtiger sind, dann ist das halt so :p.

JEDER, der nicht krank ist, oder sonst wie belastet ist (Unterhalt, etc.) hat das Zeug etwas zu schaffen. Die Gene beeinflussen viel in uns, aber sie haben keinen Einfluss darauf wie erfolgreich wir sein können. Und die Schuld sollte man NIEMALS bei anderen suchen (Eltern, AG, Kollegen, Familie, Freunde, etc.), den jeder ist selbst für das eigene Leben verantwortlich. Zumindest in Deutschland haben wir die Freiheit der Entscheidung. Die, die sich entscheiden, werden erfolgreich und glücklich (mit Erfolg meine ich nicht zwingend berufl. Erfolg!), die Anderen eben nicht. Und wenn man merkt, dass man sich falsch entschieden hat, dann ist das doch kein Beinbruch, das Schöne ist doch, dass man sich immer neu entscheiden kann. Denn eins sollte man sich merken, man wird später nur das bereuen, was man NICHT getan hat ;)

Und Pepperduster fühl dich hier bitte nicht angegriffen. Ich meine das natürlich allgemein, aber auch du hättest eine Chance, wenn du es wirklich wolltest. Trotzdem habe ich großen Respekt für deine Entscheidung. Wissentlich auf Geld und berufl. Werdegang zu verzichten, um Zeit für die Familie zu haben, ist eine löbliche Entscheidung und verdient mMn mehr Anerkennung als Manager & Co sie erhalten. Hier sollte der Staat auch mehr unterstützen und dafür bin ich auch gerne bereit meine Abgaben zu leisten.

 

 

 

 

 

Zitat:

Original geschrieben von Jlagreen

 

 

Und Pepperduster fühl dich hier bitte nicht angegriffen.

Nein keine Sorge, zuerst einmal fand ich deinen Beitrag sehr interessant und sollte anderen auch als Vorbild dienen, natürlich kann man mit 18 oder 25 noch sein Leben so ändern und sich weiterbilden. Allerdings denke ich das ein 40 jähriger Schuster oder Straßenbauer nicht mehr die nötigen Qualifikationen erlernt bekommt um damit bei Air Berlin anfangen zu können.

 

Stell dir mal vor du sitzt in dem Flieger : "Herzlich Willkommen an Bord des Fluges AB 5486 von Münster nach München,mein Name ist Peter Paul ich war bis vor 2 Jahren noch Hartz IV Emfpänger....... Ich wünsche Ihnen einen guten Flug.

 

Es gibt ein Sprichwort eien jungen Baum kannste noch umpflanzen einen alten nicht mehr, und dort steckt viel Wahrheit drinne.

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