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Automatikgetriebe ZF 8HP hohe Laufleistung ohne Getriebeölwechsel, Erfahrungen?

BMW 3er F31, BMW 3er F30
Themenstarteram 18. Januar 2019 um 15:38

Hallo,

habt Ihr mit dem 8HP Automatikgetriebe Erfahrungen mit hoher Laufleistung OHNE Getriebeölwechsel?

Man liest zwar einiges über die Empfehlung des Ölwechsels bei ca 100t km, es gibt aber so gut wie keine Beschwerden über dieses Getriebe wenn auch mal kein Ölwechsel durchgeführt wurde.

Ich denke das sich viele Besitzer dieses Getriebe über dieses Thema keine Gedanken machen und einfach fahren ;-) Sonst hätte ich schon mehrere Beschwerden gefunden...was meint Ihr?

Beste Antwort im Thema

Man sollte ZF mal fragen, was sie sich dabei denken ihre Getriebe so auszuführen, daß eine vernünftige Wartung nahezu unmöglich ist. Das Einsparen einer Ablaßschraube am Wandler und das Integrieren des Ölsiebes in der Wanne ist ja die Ursache für die horrenden Kosten eines pisseligen Ölwechsels. Ich finde das unverschämt und keineswegs servicefreundlich, insbesondere wenn man dann noch selber einen Ölwechsel empfiehlt. Das BMW Bashing und die Lobhudelei auf die Experten von ZF verstehe ich nicht. Die machen mit ihren aufgeschwatzten teils übertriebenen Maßnahmen auch ordentlich Kohle. In Sachen Nachhaltigkeit und Servicefreundlichkeit sind das alles Halsabschneider. BMW läßt auch an anderen Getrieben die Ablaßschraube weg.

Die Wahrheit liegt wohl dazwischen.

Wenn man das Öl wenigstens mit einfachen Maßnahmen ganz herausbekommen würde. Das war ja mal so. Über Sinn und Unsinn einer Spülung kann man sich auch streiten. Bei einem gut funktionierenden Automaten würde ich nicht spülen. Die Ölmengen sind so groß, was soll da passieren wenn die Ölfüllung in Kombination mit einem neuen Sieb aufgefrischt wird. Spülung würde ich nur bei Schaltproblemen und bei Ölverseuchung durch einen defekten Wärmetauscher in Erwägung ziehen

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Dass die Getriebe lange halten ist nichts unbekanntes. Ich hatte mal einen Fiat Bravo Automatik, da gab es null Stress mit dem Automatikgetriebe (welcher Hersteller es auch immer baut :)) bis knapp 190000km, dafür aber zwei Motorschäden auf dem Weg dorthin :)

MFG

Wenn man die von BMW vorgesehenen Ölwechselintervalle von bis zu 30.000 km betrachtet, erklärt sich auch die sog. Lifetimefüllung des Automatikgetriebes.

BMW hat naturgemäß kein besonderes Interesse an einer deutlich überdurchschnittlichen Langlebigkeit der Fahrzeuge.

Man hat die typische Klientel im Auge, und das sind nun mal Neuwagenkäufer, sehr häufig Firmen, die die Autos i.d.R. 3 oder 4 Jahre halten und dann abstoßen.

Worauf achten Flottenmanager und Einkäufer? Richtig, auf niedrige Wartungskosten. Also verlängert man die Ölwechselintervalle auf ein m. E. unvertretbares Maß und streicht andere Wartungen entgegen der Empfehlungen des Getriebeherstellers komplett.

 

Ich fahre meine Autos lange und lege daher Wert auf gute Wartung und Pflege und sehe die BMW Vorgaben kritisch.

Wären dir auf 100.000km zwei von BMW vorgeschriebene Getriebeölwechsel lieber?

 

Wir haben aktuell drei BMW im privaten Fuhrpark, einen mit knapp 300.000km, die anderen beiden haben unter 50.000km Laufleistung und alle werden nach von BMW vorgegebenen Intervallen gewartet; keiner hatte bisher einen Motor- oder Getriebeschaden.

 

Auch alle BMW davor nicht!

 

Fahre mittlerweile über 25 Jahre BMW und Alpina.

 

Grüße vom Armani-Biker...

Nö, aber nach Vorgaben von ZF wären es nicht 2, sondern 1 Getriebeölwechsel auf 100 tkm (ZF sagt 80-120.000 km, meine ich?).

Du "beschwerst" dich doch über zu wenig Wartung, da können zwei Getriebeölwechsel auf 100.000km sicher für dein Seelenheil sorgen! :-)

 

Ich kenne noch Autos da musste man alle 10.000km das Öl wechseln.

 

Grüße vom Armani-Biker...

Welcher Fahrzeughersteller gibt heutzutage denn noch ein Intervall unter 25-30Tkm an?

Ich habe es hier und da schon mal erwähnt. Im Transporter-Bereich sind 40-60Tkm üblich. Und da arbeitet oftmals auch ein 2l Biturbo. Und die laufen auch "alle" 300Tkm und mehr, trotz erhöhter Last.

