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Auto bis 15.000 Euro, gute Sitze, sparsam, günstiger Unterhalt, zuverlässig

Themenstarteram 9. Januar 2022 um 23:57

Nabend,

ich habe momentan einen Smart als Auto, der ist toll für die Stadt, aber leider jetzt nichts um mal eine längere Strecke zu fahren oder mit mehr als einer Person unterwegs zu sein. Deswegen suche ich ein Auto, welches voraussichtlich meistens auf längeren Strecken eingesetzt wird. Die Gesamtfahrleistung (<10000km) wird jedoch trotzdem nicht sonderlich hoch sein, von daher bin ich unentschlossen, ob Diesel oder Benziner.

Folgende Voraussetzungen sollten aber erfüllt sein:

- bis 15.000 Euro

- Gebrauchtwagengarantie wäre schön (kann man scheinbar zur Not bis 10 Jahre selber bei Versicherungen abschließen)

- zuverlässiges Auto bei dem man nicht ständig Geld reinstecken muss (daher auch die Garantie)

- relativ günstig im Unterhalt (mich stört zB bei Asiaten, dass diese häufig jährlich zum Ölwechsel müssen, selbst wenn der einzelne Ölwechsel dann etwas günstiger ist, so kommt es insgesamt dann trotzdem um einiges teurer als bei zB VW oder BMW, bei denen man nur alle 2 Jahre zum Ölwechsel muss, außerdem habe ich immer das Pech, dass beim Service was schief geht, deswegen habe ich erst Recht keine Lust auf einen jährlichen Service...), Versicherungsvertrag mit SF15 wäre vorhanden

- Sitze mit der Möglichkeit der Sitzflächenneigungsverstellung, ich bin relativ groß (ja, im Smart ist mehr Platz als man denkt :D ) und habe Knieprobleme, deswegen wäre mir diese Verstellung sehr wichtig

- übliche Sachen wie Klimaautomatik, PDC, Tempomat, Sitzheizung, Freisprecheinrichtung

- Automatik wäre nett

Ich habe selber schon an folgende Autos gedacht:

- 1er/3er BMW mit Sportsitzen, leider hört man doch da oft von Steuerkettenproblemen und AGR Problemen beim Diesel, außerdem versicherungstechnisch ziemlich teuer

- Golf 6/7, Audi A3, soweit ich gelesen habe sollten die Dieselmotoren ziemlich robust sein? Das DSG ist hier aber der Knackpunkt, ich befürchte da bliebe nur ein Handschalter. Die Sportsitze im A3 finde ich viel besser als im Golf, dort gibt es bei den älteren Fahrzeugen die Sitzneigungsverstellung nämlich nur mit elektrischen Sitzen, welche selten (und teuer) sind

- Kia Ceed (7 Jahre Garantie), leider jährliche Inspektion, sonst keinerlei Berührungspunkte gehabt, müsste/will ich mir mal anschauen und fahren, bin mir mit der Sitzflächenverstellung auch unsicher, ob es die gibt

- Hyundai i30, leider gibt es die guten Sportsitze mit der Neigungsverstellung wohl nur im i30N, der ist natürlich zu teuer und nicht sparsam :D

- Ford Focus, gefällt mir erst das aktuelle Modell, das könnte noch knapp mit 15.000 reichen, aber jährlicher Service

 

Hat jemand noch eine Idee?

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37 Antworten

Es ist schon einige Jahre her, dass ein Fachmagazin Longlife Öl mit langem (2 Jahre) und hohen (100Tkm) Einsatz prüfte. Fazit: das Öl schmiert nach wie vor super. Das Problem sind die einfachen und billigen Ölfilter, die bei so hoher Laufleistung über ihre ausgelegten Möglichkeiten gehen. Sprich den Abrieb nicht mehr zuverlässig zurückhalten. Würden größere und aufwendigere Filter eingesetzt, wäre der genannte Einsatz von Dauer und Laufleistung kein Problem.

Somit kann man eigentlich ziemlich sicher sein, dass 2 Jahre oder bis zu 30 Tkm keinem Motor schaden.

Wichtig ist warm fahren und auch mal Langstrecken einlegen.

Die Motorendefekte kommen eher davon, dass die Hersteller in der Entwicklung und Fertigung Fehler machen. Oder warum bröselt ein Kettenspanner/Kettenführung einfach weg? Falscher Kunststoff.

Oder warum verlängert sich eine Kette? Das ging vor 20 Jahren auch besser. Material gespart und falsch dimensioniert.

Etc.

Ich schaue verschiedenste Motoreninstandsetzer auf Youtube. Dabei hab' ich deutsche, amerikanische und sogar einen Russen. Und alle, ja wirklich alle, raten geschlossen von langen Ölwechselintervallen ab. Unabhängig voneinander kommen sie zu dem selben Schluss: maximal 10.000km, maximal 15.000km auf einer Ölfüllung und der Motor hält ewig. Alles was darüber hinausgeht, schädigt den Motor früher oder später.

