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Auto bei Freier KFZ Werkstatt gekauft + Intec Garantie Premium, Defekte nach kauf !

Themenstarteram 29. Mai 2017 um 11:54

Hallo leute, und zwar melde ich mich heute mal im Auftrag meiner Eltern.

Diese kauften anfang Mai einen Volvo XC90 D5 AWD Sport Edition mit 192.000km, aus Baujahr 2007.

Umfassend wurde eine Garantie mit der Firma Intec (Premium) geschlossen, die der Händler in den Kaufpreis integrierte.

Jetzt nach Abholung vor 2 wochen stellten wir bzw. der TÜV Nord Fest, das die Niveauregulierung an der Hinterachse (Polterte sehr laut) defekt ist Einseitig, Dämpfungsunterschied 84% !!!. Kostenvoranschlag 1374,-€ inkl. Arbeit und Material.

Dann stellte ich bei einer Autobahnfahrt fest, das der XC90 nicht Schneller als 175Km/h laut Tacho lief, was wohl Wahrscheinlich auf eine Defekte Wirbel klappe bzw. dessen Gestänge zurückzuführen ist. Nachgeschaut, und Volvo Blessin Göttingen bestätigte den Ausfall der Wirbel klappe und dessen Ausgeschlagenes Gestänge mit Öl austritt. KVA Liegt bei ~1200€ noch mal.

Dann hat Volvo ebenfalls bemerkt das die Handbremse Komplett ohne Funktion ist (Auto hat aber neu TÜV bis 05/2019), und keine Bremswirkung auf die Hinterachse auswirkt. KVA ~350-400€ für neue Bremsscheiben + Beläge und neue Handbremsbeläge.

Da die Schäden bei kauf vorhanden gewesen sind, ist doch der Händler verpflichtet diese zu Beheben oder :confused:

Meine Eltern sind für jede Hilfe dankbar.

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22 Antworten

Sehe ich komplett anders auch bei diesem alter muss der Händler beweisen das die dinge nach verkauf erst enstanden sind.

Achja ggf muss aber auch eine bremse vom Verkäufer getauscht werden....

Wenn also ein bestimmer Verschleißgrad zum Zeitpunkt der Übergabe angegeben wird, bspw. Bremse habe noch ca. 50%, sich aber dann herausstellt, dass die Bremse bei Übergabe schon komplett verschlissen war, haftet der Verkäufer auf sein getätigte Angabe.

Quelle: https://www.anwalt.de/.../...stung-mangel-oder-verschleiss_026568.html

Bremse funktioniert gar nicht: Sachmangel, sofern im Kaufvertrag nicht als Mangel konkret genannt.

Bremse nah an der Verschleißgrenze aber grundsätzlich gängig: Verschleiß

 

So würde ich argumentieren.

Immer erst um Behebung der Mängel beim Händler bitten, wenn er mag kann er sich ja einen Teil der Kosten von der Garantieversicherung wiederholen (viel wird da nicht kommen, bei dem KM Stand schließt man sowas auch nicht ab).

Haben unseren Coupe siehe sign. Auch beim Händler geholt und durch Öldurst und Post vom Anwalt wurde Kopf überholt inclusive. Schaftdichtungen und kolbenringe sowie neues Flexrohr und klimakondensator und Spannarm und Rolle erneuert! Gekauft mit 109tsd km! Wenn Rsv dann Druck machen! Wieviel km liegen zwischen TÜV und der defekten Handbremse?

steht irgendwas im Tüvbericht bezügl. der Bremse?

So kurz nach der HU ist ein Ausfall schon ungewöhnlich, deutet für mich eher auf Gefälligkeits-TÜV hin.

Könnte/sollte man sowas eigentlich anzeigen wenn sich die Indizien erhärten oder ist das eher ein Kampf gegen Windmühlen?

Zitat:

@vanguardboy schrieb am 29. Mai 2017 um 20:43:50 Uhr:

Sehe ich komplett anders auch bei diesem alter muss der Händler beweisen das die dinge nach verkauf erst enstanden sind.

Nö, warum sollte er auch? Wäre schlimm wenn es so wäre.

Der Kunde mus zunächst mal eines: Nämlich beweisen dass überhaupt ein Mangel (und kein Verschleiß) vor liegt.