Aber die Kisten sind teilweise schon nach 60.000-70.000 km ausgenudelt.

Ein solch langes Intervall kann nicht gut für den Verschleiß sein, da im Öl auch die abrasiven Partikel aus dem metallischen Verschleiß in der Schwebe gehalten werden.

Zudem liegen Transporter nahezu überwiegend im Betriebsvermögen. Wenn da was dann kaputt geht, wird es notwendiger Weise ersetzt. Im Privatbereich achtet man ja eher darauf es gar nicht soweit kommen zu lassen. Time is money gilt da ja weniger.

Zitat:

@Olli_E60 schrieb am 6. Juli 2020 um 14:34:32 Uhr:

Nö, aber nach Vorgaben von ZF wären es nicht 2, sondern 1 Getriebeölwechsel auf 100 tkm (ZF sagt 80-120.000 km, meine ich?).

Ja, so ist es. Wobei bei ZF nicht bloß Öl&Filterwanne getauscht werden, sondern es werden dabei auch Hülsen und Dichtungen ersetzt. Dort wird also eine richtige Wartung durchgeführt.

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 7. Juli 2020 um 08:48:03 Uhr:

Ja, so ist es. Wobei bei ZF nicht bloß Öl&Filterwanne getauscht werden, sondern es werden dabei auch Hülsen und Dichtungen ersetzt. Dort wird also eine richtige Wartung durchgeführt.

Mein letzter Stand zu "bei ZF" ist, dass die das nicht mehr selber machen (wollen) und nur noch an irgendwie zertifizierte Partnerwerkstätten verweisen... :(

Ja, das habe ich auch gehört. Sehr schade.

Wäre wieder zum Bodensee herunter gefahren.

ZF gehts zu gut.

Die Zeiten, wo man mit den superteuer kalkulierten Ölwechseln ordentlich Geld verdienen kann dürften so langsam auch vorüber sein. Mittlerweile gibt es einige professionelle Werkstattspülgeräte, welche die Prozedur vereinfachen und Fehler in der Durchführung vermeiden. Das dürfte auch auf die Preise drücken. Selbst meine Bosch Werkstatt hat mittlerweile so ein Gerät.

Und ob Hülsen, Dichtungen etc. immer gewechselt werden müssen? Davon gibt es genug an einem Auto und man nimmt den Motor ja auch nicht alle 5 Jahre auseinander um intakte Dichtungen zu tauschen.

Man könnte es aber auch machen.

Diese ganze Getriebeölwechseldiskussion gibt es ja auch nur, weil Hersteller wie ZF ihre Produkte extrem wartungs- und serviceunfreundlich bauen.

Zitat:

@ChrisH1978 schrieb am 7. Juli 2020 um 08:46:12 Uhr:

Aber die Kisten sind teilweise schon nach 60.000-70.000 km ausgenudelt.

Ein solch langes Intervall kann nicht gut für den Verschleiß sein, da im Öl auch die abrasiven Partikel aus dem metallischen Verschleiß in der Schwebe gehalten werden.

Zudem liegen Transporter nahezu überwiegend im Betriebsvermögen. Wenn da was dann kaputt geht, wird es notwendiger Weise ersetzt. Im Privatbereich achtet man ja eher darauf es gar nicht soweit kommen zu lassen. Time is money gilt da ja weniger.

Wir haben einige Sprinter bei uns in der Firma mit 60.000er Service. Die laufen alle noch ziemlich gut. Die älteren haben teilweise 250Tkm runter. "Meiner" hat jetzt 110Tkm runter und läuft wie am ersten Tag. Außer Reifen und Bremsen nichts weiter gewechselt. Allerdings schaffe ich nur ca. 45.000km pro Intervall aufgrund der hohen Last.

Ich werde die Sache beobachten:)

Zitat:

@Armani-Biker71 schrieb am 7. Juli 2020 um 05:58:30 Uhr:

Du "beschwerst" dich doch über zu wenig Wartung, da können zwei Getriebeölwechsel auf 100.000km sicher für dein Seelenheil sorgen! :-)

Ich kenne noch Autos da musste man alle 10.000km das Öl wechseln.

Grüße vom Armani-Biker...

Ich meine einer meiner "alten" Turbodiesel musste alle 7500km ran :)

Zitat:

@david18hh schrieb am 7. Juli 2020 um 10:48:17 Uhr:

Zitat:

@Armani-Biker71 schrieb am 7. Juli 2020 um 05:58:30 Uhr:

Du "beschwerst" dich doch über zu wenig Wartung, da können zwei Getriebeölwechsel auf 100.000km sicher für dein Seelenheil sorgen! :-)

Ich kenne noch Autos da musste man alle 10.000km das Öl wechseln.

Grüße vom Armani-Biker...

Ich meine einer meiner "alten" Turbodiesel musste alle 7500km ran :)

Ha kenn ich auch noch. VW Jetta 1.6TD, Bj. 87 mit 68Ps, mein erstes Auto. Auf Langstrecke haben aber auch viele dann "erst" bei 10tsd. Kilometern das Öl gewechselt.

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