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Automatikgetriebe ZF 8HP hohe Laufleistung ohne Getriebeölwechsel, Erfahrungen?
Hallo,
habt Ihr mit dem 8HP Automatikgetriebe Erfahrungen mit hoher Laufleistung OHNE Getriebeölwechsel?
Man liest zwar einiges über die Empfehlung des Ölwechsels bei ca 100t km, es gibt aber so gut wie keine Beschwerden über dieses Getriebe wenn auch mal kein Ölwechsel durchgeführt wurde.
Ich denke das sich viele Besitzer dieses Getriebe über dieses Thema keine Gedanken machen und einfach fahren ;-) Sonst hätte ich schon mehrere Beschwerden gefunden...was meint Ihr?
Beste Antwort im Thema
Man sollte ZF mal fragen, was sie sich dabei denken ihre Getriebe so auszuführen, daß eine vernünftige Wartung nahezu unmöglich ist. Das Einsparen einer Ablaßschraube am Wandler und das Integrieren des Ölsiebes in der Wanne ist ja die Ursache für die horrenden Kosten eines pisseligen Ölwechsels. Ich finde das unverschämt und keineswegs servicefreundlich, insbesondere wenn man dann noch selber einen Ölwechsel empfiehlt. Das BMW Bashing und die Lobhudelei auf die Experten von ZF verstehe ich nicht. Die machen mit ihren aufgeschwatzten teils übertriebenen Maßnahmen auch ordentlich Kohle. In Sachen Nachhaltigkeit und Servicefreundlichkeit sind das alles Halsabschneider. BMW läßt auch an anderen Getrieben die Ablaßschraube weg.
Die Wahrheit liegt wohl dazwischen.
Wenn man das Öl wenigstens mit einfachen Maßnahmen ganz herausbekommen würde. Das war ja mal so. Über Sinn und Unsinn einer Spülung kann man sich auch streiten. Bei einem gut funktionierenden Automaten würde ich nicht spülen. Die Ölmengen sind so groß, was soll da passieren wenn die Ölfüllung in Kombination mit einem neuen Sieb aufgefrischt wird. Spülung würde ich nur bei Schaltproblemen und bei Ölverseuchung durch einen defekten Wärmetauscher in Erwägung ziehen
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339 Antworten
Zitat:
@Dr.Bart schrieb am 2. März 2019 um 08:49:20 Uhr:
Es geht in diesem Thread eigentlich um einen Getriebeölwechsel.
Egal. Ich hole mir mal Popcorn...
Moin,
Sehe ich auch so. Es geht ums Getriebe!!
Da ich zwischendurch Gefühlt, komische Gangwechsel spüre, werde ich bei 159000km einen Wechsel anstreben. Ansonsten bin ich bei euch, wenn es viiiele Schäden gäbe, würden wir mehr davon Lesen. Von daher gehe ich davon aus, locker die 300000km zu Fahren.
Gruß
Andy
Bei 300000 hatte ich schon zwei Getriebe Ölwechsel durch. Wenn man sieht, was da in der Wanne liegt und weiß durch was für Kanäle das Öl durch muss, erklärt sich die Sinnhaftigkeit eines Austausch des Öl und einiger KleinTeile von selbst.
Bei einem Service wurde ein riss in einem Teil gesehen und dieses getauscht. Wäre das Teil während der Fahrt gänzlich gebrochen,dann hätte es das Getriebe mit großer wahrscheinlichkeit abgeschossen.
Gruß M
Zitat:
@windelexpress schrieb am 2. März 2019 um 10:01:32 Uhr:
Bei 300000 hatte ich schon zwei Getriebe Ölwechsel durch. Wenn man sieht, was da in der Wanne liegt und weiß durch was für Kanäle das Öl durch muss, erklärt sich die Sinnhaftigkeit eines Austausch des Öl und einiger KleinTeile von selbst.
.............
In dem Thread hier geht es um das ZF 8HP. Bezieht sich die Aussage oben auf ein solches Getriebe?
Falls ja, frage ich mich, ob mich meine Augen im Stich gelassen haben, als ich neulich bei meinem Schrauberfreund den 1. Getriebeölwechsel bei einem 4,5 Jahre alten F11 520d bei 200 tsd km Tachostand erleben durfte. Das Öl roch weder verbrannt, noch sah es dunkel aus. Ölwanne und Ölfilter wiesen kaum Verschmutzungen auf.
Oder liegt das am Fahrprofil? Der Besitzer des Bimmer ist ein gern flott fahrender Ausßendienstmitarbeiter mit 40-50 tsd km Fahrleistung pro Jahr.
