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Auto im Felgengutachten nicht aufgeführt

VW Polo 5 (6R / 6C)
Themenstarteram 28. Juli 2020 um 10:23

Moin!

Ich habe mir gebrauchte OZ Racing Superturismo Felgen aus 2003 gekauft. Bei OZ habe ich das Gutachten angefordert und dort steht der Polo nicht drin...logisch, das Auto ist aus 2010.

OZ hat mir ebenfalls ein Traglastgutachten dazu gegeben. Ich habe mir das Gutachten der aktuellen Superturismo GT Felge rausgesucht, welche von den Maßen (8J x 17H2) und ET (35) identisch mit der älteren Superturismo Felge ist. Einziges Manko: die alte Felge hat eine Tragalst von 600kg und die neue von 650kg. Bricht mir der Unterschied das Bein oder ist das im Rahmen? Maximal Achslast ist beim 1.2TDI ist irgendwas knapp unter 900kg. Sollte doch von daher passen. 2 x 600kg macht 1200kg.

Da gleichzeitig ein neues TA taugtnix ( ) Gewindefahrwerk mit eingetragen werden soll, läuft die Abnahme auf eine §21 er raus (?).

Dem DEKRA Typ würde ich das Gutachten der älteren Felge + Gutachten der neuen Felge (als Vergleich, wegen den Maßen und der Reifengröße) + Tragfestigkeitsgutachten geben.

Würde mein Plan aufgehen? Hat damit jemand Erfahrung?

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5 Antworten

Am Besten ist, Du fragst Deinen "TÜV"-Prüfer.

Erfahrungen von anderen aus anderen Gebieten/bei anderen Prüfern bringen Dich nicht weiter :(

Traglast muß ausreichend. Besser als mit dem Gutachten der Felge kann man die wohl nicht belegen. Dann sollten Reifendimensionen montiert sein die im Gutachten stehen, denn sonst stände u.U. ein Impact Test an. Was das Ende des Vorhabens wäre. Lochkreis und Nabendurchmesser sollten passen und der TÜVer entscheidet dann über die Freigängigkeit....

Es ist ein GA oder ein TGA bzw eine ABE vorzulegen, der Deinen Typ von Fahrzeug ausweist!

Traglastgutachten sind heute ungültig!

Da hier die Matrix für Änderungsabnahmen in Frage gestellt wird, ist eine Abnahme nach 19/2 STVZO bzw. §21 STVZO von nöten.

Dies ist nur möglich an einer Kfz-Prüfstelle, niemals in einer Werkstatt (Prüfstützpunkt), möglich, da hier umfangreiche Berechnungen, Fahrdynamik usw. notwendig sind.

Hierzu sind nur aaS (amtlich anerkannte Sachverständige), jedoch keine aaSmT oder PI (Prüfingenieure) berechtigt.

Eine Ausnahme bilden die jetzt neuen Unterschriftsberechtigten, die extra durch das KBA zertifiziert sein müssen (im Auftrag der Überwachungsorganisationen)...

Zitat:

@catcherberlin schrieb am 28. Juli 2020 um 22:22:48 Uhr:

Es ist ein GA oder ein TGA bzw eine ABE vorzulegen, der Deinen Typ von Fahrzeug ausweist!

Traglastgutachten sind heute ungültig!....

Da muß es ja die letzten Jahre eine Änderung gegeben haben!? Verlieren alte Eintragungen ihre Gültigkeit, oder zählt Bestandsschutz? Ich fahre A4 Felgen auf meinem A3, vorgeführt, abgesegnet vom TÜV und eingetragen.

Zitat:

@catcherberlin schrieb am 28. Juli 2020 um 22:22:48 Uhr:

Dies ist nur möglich an einer Kfz-Prüfstelle, niemals in einer Werkstatt (Prüfstützpunkt), möglich

Das ist schon länger nicht mehr so...

Zitat:

da hier umfangreiche Berechnungen, Fahrdynamik usw. notwendig sind.

Wenn wie im Fall des TE passende Gutachten vorgelegt werden ist das einzige was berechnet werden muss hinterher der Preis ;)

Aber auch sonst ist man heute nicht mehr auf den Großrechner im Keller der Prüfstelle angewiesen; den Abrollumfang rechne ich bequem mit einem Excel-Tool, und falls ich wirklich mal die prozentuale Spurverbreiterung ausrechnen müsste, dann würde das problemlos mit dem Windows-Taschenrechner gehen.

Die dynamische Freigängigkeitsprüfung geht in der Werkstatt meistens leichter als in der Prüfstelle: um das Fahrzeug zu beladen winkt man sich einfach vier oder fünf stabile Mechaniker oder Azubis ran und muss nicht anfangen Sandsäcke ins Auto zu wuchten (welche Prüfstelle hat und nutzt die denn eigentlich wirklich??)

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