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Autofahrerpranger oder was?
Hier haben wir ja schon oft das Thema gehabt: Andere Verkehrteilnehmer die sich falsch verhalten.
Bisher gab es keine Möglichkeit - ausser einer möglichen Anzeige - das Verhalten zu bewerten.
Nun ist es Online, das Bewertungsportal für Autofahrer. GUCKST DU
Datenschützer laufen Sturm und warnen vor Datenmissbrauch. Niemand kennt bisher die möglichen Auswirkungen die die Seite mit sich bringt. Ob die Seite wirklich bringt was sie verspricht?
Was haltet ihr davon? Sollten dort wirklich Autofahrer quasi an den Pranger gestellt werden?
Ein möglicher Arbeitgeber könnte sich bei einer Bewerbung für ein Fahrerstelle dort informieren. Über die Konsequenzen kann man nur spekulieren.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von Drahkke
Zitat:
Original geschrieben von Bootsmann22
Und, ich möchte nicht unbedingt mein Kennzeichen im Internet wiederfinden.
Hast du denn reale Befürchtungen, daß es Personen geben könnte, welche dir übel gesonnen sind? :eek:
10 Minuten hier im Forum lesen reicht, um zu wissen, daß so ein Pranger der feuchte Traum vieler Verkehrsteilnehmer sein dürfte. Ausserdem dürfte doch wohl auch klar sein, daß bei einer solchen Erfassung wohl kaum die objektiv richtige Sichtweise dargelegt wird.
235 Antworten
Irgendwann heißt es dann... Sag mir dein Kennzeichen und Ich sag dir wie du fährst :D
Zitat:
Original geschrieben von metalhead79
Hi,
Warum für mich die Seite absolut keinen Sinn macht (hab nicht alles gelesen, sorry wenn's schon irgendwo steht):
Ich, brutalst bösester Raser des Planeten, habe das Kennzeichen WÜ-ST-666 und hunderte Leute machen einenen negativen Eintrag über mich.
Irgendwann kaufe ich ein neues Auto und Omi Müller bekommt dann mein Kennzeichen. Fortan ist sie also das ultimative böse. :D
Gegen irgend eine Datenschutzrichtlinie wird das ding sowieso (zu recht) verstoßen.
Gruß Metalhead
"Ich, brutalst bösester Raser des Planeten"...
Der war gut *lol* Danke!
Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Zu einer solchen Verleumdungsseite gibt es nur eins zu sagen:
"Der größte Lump im ganzen Land ist immer noch der Denunziant!"
Erinnert mich irgendwie an diese elenden "Herr-Lehrer-ich-weiss-was-Streber" zu Schulzeiten...
Die wurden damals aber recht zügig und nachhaltig therapiert...
Spätestens nach der 3. Ehrenrunde im schuleigenen Müllcontainer um das Gebäude, "stank" (im wahrsten Sinne des Wortes;)) ihnen die eigene Petzerei gewaltig...:D
Gehe ich recht in der Annahme, daß Du also alle, die beruflich "denunzieren" als Lumpen bezeichnen willst und daß Du gegen "Denunzianten" strafbare Handlungen, wie z.B. Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Sachbeschädigung, als zulässig erklärst? Genau das war das zu dieser "gepriesenen Schulzeit" nämlich. Deshalb bin ich z.B. nämlich auch für eine radikale Herabsetzung der Strafmündigkeit. Mit solchen "harmlosen" Sachen fing es an und endete dann später teilweise mit ner Kugel im Körper des "Gegners", wie man dann in den USA erleben durfte.
Was würdest Du denn davon halten, wenn sich die lieben Mitbürger an die rechtlich geltenden Normen halten? Dann würde es erst garnicht notwendig sein, die Vergehen zu melden, weil sie nicht passieren.
In den 70ern hatte ich nen wirklich guten Lehrer. Der hatte die Ruhestörer, die ihre Mitschüler drangsalierten, zum Nachsitzen verdonnert. Dabei waren das teilweise sehr gute Schüler. Der positive Effekt war, daß sie zur Strafe mit den Schülern, die Lernschwächen hatten, den Stoff durchgehen mußten, bis diese das kapierten und so im Unterrich nicht hängen blieben.
Die 3 Jahre, in denen wir diesen Lehrer als Klassenlehrer hatten, blieb nicht einer sitzen und die schlechteste Note bei den Problemlernenden war eine 4.
Ach so, dieses "Herr Lehrer, ich weis was" gab es damals nicht mehr beim uns, weil die Klasse eine gute Gemeinschaft wurde und die "Problemfälle" merkten, daß sie mit dieser Arbeit auch ein Erfolgserlebnis bekamen. Da haben dann die Starken die Schwachen mitgezogen.
Leider hat sich das nicht durchgesetzt und die neuen extremen Fälle landeten dann, als unser Lehrer in Pension ging und die Klasse aufgeteilt wurde, in geschlossenen Heimen, wo sie leider nur verwahrt wurden und oft schlimmer raus kamen, als sie rein gingen.