Die Longlife-Intervalle dienen lediglich dazu, dem Erstkunden (meistens Leasing- bzw. Firmenkunden) in den ersten 5 Jahren geringe Werkstattkosten zu bescheren (sehr wichtig für Firmenkunden). Was danach und vorallem außerhalb der Garantie kommt, ist dann nicht mehr Sache des Herstellers. Zu den Folgeschäden von zu langen Ölwechselintervallen gehören unter anderem hoher Ölverbrauch, ausgezehrte Steuerketten, kaputte Phasensteller etc. Diese Dinge treten erst spät im Autoleben auf, so ab 150.000km, dann gehen die aber richtig ins Geld. Ein Steuerkettenwechsel kommt gut und gerne schnell mal auf 2000-3000€, Phasensteller kosten pro Stück mindestens 500€ und wenn die verkokten Ölabstreifringe die Zylinderwände aufgerieben haben, ist sowieso ein neuer Block fällig.

Ich persönlich mache um Turbo-, Direkteinspritzer, DSG und Longlife-Intervalle einen großen Bogen. Was bleibt, ist dann eine kleine Restmenge richtig haltbarer Autos.

Zitat:

@F20Fahrer schrieb am 10. Januar 2022 um 10:56:42 Uhr:

Oder warum verlängert sich eine Kette? Das ging vor 20 Jahren auch besser. Material gespart und falsch dimensioniert.

Etc.

Guter Punkt. Wie du schreibst, das Öl mag zwar noch gut schmieren, aber der Filter kommt seiner Aufgabe nicht mehr nach. Was bleibt ist ein gewisser Abrieb im Öl, der sich dann an der (inzwischen sehr kleinen) Kette zu schaffen macht. Das Ergebnis kennen wir, ausgezehrte Ketten. Aber deren Leben kann man eben durch Verzicht auf Longlife-Intervalle erheblich verlängern.

Oder anders ausgedrückt: Bei Toyota mit ihren (für den Kunden als lästig empfundenen) 15.000km-Intervallen halten die Ketten 400.000km. Muss ich noch mehr sagen?

Grüße,

Zeph

Themenstarteram 10. Januar 2022 um 11:11

Zitat:

@CivicTourer schrieb am 10. Januar 2022 um 10:54:06 Uhr:

4. oder eine Folge von neuen technischen Gegebenheiten, die hierzu ein anderes Vorgehen erfordern

Zitat:

@tomato schrieb am 10. Januar 2022 um 09:22:31 Uhr:

Sollte VW jetzt wieder zum (normalen) einjährigen Intervall zurückkehren, wäre das doch nur ein Eingeständnis, dass man sich verkalkuliert hat.

Oder man hat festgestellt, dass alle anderen Hersteller damit gutes Geld verdienen und man sorgt schonmal vor und konditioniert die Kunden dahin, dass ein E-Auto jährlich zum Check muss, sonst verdient man da ja nichts mehr, weil der Ölwechsel fehlt.

Zitat:

@Gany22 schrieb am 10. Januar 2022 um 09:22:57 Uhr:

Sitzflächenneigungsverstellung weiß ich leider nicht, dies ist aber wohl eher individuell eine Frage der Ausstattung, als eine Frage nach dem generellen Auto-Modell.

[...]

Ach ja, gerade japanische Autos sind seltener in der Werkstatt und haben seltener Defekte, die aber dann, wenn Sie kommen eben leider etwas teurer sind. Was eigentlich mehr deiner Mentalität weniger in Werkstätten sein zu wollen entspricht.

Leider ist das nicht der Fall, es gibt soviele Autos mit denen ich absolut zufrieden wäre, welche man auch relativ neu (also mit 100% Garantie) für den Preis bekommen würde, bei denen das absolut nicht möglich/bestellbar ist. Namentlich wären da zB Hyundai i20, VW Polo, Mini, Audi A1.

Insbesondere bei asiatischen Autos habe ich leider meistens keine gute Sitzposition gefunden, da oft sogar das Lenkrad nicht rausziehbar ist und die Sitzfläche nicht neigbar, dazu kommt dann noch, dass Asiaten wohl sehr zierlich sind und mir der Platz gar nicht ausreicht. Ausnahmen sind da aber scheinbar die neueren Modelle, die jetzt eher europäisch ausgelegt sind (Kia Ceed, i30 usw), das ist aber preislich knapp, weil man dazu immer die teuerste Ausstattungslinie nehmen muss. Das ist noch so ein Problem mit Asiaten bei mir. Man konnte zB einen 95 PS 1er F20 BMW nackt mit Sportsitzen kaufen, würde mir grundsätzlich sogar reichen, das Auto muss fahren und ich muss gut sitzen, der Rest ist nice to have aber nicht lebensnotwendig. Um bei einem Kia Ceed die guten Sportsitze mit richtiger Verstellung zu bekommen muss man den 160 PS GT Line mit quasi Vollausstattung kaufen.

Zitat:

@olli27721 schrieb am 10. Januar 2022 um 10:49:35 Uhr:

Es kommt drauf an, WIE Deine Fahrleistung zustande kommt - natürlich kann man einen Diesel kaufen, wenn der hauptsächlich auf langen Strecken ca25/30km+ eingesetzt wird.

Wer aber "unter der Woche" damit nur Strecken um die 5-10km mit rumgondelt, wird nicht unbedingt seine Freude haben, da keine Regeneration des DPF ablaufen kann, da dieser zustand nicht erreicht wird (Motortemperatur, Last, etc.)

