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Autokauf - Audi A3 Sportback vs. BMW 118i

Themenstarteram 21. Januar 2018 um 11:28

Hallo,

ich fahre bislang einen Audi A4 Bj. 1995 und möchte gerne auf ein neues Auto umsteigen. Da ich ein neues Auto dann auch länger fahren möchte, fällt z.B. Leasing als Möglichkeit weg.

Das Auto wird überwiegend (ca. 80 %) zu Fahrten in der Stadt München genutzt, d.h. ständiges Anfahren und Abbremsen wird notwendig sein. Daher fällt ein Diesel schonmal weg. Und die Motorisierung sollte nicht zu hoch sein. Es soll ein solides Auto sein, auf das ich mich jederzeit verlassen kann, und auch mal damit reisen kann.

Das Auto möchte ich finanzieren und in die engere Auswahl kommen:

BMW 118i, 5-Türer, Modell Advantage

- 136 PS

- Stoff Move/Anthrazit/Schwarz

- Steuerung Efficient Dynamics

- Multifunktion

- Armauflage vorn, verschiebbar

- Connected Drive, Freisprecheinrichtung

Sonderausstattung:

- Automatic Getriebe Steptronic

- Reifenreparatur Set

- Klimaautomatik

- Lichtpaket

- LED

- CD-Laufwerk

-Realtime Traffic Information

- Modell Advantage (Servotronic, 16 Zoll Leichtmetallräder Sternspeiche, LED-Nebelscheinwerfer)

- Business Package (Navi, Innenspiegel, Durchladesystem Lordosenstütze, Sitzheizung)

Audi A3 Sportback

1.5 TFSI 150 PS, S tronic

Sonderausstattung:

- Anhängevorrichtung

- Audi connect Navigation

- Audi presense front

- Außenspiegel elektrisch einstell- und beheizbar

- Digitaler Radioempfang

- Einparkhilfe

- Leichtmetallräder in 5-Speichen-Stern Design

- MMI Navigation

- Multifunktions Sportlederlenkrad

- Sitzheizung vorn

- Winter-Stahlräder

- Anschlussgarantie 1 Jahr

Zu den Fakten:

- ich bin bereits beide Fahrzeuge Probe gefahren. Eine Entscheidung fällt mir sehr schwer, da beides sehr gute Fahrzeuge sind.

Vorteile BMW

- man fühlt sich im Fahrzeug etwas besser aufgehoben,der Innenraum-Komfort ist gefühlt höher

- Das Fahrzeug vermittelt einem emotionalen Fahrspaß

- das Auto sieht draußen wie drinnen einfach extrem schön aus

Nachteile BMW

- der Verbrauch wurde mir mit 9,1 Litern auf 100 Kilometer angezeigt

- bei Schlaglöchern etc. spürt man etwas mehr und wird weniger gedämpft wie beim Audi

Den Heckantrieb kann ich schwer als Vor- oder Nachteil einschätzen. Wie gesagt, gefahren wird mehrheitlich in der Stadt München mit all den kurzen Staus und dem ständigen Anfahren etc.

Vorteile Audi

- das Fahrzeug hat eine sehr stabile, gefasste, gehaltene Fahrweise, man wird bei Schlaglöchern besser gedämpft wie bei dem BMW 118i

- Verbrauchsanzeige habe ich nicht gefunden, ich könnte mir jedoch vorstellen, dass der Verbrauch 1-2 Liter niedriger liegt?

Nachteile Audi

- etwas weniger Emotionalität wie bei Audi, das Fahrzeug wirkt nüchterner.

 

Welche Vor- und Nachteile gibt es sonst noch? Wie seht ihr den langfristigen Spaß bei diesen Autos? Gibt es gebrauchte Alternativen in ähnlicher Größe und mit ähnlichem Komfort , die ihr bei einem jeweiligen Kaufpreis um die 30 TEUR in Betracht ziehen würdet?

Wie steht es um die tatsächlichen Finanzierungskonditionen bei Audi und BMW - sind hier noch Überraschungen zu erwarten, die so nicht im Verkaufsgespräch auftauchen?

Die Kernfrage ist: mit welchem dieser beiden Autos werde ich langfristig glücklich? Ich möchte mir nur einmal einen Neuwagen leisten und die Entscheidung zwischen den beiden Modellen ist wirklich schwer!

Vielen Dank.

Beste Antwort im Thema
am 21. Januar 2018 um 12:29

Zitat:

@illusion2001 schrieb am 21. Januar 2018 um 11:58:29 Uhr:

Bist du denn beide mit ähnlichen Reifendimensionen gefahren? Ich fuhr lange beide Fahrzeuge und empfand eigentlich immer den 1er als angenehmer gedämpft. Falls der BMW mit runflat Reifen ausgestattet war, kann auch das bei ähnlichen Dimensionen zu einem härteren Fahrgefühl beigetragen haben.

Kommt ja auch auf das Fahrwerk an. Beim Audi gibt es da 3 Verschiedene.

Bzgl. Verbrauch liegen beide bei Spritmonitor ähnlich mit einem leichten Vorteil beim Audi, aber keinesfalls 1-2 Liter. In der Stadt wird der Verbrauch allgemein sehr hoch liegen, man sollte da keine Wunder erwarten. Optimal dafür ist eigentlich ein Hybrid a la Toyota Auris, Prius oder Lexus CT oder IS.

Ansonsten kann ich aus meiner Erfahrung mit beiden Autos sagen, dass beim BMW das Infotainment ein gutes Stück besser bedienbar ist, so wie auch Tempomat etc.. Auch das Automatikgetriebe ist deutlich besser. Der Audi ist dafür auf der Autobahn etwas leiser. Ansonsten entspricht deine Einschätzung der meinen.