Ja also viel Autobahnfahrten, da wird ja nicht so oft geschaltet wie bei einem Stadt Fahrzeug
Auf der Autobahn ist die Getriebeöltemperatur höher, also schnellere Ölalterung, zudem finden die Schaltvorgänge selber häufiger unter höherem Drehomoment statt. Genau das ist für die Kupplungen aber mehr aufreibend. Ob Lang- oder Kurzstrecken für die Lebensdauer (Betriebsstunden) besser sind kann man wohl nicht generalisieren.
Was wohl viel mehr eine Rolle spielt ist die Behandlung über die Lebensdauer. Ich habe hier noch irgendwo eine Empfehlung von einer Mercedes Werkstatt CD, nach einer Kickdown Beschleunigung mindestens 40 Sekunden zu warten bevor man das wiederholt um die Kupplungen thermisch nicht zu überlasten. Der Schaltvorgang unter hohem Drehmoment ist wohl das was die Kupplungen und auch das Öl dazwischen am härtesten zusetzt.
Bin gespannt wann und mit wieviel Kilometer der erste Getriebeschaden mit einem ZF 8HP auftaucht.
Bis jetzt nichts im Forum gelesen.
Scheint ein Top- Getriebe zu sein.
Zitat:
@pinkybonze schrieb am 2. März 2019 um 14:08:29 Uhr:
Bin gespannt wann und mit wieviel Kilometer der erste Getriebeschaden mit einem ZF 8HP auftaucht.
Bis jetzt nichts im Forum gelesen.
Scheint ein Top- Getriebe zu sein.
Bei mobile.de waren schon diverse 8HP vertreten mit Schäden, aber nur das kleine 8HP...
Was genau kaputt war keine Ahnung, schreibt ja meistens keiner mit in das Inserat.
Zitat:
@BMWBernd320d schrieb am 2. März 2019 um 08:25:57 Uhr:
Bei einer Beschichtung muss nichts nachgehohnt werden, die Beschichtung ersetzt das Nachhohnen. Die Beschichtung stellt die Ölreserve dar, die normaler Weise die Hohnspuren übernehmen.
Nach einer Beschichtung wird immer nachgehont, wie hier
http://www.motorrad-racing.de/zylinder_honen_beschichten.htm
Damit hat sich dann deine Theorie mit der Ölreserve auch geklärt.
Wenn eh über die Beschichtung nachgehohnt wird, kann man sich die Beschichtung auch ganz sparen, denn die ist ja nach dem hohnen auch wieder weg!!! Es sieht zumindest auf dem von dir verlinkten Foto metallisch blank aus, und nicht mehr wie eine Beschichtung, die ja vorher noch zu sehen ist.
Ein 118d Fahrer hat mal eine Ölanalyse bei 105k km gemacht. Liest sich für mich nicht unbedingt so, als ob ein Ölwechsel dringend notwendig gewesen wäre:
https://abload.de/image.php?img=3789487zfforum6zcnv.jpg
ZF verdient sicherlich eine Menge Geld mit dem Ölwechsel (und vermutlich erst recht mit dem originalen ZF Öl). Deren eigene Wechselempfehlung sehe ich in dem Kontext eher kritisch. Insbesondere ist BMW ja nicht der einzige Autohersteller, der keinen Ölwechsel vorsieht. z.B. bei der Alfa Giulia, obwohl die beim VTG konservativer als BMW unterwegs sind und einen Ölwechsel vorschreiben.
Dass BMW sich da "böswillig" den ZF Spezifikationen wiedersetzt und die Getriebe bei 300.000km reihenweise dadurch kaputt gehen glaube ich daher eher nicht. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo dazwischen...
Es wird mit der Angst gespielt, einen teuren Defekt nicht haben zu wollen!
99,9% der Automaten laufen ohne Defekte in hohe Laufleistungen; was wirklich früher kaputt geht, erklärt sich mit gefakten Kilometerleistungen und Leistungssteigerungen.
Gruß vom Armani-Biker...
Als ob die Mehrheit hier so lange F3x fährt und mitreden könnte...
Der ZF-8 Gangautomat wird qualitativ nicht besser oder schlechter sein, als der 6-Gang Automat im Vorgänger.
Wandlergetriebeschäden sind äußerst selten, ich kenne persönlich im Umfeld keinen und auch hier auf MT sind die Schadensmeldungen verschwindend gering.
Gruß vom Armani-Biker...
bis 300.00km geht so viel anderes kaputt wir Radlager, Stoßdämpfer, Turbolader usw. da verkaufen viele ihr Auto
schon viel früher.
118.000km absolut schwarz , getriebe spülung mit Öl und neu Filter,adaption selber zurücksetzen und lernfunktion auch , merken keine saltung mehr