Wie geschrieben habe ich dafür meinen Smart, das gesuchte Auto wird also wirklich zu 99% für längere Strecken eingesetzt, außer man müsste mal mehrere Personen mitnehmen (zu Coronazeiten sowieso noch seltener) oder was wirklich großes transportieren (ansonsten passt in den Smart wirklich viel rein).

Wenn ich das richtig verstehe, suchst Du also einen Zweitwagen, der neben dem Smart zum selten genutzten Langstreckenfahrzeug wird?

Dieses soll geringe Unterhaltskosten und geringes Reparaturrisiko haben, darf dafür aber etwas teurer und relativ neu sein?

Letztlich ist es Deine Entscheidung, aber das klingt für mich ein wenig widersprüchlich. Wertverlust und Fixkosten werden jede Reparaturersparnis auffressen.

Generell würde hier hier nochmal überlegen, ob für die Anwendungsfälle "eine Person im Alltag durch die Stadt transportieren" und "ein bis zwei Personen komfortabel zum Ausflugsziel bringen" wirklich zwei Fahrzeuge nötig sind, wenn die nie parallel im Einsatz sind.

Wenn das der Plan bleibt und da Du Wert auf die Kosten legst:

Mehr ausgeben, um Geld zu sparen, funktioniert IMHO nur in wenigen Fällen. Zumal Du ja eigentlich sehr geringe Ansprüche an das Auto selber hast.

Wenn es ein Wochenendauto ist, mit dem man zum Wandern und zu Verwandten fährt, würde ich hier weit weniger hohe Ansprüche an "Zuverlässigkeit" haben, als es bei einem Alltagsauto der Fall wäre. Mir erscheint es hier nicht ideal, sich in der aktuellen Marktlage mit all denen um die wenigen Jungfahrzeuge zu überbieten, nur weil man Sorge vor einer tiefentladenen Batterie u.ä. hat. Zumal Du in dem Szenario das Ersatzfahrzeug ja schon vor der Tür stehen hast.

Zitat:

@Zephyroth schrieb am 10. Januar 2022 um 11:04:23 Uhr:

Ich persönlich mache um Turbo-, Direkteinspritzer, DSG und Longlife-Intervalle einen großen Bogen. Was bleibt, ist dann eine kleine Restmenge richtig haltbarer Autos.

-

Darum hab ich noch den Mokka ohne DI - mit Wandler und mach 1 x p.a. Ölwechsel.

Und zu Corona-Zeiten wg. Wenigfahrerei und Kurzstecken schon Ehrenrunden zum Warmfahren. ;)

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 11:11:58 Uhr:

Zitat:

 

Oder man hat festgestellt, dass alle anderen Hersteller damit gutes Geld verdienen und man sorgt schonmal vor und konditioniert die Kunden dahin, dass ein E-Auto jährlich zum Check muss, sonst verdient man da ja nichts mehr, weil der Ölwechsel fehlt.

Ich verstehe jetzt nicht was der einjährige Service beim Benziner mit Ölwechsel mit dem einjährigen Service beim E-Fahrzeug zu tun haben soll? Für mich klingt das nach wie vor nach einem Verteufeln des Ölwechsels. Ich meine wir sagen dir hier auch nicht aus Jux und Tollerei weil wir auf die Idee gekommen sind dass es so toll wäre, weil wir alle Ölfirmenvertreter sind, dass wir uns für jährliche (max. 10t km lange Ölwechsel aussprechen (ich erlaube mir hier mal für einige Poster zu sprechen die eine ähnliche Meinung kund getan haben).

 

Zitat:

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 11:11:58 Uhr:

 

Leider ist das nicht der Fall, es gibt soviele Autos mit denen ich absolut zufrieden wäre, welche man auch relativ neu (also mit 100% Garantie) für den Preis bekommen würde, bei denen das absolut nicht möglich/bestellbar ist. Namentlich wären da zB Hyundai i20, VW Polo, Mini, Audi A1.

Insbesondere bei asiatischen Autos habe ich leider meistens keine gute Sitzposition gefunden, da oft sogar das Lenkrad nicht rausziehbar ist und die Sitzfläche nicht neigbar, dazu kommt dann noch, dass Asiaten wohl sehr zierlich sind und mir der Platz gar nicht ausreicht. Ausnahmen sind da aber scheinbar die neueren Modelle, die jetzt eher europäisch ausgelegt sind (Kia Ceed, i30 usw), das ist aber preislich knapp, weil man dazu immer die teuerste Ausstattungslinie nehmen muss. Das ist noch so ein Problem mit Asiaten bei mir. Man konnte zB einen 95 PS 1er F20 BMW nackt mit Sportsitzen kaufen, würde mir grundsätzlich sogar reichen, das Auto muss fahren und ich muss gut sitzen, der Rest ist nice to have aber nicht lebensnotwendig. Um bei einem Kia Ceed die guten Sportsitze mit richtiger Verstellung zu bekommen muss man den 160 PS GT Line mit quasi Vollausstattung kaufen.