Kinderpsychologie war damals leider kein Thema.
Gehörte zwar nicht zum Autofahrerthema, sollte aber mal angesprochen werden.
Wer nämlich in der Kindheit nicht lernt, sich an die geltenden Gesetze zu halten, für den sind sie später nur lästig, wie man hier bei MT in diversen Beiträgen herauslesen kann.
Zitat:
Original geschrieben von harra02041958
Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Zu einer solchen Verleumdungsseite gibt es nur eins zu sagen:
"Der größte Lump im ganzen Land ist immer noch der Denunziant!"
Erinnert mich irgendwie an diese elenden "Herr-Lehrer-ich-weiss-was-Streber" zu Schulzeiten...
Die wurden damals aber recht zügig und nachhaltig therapiert...
Spätestens nach der 3. Ehrenrunde im schuleigenen Müllcontainer um das Gebäude, "stank" (im wahrsten Sinne des Wortes;)) ihnen die eigene Petzerei gewaltig...:D
Gehe ich recht in der Annahme, daß Du (...) gegen "Denunzianten" strafbare Handlungen, wie z.B. Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Sachbeschädigung, als zulässig erklärst? (...)
Mit solchen "harmlosen" Sachen fing es an und endete dann später teilweise mit ner Kugel im Körper des "Gegners", wie man dann in den USA erleben durfte.
Also Bitte ... :rolleyes:
Zitat:
Was würdest Du denn davon halten, wenn sich die lieben Mitbürger an die rechtlich geltenden Normen halten? Dann würde es erst garnicht notwendig sein, die Vergehen zu melden, weil sie nicht passieren.
...
Rechtlich gültige Normen ...
Die ändern sich ja von Zeit zu Zeit, und manchmal stellt sich später die eigentliche Rechtswidrigkeit mancher Normen heraus.
Gut beraten ist, wer nicht da meint, an vorderster Denunziantenfront tätig sein zu müssen.
;)
Zitat:
Original geschrieben von martins42
Es geht nicht darum ob jemand feige anonym "lästert" oder wenigstens soviel Arsch in der Hose hat mit seinem Namen zu seinem Geschwätz zu stehen.
Sondern darum das es andere schützenswerte Rechtsgüter gibt, die gegen die Redefreiheit de jure abgewogen wird. Die Freiheit der Rede endet dort, wo andere Rechtsgüter tangiert werden.
Siehe Artikel 5 Absatz 2.
Hier konkret ist im Minimum der Datenschutz (informationelle Selbstbestimmung, personenbezogene Daten) tangiert, aber ein findiger Jurist wird da noch so einiges mehr finden.
Dir ist aber bewußt, daß hier erst einmal eine eindeutige Personenzuordnung möglich sein muß, bevor man mit Artikel 5 Absatz 2 GG gegenargumentieren kann, oder? Kann man das nicht, dann geht die Gegenargumentation ins Leere.
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Zitat:
Was würdest Du denn davon halten, wenn sich die lieben Mitbürger an die rechtlich geltenden Normen halten? Dann würde es erst garnicht notwendig sein, die Vergehen zu melden, weil sie nicht passieren.
...
Rechtlich gültige Normen ...
Die ändern sich ja von Zeit zu Zeit, und manchmal stellt sich später die eigentliche Rechtswidrigkeit mancher Normen heraus.
Rechtlich gültige Normen ergänze ich mal mit . . . Anstand, Sitte und Moral. Was soll daran rechtswidrig sein oder werden?
In Web und Co haben Meldungen über bspw. regelwidrig parkende Fahrzeugfahrer nichts zu suchen; dieses ist etwas, was internetfrei stets vor Ort geklärt werden sollte.
Es kann aber sehr gut sein, daß Falschparker künftig gemäß neuem bzw. dann bereits modifiziertem Bußgeldrecht schon beim ersten Mal alle 8 Punkte mit den damit verbunden Konsequenzen bekommen, so ihr widerrechtlich geparktes (!) Fahrzeug Rettungskräfte auch nur ansatzweise behindern.
Geparkte Fahrzeuge stehen noch immer tlw. sonstwo, wo sie eigentlich gar nicht stehen dürfen; bspw. im 5-Meter-Bereich einer Kreuzung oder auch außerhalb gekennzeichneter Parkflächen im Bereich sog. Spielstraßen. Wobei allerdings auch Rettungskräfte hier Probleme bekommen, wenn nur die legalen Parkflächen besetzt sind. Da scheint manch ein Projekt- bzw. Verkehrsplaner nicht sehr weit zu denken; eh da die Feuerwehr zum Einsatzort kommen kann, hat sie dann gar nix mehr zu löschen.
Seit wann stören sich Rettungskräfte an Falschparkern, die werden, zu Lasten des Halters aus dem Weg geschoben, falls Schaden am Fahrzeug entsteht, haftet er selbst dafür.
Bei Gefahr im Verzug wird das Einsatzfahrzeug zur Ramme.
Abgerissene Spiegel, gedellte Koflügel, abgerissene Stossstangen an in der Nähe von Brandherden falsch geparkten Fahrzeugen sieht man öfter..