So verschieden sind die Eindrücke ;) Logisch das ein Audi Fahrer einen Audi vorschlägt und ein BMW Fahrer natürlich einen BMW.

Empfehlen würde ich für den BMW noch das harman kardon Soundsystem bzw. mindestens das Hi-Fi System , sofern du gerne Musik im Auto hörst. Das Serien System ist nicht gut. Toll ist auch noch die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop&Go Funktion die es als Extra zum Advantage Paket gibt.

Das mit dem Soundsystem gilt auch für den Audi. Mindestens das ASS oder das Bang Olufson System nehmen.

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Zitat:

@DerMeisterSpion schrieb am 21. Januar 2018 um 17:42:53 Uhr:

Der Verbrauch ist aber hart, konnte 116i Schalter locker mit unter 5.5L/100km bewegen.

Aber doch nicht in einer Großstadt. Bei reinem Benzinern muss man schon mit 8-10l rechnen, mit einem kleineren Wagen auch mit weniger, aber wenn der Vebrauch wichtig ist, sollte man Richtung Hybrid gehen.

Jetzt muss sich der TE melden und sagen, ob nur die beiden Fahrzeugen in Frage kommen oder evtl. auch ein Hybrid oder Kleinwagen - in München dürften die deutlich praktischer sein.

Themenstarteram 22. Januar 2018 um 21:40

Der A3 Sportsback hat es uns eben schon angetan. Ist einfach ein schönes Auto und bietet auf lange Frist Zufriedenheit, ggf. auch als Hybrid e-tron oder g-tron.

Ich kann die Bedenken wg. dieser Investition schon nachvollziehen. Aber in München zu wohnen und Anschluss an die öffentlichen Verkehrsmittel zu haben, heisst leider nicht, dass man damit gut zur Arbeit kommt.

Das Auto würden wir dann eh mit elektronischem Fahrtenbuch ausstatten und als Betriebs-PKW nutzen. Leasing wäre z.B. für uns irre, weil wir nach wenigen Jahren viel Geld los haben, aber kein Auto unser Eigentum nennen.

Die Finanzierung ist heute nicht mehr so teuer wie vor vielen Jahren - zudem die Abschreibung und das Sparen von Krankenkassenbeiträgen. Den A4 haben wir jetzt ca. 8 Jahre von seinen 22 Jahren seit Erstzulassung gefahren. Wir haben in dieses Auto schon ca. 4.000-5.000 Euro investiert, da nahezu alles kaputt war, was kaputt sein kann. Trotzdem fährt sich das Auto noch gut. Aber die ehrliche Prognose für den nächsten fälligen TÜV ab Jan. 2019 ist, dass der A4 B8 lt. mehreren Werkstätten keine TüV-Chance mehr hat, da sehr viel durchgerostet ist.

Ein A3 g-tron als Jahreswagen oder Vorführwagen oder ein gebrauchter A3 Benzin mit wenig Kilometer wird es wohl werden. Das Auto ist einfach sehr schön und für den A4 Bj. 1995 ein würdiger Nachfolger. Wenn wir diesen dann 10-20 Jahre fahren können, dann war das Geld gut angelegt.

Wir hatten uns z.B. auch Skoda näher angeschaut und finden, dass der VW-Konzern es den Leuten schon etwas schwer macht - den Skoda könnte man mit geringen Kosten im Innenraum sicher nahe an den A3 bringen - das ist aber aus purer Absicht nicht gewollt. Der A3 ist leider etwas teurer, dafür ist er langfristig eine gute Wahl, denken wir.

am 22. Januar 2018 um 22:05

Gute Wahl ;)

Bei weiteren Fragen kannst du ja direkt im 8V Forum suchen.

Leasing ist nicht immer schlecht, gerade als Geschäftskunde kannst du da ziemlich gute Angebote bekommen. Dafür gibt es genug Internetseiten, die Leasingangebote zeigen, da müsste man nur ein bisschen geduldig sein.

Klar hast du nach der Leasingzeit viel Geld bezahlt und besitzt trotzdem kein Auto, die Kosten sind bei einem gutem Angebot aber teilweise sogar geringer als der Wertverlust den du mit einem gekauften A3 hättest.

Ich finde Kaufen aber trotzdem besser wenn man das Geld so oder so zur Verfügung hat.

Zitat:

@rattazong45 schrieb am 23. Januar 2018 um 07:47:01 Uhr:

Leasing ist nicht immer schlecht, gerade als Geschäftskunde kannst du da ziemlich gute Angebote bekommen. Dafür gibt es genug Internetseiten, die Leasingangebote zeigen, da müsste man nur ein bisschen geduldig sein.

Klar hast du nach der Leasingzeit viel Geld bezahlt und besitzt trotzdem kein Auto, die Kosten sind bei einem gutem Angebot aber teilweise sogar geringer als der Wertverlust den du mit einem gekauften A3 hättest.

Ich finde Kaufen aber trotzdem besser wenn man das Geld so oder so zur Verfügung hat.

Das stimmt. Als Gewerbe bekommt man sogar nen Audi A4 für 199€ hinterher geworfen (http://www.tiemeyer.de/de/der-audi-a4-avant-855.htm). Da muss man einen gekauften A3 schon lange fahren um unter einen Wertverlust von 200€ pro Monat zu kommen.

Bei Inzahlungsnahme eines Fremdfabrikats gab es den gleich A4 sogar schon mal für 88 Euro monatlich :D

Dennoch hat man alle Nachteile des Leasings, wie Kratzer am Ende der Zeit, evtl Verschleißteile nachbessern, Winterreifen und Felgen dazu kaufen usw.

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