Natürlich gibt es immer solche Fahrzeuge wo das nicht geht, und andere wo das ging. Das ist ja klar, über einen nachgerüsteten Fahrersitz aus dem "Aftermarket" Bereich hast du noch nicht nachgedacht? Die Kosten hier sind vielleicht einen Blick wert, wenn man gewillt ist den Aufwand in Kauf zu nehmen. Sitzverkäufer gibt es auch einige die alles Tutti-kompletti für einen übernehmen. Ich vermute es ist eher uninteressant, aber wenn ich mir teils Preise z:b. für BMW Sportsitze in ebay-kleinanzeigen ansehe komme ich auch auf die Idee ein Auto ohne zu kaufen (was manchmal um viel mehr Tausender günstiger ist) und diese für 500€ zusatzkosten dann selbst noch einzubauen. Plug & Play Probleme, oder TÜV-Rangeleien hat man mit den Originalteilen ja auch nicht.

Zitat:

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 11:11:58 Uhr:

 

Wie geschrieben habe ich dafür meinen Smart, das gesuchte Auto wird also wirklich zu 99% für längere Strecken eingesetzt, außer man müsste mal mehrere Personen mitnehmen (zu Coronazeiten sowieso noch seltener) oder was wirklich großes transportieren (ansonsten passt in den Smart wirklich viel rein).

Natürlich würde sich hier rein theoretisch ein Diesel technisch gesehen als sinnvoll erweisen. Praktisch gesehen sehe ich aber keine Vorteile. Der Preisvorteil des günstigeren Kraftstoffes wird bei deinen KM zu 100% wieder von der teureren Steuer aufgefressen. Außer du findest natürlich Dieselfahrzeuge im Angebot die bei gleichen Daten um ein vielfaches der Steuerdifferenz günstiger sind.

Zitat:

@bordsteinkratzer schrieb am 10. Januar 2022 um 11:33:16 Uhr:

Wenn ich das richtig verstehe, suchst Du also einen Zweitwagen, der neben dem Smart zum selten genutzten Langstreckenfahrzeug wird?

Dieses soll geringe Unterhaltskosten und geringes Reparaturrisiko haben, darf dafür aber etwas teurer und relativ neu sein?

Letztlich ist es Deine Entscheidung, aber das klingt für mich ein wenig widersprüchlich. Wertverlust und Fixkosten werden jede Reparaturersparnis auffressen.

Generell würde hier hier nochmal überlegen, ob für die Anwendungsfälle "eine Person im Alltag durch die Stadt transportieren" und "ein bis zwei Personen komfortabel zum Ausflugsziel bringen" wirklich zwei Fahrzeuge nötig sind, wenn die nie parallel im Einsatz sind.

Wenn das der Plan bleibt und da Du Wert auf die Kosten legst:

Mehr ausgeben, um Geld zu sparen, funktioniert IMHO nur in wenigen Fällen. Zumal Du ja eigentlich sehr geringe Ansprüche an das Auto selber hast.

Wenn es ein Wochenendauto ist, mit dem man zum Wandern und zu Verwandten fährt, würde ich hier weit weniger hohe Ansprüche an "Zuverlässigkeit" haben, als es bei einem Alltagsauto der Fall wäre. Mir erscheint es hier nicht ideal, sich in der aktuellen Marktlage mit all denen um die wenigen Jungfahrzeuge zu überbieten, nur weil man Sorge vor einer tiefentladenen Batterie u.ä. hat. Zumal Du in dem Szenario das Ersatzfahrzeug ja schon vor der Tür stehen hast.

Dem kann ich auch nur klar zustimmen. Zwei Fahrzeuge sind (fast) immer teurer als eines. Dein Plan geht wirklich nur solange auf, solange du mit dem Smart Vorteile in der Stadt hast, welche dich sonst vierstellig teurer kämen. UNd selbst dann wäre die Rechnung vermutlich noch knapp. Der Verbrauch oder die Parkplatzsituation können das ja kaum sein, oder? Umweltaspekte dafür gibt es ebenfalls nicht. Alleine eine zweite Versicherung (hast du wirklich einen freien SF15 Zweitwagen Rabatt, oder ist das der des Erstwagens?). Alleine alle 5-6 Jahre Reifen, Bremsen, jährlich/zweijährliche Ölwechsel/Services und Steuer sowie selbst die günstigste Versicherung werden jährlich kaum viel unter 1000€ zu drücken sein. Wertverlust mal noch dazu ausgeklammert. Wenn es also nicht irgendeinen anderen Grund für den benötigten Zweitwagen gibt, lohnt es sich viel mehr einen "Allrounder" zu suchen und ggf. etwas stärker in die Tasche zu greifen als andersherum.

Themenstarteram 10. Januar 2022 um 12:09

Zitat:

@bordsteinkratzer schrieb am 10. Januar 2022 um 11:33:16 Uhr:

Wenn ich das richtig verstehe, suchst Du also einen Zweitwagen, der neben dem Smart zum selten genutzten Langstreckenfahrzeug wird?

Dieses soll geringe Unterhaltskosten und geringes Reparaturrisiko haben, darf dafür aber etwas teurer und relativ neu sein?

Letztlich ist es Deine Entscheidung, aber das klingt für mich ein wenig widersprüchlich. Wertverlust und Fixkosten werden jede Reparaturersparnis auffressen.

