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Autokauf nach privatem Leasing

Themenstarteram 11. Febuar 2020 um 20:19

Hallo,

leider finde ich meinen Thread nicht mehr.

Ich möchte ein Fahrzeug kaufen. Der Händler hat mir angeboten, dass ich das Auto für 1 Jahr lease, da dies vom Hersteller subventioniert wird, und dann kann ich es zu einem garantierten Restwert kaufen. Egal, wie viele Kilometer gefahren wurden oder wie der Zustand des Autos ist.

Ich habe jetzt eine Bestellung für das Auto erhalten, eine Annahme des Leasing-Vertrages seitens des Herstellers und einen Leasing-Vertrag. Aber im Leasing-Vertrag steht nirgends was von einem Restwert, stattdessen wird ein Kikometerleasing angezeigt. Die jährliche Laufleistung ist aber so gering, dass ich sie auf alle Fälle überschreiten werde. Lt. Händler ist das egal, da ich das Auto ja kaufen werde. Von einem Vorkaufsrecht steht aber nichts in dem Vertrag. Auch ein Andingungsrecht - oder wie das heißt - finde ich nicht. Irgendwie fühle ich mich da total unsicher und wollte fragen, ob das üblich ist oder ob es sich um ein nicht einwandfreies Angebot handelt?? Unterschrieben ist noch nichts.

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6 Antworten

Die Vereinbarung ist entweder ein eigenes Schriftstück oder im Leasingvertrag enthalten. Wenn das nicht so ist, ab zum Händler. Da wird dir hier keiner helfen können...

Beim Leasing gehört normalerweise dem Leasinggeber (Herstellerbank) das Fahrzeug. Der Händler hat gar keine Handhabe auf den Wagen nach dem Leasing.

Ich hatte allerdings eine ähnliche Konstellation mit einem Peugeot 308. Da hat mir das vermittelnde Autohaus, denn mehr ist der Händler im Falle des Leasing nicht, schriftlich (Verkäufer & GF) bestätigt, dass ich den Wagen nach Leasingende (Restwertleasing) zum Preis von xxxx,- erwerben kann. KM und Zustand egal.

Bei meinem Deal war es damals eine "horrende" Anzahlung, kleine Raten und eine niedrige 4-stellige Schlußzahlung. Das war in Summe einiges günstiger als Barzahlung oder konservative Finanzierung. Subvention Herstellerbank. Ich hatte allerdings bis zum Erhalt des Schriftstückes ähnliche bedenken wie Du.

Ich würde rein gar nichts machen, wenn ich das nicht schriftlich hätte.

Ich kenne das von Audi so, dass man zwar schriftlich vom Händler ein "exklusives Kaufrecht" am Ende der Lafzeit eingeräumt bekommt, über den Preis dann aber natürlich neu verhandelt wird.

Entweder steht definitiv im Leasingantrag ein Restwert oder ein Andienungsrecht o.ä. ansonsten dürftest du leer ausgehen!

Kann meinen Vorrednern nur zustimmen.

Nimm auf jeden Fall mal Kontakt mit dem Händler auf und besprich die Situation genau mit ihm.

Und bestehe auf jeden Fall darauf, dass du es alles schriftlich bekommst!

Zitat:

@outbackler schrieb am 11. Februar 2020 um 20:19:19 Uhr:

Hallo,

leider finde ich meinen Thread nicht mehr.

Ich möchte ein Fahrzeug kaufen. Der Händler hat mir angeboten, dass ich das Auto für 1 Jahr lease, da dies vom Hersteller subventioniert wird, und dann kann ich es zu einem garantierten Restwert kaufen. Egal, wie viele Kilometer gefahren wurden oder wie der Zustand des Autos ist.

Ich habe jetzt eine Bestellung für das Auto erhalten, eine Annahme des Leasing-Vertrages seitens des Herstellers und einen Leasing-Vertrag. Aber im Leasing-Vertrag steht nirgends was von einem Restwert, stattdessen wird ein Kikometerleasing angezeigt. Die jährliche Laufleistung ist aber so gering, dass ich sie auf alle Fälle überschreiten werde. Lt. Händler ist das egal, da ich das Auto ja kaufen werde. Von einem Vorkaufsrecht steht aber nichts in dem Vertrag. Auch ein Andingungsrecht - oder wie das heißt - finde ich nicht. Irgendwie fühle ich mich da total unsicher und wollte fragen, ob das üblich ist oder ob es sich um ein nicht einwandfreies Angebot handelt?? Unterschrieben ist noch nichts.

Ich habe gehört dass es so etwas - wie es der Händler beschreibt gibt - aber es persönlich noch nicht so erlebt. Bei Opel und VW habe ich je einmal geleast, weil die Leasingangebote viel stärker subventioniert wurden als Barkauf oder Finanzierungen. Der Verkäufer konnte mir nur die kalkulierten Restwerte angeben, aber keinen Preis garantieren, zu dem ich den Wagen dann übernehmen kann.

Bei meinem aktuellen Vertrag kommt hinzu, dass die Subvention über einen unrealistisch hoch angesetzten Restwert zustande kommt. Den Wagen zu diesem Preis zu kaufen wäre maximal unwirtschaftlich, da er vermutlich einen weitaus geringeren Marktwert haben wird. Ich werde mich daher überraschen lassen müssen, ob ich vom Leasinggeber am Ende ein attraktives Übernahmeangebot bekomme.

Es gibt allerdings auch unterschiedliche Verwertungsmodelle am Ende eines Leasingvertrags. Bei meinem derzeitigen Wagen gebe ich ihn zwar beim ausliefernden Händler zurück, aber er geht in den VW-Gebrauchtwagenpool ein und VW kümmert sich um die Vermarktung. Der Händler kann mir gar keinen Preis garantieren, zu dem ich den Wagen am Ende kaufen kann.

In anderen Fällen muss der ausliefernde Händler den Wagen in seinen Gebrauchtwagenbestand übernehmen. Dann könnte er mit dem Kunden natürlich einen Preis nennen, zu dem ihn der Kunde übernehmen kann. Das wäre dann aber ein gesonderter Vertrag zwischen Händler und Kunde, mit dem der Leasinggeber nichts zu tun hat und der deshalb auch nicht im Leasingvertrag steht.

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