Zitat:
Original geschrieben von Hartgummifelge
Seit wann stören sich Rettungskräfte an Falschparkern, die werden, zu Lasten des Halters aus dem Weg geschoben, falls Schaden am Fahrzeug entsteht, haftet er selbst dafür.
Bei Gefahr im Verzug wird das Einsatzfahrzeug zur Ramme.
Abgerissene Spiegel, gedellte Koflügel, abgerissene Stossstangen an in der Nähe von Brandherden falsch geparkten Fahrzeugen sieht man öfter..
Jep kann ich nur zustimmen, hatte die Woche erst wieder ein Feuerwehr FZG. in der Werkstatt der nen PKW zur Seite geschoben hat. Der PKW sah zu gut danach aus :p
Zitat:
Original geschrieben von harra02041958
Zitat:
Original geschrieben von letzterlude
Zu einer solchen Verleumdungsseite gibt es nur eins zu sagen:
"Der größte Lump im ganzen Land ist immer noch der Denunziant!"
Erinnert mich irgendwie an diese elenden "Herr-Lehrer-ich-weiss-was-Streber" zu Schulzeiten...
Die wurden damals aber recht zügig und nachhaltig therapiert...
Spätestens nach der 3. Ehrenrunde im schuleigenen Müllcontainer um das Gebäude, "stank" (im wahrsten Sinne des Wortes;)) ihnen die eigene Petzerei gewaltig...:D
Gehe ich recht in der Annahme, daß Du also alle, die beruflich "denunzieren" als Lumpen bezeichnen willst und daß Du gegen "Denunzianten" strafbare Handlungen, wie z.B. Körperverletzung, Freiheitsberaubung und Sachbeschädigung, als zulässig erklärst? Genau das war das zu dieser "gepriesenen Schulzeit" nämlich. Deshalb bin ich z.B. nämlich auch für eine radikale Herabsetzung der Strafmündigkeit. Mit solchen "harmlosen" Sachen fing es an und endete dann später teilweise mit ner Kugel im Körper des "Gegners", wie man dann in den USA erleben durfte.
Das Problem sind nicht die die von Berufs wegen denunzieren müssen,sondern die jenigen die sich dazu persönlich berufen fühlen und ehrenamtlich den Hilfsheriff spielen (Sprich das Denunzieren zu ihrer persönlichen Genugtuung betreiben).
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
Das Problem sind nicht die die von Berufs wegen denunzieren müssen,sondern die jenigen die sich dazu persönlich berufen fühlen und ehrenamtlich den Hilfsheriff spielen (Sprich das Denunzieren zu ihrer persönlichen Genugtuung betreiben).
Na dann. Gegen die darf man natürlich mit Gewalt und Freiheitsberaubung vorgehen.
Bei manchen hier frag ich mich wirklich, ob im Oberstübchen noch alles schüssig ist.
Zitat:
Original geschrieben von Elchsucher
Zitat:
Original geschrieben von meggi 2001
Das Problem sind nicht die die von Berufs wegen denunzieren müssen,sondern die jenigen die sich dazu persönlich berufen fühlen und ehrenamtlich den Hilfsheriff spielen (Sprich das Denunzieren zu ihrer persönlichen Genugtuung betreiben).
Na dann. Gegen die darf man natürlich mit Gewalt und Freiheitsberaubung vorgehen.
Bei manchen hier frag ich mich wirklich, ob im Oberstübchen noch alles schüssig ist.
Nein darf man natürlich nicht,aber ein solches Verhalten provoziert nun mal bei gewissen Leuten extreme gegen Reaktionen und besonders großes Mitleid empfinde Ich mit dem Denunzianten in dem Fall ehrlich gesagt nicht.
Zitat:
Original geschrieben von freddi2010
Zitat:
Original geschrieben von Swallow
Zitat:
Original geschrieben von harra02041958
Was würdest Du denn davon halten, wenn sich die lieben Mitbürger an die rechtlich geltenden Normen halten? Dann würde es erst garnicht notwendig sein, die Vergehen zu melden, weil sie nicht passieren.
Rechtlich gültige Normen ...
Die ändern sich ja von Zeit zu Zeit, und manchmal stellt sich später die eigentliche Rechtswidrigkeit mancher Normen heraus.
Rechtlich gültige Normen ergänze ich mal mit . . . Anstand, Sitte und Moral. Was soll daran rechtswidrig sein oder werden?
Dann spricht ja eigentlich nichts gegen einen Internetpranger, auf welchem man veröffentlichen kann, wer sich wann wo und wie unanständig, unsittlich und/oder unmoralisch verhalten hat.
Denn wer sich anständig, sittlich und moralisch verhält, der hat auch nichts zu befürchten.
Und außerdem: wenn sich jeder stets anständig, sittlich und moralisch verhielte, würde es erst gar nicht notwendig sein, die Vergehen zu melden, weil sie nicht passieren.
Tja Freddie, wenn Du meinst ...