Generell würde hier hier nochmal überlegen, ob für die Anwendungsfälle "eine Person im Alltag durch die Stadt transportieren" und "ein bis zwei Personen komfortabel zum Ausflugsziel bringen" wirklich zwei Fahrzeuge nötig sind, wenn die nie parallel im Einsatz sind.

Wenn das der Plan bleibt und da Du Wert auf die Kosten legst:

Mehr ausgeben, um Geld zu sparen, funktioniert IMHO nur in wenigen Fällen. Zumal Du ja eigentlich sehr geringe Ansprüche an das Auto selber hast.

Wenn es ein Wochenendauto ist, mit dem man zum Wandern und zu Verwandten fährt, würde ich hier weit weniger hohe Ansprüche an "Zuverlässigkeit" haben, als es bei einem Alltagsauto der Fall wäre. Mir erscheint es hier nicht ideal, sich in der aktuellen Marktlage mit all denen um die wenigen Jungfahrzeuge zu überbieten, nur weil man Sorge vor einer tiefentladenen Batterie u.ä. hat. Zumal Du in dem Szenario das Ersatzfahrzeug ja schon vor der Tür stehen hast.

Genau, wobei der Smart quasi keine Kosten verursacht, Anschaffung war günstig, Steuer und Versicherung pro Jahr keine 200 Euro und falls mal was kaputt geht überschaubar oder er wird einfach verschrottet. Dafür habe ich aber das ideale Auto für die Großstadt und genau das ist auch der Grund, wieso ich nicht nur ein Auto möchte, egal welches Auto, so ideal für die Stadt wie der Smart kann es gar nicht sein. Und das Geld für den Smart ist mir der Luxus (fast) keine Parkplatzprobleme zu haben wert.

Die leere Batterie ist bestimmt das kleinste Problem, ich möchte nur nicht jetzt 15.000 Euro für ein Auto ausgeben und dann im ersten Jahr Reparaturen für 5 bis 10.000 Euro haben. Wenn ich sehe was meine Bekannten sich so für Autos gekauft haben und was dann für Kosten auf sie zukamen, das möchte ich eben vermeiden. Ich habe auch kein Problem damit (im Gegenteil), wenn das Auto günstiger wird, aber desto höher ist mMn das Risiko der Folgekosten.

Themenstarteram 10. Januar 2022 um 12:21

Zitat:

@Gany22 schrieb am 10. Januar 2022 um 12:07:16 Uhr:

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 11:11:58 Uhr:

Zitat:

@Gany22 schrieb am 10. Januar 2022 um 12:07:16 Uhr:

Zitat:

 

Oder man hat festgestellt, dass alle anderen Hersteller damit gutes Geld verdienen und man sorgt schonmal vor und konditioniert die Kunden dahin, dass ein E-Auto jährlich zum Check muss, sonst verdient man da ja nichts mehr, weil der Ölwechsel fehlt.

Ich verstehe jetzt nicht was der einjährige Service beim Benziner mit Ölwechsel mit dem einjährigen Service beim E-Fahrzeug zu tun haben soll? Für mich klingt das nach wie vor nach einem Verteufeln des Ölwechsels. Ich meine wir sagen dir hier auch nicht aus Jux und Tollerei weil wir auf die Idee gekommen sind dass es so toll wäre, weil wir alle Ölfirmenvertreter sind, dass wir uns für jährliche (max. 10t km lange Ölwechsel aussprechen (ich erlaube mir hier mal für einige Poster zu sprechen die eine ähnliche Meinung kund getan haben).

Zitat:

@Gany22 schrieb am 10. Januar 2022 um 12:07:16 Uhr:

Zitat:

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 11:11:58 Uhr:

 

Leider ist das nicht der Fall, es gibt soviele Autos mit denen ich absolut zufrieden wäre, welche man auch relativ neu (also mit 100% Garantie) für den Preis bekommen würde, bei denen das absolut nicht möglich/bestellbar ist. Namentlich wären da zB Hyundai i20, VW Polo, Mini, Audi A1.

Insbesondere bei asiatischen Autos habe ich leider meistens keine gute Sitzposition gefunden, da oft sogar das Lenkrad nicht rausziehbar ist und die Sitzfläche nicht neigbar, dazu kommt dann noch, dass Asiaten wohl sehr zierlich sind und mir der Platz gar nicht ausreicht. Ausnahmen sind da aber scheinbar die neueren Modelle, die jetzt eher europäisch ausgelegt sind (Kia Ceed, i30 usw), das ist aber preislich knapp, weil man dazu immer die teuerste Ausstattungslinie nehmen muss. Das ist noch so ein Problem mit Asiaten bei mir. Man konnte zB einen 95 PS 1er F20 BMW nackt mit Sportsitzen kaufen, würde mir grundsätzlich sogar reichen, das Auto muss fahren und ich muss gut sitzen, der Rest ist nice to have aber nicht lebensnotwendig. Um bei einem Kia Ceed die guten Sportsitze mit richtiger Verstellung zu bekommen muss man den 160 PS GT Line mit quasi Vollausstattung kaufen.