Dann erst kommt der Händler in die Beweispflicht.

Mit solchen Pauschlismen wäre ich daher sehr vorsichtig.

Verschlissene Stoßdämpfer, ausgeschlagenes (=verschlissenes) Gestänge der Einspritzanlage, polternde (=verschlissene) Achslager, verschlissene Bremsen: Das riecht förmlich nach üblichen Verschleißerscheinungen bei einem 10 Jahre alten SUV mit knapp 200000km und nicht nach gewährleistungspflichtigen Mängeln.

Zudäm wäre einiges (Poltern, defekte Dämpfung und mangelnde Leistung) bei einer Probefahrt feststellbar gewesen.

Ich würde eher JEDES Entgegenkommen des Händlers dankbar annehmen und tunlichst darauf achten, keine unnötigen Kosten zu erzeugen bevor sich diesem einfällt, was Sachmängelhaftung eigentlich bedeutet;).

Zitat:

@Thinky123 schrieb am 29. Mai 2017 um 21:14:27 Uhr:

Bremse funktioniert gar nicht: Sachmangel, sofern im Kaufvertrag nicht als Mangel konkret genannt.

Bremse nah an der Verschleißgrenze aber grundsätzlich gängig: Verschleiß

So würde ich argumentieren.

Und so wird auch der VK argumentieren.

Da er das Fahrzeug vor dem Verkauf zur HU vorgestellt hat und die Plakette erteilt wurde war die Bremse offenbar und beweisbar noch funktionstüchtig.

Man dreht sich hier im Kreis.:D

Themenstarteram 30. Mai 2017 um 18:14

Zitat:

@Matsches schrieb am 30. Mai 2017 um 11:53:58 Uhr:

Zitat:

@Thinky123 schrieb am 29. Mai 2017 um 21:14:27 Uhr:

Bremse funktioniert gar nicht: Sachmangel, sofern im Kaufvertrag nicht als Mangel konkret genannt.

Bremse nah an der Verschleißgrenze aber grundsätzlich gängig: Verschleiß

So würde ich argumentieren.

Und so wird auch der VK argumentieren.

Da er das Fahrzeug vor dem Verkauf zur HU vorgestellt hat und die Plakette erteilt wurde war die Bremse offenbar und beweisbar noch funktionstüchtig.

Man dreht sich hier im Kreis.:D

Also, die Bremse war bei Kauf bzw. der Probefahrt schon bereits nicht funktionsfähig. Sprich sie wurde nicht repariert. Es ist auch kein Hinweis dessen im GTÜ Prüfbericht vermerkt, nur der Beginnende Verschleiß der Bremse an der VA (wurde im zuge dessen Erneuert vom Händler).

@gummikuh72, laut Tüvbericht und Abholung waren es keine 4km die zwischen HU und Abholung lagen.

Bei der Probefahrt war ein Mitarbeiter der Freien Werkstatt mit uns unterwegs, und hat das Poltern ebenfalls gehört sowie meine Freundin. Der Mech. versicherte mir, das man nach dem Problem schauen würde und dieses Behebt. Sprich der Fehler war schon bei Probefahrt vorhanden.

Das Gestänge bzw. die Defekte Wirbelklappe fällt so im Normalen Fahrbetrieb kaum auf, da der Motor sein Maximales Drehmoment von 400Nm zwischen 2000 und 2750 U/min bereitstellt, und die Wirbelklappe nur für ''Vollgas'' zuständig ist, um so an die V-Max zu gelangen von 190 Km/h laut schein. Das Gestänge sitzt gut versteckt unter der Motorabdeckung und kann nur mit abnahme dieser Inspiziert werden. Sprich im Normalen fahrbetrieb merkt man es kaum, dazu muss man schon auf die Bahn und die V-Max ausloten, geht aber da oben schlecht da die AB 20Km weit weg ist, und auf der LS wollte ich es nicht ausprobieren.

Das mit dem Gefälligkeits TÜV Vernehme ich hier nämlich auch, und werde einen entsprechenden Bericht des TÜV Nord´s mal zum Hauptsitz der GTÜ Schicken, mit dem Hinweis auf mangelhafte Prüfung des KFZ´s.

 

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