Natürlich gibt es immer solche Fahrzeuge wo das nicht geht, und andere wo das ging. Das ist ja klar, über einen nachgerüsteten Fahrersitz aus dem "Aftermarket" Bereich hast du noch nicht nachgedacht? Die Kosten hier sind vielleicht einen Blick wert, wenn man gewillt ist den Aufwand in Kauf zu nehmen. Sitzverkäufer gibt es auch einige die alles Tutti-kompletti für einen übernehmen. Ich vermute es ist eher uninteressant, aber wenn ich mir teils Preise z:b. für BMW Sportsitze in ebay-kleinanzeigen ansehe komme ich auch auf die Idee ein Auto ohne zu kaufen (was manchmal um viel mehr Tausender günstiger ist) und diese für 500€ zusatzkosten dann selbst noch einzubauen. Plug & Play Probleme, oder TÜV-Rangeleien hat man mit den Originalteilen ja auch nicht.

Zitat:

@Gany22 schrieb am 10. Januar 2022 um 12:07:16 Uhr:

Zitat:

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 11:11:58 Uhr:

 

Wie geschrieben habe ich dafür meinen Smart, das gesuchte Auto wird also wirklich zu 99% für längere Strecken eingesetzt, außer man müsste mal mehrere Personen mitnehmen (zu Coronazeiten sowieso noch seltener) oder was wirklich großes transportieren (ansonsten passt in den Smart wirklich viel rein).

Natürlich würde sich hier rein theoretisch ein Diesel technisch gesehen als sinnvoll erweisen. Praktisch gesehen sehe ich aber keine Vorteile. Der Preisvorteil des günstigeren Kraftstoffes wird bei deinen KM zu 100% wieder von der teureren Steuer aufgefressen. Außer du findest natürlich Dieselfahrzeuge im Angebot die bei gleichen Daten um ein vielfaches der Steuerdifferenz günstiger sind.

Zitat:

@Gany22 schrieb am 10. Januar 2022 um 12:07:16 Uhr:

Zitat:

@bordsteinkratzer schrieb am 10. Januar 2022 um 11:33:16 Uhr:

Wenn ich das richtig verstehe, suchst Du also einen Zweitwagen, der neben dem Smart zum selten genutzten Langstreckenfahrzeug wird?

Dieses soll geringe Unterhaltskosten und geringes Reparaturrisiko haben, darf dafür aber etwas teurer und relativ neu sein?

Letztlich ist es Deine Entscheidung, aber das klingt für mich ein wenig widersprüchlich. Wertverlust und Fixkosten werden jede Reparaturersparnis auffressen.

Generell würde hier hier nochmal überlegen, ob für die Anwendungsfälle "eine Person im Alltag durch die Stadt transportieren" und "ein bis zwei Personen komfortabel zum Ausflugsziel bringen" wirklich zwei Fahrzeuge nötig sind, wenn die nie parallel im Einsatz sind.

Wenn das der Plan bleibt und da Du Wert auf die Kosten legst:

Mehr ausgeben, um Geld zu sparen, funktioniert IMHO nur in wenigen Fällen. Zumal Du ja eigentlich sehr geringe Ansprüche an das Auto selber hast.

Wenn es ein Wochenendauto ist, mit dem man zum Wandern und zu Verwandten fährt, würde ich hier weit weniger hohe Ansprüche an "Zuverlässigkeit" haben, als es bei einem Alltagsauto der Fall wäre. Mir erscheint es hier nicht ideal, sich in der aktuellen Marktlage mit all denen um die wenigen Jungfahrzeuge zu überbieten, nur weil man Sorge vor einer tiefentladenen Batterie u.ä. hat. Zumal Du in dem Szenario das Ersatzfahrzeug ja schon vor der Tür stehen hast.

Dem kann ich auch nur klar zustimmen. Zwei Fahrzeuge sind (fast) immer teurer als eines. Dein Plan geht wirklich nur solange auf, solange du mit dem Smart Vorteile in der Stadt hast, welche dich sonst vierstellig teurer kämen. UNd selbst dann wäre die Rechnung vermutlich noch knapp. Der Verbrauch oder die Parkplatzsituation können das ja kaum sein, oder? Umweltaspekte dafür gibt es ebenfalls nicht. Alleine eine zweite Versicherung (hast du wirklich einen freien SF15 Zweitwagen Rabatt, oder ist das der des Erstwagens?). Alleine alle 5-6 Jahre Reifen, Bremsen, jährlich/zweijährliche Ölwechsel/Services und Steuer sowie selbst die günstigste Versicherung werden jährlich kaum viel unter 1000€ zu drücken sein. Wertverlust mal noch dazu ausgeklammert. Wenn es also nicht irgendeinen anderen Grund für den benötigten Zweitwagen gibt, lohnt es sich viel mehr einen "Allrounder" zu suchen und ggf. etwas stärker in die Tasche zu greifen als andersherum.

Kann ich dir erklären. psychologisch gesehen ist ein E-Auto ersteinmal etwas Neues, viele verteufeln neue Sachen, suchen die Nachteile (liest/hörst du bestimmt oft genug) zB "und dann kann ich nur noch 130 fahren" usw. wenn du nun auch noch doppelt so oft zum Service musst ist das nur noch ein Punkt der als Nachteil aufgefasst wird. Wenn man den Kunden aber schon daran gewöhnt hat, dass er jedes Jahr zum Ölwechsel muss, dann kann man ihm das sogar als Vorteil verkaufen "du sparst dir sogar das Öl!". So funktioniert die breite Masse psychologisch gesehen leider nunmal.

Ist ein Sitz nachrüsten wirklich so problemlos? Ich hatte damals mal bei Audi angefragt wegen eines Sitzes für einen A1, da war das nicht möglich. Auch wegen Seitenairbag usw hätte ich jetzt bedenken? Ich habe mich aber ehrlichgesagt nie damit beschäftigt. Wobei ich natürlich einsehe, dass man gebrauchte Sitze vermutlich recht einfach getauscht bekommt, bei Fahrzeugen bei denen es den gewünschten Sitz nicht ab Werk gab stelle ich mir das schwieriger vor?

Wie gesagt, ich bin ja grundsätzlich flexibel, von meinen damaligen Recherchen war mir nur im Kopf geblieben, dass man zB beim Golf V (oder auch beim 450er Smart) schon alleine aus Haltbarkeitsgründen zum Diesel greifen sollte.

Den letzten Absatz hatte ich gerade schon davor beantwortet, ja zwei Autos sind immer teurer als eines, aber der Luxus ist es mir wert (abgesehen davon, wenn ich 1500 Euro für den Smart bekomme, dann macht das in meinen Augen auch keinen großen Unterschied, ob ich 15000 oder 16500 für ein neues Auto ausgebe).

Ja, ich habe einen freien Vertrag mit SF15 von meinem letzten Auto, dass ich parallel zum Smart hatte.

Sitze nachrüsten ist heute auch nicht mehr so ohne wegen den Airbags, was man überlegen könnte wäre einen Recaro Sitz zu kaufen und den dann in spätere Autos zu übernehmen. Auf lange Sicht gerechnet wohl billiger als für jedes neue Auto eine Garnitur Sportsitze gebraucht zu kaufen und einbauen zu lassen.

Zitat:

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 12:21:36 Uhr:

 

Kann ich dir erklären. psychologisch gesehen ist ein E-Auto ersteinmal etwas Neues, viele verteufeln neue Sachen, suchen die Nachteile (liest/hörst du bestimmt oft genug) zB "und dann kann ich nur noch 130 fahren" usw. wenn du nun auch noch doppelt so oft zum Service musst ist das nur noch ein Punkt der als Nachteil aufgefasst wird. Wenn man den Kunden aber schon daran gewöhnt hat, dass er jedes Jahr zum Ölwechsel muss, dann kann man ihm das sogar als Vorteil verkaufen "du sparst dir sogar das Öl!". So funktioniert die breite Masse psychologisch gesehen leider nunmal.

Ist ein Sitz nachrüsten wirklich so problemlos? Ich hatte damals mal bei Audi angefragt wegen eines Sitzes für einen A1, da war das nicht möglich. Auch wegen Seitenairbag usw hätte ich jetzt bedenken? Ich habe mich aber ehrlichgesagt nie damit beschäftigt. Wobei ich natürlich einsehe, dass man gebrauchte Sitze vermutlich recht einfach getauscht bekommt, bei Fahrzeugen bei denen es den gewünschten Sitz nicht ab Werk gab stelle ich mir das schwieriger vor?

Wie gesagt, ich bin ja grundsätzlich flexibel, von meinen damaligen Recherchen war mir nur im Kopf geblieben, dass man zB beim Golf V (oder auch beim 450er Smart) schon alleine aus Haltbarkeitsgründen zum Diesel greifen sollte.

Den letzten Absatz hatte ich gerade schon davor beantwortet, ja zwei Autos sind immer teurer als eines, aber der Luxus ist es mir wert (abgesehen davon, wenn ich 1500 Euro für den Smart bekomme, dann macht das in meinen Augen auch keinen großen Unterschied, ob ich 15000 oder 16500 für ein neues Auto ausgebe).

Ja, ich habe einen freien Vertrag mit SF15 von meinem letzten Auto, dass ich parallel zum Smart hatte.

Gut, das mit dem E-Auto ist ja jetzt mal dahingestellt. Ob du jetzt Ölwechsel machen willst oder nicht musst eh du selbst entscheiden. Denn es ging ja immernoch nicht um E-Autos, oder willst du ein E-Auto?

Sitz nachrüsten ist u.U. problemlos möglich wenn es z.B. passende Sportsitze/Sonderausstattung gab für das Modell. Auch der Gebrauchtmarkt ist hier eine gute Anlaufstelle. Nicht selten gibts da mal ein Schnäppchen, da hier wenige so weit denken. Aber ja, mit Seitenairbags ist das Ganze deutlich schwerer.

Bei manchen Autos gab es ja noch Sondereditionen oder so ohne Seitenairbag, die Schwelle dazu lag bei der EZ (der ersten Autos der ganzen Modellreihe) irgendwann um 2005-2008 meine ich. BMW der Exx Generationen wären somit recht problemlos umrüstbar, bei der Fxx kannst es dagegen vergessen. Wie das bei Audi o.A. aussieht weiß ich leider nicht. Nicht selten ist dank Großteiletechnik aber durchaus denkbar einen Sitz aus einem A3 in einen A1 zu verbauen? Bei BMW z.B. wären die Sportsitze hier teils baugleich.

Evtl. ist auch ein Aufpolstern/Abpolstern beim Sattler eine Option? Klar ist das dann einmalig fix gemacht, und keine Verstellungsoption...

Diesel = haltbarer ist wie du schon sagst abhängig vom Modell. Die Zeiten von Golf V und VI mit TSI Steuerkette etc. sind vorbei. IdR. geht die Richtung eher entegegengesetzt (mehr Technik durch Adblue, komplexere Abgasnachbehandlung), strengere Umweltauflagen. Ich will den Diesel nicht schlechtreden, aber bei deiner geplanten KM-Fahrleistung lohnt es sich hinten und vorne nicht.

Okay, entschuldige, das mit dem zweiten Auto habe ich überlesen. Wenn es dir das Ganze wert ist, dann sei das mal so dahingestellt.

 

Zitat:

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 09:04:30 Uhr:

Der Argumentation kann ich nicht folgen, warum sollte man wegen Leasingkunden die Inspektionsintervalle länger machen? Gerade da ist doch Geld zu holen, der zweite Halter geht ja tendenziell eher zur freien Werkstatt als das der Leasingnehmer. Inzwischen wird das ja auch bei vielen Herstellern (ich dachte sogar bei VW?) gemacht und die Intervalle auf ein Jahr reduziert?

Wenn man nur Kurzstrecken oder viele Vollgasetappen o.ä. fährt sehe ich das ein, dass man das Öl öfter wechseln sollte, aber bei gemütlich gefahrenen Langstrecken mit unter 10.000km im Jahr?

Weil auch bei gemütlichen Fahrten und bei weniger als 10.000 das Wasser nicht aus dem Öl geht und das ist nicht gut für den Motor.

Zitat:

@Driv3r schrieb am 10. Januar 2022 um 09:06:00 Uhr:

Zitat:

@Italo001 schrieb am 10. Januar 2022 um 08:58:01 Uhr:

Grundsätzlich kommt für dich nur ein Benziner in Betracht, wegen der geringen Fahrleistung.

Kannst du mir den Punkt erklären? Diesel wäre nichts für Kurzstrecke und darausfolgender niedrigen Kilometerleistung, aber wieso nicht bei meinem Fahrprofil?

Weil du weniger als 10.000 km/anno fährst mit deinem Fahrprofil.

Zitat:

@Driv3r schrieb am 9. Januar 2022 um 23:57:18 Uhr:

Nabend,

 

- Hyundai i30, leider gibt es die guten Sportsitze mit der Neigungsverstellung wohl nur im i30N, der ist natürlich zu teuer und nicht sparsam :D

 

Hat jemand noch eine Idee?

Es gibt beim i30 auch die sportlichere Ausstattung N-Line,der Fastback hat wohl schon immer Sportsitze ab Werk

Beide bekommst du allerdings auch erst ab 120PS

Bei Hyundai wird das Wartungsintervall ähnlich wie beim Kia sein

Bei längerer Haltedauer würde ich persönlich aber eh ne jährliche Inspektion und Ölwechsel vorziehen,grad als Laie ohne Popometer geht so viel an Infos über den Wagenzustand bei zu langen Intervallen verloren

Deine Ansprüche hören sich dazu auch noch recht überschaubar an,an deiner Stelle würde ich vielleicht auch eher noch bei Kleinwagen schauen

Da gibt es auch ganz schicke und bequeme Alternativen

Für 15 Mille ohne grosse Ansprüche sitzt dann schon schnell in einem Neu- oder sehr jungen Wagen und der muss dann auch nicht unbedingt soo karg dastehen

Themenstarteram 10. Januar 2022 um 15:53

Der N Line hat zwar die Sportsitze, aber entgegen des i30N bekommt man diese nicht elektrisch, auch nicht gegen Aufpreis, eine Sitzflächenverstellung gibt es deswegen leider nicht.

Ja, ich wäre mit einem Kleinwagen zufrieden, aber ich kenne leider keinen Kleinwagen mit Sitzflächenneigungsverstellung, rausziehbarem Lenkrad (und genug Platz). Wenn man bei google elektrische Sitze ein gibt kommt leider viel Schrott und die ganzen Kleinwagen, die angezeigt werden, haben keine elektrischen Sitze.

Bei Autos wie dem Hyundai i20,Renault Clio und VW Polo kann man definitiv das Lenkrad in Tiefe und Neigung verstellen und ich kann mir nicht vorstellen,dass das jetzt besonders erwähnenswert ist ;)

Sitze mit Lordosenstütze findet man bei einigen Anbietern von Kleinwagen auch

Ausziehbare Schenkelauflage wird wohl schon knapp,wenns dann ganz 100% passen soll,vielleicht sogar doch auch eher ne Nachrüstlösung

Elektrische Sitzverstellung musst halt aber auch schauen,in wie weit du das wirklich brauchst und was dabei ist

Bei Ford z.b. bekommst du elektrische Sitzverstellung je nach Modell und Ausstattung mit oder ohne Memoryfunktion und ohne Memory ist das nix anderes als sinnlose Spielerei

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